{"id":57306,"date":"2024-07-25T22:07:36","date_gmt":"2024-07-25T20:07:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=57306"},"modified":"2024-07-25T22:07:36","modified_gmt":"2024-07-25T20:07:36","slug":"mut-und-klarheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2024\/07\/25\/mut-und-klarheit","title":{"rendered":"Mut und Klarheit"},"content":{"rendered":"<p>Hier die \u00dcbersetzung der Rede von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu gestern vor dem amerikanischen Kongress (<a href=\"https:\/\/www.israelheute.com\/erfahren\/die-rede-von-ministerpraesident-benjamin-netanjahu-vor-dem-us-kongress\/\">Quelle<\/a>):<\/p>\n<p>\u201eSprecher des Repr\u00e4sentantenhauses Mike Johnson,<br \/>\nSenator Ben Cardin,<br \/>\nMinderheitenf\u00fchrer Hakeem Jeffries,<br \/>\nMehrheitsf\u00fchrer im Senat Chuck Schumer,<br \/>\nMinderheitenf\u00fchrer im Senat Mitch McConnell,<br \/>\nSenatoren,<br \/>\nKongressabgeordnete,<br \/>\nverehrte G\u00e4ste,<\/p>\n<p>Herr Sprecher, ich m\u00f6chte Ihnen daf\u00fcr danken, dass Sie mir die gro\u00dfe Ehre erweisen, zum vierten Mal vor dieser gro\u00dfen Zitadelle der Demokratie zu sprechen.<\/p>\n<p>Wir stehen heute an einem Scheideweg der Geschichte. Unsere Welt befindet sich im Umbruch. Im Nahen Osten steht die Terrorachse des Iran Amerika, Israel und unseren arabischen Freunden gegen\u00fcber. Dies ist kein Kampf der Kulturen. Es ist ein Kampf zwischen Barbarei und Zivilisation. Es ist ein Kampf zwischen denen, die den Tod verherrlichen, und denen, die das Leben heiligen.<\/p>\n<p>Damit die Kr\u00e4fte der Zivilisation triumphieren k\u00f6nnen, m\u00fcssen Amerika und Israel zusammenstehen. Denn wenn wir zusammenstehen, geschieht etwas ganz Einfaches. Wir gewinnen. Sie verlieren.<\/p>\n<p>Und meine Freunde, ich bin heute gekommen, um Ihnen eines zu versichern: Wir werden gewinnen.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren,<\/p>\n<p>wie der 7. Dezember 1941 und der 11. September 2001 wird auch der 7. Oktober f\u00fcr immer ein Tag der Schande bleiben.<\/p>\n<p>Es war der j\u00fcdische Feiertag Simchat Torah. Es begann als ein perfekter Tag. Keine Wolke am Himmel. Tausende junger Israelis feierten auf einem Musikfestival im Freien. Und pl\u00f6tzlich, um 6:29 Uhr, als die Kinder in den St\u00e4dten und Kibbuzim in der N\u00e4he von Gaza noch tief und fest in ihren Betten schliefen, verwandelte sich der Himmel pl\u00f6tzlich in die H\u00f6lle. 3.000 Hamas-Terroristen st\u00fcrmten nach Israel. Sie ermordeten 1.200 Menschen aus 41 L\u00e4ndern, darunter 39 Amerikaner. Im Verh\u00e4ltnis zu unserer Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe ist das, als ob 20 9\/11-Anschl\u00e4ge an einem Tag stattgefunden h\u00e4tten. Und diese Monster vergewaltigten Frauen, enthaupteten M\u00e4nner, verbrannten Babys bei lebendigem Leib, t\u00f6teten Eltern vor den Augen ihrer Kinder und Kinder vor den Augen ihrer Eltern. Sie verschleppten 255 Menschen, die noch lebten, in die dunklen Verliese von Gaza.<\/p>\n<p>Israel hat bereits 135 dieser Geiseln nach Hause gebracht, darunter sieben, die bei gewagten Rettungsaktionen befreit wurden. Eine dieser befreiten Geiseln, Noa Argamani, ist hier auf der Galerie in der N\u00e4he meiner Frau Sara.<\/p>\n<p>Am Morgen des 7. Oktober sah die ganze Welt Noas verzweifelten Blick, als sie auf dem R\u00fccksitz eines Motorrads nach Gaza entf\u00fchrt wurde. Ich habe Noas Mutter Liora vor einigen Monaten kennengelernt. Sie lag im Sterben. Sie sagte zu mir: \u201eHerr Ministerpr\u00e4sident, ich habe einen letzten Wunsch. Ich m\u00f6chte meine Tochter Noa ein letztes Mal umarmen, bevor ich sterbe.\u201d<\/p>\n<p>Vor zwei Monaten habe ich eine atemberaubende Kommando-Rettungsaktion genehmigt. Unsere Spezialeinheiten, darunter ein heldenhafter Offizier namens Arnon Zmora, der in diesem Kampf gefallen ist, haben Noa und drei weitere Geiseln gerettet.<\/p>\n<p>Ich denke, es ist eine der bewegendsten Szenen, als Noa mit ihrer Mutter Liora wiedervereint wurde und der letzte Wunsch ihrer Mutter in Erf\u00fcllung ging.<\/p>\n<p>Noa, wir freuen uns sehr, dass du heute bei uns bist. Vielen Dank.<\/p>\n<p>Viele Familien von Geiseln sind heute ebenfalls hier, darunter Eliyahu Bibas. Eliyahu Bibas ist der Gro\u00dfvater der beiden h\u00fcbschen rothaarigen Jungen, der Bibas-Jungen, die noch Kleinkinder sind. Sie wurden zusammen mit ihrer Mutter und Eliyahus Sohn als Geiseln genommen. Die ganze Familie wurde als Geiseln genommen. Zwei h\u00fcbsche rothaarige Kinder wurden als Geiseln genommen. Was f\u00fcr Monster.<\/p>\n<p>Und bei uns ist auch Iris Haim, deren Sohn Yotam zusammen mit zwei anderen Israelis aus der Gefangenschaft der Hamas entkommen konnte, die jedoch auf tragische Weise get\u00f6tet wurden, als sie zu unseren Linien zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p>Wir haben auch die Familien der amerikanischen Geiseln bei uns. Sie sind hier.<\/p>\n<p>Der Schmerz, den diese Familien ertragen mussten, ist unbeschreiblich. Ich habe sie gestern wieder getroffen und ihnen Folgendes versprochen: Ich werde nicht ruhen, bis alle ihre Angeh\u00f6rigen wieder zu Hause sind. Alle.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir hier sprechen, sind wir aktiv und intensiv bem\u00fcht, ihre Freilassung zu erreichen, und ich bin zuversichtlich, dass diese Bem\u00fchungen erfolgreich sein werden. Einige davon finden gerade jetzt statt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Pr\u00e4sident Biden f\u00fcr seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz f\u00fcr die Geiseln und auch f\u00fcr seine Bem\u00fchungen um die Familien der Geiseln danken.<\/p>\n<p>Ich danke Pr\u00e4sident Biden f\u00fcr seine herzliche Unterst\u00fctzung Israels nach dem brutalen Angriff am 7. Oktober. Er hat die Hamas zu Recht als \u201edas B\u00f6se schlechthin\u201c bezeichnet Er entsandte zwei Flugzeugtr\u00e4ger in den Nahen Osten, um einen gr\u00f6\u00dferen Krieg zu verhindern. Und er kam nach Israel, um uns in unserer dunkelsten Stunde beizustehen \u2013 ein Besuch, den wir nie vergessen werden.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Biden und ich kennen uns seit \u00fcber vierzig Jahren. Ich m\u00f6chte ihm f\u00fcr ein halbes Jahrhundert Freundschaft zu Israel danken und daf\u00fcr, dass er, wie er sagt, ein stolzer Zionist ist. Eigentlich, sagt er, ein stolzer irisch-amerikanischer Zionist.<\/p>\n<p>Meine Freunde, seit mehr als neun Monaten beweisen die Soldaten Israels grenzenlosen Mut.<\/p>\n<p>Heute ist Leutnant Avichail Reuven bei uns. Avichail ist Offizier bei den israelischen Fallschirmj\u00e4gern. Seine Familie ist aus \u00c4thiopien nach Israel eingewandert. In den fr\u00fchen Morgenstunden des 7. Oktobers h\u00f6rte Avichail die Nachrichten \u00fcber den blutigen Amoklauf der Hamas. Er zog seine Uniform an, schnappte sich sein Gewehr, aber er hatte kein Auto. Also rannte er 13 Kilometer bis zur Frontlinie in Gaza, um sein Volk zu verteidigen. Sie haben richtig geh\u00f6rt. Er rannte 13 Kilometer, kam an der Frontlinie an, t\u00f6tete viele Terroristen und rettete viele, viele Menschenleben. Avichail, wir alle ehren Ihren bemerkenswerten Heldenmut.<\/p>\n<p>Ein weiterer Israeli ist heute hier bei uns. Er steht direkt neben Avichail. Das ist Master Sergeant Ashraf al Bahiri. Ashraf ist ein Beduinen-Soldat aus der israelischen muslimischen Gemeinschaft von Rahat. Am 7. Oktober t\u00f6tete auch Ashraf viele Terroristen. Zun\u00e4chst verteidigte er seine Kameraden auf der Milit\u00e4rbasis und eilte dann zur Verteidigung der benachbarten Gemeinden, darunter die verw\u00fcstete Gemeinde Kibbutz Be\u2019eri.<\/p>\n<p>Wie Ashraf k\u00e4mpften auch die muslimischen Soldaten der IDF Seite an Seite mit ihren j\u00fcdischen, drusischen, christlichen und anderen Kameraden mit au\u00dferordentlicher Tapferkeit.<\/p>\n<p>Ein dritter Held, Leutnant Asa Sofer [ph], ist ebenfalls hier bei uns. Asa k\u00e4mpfte als Offizier im Panzercorps und wurde im Kampf verwundet. Er wurde im Kampf verwundet, als er seine Kameraden vor einer Granate sch\u00fctzte. Er verlor seinen rechten Arm und das Sehverm\u00f6gen seines linken Auges. Er erholt sich, und es ist unglaublich, dass Asa schon bald wieder seinen aktiven Dienst als Kommandeur einer Panzerkompanie aufnehmen wird.<\/p>\n<p>Ich habe gerade erfahren, dass es hier noch einen vierten Helden gibt \u2013 Leutnant Yonatan, Jonathan Ben Hamo (ph), der in Gaza ein Bein verloren hat und trotzdem weitergek\u00e4mpft hat.<\/p>\n<p>Meine Freunde, das sind die Soldaten Israels \u2013 unersch\u00fctterlich, unerschrocken, furchtlos.<\/p>\n<p>Wie es in der Bibel hei\u00dft: \u201e\u05e2\u05dd \u05db\u05dc\u05d1\u05d9\u05d0 \u05d9\u05e7\u05d5\u05dd\u201c \u2013 sie werden sich wie L\u00f6wen erheben. Sie haben sich wie L\u00f6wen erhoben, die L\u00f6wen von Juda, die L\u00f6wen von Israel.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren,<\/p>\n<p>die M\u00e4nner und Frauen der IDF kommen aus allen Teilen der israelischen Gesellschaft, aus allen ethnischen Gruppen, jeder Hautfarbe, jedem Glauben, von links und rechts, religi\u00f6s und s\u00e4kular. Alle sind vom unbeugsamen Geist der Makkab\u00e4er durchdrungen, der legend\u00e4ren j\u00fcdischen Krieger des Altertums.<\/p>\n<p>Heute ist Yechiel Leiter bei uns, der Vater eines dieser Makkab\u00e4er. Yehiels Vater entkam dem Holocaust und fand Zuflucht in Amerika. Als junger Mann zog Yechiel nach Israel und gr\u00fcndete eine Familie mit acht Kindern. Er nannte seinen \u00e4ltesten Sohn Moshe nach seinem verstorbenen Vater. Moshe wurde ein vorbildlicher Offizier in einer unserer Elite-Kommandoeinheiten. Er diente zwei Jahrzehnte lang mit Auszeichnung und zog dabei selbst sechs wunderbare Kinder gro\u00df.<\/p>\n<p>Am 7. Oktober meldete sich Moshe freiwillig f\u00fcr den Kampfeinsatz. Vier Wochen sp\u00e4ter wurde er get\u00f6tet, als eine Sprengfalle in einem Tunnelschacht direkt neben einer Moschee explodierte. Bei der Beerdigung seines Sohnes sagte Yechiel: \u201eWenn der Staat Israel nach dem Holocaust nicht gegr\u00fcndet worden w\u00e4re, w\u00e4re das Bild, das sich in unser kollektives Ged\u00e4chtnis eingegraben h\u00e4tte, das Foto jenes hilflosen j\u00fcdischen Jungen im Warschauer Ghetto, der die H\u00e4nde in die Luft streckt, w\u00e4hrend Nazi-Gewehre auf ihn gerichtet sind. Aber dank der Gr\u00fcndung Israels\u201c, fuhr Yechiel fort, \u201edank des Mutes von Soldaten wie meinem Sohn Moshe ist das j\u00fcdische Volk seinen Feinden gegen\u00fcber nicht mehr hilflos.\u201c<\/p>\n<p>Yechiel, bitte erheben Sie sich, damit wir das Opfer Ihres Sohnes ehren k\u00f6nnen. Und ich verspreche Ihnen und allen Hinterbliebenen in Israel, von denen einige heute hier im Saal sind, dass das Opfer Ihrer Angeh\u00f6rigen nicht umsonst gewesen sein wird. Es wird nicht umsonst gewesen sein, denn f\u00fcr Israel darf \u201enie wieder\u201c niemals ein leeres Versprechen sein. Es muss immer ein heiliges Gel\u00fcbde bleiben. Und nach dem 7. Oktober ist \u201enie wieder\u201c jetzt.<\/p>\n<p>Meine Freunde,<\/p>\n<p>um unsere brutalen Feinde zu besiegen, brauchen wir sowohl Mut als auch Klarheit. Klarheit beginnt damit, dass man den Unterschied zwischen Gut und B\u00f6se kennt. Doch unglaublich viele Gegner Israels, viele von ihnen, stellen sich auf die Seite des B\u00f6sen. Sie stellen sich auf die Seite der Hamas. Sie stellen sich auf die Seite von Vergewaltigern und M\u00f6rdern. Sie stellen sich auf die Seite von Menschen, die in die Kibbutzim kamen, in ein Haus, in dem die Eltern die Kinder, die beiden Babys, auf dem Dachboden versteckten, auf einem geheimen Dachboden. Sie ermordeten die Familie, die Eltern, sie fanden den geheimen Riegel zum verborgenen Dachboden und ermordeten dann die Babys. Diese Demonstranten stehen auf ihrer Seite. Sie sollten sich sch\u00e4men.<\/p>\n<p>Sie weigern sich, den einfachen Unterschied zwischen denen, die Terroristen, und denen, die Zivilisten ins Visier nehmen, zwischen dem demokratischen Staat Israel und den terroristischen Schl\u00e4gern der Hamas zu machen. Wir haben k\u00fcrzlich vom US-amerikanischen Direktor des Nationalen Geheimdienstes erfahren, dass der Iran anti-israelische Proteste in Amerika finanziert und f\u00f6rdert. Sie wollen Amerika spalten. Deshalb haben diese Demonstranten sogar am 4. Juli amerikanische Flaggen verbrannt. Ich m\u00f6chte den Bruderschaften an der University of North Carolina meine Anerkennung aussprechen, die die amerikanische Flagge gegen diese anti-israelischen Demonstranten verteidigt haben.<\/p>\n<p>Soweit wir wissen, finanziert der Iran die anti-israelischen Proteste, die derzeit vor diesem Geb\u00e4ude stattfinden \u2013 nicht viele, aber es gibt sie \u2013 und in der ganzen Stadt. Nun, ich habe eine Botschaft f\u00fcr diese Demonstranten: Wenn die Tyrannen von Teheran, die Schwule an Kr\u00e4nen aufh\u00e4ngen und Frauen ermorden, weil sie ihr Haar nicht bedecken, euch loben, f\u00f6rdern und finanzieren, seid ihr offiziell zu Irans n\u00fctzlichen Idioten geworden.<\/p>\n<p>Es ist erstaunlich, absolut erstaunlich. Einige dieser Demonstranten halten Schilder mit der Aufschrift \u201eGays for Gaza\u201c hoch. Sie k\u00f6nnten genauso gut Schilder mit der Aufschrift \u201eChickens for KFC\u201c hochhalten.<\/p>\n<p>Diese Demonstranten skandieren \u201eVom Fluss zum Meer\u201c. Aber viele haben keine Ahnung, von welchem Fluss und von welchem Meer sie sprechen. Sie haben nicht nur in Geografie eine 6, sondern auch in Geschichte. Sie bezeichnen Israel als Kolonialstaat. Wissen sie denn nicht, dass das Land Israel das Land ist, in dem Abraham, Isaak und Jakob gebetet haben, in dem Jesaja und Jeremia gepredigt haben und in dem David und Salomo geherrscht haben?<\/p>\n<p>Seit fast viertausend Jahren ist das Land Israel die Heimat des j\u00fcdischen Volkes. Es war immer unsere Heimat und wird es immer bleiben.<\/p>\n<p>Nicht nur die Protestierenden auf dem Campus liegen falsch, sondern auch die Menschen, die diese Universit\u00e4ten leiten. Achtzig Jahre nach dem Holocaust konnten sich die Pr\u00e4sidenten von Harvard, Penn und \u2013 ich sch\u00e4me mich, das zu sagen \u2013 meiner Alma Mater MIT nicht dazu durchringen, die Aufrufe zum V\u00f6lkermord an den Juden zu verurteilen. Erinnern Sie sich, was sie gesagt haben? Sie sagten, es k\u00e4me auf den Kontext an. Nun, lassen Sie mich diesen verwirrten Akademikern ein wenig Kontext geben.<\/p>\n<p>Antisemitismus ist der \u00e4lteste Hass der Welt. Jahrhundertelang gingen den Massakern an Juden immer wilde Anschuldigungen voraus. Wir wurden aller m\u00f6glichen Dinge beschuldigt, von Brunnenvergiftung \u00fcber die Verbreitung von Seuchen bis hin zur Verwendung des Blutes geschlachteter Kinder zum Backen von Passah-Matzen. Diese absurden antisemitischen L\u00fcgen f\u00fchrten zu Verfolgung, Massenmord und schlie\u00dflich zum schlimmsten V\u00f6lkermord der Geschichte, dem Holocaust.<\/p>\n<p>So wie Jahrhunderte lang b\u00f6sartige L\u00fcgen \u00fcber das j\u00fcdische Volk verbreitet wurden, so werden heute b\u00f6sartige L\u00fcgen \u00fcber den j\u00fcdischen Staat verbreitet. Nein, nein. Nicht klatschen. H\u00f6ren Sie zu. Die emp\u00f6renden Verleumdungen, die Israel als rassistisch und v\u00f6lkerm\u00f6rderisch darstellen, sollen Israel delegitimieren, den j\u00fcdischen Staat d\u00e4monisieren und Juden \u00fcberall d\u00e4monisieren. Und kein Wunder, kein Wunder, dass wir in Amerika und auf der ganzen Welt einen erschreckenden Anstieg des Antisemitismus beobachten.<\/p>\n<p>Meine Freunde,<\/p>\n<p>wann und wo auch immer wir die Gei\u00dfel des Antisemitismus sehen, m\u00fcssen wir ihn unmissverst\u00e4ndlich verurteilen und entschlossen bek\u00e4mpfen, ohne Ausnahme.<\/p>\n<p>Und lasst euch nicht t\u00e4uschen, wenn die Blutbeschuldigungen gegen den j\u00fcdischen Staat von Menschen kommen, die schicke Seidenroben tragen und in hochtrabenden Worten \u00fcber Recht und Gerechtigkeit sprechen.<\/p>\n<p>Hier ist ein typisches Beispiel: Der Ankl\u00e4ger des Internationalen Strafgerichtshofs hat Israel besch\u00e4menderweise beschuldigt, die Menschen in Gaza absichtlich auszuhungern. Das ist v\u00f6lliger Unsinn. Es ist eine komplette Erfindung. Israel hat mehr als 40.000 Hilfsg\u00fctertransporte nach Gaza zugelassen. Das sind eine halbe Million Tonnen Lebensmittel, und das sind mehr als 3.000 Kalorien f\u00fcr jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in Gaza. Wenn es in Gaza Pal\u00e4stinenser gibt, die nicht genug zu essen bekommen, dann liegt das nicht daran, dass Israel die Lieferung blockiert, sondern daran, dass die Hamas die Lebensmittel stiehlt.<\/p>\n<p>So viel zu dieser L\u00fcge, aber hier ist eine weitere: Der Ankl\u00e4ger des Internationalen Strafgerichtshofs beschuldigt Israel, absichtlich Zivilisten ins Visier zu nehmen. Wovon in Gottes Namen redet er da? Die IDF hat Millionen von Flugbl\u00e4ttern abgeworfen, Millionen von SMS-Nachrichten verschickt und Hunderttausende von Telefonanrufen get\u00e4tigt, um pal\u00e4stinensische Zivilisten aus der Gefahrenzone zu bringen. Gleichzeitig tut die Hamas alles in ihrer Macht Stehende, um pal\u00e4stinensische Zivilisten in Gefahr zu bringen. Sie feuern Raketen aus Schulen, Krankenh\u00e4usern und Moscheen ab. Sie schie\u00dfen sogar auf ihre eigenen Leute, wenn diese versuchen, das Kriegsgebiet zu verlassen. Ein ranghoher Hamas-Funktion\u00e4r, Fathi Hamad, prahlte \u2013 h\u00f6ren Sie sich das an \u2013 er prahlte damit, dass pal\u00e4stinensische Frauen und Kinder hervorragende menschliche Schutzschilde abgeben. Seine Worte: \u201ehervorragende menschliche Schutzschilde abgeben.\u201c Was f\u00fcr ein abscheuliches Verbrechen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Israel ist jeder zivile Tote eine Trag\u00f6die. F\u00fcr die Hamas ist es eine Strategie. Sie wollen tats\u00e4chlich, dass pal\u00e4stinensische Zivilisten sterben, damit Israel in den internationalen Medien in Verruf ger\u00e4t und unter Druck gesetzt wird, den Krieg zu beenden, bevor er gewonnen ist.<\/p>\n<p>Dies w\u00fcrde es der Hamas erm\u00f6glichen, einen weiteren Tag zu \u00fcberleben und, wie sie geschworen haben, den 7. Oktober immer und immer wieder zu wiederholen. Ich m\u00f6chte Ihnen versichern, dass ich dies niemals zulassen werde, egal wie viel Druck ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Mehrheit der Amerikaner ist nicht auf diese Hamas-Propaganda hereingefallen. Sie unterst\u00fctzen Israel weiterhin, und ich m\u00f6chte sagen: Danke, Amerika, und danke, Senatoren und Kongressabgeordnete, die uns weiterhin unterst\u00fctzen, die weiterhin Israel unterst\u00fctzen, die weiterhin die Wahrheit unterst\u00fctzen und die L\u00fcgen durchschauen.<\/p>\n<p>Aber was die Minderheit angeht, die vielleicht auf die T\u00e4uschungsman\u00f6ver der Hamas hereingefallen ist, schlage ich vor, dass Sie auf Oberst John Spencer h\u00f6ren. John Spencer ist Leiter der Studien zur urbanen Kriegsf\u00fchrung in West Point. Er hat jeden gr\u00f6\u00dferen st\u00e4dtischen Konflikt untersucht, ich wollte sagen, in der modernen Geschichte, aber er hat mich korrigiert. Nein. In der Geschichte.<\/p>\n<p>Israel, sagte er, hat mehr Vorsichtsma\u00dfnahmen getroffen, um die Zivilbev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen, als jedes andere Milit\u00e4r in der Geschichte und mehr als das V\u00f6lkerrecht verlangt.<\/p>\n<p>Deshalb ist die Zahl der Opfer unter der Zivilbev\u00f6lkerung im Gaza-Krieg trotz aller L\u00fcgen, die Sie geh\u00f6rt haben, eine der niedrigsten in der Geschichte der urbanen Kriegsf\u00fchrung. Und wissen Sie, wo die Zahl der Opfer unter der Zivilbev\u00f6lkerung im Gaza-Krieg am niedrigsten ist? In Rafah. In Rafah. Erinnern Sie sich, was so viele Leute gesagt haben? Wenn Israel in Rafah einmarschiert, werden Tausende, vielleicht sogar Zehntausende Zivilisten get\u00f6tet. Letzte Woche war ich in Rafah. Ich habe unsere Truppen besucht, die gerade die letzten Terrorbataillone der Hamas bek\u00e4mpft hatten. Ich fragte den Kommandanten dort: \u201eWie viele Terroristen haben Sie in Rafah get\u00f6tet?\u201c Er nannte mir eine genaue Zahl: 1.203. Ich fragte ihn: \u201eWie viele Zivilisten wurden get\u00f6tet?\u201c Er sagte: \u201eHerr Ministerpr\u00e4sident, praktisch keine. Mit Ausnahme eines einzigen Vorfalls, bei dem Splitter einer Bombe ein Waffenlager der Hamas trafen und versehentlich zwei Dutzend Menschen t\u00f6teten, lautet die Antwort praktisch keine.\u201c Wollen Sie wissen, warum? Weil Israel die Zivilisten in Sicherheit gebracht hat, was man uns nicht zugetraut hatte, aber wir haben es geschafft.<\/p>\n<p>Diese Helden, die heute hier sind, die heldenhaften Soldaten Israels, sollten nicht daf\u00fcr verurteilt werden, wie sie den Krieg in Gaza f\u00fchren. Sie sollten daf\u00fcr gelobt werden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte allen danken, die sich heute hier gegen die falschen Anschuldigungen des IStGH ausgesprochen und f\u00fcr die Wahrheit eingetreten sind. Diese L\u00fcgen sind nicht nur verleumderisch. Sie sind ausgesprochen gef\u00e4hrlich. Der IStGH versucht, Israel die H\u00e4nde zu binden und uns daran zu hindern, uns selbst zu verteidigen. Und wenn Israel die H\u00e4nde gebunden sind, ist Amerika der n\u00e4chste. Ich sage Ihnen, was als N\u00e4chstes kommt. Die F\u00e4higkeit aller Demokratien, den Terrorismus zu bek\u00e4mpfen, wird gef\u00e4hrdet sein. Das steht auf dem Spiel. Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass die H\u00e4nde des j\u00fcdischen Staates niemals gefesselt sein werden. Israel wird sich immer verteidigen.<\/p>\n<p>Meine Freunde,<\/p>\n<p>im Nahen Osten ist der Iran praktisch f\u00fcr den gesamten Terrorismus, den gesamten Aufruhr, das gesamte Chaos und das gesamte T\u00f6ten verantwortlich. Und das sollte niemanden \u00fcberraschen. Als Ayatollah Khomeini die Islamische Republik gr\u00fcndete, versprach er: \u201eWir werden unsere Revolution in die ganze Welt exportieren. Wir werden die islamische Revolution in die ganze Welt exportieren.\u201c Nun fragen Sie sich, welches Land letztlich den wahnsinnigen Pl\u00e4nen des Iran im Wege steht, der Welt den radikalen Islam aufzuzwingen? Und die Antwort ist klar: Es ist Amerika, der H\u00fcter der westlichen Zivilisation und die gr\u00f6\u00dfte Macht der Welt. Deshalb sieht der Iran Amerika als seinen gr\u00f6\u00dften Feind an.<\/p>\n<p>Letzten Monat h\u00f6rte ich einen aufschlussreichen Kommentar, der angeblich den Krieg im Gazastreifen betraf, aber in Wirklichkeit etwas anderes zum Thema hatte. Er kam vom Au\u00dfenminister des iranischen Stellvertreters, der Hisbollah, und er sagte Folgendes: \u201eDies ist kein Krieg mit Israel. Israel\u201c, sagte er, \u201eist lediglich ein Werkzeug. Der Hauptkrieg, der eigentliche Krieg, ist der mit Amerika.\u201c<\/p>\n<p>Das iranische Regime bek\u00e4mpft Amerika seit dem Moment seiner Machtergreifung. 1979 st\u00fcrmte es die amerikanische Botschaft und hielt 444 Tage lang zahlreiche Amerikaner als Geiseln fest. Seitdem haben die terroristischen Stellvertreter des Iran Amerika im Nahen Osten und dar\u00fcber hinaus ins Visier genommen. In Beirut t\u00f6teten sie 241 US-Soldaten. In Afrika bombardierten sie amerikanische Botschaften. Im Irak lieferten sie Sprengstoff, um Tausende amerikanische Soldaten zu verst\u00fcmmeln und zu t\u00f6ten. In Amerika schickten sie sogar Todesschwadronen. Sie schickten Todesschwadronen hierher, um einen ehemaligen Au\u00dfenminister und einen ehemaligen nationalen Sicherheitsberater zu ermorden. Und wie wir k\u00fcrzlich erfahren haben, drohten sie sogar dreist damit, Pr\u00e4sident Trump zu ermorden.<\/p>\n<p>Aber der Iran wei\u00df, dass er Amerika nur dann wirklich herausfordern kann, wenn er zuerst den Nahen Osten erobert. Und daf\u00fcr setzt er seine vielen Stellvertreter ein, darunter die Houthis, die Hisbollah und die Hamas. Doch im Herzen des Nahen Ostens steht dem Iran eine stolze pro-amerikanische Demokratie im Weg \u2013 mein Land, der Staat Israel.<\/p>\n<p>Deshalb rufen die Massen in Teheran \u201eTod Israel\u201c, bevor sie \u201eTod Amerika\u201c rufen. F\u00fcr den Iran steht Israel an erster Stelle, Amerika an zweiter. Wenn Israel also gegen die Hamas k\u00e4mpft, k\u00e4mpfen wir gegen den Iran. Wenn wir gegen die Hisbollah k\u00e4mpfen, k\u00e4mpfen wir gegen den Iran. Wenn wir gegen die Houthis k\u00e4mpfen, k\u00e4mpfen wir gegen den Iran. Und wenn wir gegen den Iran k\u00e4mpfen, k\u00e4mpfen wir gegen den radikalsten und m\u00f6rderischsten Feind der Vereinigten Staaten von Amerika.<\/p>\n<p>Und noch etwas. Wenn Israel Ma\u00dfnahmen ergreift, um den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, von Atomwaffen, die Israel zerst\u00f6ren und jede amerikanische Stadt bedrohen k\u00f6nnten, jede Stadt, aus der Sie kommen, dann sch\u00fctzen wir nicht nur uns selbst. Wir sch\u00fctzen auch Sie.<\/p>\n<p>Meine Freunde,<\/p>\n<p>wenn Sie sich an eine Sache aus dieser Rede erinnern, dann an diese: Unsere Feinde sind Ihre Feinde, unser Kampf ist Ihr Kampf und unser Sieg wird Ihr Sieg sein.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren,<\/p>\n<p>dieser Sieg ist in Sicht. Israels Sieg \u00fcber die Hamas wird ein harter Schlag f\u00fcr die Terrorachse des Iran sein. Ein weiterer Teil dieser Achse, die Hisbollah, griff Israel am 8. Oktober an, einen Tag nach dem Angriff der Hamas. Sie hat Tausende von Raketen und Drohnen auf uns abgefeuert. 80.000 unserer B\u00fcrger im Norden Israels mussten ihre H\u00e4user verlassen und wurden so zu Fl\u00fcchtlingen im eigenen Land. Wir sind entschlossen, sie wieder in ihre Heimat zur\u00fcckzubringen. Wir ziehen es vor, dies auf diplomatischem Wege zu erreichen. Aber lassen Sie mich eines klarstellen: Israel wird alles tun, was n\u00f6tig ist, um die Sicherheit an unserer Nordgrenze wiederherzustellen und unsere B\u00fcrger sicher in ihre H\u00e4user zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n<p>Am vergangenen Freitag griff eine dritte iranische Proxy-Gruppe, die Houthis, Tel Aviv mit einer t\u00f6dlichen Drohne an. Diese explodierte nur wenige hundert Meter vom amerikanischen Konsulat entfernt und t\u00f6tete eine Person, neun weitere wurden verletzt. Am Samstag habe ich eine schnelle Reaktion auf diesen Angriff autorisiert.<\/p>\n<p>Alle unsere Feinde sollten dies wissen. Wer Israel angreift, wird einen sehr hohen Preis zahlen.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend wir uns an allen Fronten verteidigen, wei\u00df ich, dass Amerika uns den R\u00fccken st\u00e4rkt. Und daf\u00fcr danke ich Ihnen. Von allen Seiten des Ganges. Vielen Dank.<\/p>\n<p>Meine Freunde,<\/p>\n<p>seit Jahrzehnten unterst\u00fctzt Amerika Israel gro\u00dfz\u00fcgig mit milit\u00e4rischer Hilfe, und ein dankbares Israel hat Amerika wichtige Geheimdienstinformationen zur Verf\u00fcgung gestellt, die viele Leben gerettet haben. Wir haben gemeinsam einige der fortschrittlichsten Waffen der Welt entwickelt. Ich w\u00e4hle meine Worte mit Bedacht: Wir haben gemeinsam einige der fortschrittlichsten Waffen der Welt entwickelt, die zum Schutz unserer beiden L\u00e4nder beitragen. Und wir helfen auch dabei, amerikanische Soldaten aus dem Nahen Osten fernzuhalten, w\u00e4hrend wir unsere gemeinsamen Interessen im Nahen Osten sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ich bin f\u00fcr die Unterst\u00fctzung Amerikas sehr dankbar, auch in diesem aktuellen Krieg. Aber dies ist ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Moment. Eine schnellere Bereitstellung der US-Milit\u00e4rhilfe kann das Ende des Gaza-Krieges erheblich beschleunigen und dazu beitragen, einen gr\u00f6\u00dferen Krieg im Nahen Osten zu verhindern.<\/p>\n<p>Im Zweiten Weltkrieg, als Gro\u00dfbritannien an vorderster Front der Zivilisation k\u00e4mpfte, appellierte Winston Churchill mit den ber\u00fchmten Worten an die Amerikaner: \u201eGebt uns die Mittel, und wir werden die Arbeit beenden.\u201c Heute, da Israel an vorderster Front der Zivilisation k\u00e4mpft, appelliere auch ich an Amerika: \u201eGebt uns die Mittel schneller, und wir werden den Job schneller erledigen.\u201c<\/p>\n<p>Meine lieben Freunde,<\/p>\n<p>der Krieg in Gaza k\u00f6nnte morgen enden, wenn die Hamas sich ergibt, ihre Waffen abgibt und alle Geiseln freil\u00e4sst. Wenn sie das nicht tut, wird Israel so lange k\u00e4mpfen, bis wir die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten der Hamas und ihre Herrschaft in Gaza zerst\u00f6rt und alle unsere Geiseln nach Hause gebracht haben.<\/p>\n<p>Das bedeutet ein vollst\u00e4ndiger Sieg, und wir werden uns mit nichts Geringerem zufrieden geben.<\/p>\n<p>Am Tag nach dem Sieg \u00fcber die Hamas kann ein neues Gaza entstehen. Meine Vision f\u00fcr diesen Tag ist ein Gaza ohne Milit\u00e4r und ohne Radikale. Israel strebt keine Wiederbesiedlung des Gaza-Streifens an. Doch in absehbarer Zukunft m\u00fcssen wir dort die Kontrolle \u00fcber die Sicherheit behalten, um ein Wiederaufleben des Terrors zu verhindern und sicherzustellen, dass Gaza nie wieder eine Bedrohung f\u00fcr Israel darstellt.<\/p>\n<p>Gaza sollte eine zivile Verwaltung haben, die von Pal\u00e4stinensern gef\u00fchrt wird, die nicht versuchen, Israel zu zerst\u00f6ren. Das ist nicht zu viel verlangt. Es ist eine grundlegende Sache, die wir zu Recht fordern und erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine neue Generation von Pal\u00e4stinensern darf nicht l\u00e4nger dazu erzogen werden, Juden zu hassen, sondern muss lernen, mit uns in Frieden zu leben. Diese beiden Begriffe, Demilitarisierung und Deradikalisierung, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auf Deutschland und Japan angewendet, und das hat zu Jahrzehnten des Friedens, des Wohlstands und der Sicherheit gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nach unserem Sieg kann die Demilitarisierung und Deradikalisierung des Gazastreifens mit Hilfe regionaler Partner auch zu einer Zukunft in Sicherheit, Wohlstand und Frieden f\u00fchren. Das ist meine Vision f\u00fcr Gaza.<\/p>\n<p>Nun zu meiner Vision f\u00fcr den Nahen Osten im Allgemeinen. Sie ist auch zum Teil von dem gepr\u00e4gt, was wir nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Nach diesem Krieg hat Amerika ein Sicherheitsb\u00fcndnis in Europa geschmiedet, um der wachsenden sowjetischen Bedrohung entgegenzuwirken. Ebenso k\u00f6nnen Amerika und Israel heute ein Sicherheitsb\u00fcndnis im Nahen Osten schmieden, um der wachsenden iranischen Bedrohung entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Alle L\u00e4nder, die mit Israel in Frieden leben, und alle L\u00e4nder, die mit Israel Frieden schlie\u00dfen werden, sollten eingeladen werden, sich diesem B\u00fcndnis anzuschlie\u00dfen. Einen ersten Eindruck von diesem potenziellen B\u00fcndnis haben wir am 14. April erhalten. Unter der F\u00fchrung der Vereinigten Staaten haben mehr als ein halbes Dutzend Nationen mit Israel zusammengearbeitet, um Hunderte von Raketen und Drohnen zu neutralisieren, die vom Iran gegen uns abgefeuert wurden.<\/p>\n<p>Vielen Dank, Pr\u00e4sident Biden, dass Sie diese Koalition zusammengebracht haben.<\/p>\n<p>Die neue Allianz, die ich mir vorstelle, w\u00e4re eine nat\u00fcrliche Erweiterung der bahnbrechenden Abraham-Abkommen. Diese Abkommen haben den Frieden zwischen Israel und vier arabischen L\u00e4ndern besiegelt und wurden von Republikanern und Demokraten gleicherma\u00dfen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Ich habe einen Namen f\u00fcr diese neue Allianz. Ich denke, wir sollten sie \u201eAbraham-Allianz\u201d nennen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr seine F\u00fchrungsrolle bei der Vermittlung der historischen Abraham-Abkommen danken. Wie die Amerikaner waren auch die Israelis erleichtert, dass Pr\u00e4sident Trump diesen heimt\u00fcckischen Angriff auf ihn, diesen heimt\u00fcckischen Angriff auf die amerikanische Demokratie, unversehrt \u00fcberstanden hat. In Demokratien ist kein Platz f\u00fcr politische Gewalt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Pr\u00e4sident Trump auch f\u00fcr all das danken, was er f\u00fcr Israel getan hat, von der Anerkennung der Souver\u00e4nit\u00e4t Israels \u00fcber die Golanh\u00f6hen \u00fcber die Konfrontation mit der Aggression des Iran bis hin zur Anerkennung Jerusalems als unsere Hauptstadt und der Verlegung der amerikanischen Botschaft dorthin. Das ist Jerusalem, unsere ewige Hauptstadt, die nie wieder geteilt werden darf.<\/p>\n<p>Meine lieben Freunde, Demokraten und Republikaner,<\/p>\n<p>trotz dieser Zeiten des Umbruchs bin ich hoffnungsvoll, was die Zukunft angeht. Ich bin hoffnungsvoll, was Israel angeht, denn mein Volk, das j\u00fcdische Volk, ist aus den Tiefen der H\u00f6lle, aus Enteignung und V\u00f6lkermord hervorgegangen, und entgegen aller Wahrscheinlichkeit haben wir unsere Souver\u00e4nit\u00e4t in unserer alten Heimat wiederhergestellt, wir haben eine starke und lebendige Demokratie aufgebaut, eine Demokratie, die die Grenzen der Innovation zum Wohle der gesamten Menschheit erweitert.<\/p>\n<p>Ich bin hoffnungsvoll, was Amerika angeht, denn ich bin hoffnungsvoll, was die Amerikaner angeht. Ich wei\u00df, wie viel die Menschen dieses Landes geopfert haben, um die Freiheit zu verteidigen. Amerika wird auch weiterhin eine Kraft des Lichts und des Guten in einer dunklen und gef\u00e4hrlichen Welt sein. F\u00fcr alle freien V\u00f6lker bleibt Amerika das Leuchtfeuer der Freiheit, wie es seine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gr\u00fcnder im Jahr 1776 vor Augen hatten.<\/p>\n<p>Ich bin zuversichtlich, dass unsere beiden Nationen gemeinsam die Tyrannen und Terroristen besiegen werden, die uns beide bedrohen. Als Ministerpr\u00e4sident von Israel verspreche ich Ihnen: Egal, wie lange es dauert, egal, wie schwierig der Weg ist, Israel wird nicht nachgeben. Israel wird nicht nachgeben. Wir werden unser Land verteidigen. Wir werden unser Volk verteidigen. Wir werden k\u00e4mpfen, bis wir den Sieg errungen haben. Der Sieg der Freiheit \u00fcber die Tyrannei, der Sieg des Lebens \u00fcber den Tod, der Sieg des Guten \u00fcber das B\u00f6se. Das ist unsere feierliche Verpflichtung.<\/p>\n<p>Und wir werden weiterhin mit den Vereinigten Staaten und unseren arabischen Partnern zusammenarbeiten, um eine unruhige Region, die bisher ein R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr Unterdr\u00fcckung, Armut und Krieg war, in eine bl\u00fchende Oase der W\u00fcrde, des Wohlstands und des Friedens zu verwandeln. Bei dieser edlen Mission, wie auch bei vielen anderen, wird Israel immer Amerikas unverzichtbarer Verb\u00fcndeter bleiben. In guten wie in schlechten Zeiten, in guten wie in schlechten Zeiten wird Israel immer Ihr treuer Freund und Ihr standhafter Partner sein.<\/p>\n<p>Im Namen des israelischen Volkes bin ich heute hierher gekommen, um zu sagen: Danke, Amerika. Danke f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung und Solidarit\u00e4t. Danke, dass Sie in unserer Stunde der Not an der Seite Israels stehen. Gemeinsam werden wir unsere gemeinsame Zivilisation verteidigen. Gemeinsam werden wir eine gl\u00e4nzende Zukunft f\u00fcr unsere beiden Nationen sichern.<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott Israel segnen.<br \/>\nM\u00f6ge Gott Amerika segnen.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57306?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57306?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_57306 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_57306')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_57306').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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