{"id":51940,"date":"2023-05-08T12:22:19","date_gmt":"2023-05-08T10:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=51940"},"modified":"2023-05-08T12:22:21","modified_gmt":"2023-05-08T10:22:21","slug":"therapie-eine-unendliche-geschichte-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2023\/05\/08\/therapie-eine-unendliche-geschichte-ii","title":{"rendered":"Therapie &#8211; eine unendliche Geschichte II"},"content":{"rendered":"<p><i>&#8211; Aus meinem Buch <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/heroin\">Heroin &#8211; Sucht ohne Ausweg?<\/a> (1993)<\/i><\/p>\n<p>[Fortsetzung von <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2023\/05\/05\/therapie-eine-unendliche-geschichte-i\">Therapie &#8211; eine unendliche Geschichte I<\/a>]<\/p>\n<p>Doch was ist das Fazit? Die Diskussion um Drogen und Therapie krankt daran, dass sie in der Regel den blo\u00dfen Konsum, die k\u00f6rperliche Abh\u00e4ngigkeit und unkontrolliertes Suchtverhalten auf eine Stufe stellt. Niemand wird bestreiten, dass Heroin-Abh\u00e4ngige oft therapiebed\u00fcrftig sind. Das ist h\u00e4ufig eine Folge der desolaten Situation, in die sie nicht zuletzt die Kriminalisierung der Droge gebracht hat. Die repressive Drogenpolitik in der Bundesrepublik habe, sagt <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/lokal\/kreis_guetersloh\/guetersloh\/3528924_Heudtlass-steigt-auf-zum-Klinikleiter.html\">Jan Heudtlass<\/a> von der <a href=\"https:\/\/www.lwl-klinik-lengerich.de\/de\/\">Klinik f\u00fcr Psychiatrie und Neurologie<\/a> in Lengerich, \u00abin den vergangenen Jahren die Entwicklung einer zunehmenden Verelendung beg\u00fcnstigt und gef\u00f6rdert, was m\u00f6glicherweise von ihren Erfindern nicht beabsichtigt gewesen ist\u00bb. (1) Die Folgen: Ausweitung der Aids-Infektionen in der Drogen-Subkultur und die \u00abErreichung der westeurop\u00e4ischen Spitzenstellung f\u00fcr die Bundesrepublik bei der Anzahl der Drogentoten\u00bb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2023\/05\/080523_1.jpg\" alt=\"drug addiction\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><br \/>\n<sup>Credits: <a href=\"https:\/\/www.aau.edu\/research-scholarship\/featured-research-topics\/study-reveals-how-drug-abstinence-changes-gene\">Association of American Universities<\/a>: &#8222;Study reveals how drug abstinence changes gene expression, making relapse more likely&#8220;<\/sup><\/p>\n<p>Die Einrichtung <a href=\"https:\/\/www.lwl-klinik-lengerich.de\/de\/fuer-patienten-angehoerige\/die-klinik\/medizinische-fachabteilungen\/\">CLEANOK<\/a> in Lengerich praktiziert ein Konzept, das in Deutschland bis jetzt einmalig ist. Motto: \u00abWarmer Entzug in warmer Atmosph\u00e4re.\u00bb Es geht prim\u00e4r nicht um das hehre, aber zun\u00e4chst unerreichbar scheinende Ziel der Abstinenz, sondern um pragmatische Schadensminimierung und akute Krisenintervention. Die Junkies k\u00f6nnen mit Polamidon \u00abausschleichen\u00bb. (2) Der zweite Teil der f\u00fcnfw\u00f6chigen Therapie, nach dem Entzug, besteht in der Wiederherstellung der Gesundheit durch Behandlung der Folgesch\u00e4den des Konsums und der Lebensbedingungen der HeroinAbh\u00e4ngigen wie Infektionen und anderen Krankheiten. Jan Heudtlass: \u00abWir verzichten in diesem Rahmen auf konfrontativ-aufdeckende psychotherapeutische Verfahren. Vielmehr stehen begleitende, st\u00fctzende Verfahren im Kontext des Entzugsprogramms: Akupunktur, Hydrotherapie, Massage, Bewegungstherapie, ein ergotherapeutisches Angebot.\u00bb Einige Angebote sind freiwillig, andere obligatorisch. Daneben gibt es geschlechtsspezifische Angebote in Gruppen- und Einzelform.<\/p>\n<p>Der zeitweilige Ausstieg aus der Drogenkarriere soll eine Initialwirkung haben und die Resignation aufbrechen, die bei vielen Junkies nach gescheiterten Therapien und einer Vielzahl von Entz\u00fcgen in Eigenregie vorherrscht. Man m\u00fcsse sich wundern, sagt Heudtlass, wie \u00abgern\u00bb die Therapeuten die h\u00e4ufigen Selbstmordversuche mit einer \u00dcberdosis \u00fcbers\u00e4hen &#8211; \u00abim Rahmen von Verdr\u00e4ngungsmechanismen\u00bb. Der \u00fcberwiegende Anteil der Klienten verf\u00fcge jedoch \u00ab\u00fcber einen mehr oder weniger . stark ausgepr\u00e4gten Gesundungs- und Genesungswillen\u00bb. Das Konzept setze \u00abeher mittelfristig\u00bb darauf, dass sich der Ausstiegswunsch verst\u00e4rkt &#8211; aber ohne angedrohten Zwang. Man verzichtet auf \u00abgebetsm\u00fchlenartige Appelle an die Willenskraft\u00bb. CLEANOK erfreut sich mittlerweile einer so hohen Akzeptanz, dass die Warteliste mehrere Monate betr\u00e4gt, vor allem bei denen, die noch nie bei einer Drogenberatungsstelle aufgetaucht sind.<\/p>\n<p><b>Die Frage ist also, was therapiert werden soll: Der Drogengebrauch selbst?<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2023\/05\/080523_3.jpg\" alt=\"drug addiction\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><br \/>\n<sup>Credits: <a href=\"https:\/\/www.deccanchronicle.com\/nation\/current-affairs\/200719\/visakhapatnam-therapy-to-cure-drug-addiction-from-october.html\">Deccan Chronicle<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Frage ist also, was therapiert werden soll: Der Drogengebrauch selbst? Oder muss man versuchen, ein risikobewusstes und kontrolliertes Verhalten zu erreichen &#8211; und ist das \u00fcberhaupt m\u00f6glich?<\/p>\n<p><b>Heroinabh\u00e4ngigkeit l\u00e4uft nicht \u00abnat\u00fcrlich\u00bb in Richtung Verelendung oder Abstinenz.<\/b><\/p>\n<p>Neben der Gruppe von Junkies, die sich in bestimmten Phasen \u00abzuknallen\u00bb, also alles konsumieren, was irgendein euphorisches Gef\u00fchl bewirkt, gibt es die gelegentlichen Konsumenten von Heroin, die nur in bestimmten Situationen und kontrolliert die Droge benutzen. \u00abKontrolliert\u00bb hei\u00dft, dass sie eine physische Abh\u00e4ngigkeit, die sich in Entzugssymptomen \u00e4u\u00dfert, vermeiden. \u00abKontrollierter\u00bb Umgang kann auch hei\u00dfen, zwar abh\u00e4ngig und deshalb gezwungen zu sein, regelm\u00e4\u00dfig Heroin zu rauchen, zu sniefen oder zu injizieren, aber sozial unauff\u00e4llig zu leben. Das ist eine finanzielle Frage, aber auch eine der intakten sozialen Situation: Ob man die Distanz zur kriminalisierten Szene wahren kann, ob man sein Geld rational einteilt, ob man andere Dinge wie Arbeit oder Freizeitgestaltung f\u00fcr wichtiger h\u00e4lt, ob man die Droge nicht zur Krisenbew\u00e4ltigung oder zur Selbstbelohnung benutzt. Es gibt eine gro\u00dfe Anzahl von Personen &#8211; die ber\u00fchmte \u00abDunkelziffer\u00bb -, die es geschafft haben, \u00abden Drogengebrauch in konventionelle Lebenskontexte zu integrieren und ihren Opiat\/Kokaingebrauch auf einem Level zu verwalten, der in der Regel weit unterhalb einer physischen Abh\u00e4ngigkeitsschwelle liegt.\u00bb (3)<\/p>\n<p>Heroinabh\u00e4ngigkeit laufe nicht \u00abnat\u00fcrlich\u00bb in Richtung Verelendung oder Abstinenz. Drogengebraucher seien, so eine neue Untersuchung, \u00abnicht generell behandlungsbed\u00fcrftig und handlungsunf\u00e4hig. Die Chancen zum selbstorganisierten Ausstieg sowie zur Etablierung regelorientierter, nicht dysfunktionaler Gebrauchsmuster werden von nicht wenigen selbst unter kriminalisierten Lebensbedingungen genutzt.\u00bb (4)<\/p>\n<p>So gut wie nie gelingt es aber zu Beginn der Drogenkarriere, mit einer stark euphorisierend wirkenden Substanz wie Heroin so umzugehen, dass der Abstieg in die \u00abSzene\u00bb vermieden wird. Das Einstiegsalter liegt in der Regel um zwanzig, wenn nicht erheblich darunter. Nur sehr wenige Fixer haben erst sp\u00e4ter mit der Droge begonnen, die meisten der \u00c4lteren sind von Alkohol auf Heroin umgestiegen. Wie jemand eine Droge gebraucht, ist offenbar abh\u00e4ngig von seiner pers\u00f6nlichen Entwicklung und Situation.<\/p>\n<p><b>Opiatabh\u00e4ngigkeit ist eine vor\u00fcbergehende St\u00f6rung, die sich selbst begrenzt.<\/b><\/p>\n<p>US-amerikanische Forschungen, zu denen es in Deutschland kaum Parallelen gibt, best\u00e4tigen, dass sich die Abh\u00e4ngigkeit von Heroin nach einem Zeitraum von gut zehn Jahren von selbst erledigt in der Regel am Ende des dritten oder zu Anfang des vierten Lebensjahrzehnts. Dieser Prozess wurde unter dem Begriff \u00ab<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/chapter\/10.1007\/978-3-642-77086-9_5\">maturing out<\/a>\u00bb (\u00abHerauswachsen\u00bb) in die Forschung eingef\u00fchrt. Der Berliner Gerichtsmediziner Prof. Friedrich Bschor hat als einer der ersten Wissenschaftler Langzeitbeobachtungen von Heroin-Konsumenten angestellt. Sein Fazit: Es handele sich bei der Opiat-Abh\u00e4ngigkeit um eine \u00abpassagere [vor\u00fcbergehende] St\u00f6rung\u00bb, die sich selbst begrenze.<\/p>\n<p>Die Sterblichkeit sei bei ungef\u00e4hr zwei Prozent im Jahr anzusetzen und \u00abvergleichbar Herzkranker im mittleren Lebensalter\u00bb. (4) \u00abDie in der \u00d6ffentlichkeit verbreitete Vorstellung eines extremen Ausma\u00dfes der Sterblichkeit Drogenabh\u00e4ngiger trifft nicht zu.\u00bb Die St\u00f6rung sei zwar langwierig, doch das <a href=\"https:\/\/repub.eur.nl\/pub\/21449\/\">von amerikanischen Autoren<\/a> beschriebene \u00ab<a href=\"https:\/\/www.thecleanslate.org\/some-celebs-mature-out-of-addiction-research-shows-this-is-more-common-than-you-may-think\/\">maturing out<\/a>\u00bb \u00abl\u00e4sst sich auch bei uns best\u00e4tigen\u00bb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2023\/05\/080523_2.jpg\" alt=\"drug addiction\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><br \/>\n<sup>Credits: The National Council on Drug Abuse (NCDA) in Jamaica<\/sup><\/p>\n<p>Diese These wird durch neueste Forschungen auch in Deutschland untermauert. Ein wissenschaftliches Projekt der Universit\u00e4t M\u00fcnster hat die Bedingungen untersucht, unter denen Drogenabh\u00e4ngige sich selbst heilen. Zwang- oder Strafandrohung wirken offenbar wenig, selbst der Druck durch das soziale Umfeld wie Freunde oder die Eltern &#8211; \u00abspielen eine untergeordnete Rolle\u00bb. (5)<\/p>\n<p>Wenn eine Therapie nicht akzeptiert werde &#8211; was bei der heute g\u00e4ngigen Alternative \u00abGef\u00e4ngnis oder Therapie\u00bb die Regel sein d\u00fcrfte, sei ohnehin, so die Untersuchung, der R\u00fcckfall vorprogrammiert. Einer der wichtigsten Faktoren, die zum Ausstieg motivieren, ist die Ver\u00e4nderung der Selbstwahrnehmung. Der oder die Abh\u00e4ngige sehen sich selbst und die Folgen der Abh\u00e4ngigkeit realistischer. Dieser Moment wird in der US-amerikanischen Forschung als \u00abNaked-Lunch-Erfahrung\u00bb bezeichnet. Der oder die Abh\u00e4ngige wollen ihr Leben bewusst gestalten und kontrollieren, sehen aber ihren Drogenkonsum als Hindernis daf\u00fcr. Sie setzen sich mit ihrer Situation auseinander: Ein sogenannter \u00abretroaktiver Sozialisationsprozess\u00bb kommt in Gang. Entschluss und Ausstieg erfolgen nicht spontan und pl\u00f6tzlich, sondern sind ein Prozess. In vielen F\u00e4llen spielen Personen, denen der oder die Heroinabh\u00e4ngige vertrauen und die sie unterst\u00fctzen, eine ausschlaggebende Rolle.<\/p>\n<p><b>Die Folgen der geplanten Abstinenz m\u00fcssen einen hohen Wert haben, damit sich die Anstrengung lohnt.<\/b><\/p>\n<p>Die Folgen der geplanten Abstinenz m\u00fcssen einen hohen Wert haben, damit sich die Anstrengung lohnt: Prestigegewinn, eine h\u00f6here Selbstachtung und -bewertung sowie materielle Perspektiven. \u00abDie \u00dcbernahme sozialer Etikettierungen wie einmal s\u00fcchtig &#8211; immer s\u00fcchtig blockiert in einigen F\u00e4llen sogar selbstorganisierte Ausstiegsprozesse und deren Stabilisierungen gravierend.&#8220; Ein Fazit, das den \u00abLaientherapeuten\u00bb \u00e0 la Synanon gar nicht gefallen wird.<\/p>\n<p>_______________________________<\/p>\n<p>(1)  Jan Heudtlass: Zwischen Abstinenz und Akzeptanz &#8211; Versuch einer neuen Funktionsbestimmung der Drogenentzugsbehandlung, unver\u00f6ffentl. Manuskript, Lengerich 1992, S. 3 (im Besitz des Autors)<br \/>\n(2) \u00abAusschleichen\u00bb: Heroin wird durch Polamidon ersetzt, das Medikament dann langsam herunterdosiert.<br \/>\n(3)  G. Weber\/W. Schneider (1992), Manuskript, S. 22<br \/>\n(4) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Bschor\">Bschor, F<\/a>.: Langzeitbeobachtungen bei jungen Drogenabh\u00e4ngigen<br \/>\nvom Opiattyp. In: Die Berliner \u00c4rztekammer, [heute: Berliner \u00c4rzte] 20. Jg., Heft 11\/83, S. 749 (1983)<br \/>\n(5)  <a href=\"https:\/\/indro-online.de\/georg-weber-und-wolfgang-schneider-herauswachsen-aus-der-sucht-illegaler-drogen%C2%B9-selbstheilung-kontrollierter-gebrauch-und-therapiegestuetzter-ausstieg\/\">Weber, G. \/Schneider, W<\/a>.: Herauswachsen aus der Sucht illegaler Drogen. Selbstheilung, kontrollierter Gebrauch und therapiegest\u00fctzter Ausstieg &#8211; ein Res\u00fcmee, M\u00fcnster 1992 (Forschungsprojekt der Westf. Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster, Institut f\u00fcr Soziologie\/Sozialp\u00e4dagogik), Manuskript, S. 26 (im Besitz des Autors)<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51940?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51940?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_51940 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_51940')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_51940').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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