{"id":47715,"date":"2022-03-09T15:28:11","date_gmt":"2022-03-09T14:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=47715"},"modified":"2022-03-09T21:34:29","modified_gmt":"2022-03-09T20:34:29","slug":"hollaendische-krankheit-und-rom-oder-anmerkungen-zur-lage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/03\/09\/hollaendische-krankheit-und-rom-oder-anmerkungen-zur-lage","title":{"rendered":"Holl\u00e4ndische Krankheit und Rom oder: Anmerkungen zur Lage"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2022\/03\/090322_1gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2022\/03\/090322_1kl.jpg\" alt=\"weltlage\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/a><\/p>\n<p>Was will die herrschende Klasse Russlands? Ist sie sich einig? Unterst\u00fctzt sie Putin? Das alles ist recht zweifelhaft. Die Situation erinnert ein wenig an die Transformation des republikanischen Rom in eine Diktatur unter Kaiser Augustus: Der Nachteil f\u00fcr die traditionelle r\u00f6mische Oligarchie: Ihre Herrschaftsbasis br\u00f6ckelte, sie war nur noch das Kost\u00fcm. In Wahrheit hatten die Cliquen um den jeweiligen Kaiser das Sagen, die nicht mehr aus der alten Oberschicht stammten. Auch wenn die Elite sich gegenseitig milit\u00e4risch in B\u00fcrgerkriegen bek\u00e4mpfte, funktionierte die Wirtschaft trotzdem: \u00dcber Jahrhunderte wurden die Bauern ruiniert und sanken fast unter den Status der Sklaven; Sklavenarbeit erwies sich auf Dauer nicht mehr rentabel.<\/p>\n<p>Auch die traditionellen russischen <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/welt\/sanktionen-gegen-russland-oligarchen-kinder-wettern-gegen-putin-c\/\">Oligarchen<\/a> sind nicht mehr unbedingt <a href=\"https:\/\/nitter.net\/kamilkazani\/status\/1501396368451158023#m\">die Basis der herrschende Klasse Russlands<\/a>. Oder vielleicht sollen sie es nicht mehr sein&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/26923\/volumen-des-aussenhandels-zwischen-deutschland-und-russland\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2022\/03\/080322_1.jpg\" alt=\"handel\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/a><\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/plus.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/zwischen-dem-westen-und-russland-zeichnet-sich-ein-energiekrieg-ab-416617.html\">Tagesspiegel<\/a> (Paywall) wird das so zusammengefast:<br \/>\n<sup>&#8211; Der Verkauf von Erd\u00f6l macht knapp 50 Prozent der russischen Exporteinnahmen aus<br \/>\n&#8211; Der Verkauf von Erdgas macht weitere sechs Prozent der Einnahmen aus<br \/>\n&#8211; 70 Prozent der russischen Exporte nach Deutschland entfallen auf die Energietr\u00e4ger Erd\u00f6l, Erdgas und Kohle; f\u00fcr Italien liegt der Wert sogar bei 80 Prozent<br \/>\n&#8211; Insgesamt gehen die H\u00e4lfte aller russischen Warenexporte nach Europa, nur 14 Prozent gehen nach China<br \/>\n&#8211; Dagegen gehen nur f\u00fcnf Prozent der Exporte aus Europa nach Russland<br \/>\n&#8211; Die H\u00e4lfte seines Erd\u00f6ls beh\u00e4lt Russland f\u00fcr den Eigenverbrauch<br \/>\n&#8211; Wegen der hohen Preise f\u00fcr Energierohstoffe nahm Russland 2021 50 Prozent mehr durch deren Export ein, als urspr\u00fcnglich geplant.<\/sup><\/p>\n<p>Ich habe mir <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/rus\/articles\/2022\/03\/6\/7328767\/\">die Dokumente aus dem <\/a><a href=\"https:\/\/valdaiclub.com\/\">Valdai-Club<\/a> \u00fcbersetzen lassen, die die Diskussion innerhalb der russischen Elite zeigen (via <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/rus\/articles\/2022\/03\/6\/7328767\/\">Fefe<\/a>).<\/p>\n<p><i>Westliche Sanktionen werden Russland einen schmerzhaften Schlag versetzen. Aber es wird nicht t\u00f6dlich sein. Der Nutzen f\u00fcr die milit\u00e4rische Sicherheit ist gr\u00f6\u00dfer als der wirtschaftliche Schaden. Wirtschaftlicher Schaden f\u00fchrt in Russland nicht zu \u00f6ffentlichem Protest, er kann unter Kontrolle gehalten werden. Die Autorit\u00e4t der Beh\u00f6rden wird durch die L\u00f6sung einer gro\u00dfen historischen Aufgabe wachsen. Sanktionen gegen Russland werden das Vertrauen in das US-zentrierte Finanzsystem weiter untergraben. Russland wird im \u201eFestungs\u201c-Modus bestehen k\u00f6nnen. Ein Ausstieg aus der Weltwirtschaft ist m\u00f6glich und sogar w\u00fcnschenswert. Der Westen selbst ist im Niedergang. Sein baldiger Tod ist unvermeidlich. Der Sieg in der Ukraine wird der Autorit\u00e4t der Vereinigten Staaten und des Westens einen weiteren Schlag versetzen und ihren weltweiten R\u00fcckzug beschleunigen.<\/i><\/p>\n<p><i>In diesem Szenario sollten wir einen radikalen Zusammenbruch der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen erwarten, der mit keiner fr\u00fcheren Krise vergleichbar ist. Es wird zu (a) gro\u00dfen menschlichen Opfern f\u00fchren; (b) eine schwere und langfristige Wirtschaftskrise in Russland als Folge westlicher Sanktionen; (c) erhebliche Militarisierung Osteuropas durch die NATO. Man kann von der Herausbildung einer grundlegend neuen Ordnung in Europa sprechen. Es wird auf einer harten Konfrontation basieren. Das einzige Hindernis f\u00fcr einen gro\u00dfen Krieg werden Atomwaffen sein, obwohl auch die Gefahr einer Eskalation zu einem Konflikt zwischen Russland und der NATO nicht ausgeschlossen werden kann. Russland wird in diesem Szenario zu einer Art europ\u00e4ischem Nordkorea, aber mit viel mehr M\u00f6glichkeiten.<\/i><\/p>\n<p>Die Diskutanten sind sich aber \u00fcberhaupt nicht einig, ob das so eintreffen wird. Wohin die Richtung geht, zeigen die aktuellen Berichte \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/technologie\/wirtschaft-von-oben\/wirtschaft-von-oben-144-russland-und-china-neue-pipeline-neue-bruecken-hier-bandelt-russland-mit-china-an\/28078472.html\">Kooperation mit China<\/a>. Zum Beispiel die <a href=\"https:\/\/interestingengineering.com\/russia-gas-pipeline-to-china\">Schlagzeile<\/a>: &#8222;Russia is building a massive, 50 billion cubic meter gas pipeline to China&#8220;.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Energiewirtschaft_Russlands\">Wirtschaft Russlands<\/a> basiert zu einem gro\u00dfen Teil auf dem Export von Energie. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Gazprom-liefert-durch-Ukraine-wie-vereinbart-article23180489.html\">Gazprom liefert<\/a>, und ich sehe auch noch nicht, dass sich das zeitnah gro\u00df \u00e4ndern wird, auch wenn die Russen nat\u00fcrlich <a href=\"https:\/\/interfax.com\/newsroom\/top-stories\/75960\/\">damit drohen<\/a>, die H\u00e4hne zuzudrehen. Das Finanzkapital setzt aber mittlerweile Russland auf das <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2022-03-07\/morgan-stanley-sees-russia-set-for-venezuela-style-debt-default\">Niveau von Venezuela<\/a> herab.<\/p>\n<p>Man sollte die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holl%C3%A4ndische_Krankheit\">Holl\u00e4ndische Krankheit<\/a> bedenken:<\/p>\n<p><sup>Durch den Verkauf von Rohstoffen (z. B. \u00d6l) steigen die Exporterl\u00f6se. Es kommen vermehrt ausl\u00e4ndische Devisen ins Land, deren Umtausch zu einer realen Aufwertung der inl\u00e4ndischen W\u00e4hrung f\u00fchren kann (Wechselkursmechanismus). Diese Aufwertung hat zur Folge, dass Importe billiger werden, der Import von G\u00fctern infolgedessen anw\u00e4chst, was zu einer Erodierung der heimischen nicht-Rohstoffproduktion (Industrie, Landwirtschaft) f\u00fchrt Exporte teurer werden, was zu einer Verschlechterung der Internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00fchrt sich eine Faktorpreiserh\u00f6hung ergibt, weil die inl\u00e4ndische Produktion von Faktoren (d. h. von Produktionsg\u00fctern bzw. die Bezahlung von Arbeitskr\u00e4ften) ebenfalls teurer wird \u2013 was, zusammen mit der im ersten Punkt erw\u00e4hnten Nachfragesteigerung, zu einem m\u00f6glicherweise betr\u00e4chtlichen Kostenwachstum f\u00fchrt. Dieses Kostenwachstum betrifft auch den industriellen und landwirtschaftlichen Sektor, dadurch ergeben sich zus\u00e4tzliche Absatzprobleme. Hinzu kommt, dass durch die Ausbeutung von Rohstoffen oftmals h\u00f6here Gewinne m\u00f6glich sind, so dass viel Kapital in die Rohstoffgewinnung flie\u00dft, w\u00e4hrend der industrielle Sektor vernachl\u00e4ssigt wird.<\/sup><\/p>\n<p><sup>Die Verteuerung der Faktorpreise beg\u00fcnstigt eine Wanderung von Faktoren aus der Produktion industrieller und landwirtschaftlicher G\u00fcter in den Bereich der Rohstoffgewinnung. Falls die Rohstoffgewinnung wenig arbeitsintensiv ist (wie beispielsweise die \u00d6l- oder Gasgewinnung), wird eine Abwanderung in den Bereich der Erstellung nicht-handelbarer G\u00fcter (v. a. Dienstleistungen) beg\u00fcnstigt, weil diese nicht so stark vom internationalen Wettbewerbsdruck betroffen sind. Der Grad der Industrialisierung kann infolgedessen \u2013 gemessen am Anteil der Industrieproduktion an der gesamten volkswirtschaftlichen G\u00fcter- und Leistungsproduktion \u2013 stark zur\u00fcckgehen oder verschwinden.<\/sup><\/p>\n<p>Das heisst: Wenn die russische \u00d6konomie so weitermacht, wird das nichts. Auch in den Diskussionen im Valdai-Club hat man Bedenken:<\/p>\n<p><sup>Wie aus der Analyse aller internationalen Indizes hervorgeht, die den Zustand und die Dynamik verschiedener Lebensbereiche in den L\u00e4ndern der Welt charakterisieren, zeigt Russland vor dem Hintergrund des stagnierenden Westens einen schnelleren Niedergang. (&#8230;)<\/sup><\/p>\n<p><sup>Die Kosten einer milit\u00e4rischen L\u00f6sung der Ukraine-Frage sind zu hoch. Selbst im Falle einer schnellen Niederlage der Streitkr\u00e4fte der Ukraine stellt sich das Problem der Kontrolle des Territoriums. Das Marionettenregime wird erhebliche Finanzspritzen erfordern. Gleichzeitig wird es sicherlich ineffizient und korrupt sein. Angesichts des Schadens durch die Sanktionen wird die Befeuerung des Regimes die Ressourcenknappheit in Russland selbst weiter versch\u00e4rfen. Selbst die vollst\u00e4ndige Kontrolle des Territoriums der Ukraine wird den Westen nicht daran hindern, ukrainische Formationen in angrenzenden Gebieten zu bilden und zu bewaffnen und einen breiten Untergrund in der Ukraine selbst zu finanzieren und bereitzustellen. Der Krieg wird zu einem wirtschaftlichen Niedergang in den besetzten Gebieten f\u00fchren, was ihre Bev\u00f6lkerung noch anf\u00e4lliger f\u00fcr westliche Propaganda machen wird. Wenn ein Teil des Territoriums vom pro-westlichen Regime behalten wird, wird der Konflikt dauerhaft und langwierig.<\/sup><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/mar\/08\/kyiv-deadlock-contrasts-russia-worrying-south-ukraine-war-progress\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2022\/03\/090322_4.jpg\" alt=\"ukraine\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die Idee, dass die Ukraine milit\u00e4risch schnell besetzt und unterworfen werden k\u00f6nne, ist ein Irrtum, obwohl das einige Strategen vielleicht anders gedacht haben. Ich glaube auch nicht, dass Putin, der als Geheimdienstler sozialisiert wurde, sich viele Illusionen gemacht hat. Es reicht aber, die Ukraine \u00f6konomisch zu destablisieren, was allein schon durch den Exodus der Fl\u00fcchtlinge beschleunigt wird.<\/p>\n<p>Im Valdai-Club wird das \u00e4hnlich gesehen:<\/p>\n<p><sup>Die Ukraine ist ein Gift f\u00fcr den Westen. Hilfe im gro\u00dfen Stil wird gestohlen, Institutionen bleiben korrupt. Das Land ist kein Lieferant, sondern Verbraucher von Sicherheit. Seine Mitgliedschaft in der NATO ist aufgrund ungel\u00f6ster Konflikte und zweifelhafter Beitr\u00e4ge zur gemeinsamen Sicherheit f\u00fcr den Block kontraproduktiv. Im Gegenteil, die Ukraine ist eine Quelle zahlreicher Probleme. Es auf Kaution zu nehmen ist m\u00fchsam und kostspielig. Wenn der Westen sich darauf einl\u00e4sst, dann wird die Ukraine die NATO zu einer noch unausgewogeneren Struktur machen, in der die Zahl der \u201eTrittbrettfahrer\u201c wachsen wird. Da die Ukraine im Westen liegt, ist sie zu einer weiteren Degradation verurteilt. Es wird eine \u201eMoldowisierung der Ukraine\u201c geben, das hei\u00dft, die Abwanderung von Personal in den Westen und die Primitivisierung ihrer Wirtschaft. Der Westen hat keinen Grund, die Ukraine lange mit seiner Hilfe zu unterst\u00fctzen. Sie wird schrumpfen, ebenso wie der Platz der Ukraine im System westlicher Priorit\u00e4ten. Ohne jede milit\u00e4rische Intervention wird die Ukraine degradieren, zu einem Randland und zu einer Priorit\u00e4t dritter Ordnung werden.<\/sup><\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/plus.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/inflation-und-rezession-sturzt-der-ukraine-krieg-den-planeten-in-eine-weltwirtschaftskrise-416305.html\">Tagesspiegel<\/a> (Paywall) schreibt:<\/p>\n<p><sup> Weil Russland und die Ukraine zu den gr\u00f6\u00dften Exportl\u00e4ndern weltweit f\u00fcr Brot- und Futtergetreide, Mais, Raps und Sonnenblumen\u00f6l geh\u00f6ren, betrifft der Krieg auch die Lebensmittelversorgung. Bei Weizen liegt der Anteil der beiden L\u00e4nder am weltweiten Export bei 30 Prozent. \u201eWenn die neue Ernte aus der Ukraine nicht kommt, vor allem Raps und Mais, verschlechtert das die Versorgungssituation weltweit\u201c, sagt etwa Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG, eine M\u00fcnchener Landwirtschaftskonzern.<\/sup><\/p>\n<p><sup>Der Preis f\u00fcr Weizen ist in den vergangenen Tagen drastisch gestiegen. Die entsprechenden Indizes (Futures) sind inzwischen teilweise 40 Prozent teurer als vor Kriegsausbruch. Zwar bringen sich andere L\u00e4nder wie Indien bereits in Stellung, um die L\u00fccke zu f\u00fcllen, doch kurzfristig d\u00fcrfte das nicht gelingen. China habe sich laut Lutz vor dem Krieg mit Getreide aus Russland eingedeckt, so Lutz. \u201eWer heute Getreidebest\u00e4nde hat, verdient Geld. Wer von Lieferungen abh\u00e4ngig ist, hat ein Problem.\u201c<\/sup><\/p>\n<p>Die gegenw\u00e4rtig Herrschenden in Russland und ihre Helfershelfer runzeln also permanent die Stirn. Besonnene Stimmen hatten eine andere Gangart vorgeschlagen:<\/p>\n<p><sup> Die Marginalisierung des ukrainischen Themas ist durchaus m\u00f6glich und sogar w\u00fcnschenswert. Die Rivalit\u00e4t zwischen den USA und China wird in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich das Tempo f\u00fcr das globale Leben bestimmen. Es ist ratsam, eine direkte Beteiligung an diesem Zusammensto\u00df zu vermeiden und Handlungsspielr\u00e4ume zu wahren.<\/sup><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2022\/03\/090322_2gr.jpg\" alt=\"nazis ukraine\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/p>\n<p>Ich vermute, dass sich Putin verrannt hat. Vermutlich traut sich niemand in seinem engsten Umfeld, ihm zu widersprechen. Das war auch im alten Rom so: Die Imperatoren waren von Opportunisten und Speichelleckern umgeben, die nur den sozialen Aufstieg w\u00fcnschten und die niemand kontrollierte. Vermutlich haben Putin auch die Generale vorgeschw\u00e4rmt, wie gro\u00dfartig das russische Milit\u00e4r f\u00fcr die Operation vorbereitet sei. Offenbar waren das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Potemkinsches_Dorf\">Potemkinsche D\u00f6rfer<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2022\/03\/090322_3.jpg\" alt=\"soviet flag\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47715?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47715?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_47715 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_47715')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_47715').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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