{"id":36719,"date":"2019-04-11T14:40:40","date_gmt":"2019-04-11T12:40:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=36719"},"modified":"2023-02-01T15:47:49","modified_gmt":"2023-02-01T14:47:49","slug":"about-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/04\/11\/about-israel","title":{"rendered":"About: Israel"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Haaretz\" alt=\"haaretz\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2019\/04\/110419_1.jpg\" alt=\"haaretz\" border=\"1\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Tut mir leid, aber wer mir mit so etwas kommt, fliegt aus der Blogroll. Ausserdem surfe ich nur ohne Javascript, ich nutze keine Adblocker.<\/sup><\/p>\n<p>Die beste Analyse zu den Wahlen in Israel: &#8222;Ger\u00fcchten zufolge werden Juden mit der Wiederwahl Netanjahus in Verbindung gebracht&#8220;.<\/p>\n<p>Bei solchen Anl\u00e4ssen ist es immer n\u00fctzlich, informative Links schon in der Blogroll zu haben. Meine Sicht auf die Weltl\u00e4ufte ist eher skeptisch, daher sollte man zuerst <i>audiatur et altera pars<\/i> beherzigen. Das gilt f\u00fcr Medien in Venezuela genau so wie f\u00fcr die in Israel.<\/p>\n<p>Dazu <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/01\/03\/nur-fuer-kaltduscher\">Arye Sharuz Shalicar<\/a>:<br \/>\n<i>Die beliebteste israelische Zeitung ist in den Augen der deutschen Journalisten die Englischausgabe der linksliberalen <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Haaretz\">Haaretz<\/a>. Das ist die einzige Zeitung, die von den meisten Journalisten jeden Morgen mit dem Kaffee eingenommen und Ernst genommen wird. Auf den Berichten dieser einen Zeitung beruht ein Gro\u00dfteil ihrer Artikel. Aber andere israelische Zeitungen haben auch eine Englischedition, zumindest Online-Versionen. Die zwei gr\u00fc\u00dften Zeitungen Israels, <a href=\"https:\/\/www.ynetnews.com\/home\/0,7340,L-3083,00.html\">Jediot Achronot<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.israelhayom.com\/\">Israel HaYom<\/a>, haben beide einen englischen Auftritt im Netz. Dar\u00fcber hinaus existieren zwei israelische Zeitungen nur auf Englisch; die <a href=\"https:\/\/www.jpost.com\/\">Jerusalem Post<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/\">Times of Israel<\/a> (nur Online), und man kann sogar das rechte Gegenst\u00fcck, zur linksliberalen Haaretz, <a href=\"http:\/\/www.israelnationalnews.com\/\">Israel National News<\/a> auf Englisch lesen. Alle diese Zeitungen haben eine gr\u00f6\u00dfere Zirkulation als die Haaretz. Nichtsdestotrotz beziehen sich Auslandskorrepondenten fast ausschlie\u00dflich auf dieses eine Blatt. Es ist das Blatt, das am meisten Selbstkritik \u00e4u\u00dferst und somit genau das liefert, was der Endempf\u00e4nger in Deutschland vom Spiegel, den Tagesthemen oder dem ARD-Radio erwartet. <\/i><\/p>\n<p><i>Das ist eine traurige Realit\u00e4t, die einfach falsch ist. Genauso falsch w\u00e4re es, wenn israelische Journalisten sich in Deutschland einzig un allein auf das Neue Deutschland oder den Freitag beziehen w\u00fcrden. (&#8230;) kein internationaler Journalist nimmt diese zwei deutschen Zeitungen Ernst. Wieso sollte er auch? Es sind Zeitungen, die eine krasse Minderheit der Gesellschaft widerspiegeln. Genau so wie die Haaretz.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/972mag.com\/why-the-zionist-left-died-in-the-2019-election\/140970\/\">+972<\/a> bietet IMHO den interessantesten Artikel: &#8222;Why the Zionist left died this week &#8211; Stuck in a Zionist paradigm, Israel\u2019s mainstream left-wing parties are unable to put forth a vision of equality and inclusion for all in Israel-Palestine.&#8220;<\/p>\n<p>Schaut man sich die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_politischen_Parteien_in_Israel\">Parteien in Israel<\/a> an, sucht man aus Gr\u00fcnden sofort die Jud\u00e4ische Befreiungsfront, die es nat\u00fcrlich (leider?) nicht gibt. Die urspr\u00fcngliche Idee, die zur Gr\u00fcndung Israels und insbesondere der Kibbuzim f\u00fchrte, wird offenbar nur noch von der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Awoda\">Awoda<\/a> vertreten. Ihr politisches Schicksal kann man heute nur noch mit der deutschen Sozialdemokratie vergleichen  &#8211; freier Fall nach unten.<\/p>\n<p>Die Analyse der +972 zur Wahl war vorhersagbar: &#8222;For much of the past two decades, with the demise of the peace process that it once led, Labor has attempted to position itself as a centrist party with a dovish pedigree, abandoning left-wing politics altogether. While Prime Minister Yitzhak Rabin reached out to Arab citizens in the early 90s \u2014 the Arab parties helped ensure he could push through the Oslo Accords while keeping his government intact \u2014 any talk of a real alliance with Israel\u2019s Palestinian community has never been on the table.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Given its lack of a clear vision&#8220; &#8211; dem kann man zustimmen, denn eine politische Agenda, die fast nur aus &#8222;gegen Netanjahu&#8220; besteht, ist keine. &#8222;As long as the Zionist left remains undecided over whether it is more terrified of forming a real alliance with Palestinians or with those who seek to disenfranchise Palestinians, they will continue to shrink into irrelevance.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.israelhayom.com\/2019\/04\/11\/soldiers-votes-barely-pull-bennett-and-shaked-into-21st-knesset\/\">Israel HaYom<\/a> und die mehr &#8222;rechten&#8220; Medien in Israel diskutieren gerade vor allem dar\u00fcber, ob die Partei der Justizministerin Ayelet Shaked die notwendige Stimmenzahl erreicht hat, um in die Knesset zu kommen. Zur Zeit sind es zu wenig. Die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/New_Right_(Israel)\">Neue Rechte<\/a> m\u00f6chte jetzt &#8211; \u00dcberraschung! -, dass die <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/new-right-demands-recount-after-party-appears-not-to-cross-knesset-threshold\/\">Stimmen neu ausgez\u00e4hlt werden<\/a>. Ergo: Ein attraktives \u00c4u\u00dferes wird nicht automatisch von den W\u00e4hlern honoriert &#8211; in Israel z\u00e4hlen auch Inhalte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.richardsilverstein.com\/2019\/04\/10\/netanyahu-wins-and-will-be-next-prime-minister-of-the-judeo-ethno-state\/\">Richard Silverstein<\/a> schreibt in Tikun Olam \u00fcber die Demokraten in den USA: &#8222;It\u2019s true that they remain moored to the two-state solution which is long dead.&#8220;<\/p>\n<p>Das sollten sich die deutschen Medien und die so genannten &#8222;Linken&#8220; hinter die Ohren schreiben. Einen Staat &#8222;Pal\u00e4stina&#8220; wird es nie geben, solange die gro\u00dfe Mehrheit der Araber in Gaza und dem Westjordanland terroristische Organisationen wie die Hamas unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ceterum censeo: Die politisch gebildeten Leserinnen und intellektuell anspruchsvollen Leser dieses Blogs sind aufgefordert, sich eine eigene Meinung zu bilden und dazu meine Thesen und Ideen lediglich als Anregung zu nehmen.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36719?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36719?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_36719 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_36719')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_36719').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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