{"id":229,"date":"2008-02-11T12:06:18","date_gmt":"2008-02-11T11:06:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2008\/02\/11\/die-erlkonigin\/"},"modified":"2020-12-03T14:25:01","modified_gmt":"2020-12-03T13:25:01","slug":"die-erlkonigin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2008\/02\/11\/die-erlkonigin","title":{"rendered":"Die Erlk\u00f6nigin"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2008\/02\/110208_1.jpg\" alt=\"Lilith&quot;\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"480\"\/><\/p>\n<p align=\"left\">\n<em>Dieser Artikel erschien am 09.06.2002 auf <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/12\/12692\/1.html\">Telepolis<\/a>. Da die meisten Links nicht mehr funktionierten, soll er hier aktualisiert noch einmal publiziert werden.<\/em><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlk%C3%B6nig_%28Ballade%29\">Erlk\u00f6nig<\/a> reitet wieder durch Nacht und Wind und durch die deutschen Medien. &#8222;Andr\u00e9 Ehrl-K\u00f6nig&#8220; ist das leicht zu entr\u00e4tselnde Pseudonym f\u00fcr Marcel Reich-Ranicki in Martin Walsers neuem und mit Antisemitismen gespickten Roman &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tod_eines_Kritikers\">Tod eines Kritikers<\/a>&#8222;. Und in den d\u00fcrren Bl\u00e4ttern des Feuilletons s\u00e4uselt es von Herder, Goethe und &#8222;nordischer&#8220; Mythologie, aus der die Figur des Erlk\u00f6nigs angeblich stamme. Alles falsch.<\/p>\n<p>Der Erlk\u00f6nig treibt auch in der j\u00fcdischen Alltagsmythologie sein Unwesen, ist dort aber eine widerborstige Frau. Und die Figur beweist, dass sowohl Christentum als auch Judentum gemeinsamen Wurzeln im weiblichen G\u00f6tterpantheon Alt-Mesopotamiens haben. Nur die keltischen Druiden wussten noch, wer der Erlk\u00f6nig wirklich war, kommunizierten aber nur in einen Geheimsprache dar\u00fcber, deren Entschl\u00fcsselung heutigen Kryptologen den Schwei\u00df auf die Stirn treiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In Goethes <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/12\/12692\/1.html\">Ballade<\/a> aus dem Jahr 1782 fragte der ver\u00e4ngstigte Knabe: &#8222;Siehst, Vater, du den Erlk\u00f6nig nicht? Den Erlenk\u00f6nig mit Kron&#8216; und Schweif?&#8220; Die Macht des D\u00e4mons scheint auch Walser fasziniert zu haben. Stephan Ripplinger wirft Walser wohl zu Recht vor, mit der Analogie &#8222;Ehrl-K\u00f6nig&#8220; und Reich-Ranicki dem Juden an sich zauberische und t\u00f6dliche Machenschaften zu unterstellen &#8211; ein klassischer antisemitischer Topos seit dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschichte_der_Juden_in_Deutschland\">Mittelalter<\/a>. Doch warum besitzt der Erlk\u00f6nig &#8222;Krone und Schweif&#8220; und warum raubt und t\u00f6tet er kleine Jungen?<\/p>\n<p>Goethes &#8222;Erlk\u00f6nig&#8220; liegt eine von Herder \u00fcbersetzte d\u00e4nische Ballade zugrunde &#8211; <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/?id=5&amp;xid=1160&amp;kapitel=6&amp;cHash=da8c680119erlkoeni\">Erlk\u00f6nigs Tochter<\/a>. Das d\u00e4nische Wort hei\u00dft &#8222;<a href=\"http:\/\/germanenglishwords.com\/rlge.htm#erlking\">Ellerkonge<\/a>&#8220; (oder &#8222;elverkonge&#8220;) und bedeutet &#8222;Elfenk\u00f6nig&#8220;. Generationen von Germanisten meinen, Goethe habe sich geirrt und falsch \u00fcbersetzt. Selbst die <a href=\"http:\/\/encyclopedia.jrank.org\/EMS_EUD\/ERLKONIG.html\">Enzyclopedia Britannica<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.oup.com\/uk\/catalogue\/?ci=9780198606529&amp;view=ask\">The Oxford English Reference Dictionary<\/a> behaupteten das. Falsch: Goethe wusste genau, was er schrieb und warum er den Elfenk\u00f6nig oder &#8222;Elbenk\u00f6nig&#8220; zu einem K\u00f6nig der Erlen machte.<\/p>\n<p>Die Worte &#8222;Ellerkonge&#8220; oder Elberich (&#8222;rich&#8220; bedeutet &#8222;K\u00f6nig&#8220;) und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alberich_%28Mythologie%29\">Alberich<\/a> haben dieselbe ethymologische Wurzel. Der Zwerg Alberich ist der K\u00f6nig der Unterwelt und taucht schon im deutschen Nationalepos <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nibelungenlied\">Das Nibelungenlied<\/a> auf. Die Wurzel &#8222;alb&#8220; bedeutet urspr\u00fcnglich &#8222;wei\u00df&#8220; und bezeichnet die Farbe als auch &#8222;die Frucht&#8220;. Das griechische Wort &#8222;<a href=\"http:\/\/www.druids.celtica.ru\/page.php?pagename=greivs_24\">alphos<\/a>&#8220; ist der &#8222;wei\u00dfe Aussatz&#8220; (lateinisch &#8222;<a href=\"http:\/\/digicoll.library.wisc.edu\/cgi-bin\/HistSciTech\/HistSciTech-idx?type=turn&amp;entity=HistSciTech001000260089&amp;isize=M\">albula<\/a>&#8220; &#8211; von &#8222;albus, &#8222;wei\u00df&#8220;). Ein ganzes Kapitel des Romans &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moby_Dick\">Moby Dick<\/a>&#8220; von Herbert Melville \u00fcber die Jagd auf den wei\u00dfen Wal widmet sich der Frage, warum die Farbe Wei\u00df unheimliche Assoziationen weckt&#8230;<\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2008\/02\/110208_2.jpg\" alt=\"Lilith&quot;\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"480\"\/><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Alphito<\/strong><\/p>\n<p>Das ist kein Zufall. Dieses sprachgeschichtliche Indiz verweist auf eine der \u00e4ltesten Mythen des Mittelmeerraums: die Legende von der unheimlichen G\u00f6ttin <a href=\"http:\/\/www.paleothea.com\/MinorsA-E.html\">Alphito<\/a>, der die Gerste geweiht war &#8211; &#8222;<a href=\"http:\/\/www.anbg.gov.au\/gnp\/gnp6\/alph-exc.html\">alphiton<\/a>&#8220; bedeutet Gerste. Alphito strafte in vorgriechischer Zeit die, die sie nicht mochte, mit der Hautkrankheit Lepra. Die Worte &#8222;Albtraum&#8220; und &#8222;Albino&#8220; (f\u00fcr &#8222;wei\u00df&#8220;) wurden aus dem Namen dieser G\u00f6ttin abgeleitet &#8211; auch der Flussname &#8222;Elbe.&#8220;<\/p>\n<p>Sogar die Bibel berichtet verschl\u00fcsselt von Alphito: Im <a href=\"http:\/\/www.bibel-online.net\/buch\/03.3-mose\/14.html#14,10\">3. Buch Mose, Vers 10<\/a> wird angeordnet, dass derjenige, der vom Aussatz (Lepra) geheilt wurde, einen Scheffel Gerste (im Originaltext: Gerstenmehl, bei Luther wird Semmelmehl daraus) opfern musste &#8211; urspr\u00fcnglich ein Dank an die G\u00f6ttin, die an der Krankheit Schuld war. Das Albdr\u00fccken ist ein Synonym f\u00fcr Nachtmahr, fr\u00fcher auch f\u00fcr Inkubus, also einen D\u00e4monen.<\/p>\n<p>Der r\u00f6mische Schriftsteller Plinius kannte noch das alte Wort &#8222;Albion&#8220; f\u00fcr die &#8222;Britischen Inseln&#8220;, und der Historiker <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Nennius\">Nennius<\/a>, der um 820 vor Christus die <a href=\"http:\/\/www.yale.edu\/lawweb\/avalon\/medieval\/nenius.htm\">Historia Brittonnum<\/a> ver\u00f6ffentlichte, behauptete, die Bezeichnung &#8222;Albion&#8220; stammte von &#8222;Albina&#8220;, der Wei\u00dfen G\u00f6ttin der griechischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Danaiden\">Danaiden<\/a>, den legend\u00e4ren Vorfahren der Mykener.<\/p>\n<p>Was haben aber die Elfen und die Erle gemeinsam? Der d\u00e4nische &#8222;Ellerkonge&#8220; sei in Wahrheit der altenglische Gott Bran, der &#8222;K\u00f6nig der Erlen&#8220;, schreibt <a href=\"http:\/\/www.spartacus.schoolnet.co.uk\/Jgraves.htm\">Robert von Ranke-Graves<\/a> in &#8222;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Die-Wei%C3%9Fe-G%C3%B6ttin-Sprache-Mythos\/dp\/349955416X\">Die Wei\u00dfe G\u00f6ttin<\/a>&#8222;. Des R\u00e4tsels L\u00f6sung verbirgt sich in einer uralten walisischen Sage, der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cad_Goddeu\">Schlacht der B\u00e4ume<\/a>, die von keltischen Druiden und sp\u00e4ter von Minnes\u00e4ngern m\u00fcndlich \u00fcberliefert wurde. Diese Sage schildert in verschl\u00fcsselter Form die Eroberung einen Totenstadt auf der <a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=stonehenge&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.181952,-1.82873&amp;spn=0.011043,0.026951&amp;t=h&amp;z=16&amp;iwloc=A&amp;om=0\">Ebene von Salisbury<\/a> w\u00e4hrend der Invasion Britanniens durch die Kelten &#8211; den Vorfahren der Gallier &#8211; in der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eisenzeit\">Eisenzeit<\/a>. Die G\u00f6tter der Sieger und Besiegten k\u00e4mpfen als B\u00e4ume gegeneinander. Nur die Eingeweihten konnten Jahrhunderte sp\u00e4ter den Sinn der Story noch entschl\u00fcsseln.<\/p>\n<p>Die keltischen Druiden benutzten dazu ein <a href=\"http:\/\/homepage.univie.ac.at\/ilja.steffelbauer\/Birkhan.pdf\">Fingeralphabet<\/a>: der Buchstabe F (f\u00fcr &#8222;fearn&#8220;, die Erle) wurde mit der Spitze des Mittelfingers  angezeigt, \u00e4hnlich wie in der heutigen Taubstummensprache. Julius C\u00e4sar, der Eroberer Britanniens, beklagte sich sp\u00e4ter dar\u00fcber, dass die Druiden nichts schriftlich niederlegten, sondern mittels <a href=\"http:\/\/titus.uni-frankfurt.de\/didact\/idg\/kelt\/ogamabb.htm\">geheimer Zeichen<\/a> miteinander redeten und dass sie, was weder er noch sp\u00e4tere christliche Missionare verstanden, angeblich griechische Buchstaben verwendeten. Der englische Historiker <a href=\"http:\/\/www.luminarium.org\/renlit\/spenser.htm\">Edmund Spenser<\/a> behauptete 1596, die englischen Druiden h\u00e4tten ihre Buchstaben von einem Volk, das vom Mittelmeer \u00fcber Spanien nach Britannien gekommen sei.<\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2008\/02\/110208_3.jpg\" alt=\"Lilith&quot;\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"480\"\/><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Lilith<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Indiz daf\u00fcr, dass die Druiden Mythen und G\u00f6tter \u00fcberlieferten, die von Einwanderern aus dem Mittelmeerraum stammten, findet sich in der <a href=\"http:\/\/www.geocities.com\/isolde_bandrui\/Taliesin.html\">Romance of Taliesin<\/a>. Dort tritt <a href=\"http:\/\/www.kingarthursknights.com\/others\/gwion.asp\">Gwion<\/a> auf, der bekannteste Barde des keltischen Mythos. Seine Gegenspielerin ist die finstere G\u00f6ttin <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Taliesin\">Cerridwen<\/a>, die in dreifacher Gestalt erscheint und der der keltische Kupferkessel geweiht ist. Hinter Cerridwen verbirgt sich die altgriechische G\u00f6ttin <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/907474.html\">Alphito<\/a>: Sie \u00fcberwacht die Ernte der Gerste und verwandelt sich im Kult in eine wei\u00dfe, leichenfressende Sau. Das altirische und walisische Wort &#8222;cerdd&#8220; bedeutet &#8222;wei\u00df&#8220; oder &#8222;Zunahme&#8220;. Und in der spanischen Sprache und Folklore lebt Alphito alias Cerridwen heute noch weiter: &#8222;cerdo&#8220; hei\u00dft Schwein, und der &#8222;Cerda\u00f1a&#8220; ist der ber\u00fchmte <a href=\"http:\/\/www.geocities.com\/caldegas\/index_alrededores.htm\">Gerste- und Getreidetanz<\/a> der spanischen Pyren\u00e4en.<\/p>\n<p>Nur im franz\u00f6sischen Arles hat sich ein Mysterienspiel der dreifachen Todesg\u00f6ttin erhalten. Es wird Ende Mai unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.pflanzenweg.de\/html\/bauernweisheiten.html\">Die drei Marien der Provence<\/a> gefeiert. Dieses Ritual wurzelt in einer christianisierten Deutung vorchristlicher Grabsteine auf dem Friedhof von <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Alyscamps\">Alyscamps<\/a> in Arles. <a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/exec\/obidos\/ASIN\/203020210X\/ulfsstead\/002-4955927-3128835\">Albert Dauzat<\/a> leitet im &#8222;Dictionnaire \u00e9tymologique de la langue fran\u00e7aise&#8220; die Silbe &#8222;alys&#8220; aus dem gallischen Wort &#8222;alisia&#8220; ab, das in zahlreichen Ortsnamen vorkommt und in das spanische Wort f\u00fcr Erle &#8211; aliso &#8211; eingegangen ist.<\/p>\n<p>Die Legende vom m\u00e4nnlichen Erlen- und Elfenk\u00f6nig \u00fcberliefert daher eine nur noch schemenhafte Erinnerung an eine uralte weibliche wei\u00dfe und dreifaltige Todesg\u00f6ttin, die urspr\u00fcnglich im alten Griechenland beheimatet war und deren Kult \u00fcber Spanien nach England wanderte, wo Alphito alias Cerridwen ihr Geschlecht wechselte und zu Bran wurde.<\/p>\n<p>Der Mythos berichtet korrekt, dass Bran Kinder in die andere Welt entf\u00fchrt &#8211; wie sein Alter Ego Erlk\u00f6nig. Dass der Erlk\u00f6nig in Wahrheit eine Frau ist und warum sie Krone und Schweif tr\u00e4gt wie in Goethes Gedicht, wei\u00df auch die j\u00fcdische Mythologie. Die griechische G\u00f6ttin Alphito ist viel \u00e4lter &#8211; und kleine Jungen gestohlen hat sie schon immer. In Wahrheit verbirgt sich hinter Alphito Lilith, nach dem Talmud die <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Lilith\">erste Frau Adams<\/a>. Lilith wurde versto\u00dfen, weil sie sich weigerte, Adam zu gehorchen. Weil sie nicht ins Paradies zur\u00fcckkehren wollte, <a href=\"http:\/\/gnosis.org\/lilith.htm\">befahl Jahwe<\/a> drei Engeln, t\u00e4glich einhundert ihrer Kinder zu t\u00f6ten. Und deshalb stiehlt sie immer noch neugeborene Babys. Die G\u00f6ttin hat sich in einen weiblichen Nachtd\u00e4mon verwandelt. Von Lilith ist der rachedurstige Satz <a href=\"http:\/\/www.lilitu.com\/lilith\/rappoport.html\">\u00fcberliefert<\/a>:<\/p>\n<p>&#8222;Know ye not that I have been created for the purpose of weakening and punishing little children, infants and babes. I have power over them from the day they are born until they are eight days old if they are boys.&#8220;<\/p>\n<p>Lilith habe in der Volksmythologie lange, wirr abstehende Haare und Fl\u00fcgel, berichtet die altehrw\u00fcrdige <a href=\"http:\/\/www.encyclopaediajudaica.com\/\">Encyclopaedia Judaica<\/a>. Abbildungen von <a href=\"http:\/\/ccat.sas.upenn.edu\/~humm\/Topics\/Lilith\/\">Lilith<\/a>, die das beweisen (vgl. Fotos), sind schon aus babylonischer Zeit bekannt.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es nur ein Zeugnis von Lilith. Der j\u00fcdische Friedhof in <a href=\"http:\/\/www.judaica-vogelsberg.de\/friedhoefe\/index.html\">Grebenau am Vogelsberg<\/a> zeigt ein gefl\u00fcgeltes Wesen mit Menschengesicht. Es handelt sich nicht um den Engel Rasiel, wie dort behauptet wird, sondern um Lilith, deren zweiter Name Meyalleleth im Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/www.helium.com\/tm\/754830\/lilith-portrayed-different-lights\">Sefer Rasiel<\/a>&#8222;, einer rabbinischen \u00dcberlieferung, erw\u00e4hnt wird. Dort werden auch die Formeln beschrieben, die Amulette enthalten m\u00fcssen, um Neugeborene vor der D\u00e4monin zu sch\u00fctzen. Die Krone und der Schweif des Erlk\u00f6nigs sind eine volkst\u00fcmliche ikonografische Verballhornung der Haare und der Fl\u00fcgel Liliths.<\/p>\n<p>Das Computerspiel <a href=\"http:\/\/zerogravity.com.au\/blade\/specs\/profiles.htm\">Blade<\/a> kennt den Charakter &#8222;Lilith Meyalleleth&#8220;. So transportiert nicht nur Literatur, sondern auch moderne Spielkultur im Internet uralte Mythen. Man h\u00e4tte Recht, wenn man &#8222;Lilith Meyalleleth&#8220; die &#8222;Erlk\u00f6nigin&#8220; nennen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/german.about.com\/library\/blgermyth09.htm\">English abstract<\/a>: &#8222;German Myth 9 &#8211; Goethe and the \u201cErlk\u00f6nig\u201d Mistranslation&#8220;]<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_229 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_229')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_229').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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