FYI Chebli

chebli

Dazu fällt mir Harald Martenstein ein, der über Sawsan Chebli schrieb: “Diese Politikerin ist selber für alles Mögliche bekannt, aber am allerwenigsten für das Bemühen um Unauffälligkeit”.

Causa Chebli

Malca Goldstein-Wolf auf Facebook:

Neuer Offener Brief in der Causa Chebli an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller ( Darf gerne geteilt werden! )

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister,

sicherlich bekomme ich auf meinen ersten Offenen Brief von Ihnen noch eine Antwort.
Derweilen gibt es allerdings wieder Grund zur Aufregung um irritierende Tweets der Staatssekretärin Sawsan Chebli. Diesmal jubiliert sie über den Einzug zweier muslimischer Antisemitinnen in das US Repräsentantenhaus.
Was soll ich als deutsche Jüdin davon halten, dass für die Berliner Staatssekretärin der “American Dream” wahr wird, wenn Judenhasser politische Ämter erwerben?

Wissen Sie, Herr Müller, man könnte sagen, wen interessiert schon der Dummbrabbel einer Sawsan Chebli.
Ist diese Dame nicht zu unwichtig, um sich über ihre geistigen Ergüsse zu ereifern? Nein, ich finde nicht. Vor allem nicht, weil sie offenkundig von einer Reihe wichtiger Berliner Politiker geschützt wird. Politiker, die es scheinbar nicht interessiert, wenn Chebli Antisemiten huldigt, den politischen Islam verklärt und als moderne, deutsche Politikerin für das Kopftuch, dem Symbol der Unterdrückung der Frau im Islam, einsteht.

Der eigentliche Skandal besteht darin, dass sie niemand in ihre Schranken weist, auch Sie als Regierender Bürgermeister von Berlin nicht, warum auch immer.

Eine Staatssekretärin, die den Einzug von Antisemiten ins Repräsentantenhaus feiert, gehört ihres Amtes enthoben. Punkt.
Es kann doch nicht sein, dass in der Berliner Politik der Kampf gegen Antisemitismus nur für tote Juden gilt.
Denken Sie darüber nach, ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Shalom,
Malca Goldstein-Wolf

Keine Panik! Oder Speichen und Sprechpuppen

Burks

Nach vier mal zwölf Stunden und zwei Mal acht hat die Leserschaft einiges verpasst, da mir die Zeit zum Bloggen fehlte. Die Politik hierzulande ist bekanntlich grottenlangweilig. Was soll man dazu schreiben? Man muss das aus der Perspektive der Chinesen sehen – 2000 Jahre Kultur und die passende Schrift dazu – und was dauerhaft wichtig ist. Oder auch der Italiener, die seit der Gründung Roms erfahren sind in der permanenten Intrige der Herrschenden gegen alle anderen und sich selbst.

Was wird man in einem halben Jahrhundert sagen über die SPD, Thüringen hinter den sieben Bergen bei den sieben politischen Zwergen, einen Friedrich Merz und seine widerwärtigen Vorbilder? Da lobe ich doch meinen Großvater, der als Analphabet zur Zeit der russischen Revolution nach Deutschland kam und intuitiv wusste, dass Hitler ein “Arschloch” (Zitat von meiner Mutter überliefert) war.

corona

Apropos Corona und Corona-Prophylaxe [Update von der WHO]: An den Folgen der “Spanischen Grippe” starben in Deutschland geschätzt mehr als 400.000 Menschen, infolge der “Asiatischen Grippe” starben 1957/58 rund 29.000 Menschen, und infolge der “Schweinegrippe” im Winter 2009/10 starben 350 Menschen. Just saying. Fakten und Statistiken sind immer prägnanter als Talkshow-Gelaber.

lego
Credits Martin Heuwold (megx.one|Instagram)

Man kann sich mit Kunst beschäftigen oder mit Wissenschaft. My Modern Met schreibt über Lego am Bau. Schön! Mehr davon!

Das Smithsonian Magazin stellt die verwegene These auf: “Fairy tales could be older than you ever imagined”. Das ist aber nicht neu, das Nibelungenlied ist nur ein Beispiel. Man muss sich diese oral history aber wie eine Schichttorte vorstellen: Die Erzähler bzw. Sänger wussten nicht immer um den tieferen Gehalt, was wiederum garantierte, dass dieser nicht ganz verfälscht wurde, da es auch darum ging, das Erinnerte genau so wiederzugeben, wie man es gelernt hatte. Vgl. auch die Quellen zum Thema Pontos Oxeinos sowie Ranke-Graves, insbesondere Die Weiße Göttin. Nicht zu vergessen Die Erlkönigin (der beste Artikel, den ich jemals geschrieben habe).

ming
Credits: Lei Xue

Noch mal My Modern Met: “Smashed cans sculpted in the traditional style of Ming dynasty porcelain. Das nenne ich wahrhaft große Kunst, die man sich lange anschauen kann.

ming
Credits: Somewhere on the internet

Jetzt nur noch gute Nachrichten, zum Beispiel grüne Dörfer und Entenarmeen.

And now for something completely different. Auch wenn der Beklagte ein politischer Idiot ist, kann ich klammheimliche Freude nicht verhehlen. Eine auch hier schon erwähnte Klägerin darf “islamische Sprechpuppe” und “Quotenmigrantin der SPD” genannt werden. Die Textbausteine sind natürlich keine Tatsachenbehauptungen, sondern werden durch das Recht, die freie Meinung zu äußern, gedeckt. Die Klägerin blamierte sich schon durch die Klage und zeigt, dass sie das nicht verstanden hat. Und auch der Kommentar Katja Füchsels und Sebastian Lebers greift total ins Klo: “Für Rechtsradikale ist Sawsan Chebli ein Trigger auf zwei Beinen”. Nicht nur für die. Wer den Blödsinn, den die Dame von sich gibt, kritisiert, wird in die rechte Ecke gestellt? Geht’s noch? Ihr habt doch ein Rad ab.

Da zitiere ich zum Trotz Henrik M. Broder noch einmal:
Die Berliner Staatssekretärin für bürgerschaftiches Engagement und ähnliches Gedöns hat vor kurzem wieder mal Auschwitz besucht….) Derweil Frau Chebli, die den IQ einer Birkenstocksandale mit dem Charme einer handbetriebenen Kaffeemühle verbindet, noch lauter gegen Rassismus aufsteht. (…) Ob die Frau nun einen an der Klatsche oder nicht alle Speichen am Rad hat, dafür ist das Duisburger Amtsgericht zuständig. Was man auch ohne juristischen Beistand sagen kann, ist, dass sie unter einem hypertrophen Mitteilungszwang leidet, der in der Fachliteratur als Logorrhoe bezeichnet wird.

veganer

Auch schön: Der Hijabisierung wird zumindest vor Gericht Einhalt geboten. Auf Fratzenbuch wurden die Richter als “Kulturrassisten” beschimpft, ein Wort, das direkt aus Pallywood stammen könnte.

Der Schockwellenreiter schrieb dazu: “Negative Religionsfreiheit bedeutet auch, die katholische Kirche als das bezeichnen zu können, was sie ist – eine Kinderfickersekte. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat mich wegen dieser Behauptung der Gotteslästerung angeklagt, die zuständige Richterin sah das allerdings anders. Eine Richterin mit Kopftuch hätte da sicher im Sinne der katholischen Kirche entschieden. Daher gilt: Kein Kreuz, keine Kippa und kein Kopftuch in Gerichten (und auch nicht in Schulen oder sonstigen Amtsstuben). Wir Atheisten fordern endlich die Freiheit von den Religioten.”

Zum Schluss noch ein Video (Facebook).

Logorrhoe oder: handbetriebene Kaffeemühle

Ich finde Henryk M. Broder lustig.
Die Berliner Staatssekretärin für bürgerschaftiches Engagement und ähnliches Gedöns hat vor kurzem wieder mal Auschwitz besucht. (…) Derweil Frau Chebli, die den IQ einer Birkenstocksandale mit dem Charme einer handbetriebenen Kaffeemühle verbindet, noch lauter gegen Rassismus aufsteht. (…) Ob die Frau nun einen an der Klatsche oder nicht alle Speichen am Rad hat, dafür ist das Duisburger Amtsgericht zuständig. Was man auch ohne juristischen Beistand sagen kann, ist, dass sie unter einem hypertrophen Mitteilungszwang leidet, der in der Fachliteratur als Logorrhoe bezeichnet wird.

Und ich dachte, ich hätte den medizinischen Fachterminus Logorrhoe geprägt?!

Um jeden Preis auffallen

Frau Sawsan Chebli konnte wieder mal die Kresse nicht halten und twitterte aus Auschwitz so vor sich hin:
chebli

Naida Pintul (auf Facebook): Mein letzter Anlauf: Chebli schafft es nicht, einen “gewöhnlichen” Callout (lel) in Richtung Amthors zu verfassen, nein, sie muss erwähnen, dass sie sich in Auschwitz befindet und dort große Schwüre leistet, noch mehr gegen Rassismus aufstehen zu wollen. Das ist insofern nichts neues als dass Auschwitz ständig dazu instrumentalisiert wird, sich zivilgesellschaftlich ja noch mehr gegen Rassismus und Islamophobie engagieren zu wollen und da ist Chebli nicht die erste, nicht die zweite, nicht die vierzigste, die denkt, es komme schon hin, den Antisemitismus des dritten Reiches irgendwie noch mit Rassismus gegen Muslime bzw. als solche Wahrgenommene in ideologische Verbindung zu bringen.

Hätte sie den Auschwitz-Part im Tweet weggelassen, hätte daraus einfach nur ein stinklangweiliger Beef mit nem geleckten Dorfjugend-JUler werden können, aber Chebli wäre nicht Chebli, wenn ihr das nicht ein paar Nummern zu klein gewesen wäre und man gleich die ganz großen Kaliber in Stellung bringen müsste, so wahnhaft ist sie dann doch schon.

Da Muslime keine Rasse sind und weil es beim Homo sapiens gar keine Rassen gibt, kann man auch nicht “rassistisch” gegen eine bestimmte Sorte von Verehrern höherer Wesen sein, Frau Chebli. Man kann allerdings in der Tradition der Aufklärung behaupten, dass jemand, der im 21. Jahrhundert an Götter glaubt, dringend zum weltanschaulichen Nachhilfeunterricht muss.

Nur für Kaltduscher

der neu-deutsche Antisemit

Kann man uneingeschränkt empfehlen. Arye Sharuz Shalicar: Der neu-deutsche Antisemit: Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse. Ich habe mich amüsiert, weil er Klartext redet, der dämlichen deutschen Journaille was um die Ohren haut, manchmal musste ich auch schlucken.

Shalicars Perspektive – der im Wedding aufgewachsen ist – gleicht ungefähr der in Fauda: Großartig, spannend, aber auch beklemmend.

Leider wird das Buch wenig bewirken, weil die, die angesprochen werden, solche Bücher erst gar nicht lesen. Frau Chebli sollte es auswendig lernen.

So genannte “Palästinenser” unter sich

Ein gewisser Salah Abdel Shafi schrieb auf Twitter: “Der Wahnsinn endet mit Ende der #israelischen Besatzung und illegaler Besiedelung #Palästinas.”

Darauf tweetete die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli: “Dich gibts auch noch [Smiley] Wie geht es Dir? Wo bist du jetzt Botschafter oder bist Du in Ramallah? Melde Dich, wenn du mal in Berlin bist.”

Muss man da noch etwas zu sagen? Ein Nutzer antwortete in meinem Sinn: “Habe Cheblis pro-israelische/jüdische Tweets eh niemals für aufrichtig gehalten. Bloße Lippenbekenntnisse einer Frau, die diesmal nicht nur wieder ihre völlige politische Inkompetenz und Instinktlosigkeit zur Schau gestellt hat, sondern auch ihre wahre Gesinnung.”