Unter smarten Cyberübernommenden
Ich wollte ursprünglich etwas zu dem angeblichen „Hack“ des messengers Signal schreiben, aber Falk Steiner auf Heise hat alles dazu kommentiert, was zu sagen ist: Es gab keinen Hack, sondern nur die Ignoranz und Dummheit. der betreffenen bzw, betroffenen Anwender.
Was müssen Sie tun, wenn Sie einen SMS-Code und/oder PIN eingegeben, aber noch Zugriff auf Ihr Konto haben.
Ihr Messengerkonto ist gehackt! Angreifer könnten in Zukunft Ihr Konto vollständig übernehmen!
Ach. Ach was. So etwas liest man täglich allüberall – auf Fratzenbuch, in Secondlife, WhatsApp. Irgendein Dödel hat mal wieder auf alles geklickt, was nicht bei drei auf dem nächsten Baum war und schreit dann, wenn das Konto nicht mehr zugänglich ist: „Ich wurde gehackt“.
Ich hatte hier schon unzählige Male über Phishing geschrieben und will mich nicht wiederholen. Es ist sowieso sinnlos.

Gehen Sie davon aus, dass den Angreifern nun möglichweise Ihre Handynummer bekannt ist.
Möglicherweise steht meine Handynummer auf meiner Website.
Ich sage nur: Kein HTML in E-Mails Erlauben. Wenn das nicht geht, nicht klicken, ohne den Header gelesen interpretiert zu haben. Ein vernünftiges E-Mail-Programm benutzen oder die Optionen einer kleinweich-unvernünftigen Software zwingen, die Risiken zu minimieren. Keine unverschlüsselten E-Mails lesen. So einfach ist das.
„Aber Anbieter können das Problem vor dem Bildschirm nicht lösen, wenn dieses sich nicht für Grundsätze der IT-Sicherheit interessiert.“, schreibt Heise.
Eben. Aber dumm herumlabern können sie alle, über Chatkontrolle, über russische oder chinesische „Hacker“ und „Online-Durchsuchungen“.

Dieselbe E-Mail im HTML-Format (oben) und im Textformat (unten).„>
