En’Kara Fair, revisited and reloaded

Die virtuelle Messe hat sechs Sims, die oberste ist auf dem Screenshot nicht zu sehen; auf jede Sim passen rund 100 Avatare (mehr geht nicht, sonst kann der Host-Rechner das nicht mehr rendern. Jede Sim kostet rund 180 Dollar Miete im Monat). Jeder grüne Punkt ist ein Avatar. Noch ist es nicht voll, weil es gerade erst losgeht.
“The fair of En’Kara occurs in the spring. It is the first fair in the annual cycle of the Sardar Fairs, gigantic fairs which take place on the plains lying below the western slopes of the Sardar Mountains. These fairs, and others like them, play an important role in the Gorean culture and economy. They are an important clearing house for ideas and goods, among them female slaves.” (John Norman: „Players of Gor„)
Wir hatten hier schon mehrfach die En’Kara-Fair. Ja, ich höre im Hintergrund raunen: Secondlife, Gor, virtuell, Avatare, blabla, igitt. So what? Diese Messe ist die größte Veranstaltung in Secondlife und ist einmal im Jahr – ca. zwei Wochen lang. Sie wird aber nirgendwo erwähnt, weil sie im „Adult“-Segment stattfindet. Ich habe die Ehre, der einzige Deutsche zu sein, der darüber etwas publiziert.
Die Zelte und Stände dehnen sich bis zum virtuellen Horizont aus. Man brauche eine Karte (die es gibt), um sich zurechtzufinden, was wo ist. Jeden Tag finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die meistens überfüllt sind.
Am nächsten Mittwoch hält mein Avatar einen Vortrag über goreanische Münzen. Wer virtuellen Applaus spenden will, ist willkommen. Wer nur herumnölt, könnte Ärger bekommen, weil alle Männer bis an die Zähne bewaffnet sind – und sogar einige Frauen, die sogenannten „Panther“ oder „Taluna“ (vgl. unten). Normalerweise verstecken die sich in Wälder und machen mit Pfeil und Bogen und Schleudern Jagd auf Männer, die sich dort hineinwagen. Während der Messe gilt Friedenspflicht, ein Begriff, den sonst nur deutsche Gewerkschaften kennen.
Ach, ich vergaß… Das interessiert bekanntlich niemanden außer mit. I apologize.




