Klassismus
In der bürgerlichen Presse lese ich von Frédéric Schwilden über „Vorurteile, Rassismus, Sexismus und Klassismus – und zwar von links“:
„Auf der anderen Seite schreibt die antifaschistische Amadeu-Antonio-Stiftung über den „Prozess gegen Deutschland“: „Das ist keine Kunst.“ Die ebenfalls linke, und sich als Mobilitätsexpertin inszenierende Meinungsunternehmerin Katja Diehl schrieb auf der Social-Media-Plattform Bluesky: „Ins Thalia werde ich nicht mehr gehen können. Theater sollten safe spaces sein.“
Alles davon ist falsch. Es war kein Schauprozess, sondern eine Theater-Inszenierung. Bei Schauprozessen im Nationalsozialismus wurden Tausende Menschen rechtswidrig zum Tode verurteilt. Dazu ist es höchst totalitär, Menschen abzusprechen, Kunst zu machen. Vielleicht war es keine tolle Kunst. Aber es war Kunst, was dort passiert ist.“
Natürlich hat er recht. Aber was hat das mit „links“ zu tun?