Bebelplatz und Monarchistische Symbole
Ich musste die Jüdischen Kulturtage auf dem Bebelplatz bewachen. In Berlin laufen genug Verrückte und Antisemiten herum. Die Polizeidichte war aber extrem hoch, und dann liefen da noch unauffällige sportlich aussehende Männer herum, die Hebräisch sprachen, etwas im Ohr trugen und vermutlich auch etwas am Gürtel.
Zum Schluss wurde die neue Torarolle zur Synagoge in der Brunnenstrasse gebracht. „Nach 79.980 vorgeschriebenen Wörtern brachte ein Sofer – ein Schriftgelehrter – am Bebelplatz in Mitte die letzten neun Buchstaben auf das Pergament.“
Die Adass Jisroel ist konservativ, aber nicht unbedingt orthodox. Der Senat von Berlin musste per Gericht gezwungen werden, die Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkennen.
Welches Wappen war auf dem Dach über der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität angebracht?
ChatGPT: Auf dem Dach der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin war ursprünglich das preußische Wappen angebracht. Dieses zeigte einen schwarzen Adler, der als Symbol für das Königreich Preußen stand. Die Humboldt-Universität, die 1810 gegründet wurde, war während der preußischen Herrschaft stark von der preußischen Geschichte und Symbolik geprägt.
Das Wappen wurde nach dem Ende der Monarchie und insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt. Heutzutage findet man dort keine monarchischen Symbole mehr.
Auf dem Bebelplatz verbrannten die Nazis Bücher, sozusagen eine Vorform der Cancel Culture. Leider findet man nirgendwo einen Hinweis darauf, welche Schriftsteller und Publizisten damals verfemt wurden.
1. Rufer: Gegen Klassenkampf und Materialismus, für Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky.
Schon klar.
Bereits Anfang April 1933 hatte die Deutsche Studentenschaft die Universitäten zur Mobilisierung gegen den «jüdischen Zersetzungsgeist» aufgerufen. Die Studenten als «geistige SA» – an jeder Hochschule wurden «Kampfausschüsse» gebildet. Jeder sollte zunächst die eigenen Regale nach «zersetzendem Schrifttum» durchforsten, Stadt- und Volksbüchereien mussten sich ebenfalls an der Säuberung beteiligen.
Auch heute sind die deutschen Universitäten wieder eine Brutstätte des Antisemitismus, nur nennen die Antisemiten sich anders. „Die Geschichte wiederholt sich immer zweimal – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce.“ (Karl Marx)





