Diverse Terroristen und Unverkrampftes

Kaum fängt man irgendwo an zu lesen, muss man schon wieder zur Kotztüte greifen oder lacht sich scheckig ob der übergroßen Idiotie, die einem überall entgegenquillt.

Schulen sollen ein „unverkrampftes Verhältnis zur Bundeswehr“ entwickeln, Schüler auf den Kriegsfall vorbereitet werden – das fordert Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Sie schlägt konkrete Maßnahmen vor.

Ich auch. Wehrunterricht! Hier die Details (in Planung):

– Eltern, die ihre Kinder nicht teilnehmen lassen wollen, gelten als politisch unzuverlässig und müssen mit einer Überwachung durch diverse Meldestellen rechnen oder bekommen gleich eine Gefährderansprache.

– Der Wehrunterricht beinhaltet einen theoretischen Teil zu „Fragen der kapitalistischen Landesverteidigung“. In den vorgesehenen vier Doppelstunden pro Schuljahr wird militärisches und politisches Grundlagenwissen über Bundeswehr vermittelt. Jugendliche sollen politisch geformt und auf Staatskurs gehalten werden.

– Den Abschluss des Wehrunterrichts bilden in den Winterferien der 10. Klasse drei so genannte „Tage der Wehrbereitschaft gegen die Russen“.

spielzeug
Spielzeug, das ein unverkrampften Verhältnis zum Töten fordert.