Tempolimit

tempolimit

Ich bin für ein Tempolimit. Wenn man aber liest, was für ein hanebüchener Unsinn zum Thema geschrieben wird, kriegt man (sic) Lust, ein Gaspedal gaaaaaaz durchzudrücken.

„Kraft­fahr­zeug­enthu­siast*innen“ – „Denker*innen“ – „Autobahnraser*innen“. Ich frage mich, ob diejenige, die so schreibt, eigentlich merkt, welchen Fremdschämeffekt sie auslöst? Ausserdem kann die Volontärin Lin Hierse kein gutes Deutsch: Mit diesem holperigen Soziologen-Jargon wollen sich marginalisierte Intellektuelle nach unten abgrenzen. Klassismus also in sprachesoterischem Gewande. (Jaja, wer im Glashaus sitzt…)

„Ernst zu nehmende Innovation und zukunftsfähiger Veränderungswille“ – Geschwurbel, das sich um die Klassenfrage drückt. Ich erkenne hier nur reaktionären kleinbürgerlichen Reformismus, grün und genderinfiziert. (Klar, dass das Publikum von mir jetzt einen Ismus erwartete…)