Menschewiki in der Piratenpartei

Welt Online: Die ehemalige Führungsspitze der Piratenpartei fordert die politischen Aufsteiger auf, ihre Kernthemen wie Datenschutz und Urheberrecht nicht zu vernachlässigen und konkrete politische Forderungen zu stellen. Aus diesem Grund haben 42 Piraten, darunter der einstige Bundesvorsitzende Jens Seipenbusch sowie sein damaliger Stellvertreter Andreas Popp, die ‘Gruppe42’ gebildet, eine lose Vereinigung außerhalb der Partei.”

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Kommentare

One Kommentar zu “Menschewiki in der Piratenpartei”

  1. ... der Trittbrettschreiber am Februar 18th, 2012 10:32 pm

    Sprache ist so wunderbar wie
    — Kuchenteig mit Honig,
    — Feuchtigkeitscreme für rissige Haut, wo auch immer,
    — Zauberpuder aus Merlins Fundus,
    — Frostschutzmittel aus Balschoj Uluj,
    — Kettensägenkopien aus China.
    Da entsteht eine “`junge”‘ Partei, die sich erfrischend naiv gibt.
    Kaum hat sie es geschafft, sich in die Sessel der Konformität fallen zu lassen, gibt es schon die ersten ranzigen Zeichen, die jedes Etablissement im Verlauf seines stetigen Setzungsprozesses entwickelt.
    Der Begriff “`Ehemalige Führungsspitzen”‘ zeugt von Reife und Alter, aber auch von Sumpf und Filz.
    Vom Altenteil aus raunzen die Abgelegten mahnend von alten Werten und Tugenden. “`Erinnert Euch..”‘ und “`verlasst den Weg nicht, den wir gingen,vormals ehedem “‘. Und das metrische Zittern des erhobenen Runzelzeigefingers lässt Würde wachsen unter enger werdenden Talaren.
    Liegt die Flotte schon vor Anker? Tummeln sich draußen in instabilen schwankenden Beibooten Newcomer?
    Wohl dem, der sich einen Namen macht: Gruppe42. Super, wichtig, effektiv. Da schwingt so was von Intellekt und Output mit, von Performing und von flachen Hierachien. Ein Stigma bewirkt wie Klebstoff den Zusammenhalt: “`eine lose Vereinigung außerhalb der Partei”‘.
    Sprache ist wunderbar wie
    — Wodka ohne Alkohol, Wasser eben dann.

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