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	<title>Recherchegruppe - oderint, dum metuant</title>
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	<description>Jetzt in den DJV Berlin eintreten!</description>
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		<title>Krise? Welche Krise?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 10:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[DJV Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien am 02.11.2005 (also vor knapp acht Jahren) auf meinem Blog spiggel.de. Vorbemerkung: Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat auf seinem Verbandstag am 09.11.2004 die beiden Vereine &#8220;Berliner Journalisten&#8221; und Brandenburger Journalisten-Verband e.V. in den DJV aufgenommen &#8211; zusätzlich zu den schon existierenden Landesverbänden DJV Berlin und DJB Brandenburg. Letztere hatte der Bundesverband versucht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left>Dieser Artikel erschien am 02.11.2005 (also vor knapp acht Jahren) auf meinem Blog <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=28483">spiggel.de</a>.</p>
<p align=left><i>Vorbemerkung: Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat auf seinem Verbandstag am 09.11.2004 die beiden Vereine &#8220;<a href="http://www.berlinerjournalisten.de/index.html">Berliner Journalisten</a>&#8221; und Brandenburger <a href="http://www.brandenburger-journalisten-verband.de/">Journalisten-Verband</a> e.V. in den DJV aufgenommen &#8211; zusätzlich zu den schon existierenden Landesverbänden DJV Berlin und DJB Brandenburg. Letztere hatte der Bundesverband versucht auszuschließen, was juristisch kläglich scheiterte. Auf burks.de/ spiggel.de erscheinen zu diesem Thema in loser Folge Artikel mit konträren Positionen, wie gewohnt, nicht nur für Mitglieder des DJV mit verbandspolitischem Tunnelblick.</i></p>
<p align=left><b>Krise? Welche Krise?</b></p>
<p align=left>Vorab: Ich bitte untertänigst um Verzeihung, liebe wohlwollende Stammleserin und verehrter geneigter Stammleser! Aber es hilft alles nichts: Ich muss noch einmal, jawohl, zum 30. Mal, ein Thema anschneiden, das nun wirklich niemanden interessiert, weder Medien-Journalisten noch andere politisch Gebildete. <img src="http://www.burks.de/grafik/wl05/pix/021105_1a.jpg" align="right" vspace="10" hspace="10" alt="Journalist"/>Aber gerade das ist der Grund, warum ich mir ächzend die Mühe mache, im Gedächnis zu kramen. Krise des DJV? Da war doch noch was? Welche Krise?</p>
<p align=left>In der nächsten Woche ist der jährliche <a href="http://www.djv.de/djv/verbandstag/2005.shtml">Verbandstag</a> des DJV in Weimar. Und dort, das ist ziemlich gewiss und wird schon im Voraus ventiliert, werden alle, die in den letzten zwei Jahren Skandale aufgedeckt oder sich durch kritische Statements hervorgetan haben, abgestraft, abgewählt, gemobbt und vom Apparat kaltgestellt werden. Zumindest wird man es versuchen. Und: Man wird sich mit denjenigen, die die größte Krise in der Geschichte des Verbands verursacht haben, wieder versöhnen wollen. Nach dem Motto: &#8220;Ich bin&#8217;s nicht gewesen, Adolf Hitler ist es gewesen.&#8221; </p>
<p align=left>Vor wenigen Tagen gab es Geheimverhandlungen zwischen dem Bundesvorstand und Vertretern des <a href="http://www.jvb.org/">DJV Berlin</a>. Und der Inhalt dieser Gespräche lässt genau das Obige erahnen. Ja, Sie hören richtig: &#8220;Geheimverhandlungen&#8221; &#8211; man habe sich gegenseitig zum Schweigen verdonnert. Das verlautbaren gewöhnlich gut informierte Kreise. Es dürfe nichts nach außen dringen. Der Mantel des Vergessens ist schon ausgebreitet. Die größten Schurken werden einen ehrenvollen Abgang bekommen, so planen einige der &#8220;Betroffenen&#8221;. Der Kollateralschaden ist wurscht. Austritte von den wenigen Journalisten, die das Thema noch interessiert? Ganz egal. Schwamm drüber. Und wenn ein ganzer Landesverband über die Klinge springt? Auch egal &#8211; was sind schon rund 300 Kolleginnen und Kollegen? Sollen sie doch in einen anderen wechseln. Wir nennen uns Journalisten, und was kümmert uns unser Geschwätz von gestern? Wer aufmuckt, der wird mit Ausschlussverfahren überzogen, wie im Berlin, Bayern und Baden-Württemberg geschehen. Der Apparat gewinnt immer. Es ist eben wie bei Mayer-Vorfelders: Deutsche Vereinskultur.</p>
<p align=left>Der Apparat hat eine Trumpfkarte, die so gut wie nicht zu stechen ist: Das Gedächnis von Verbandsjournalisten reicht nur selten länger als das von Eintagsfliegen. Selbst in den allerhöchsten Kreisen der DJV-&#8221;Macht&#8221; sind einige der Kader nicht mehr in der Lage, die Ereignisse der letzten zwei Jahre korrekt wiederzugeben. Diesem Missstand muss hier daher abgeholfen werden. Man könnte zwar kühn darauf verweisen, dass auf der berüchtigten Website &#8220;<a href="http://www.burks.de/recherchegruppe/index4.html">&#8220;Recherchegruppe</a>&#8221; alle Informationen vorhanden sind. Aber unter uns Medientheoretikern ist bekannt, dass Informationen schon vorhandene Vorurteile alias Meinungen nicht verändern, sondern nur bestärken. Jeder liest und rezipiert nur, was er oder sie will.</p>
<p align=left>Genug der langen kulturpessimistischen Vorrede! Ich bekenne, dass ich zwei Mal ein Fahrrad war, das in Holland umgefallen ist. Und jetzt steht der ganze DJV in Flammen. Jedenfalls beinahe: Es ist nur ein gefühltes Feuer für die Insider. Die Masse der Karteileichen interessiert&#8217;s eh nicht.</p>
<p align=left><b>II.</b></p>
<p align=left>Und das kam so: Im Herbst 2003 gab es Randale im <a href="http://www.jvb.org/">DJV Berlin</a>, dem Hauptstadtverband des DJV. Der zynische Berliner ist allerhand gewohnt und winkt bei vereinsinternen Bonsai-<a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=20234">Skandälchen</a> müde ab. So auch hier. Es ging um finanzielle Unregelmäßigkeiten bei der Vorbereitung des traditionsreichen Presseballs. Der Vorstand des Vereins flog auseinander, Rücktritte waren an der Tagesordnung. Das ist seitdem so geblieben: Mittlerweile ist selbst den Karteileichen klar, dass der Vorsitzende <a href="http://www.alexanderkulpok.de/">Alexander Kulpok</a> nicht integrieren kann, sondern den Verband immer weiter auseinandertreibt und spaltet, von den permanenten Streitereien um die sach- und satzungsgemäßige Verwendung der Mitgliedsgelder ganz abgesehen. Man muss sich nur die lange Namensliste der Vorstandsmitglieder ansehen, die zwischen September 2003 und heute zurückgetreten sind &#8211; eine Fluktuation, die ihresgleichen sucht. Kein Wunder: Das handelnde Personal entstammt dem Intrigenstadl RBB oder ähnlichen Institutionen des alten West-Berlin. Dort kennt man sich mit internem Hauen und Stechen bestens aus. Der gegenwärtige Vorstand ist sogar so zerstritten, dass er zeitweilig bei Vorstandssitzungen nicht mehr beschlussfähig war. Soviel zu den Führungs&#8221;qualitäten&#8221; des Herrn K..</p>
<p align=left>Der Bundesvorstand hatte sich für seinen Berliner Chaos-Verband, außer den gewohnten Höflichkeitsbesuchen bei Mitgliederversammlungen, früher <img src="http://www.burks.de/grafik/wl05/pix/021105_2a.jpg" align="left" vspace="10" hspace="10" alt="Journalist"/>kaum interessiert, ja, man unterstützte zunächst den Skandal-Vorsitzenden gegen die Opposition, die sich nach einem knapp gescheiterten Misstrauenvotum (das vom Autor dieser unmaßgeblichen Zeilen stammte) formierte. Im Sinne des Apparats war das folgerichtig: Der Status Quo sichert die Pfründe, Opposition oder gar Rebellion ist per definitionem schlecht &#8211; es könnte sich etwas verändern. Das beunruhigt mental zutiefst.</p>
<p align=left>Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Die Details, mit denen hier nicht ermüdet werden soll, finden sich in meinem <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=25383">Artikel</a>: &#8220;Operation Weißer Ritter&#8221;. Mit Billigung des Vorsitzenden Kulpok wurden zahlreiche Mitglieder des Verbands Junger Journalisten (<a href="http://www.vjj.de/">VJJ</a>) in den DJV Berlin geschleust, zum Teil  am Aufnahmeausschuss vorbei. Einige von denen sprechen sogar von einer &#8220;Schnuppermitgliedschaft&#8221; ohne Beiträge, die ihnen versprochen worden sei. Die Mitglieder des VJJ hatten zum Teil schon kurz vorher im <a href="http://www.djv-brandenburg.de/">DJV Brandenburg</a> geputscht und erschienen dann bei der Mitgliederversammlung in Berlin.</p>
<p align=left>Die Opposition im DJV Berlin, die unter dem Logo <i>Recherchegruppe</i> firmierte, hätte vermutlich die Wahlen gewonnen, aber die VJJler hielten den angeschlagenen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/brandenburger-journalistenverband-mitglieder-sprechen-von-feindlicher-uebernahme-a-302728.html">Skandal-Vorsitzenden</a> Kulpok an der Macht. Die geschlagene Frakton verließ &#8211; selten dämlich und die beleidigte Leberwurst gebend &#8211; den Saal, anstatt so viele Posten wie möglich zu ergattern. </p>
<p align=left>Der heutige Rentner Kulpok klammerte sich in Mitleid erregender Weise an das Zipfelchen gesellschaftlichen Prestiges, das ihm im alten West-Berlin die Zuneigung Frau Mompers, Uwe Benneters und anderer Polit-und Society-Größen verhieß. Kulpok verkündete bei den folgenden Mitgliederversammlungen des DJV Berlin brav die Namen derjenigen, denen er zu Dank verpflichtet war &#8211; und die VJJ-Mitglieder wurden prompt gewählt. </p>
<p align=left>Es gibt noch weitere unappetitliche Details, zum Beispiel einen <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=26659">Vertrag</a> zwischen Kulpok und Torsten Witt, dem Spiritus rector der <i>Operation Weißer Ritter</i>, in dem es um größere Summen an Mitgliedsgeldern geht. Und unbestritten hat Alexander Kulpok die Öffentlichkeit und die Mitglieder über die Sache schamlos belogen. Seine Groupies im Vorstand  kümmert das nicht. Vielleicht ist es auch eine Frage des Intelligenzquotienten oder der mangelnden Fähigkeit, zusammenhängende Texte zu lesen und zu verstehen. Ein Journalist, der ein &#8220;Amt&#8221; in einem Verband bekommt, verliert damit offenbar automatisch auch noch den kläglichsten Rest der Kritikfähigkeit.</p>
<p align=left><b>III.</b> </p>
<p align=left>Der Bundesverband versuchte in den folgenden Monaten, seine beiden ungeliebten Landesverbände Berlin und Brandenburg loszuwerden. Wie das begründet wurde, steht in den <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=5196">Anträgen auf Ausschluss</a>. Juristisch ging die Sache völlig daneben; die Gerichte schmetterten das Begehren ab. Man habe völlig überreagiert, der Hinauswurf der beiden Landesverbände sei weit überzogen gewesen.</p>
<p align=left>Ein normaler Mensch würde in der nächsten Woche in Weimar, wenn die Funktionäre zusammensitzen, vermutlich naiv fragen: Wer trägt dafür die Verantwortung, dass alles in die Hose gegangen ist? Waren die Vorwürfe gegen die zeitweilig ausgeschlossenen Verbände korrekt? Wenn ja, warum fordert dann niemand den Berliner Vorsitzenden, den &#8220;lieben Alex&#8221;, wie er jetzt von den Verbands-Wendehälsen wieder genannt wird, erneut zum Rücktritt auf? Wenn nein, macht der Gesamtvorstand <i>business as usual</i>? Müsste man dann nicht den Arzt holen? </p>
<p align=left>Wenn man aber, wie jetzt im Vorfeld des Verbandstags und der Vorstandswahlen gemunkelt wird, nur &#8220;falsch informiert&#8221; gewesen sei, was die Ereignisse im DJV Berlin angeht: Wer verantwortet den zeitweiligen Hinauswurf von rund 5 000 JournalistInnen in Berlin und die damit verbundenen Kosten? Niemand? Sie haben&#8217;s erraten. Hätte man nicht vorher recherchieren und sich informieren können? Recherchieren? Wie buchstabiert man das? wird die Antwort sein.</p>
<p align=left>Apropos Recherche: Die Geschichte nahm noch eine eigentümliche politische Wendung, an der der Autor dieser unmaßgeblichen Zeilen nicht unbeteiligt war. Am 12.06.2004 erschien in <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17632/1.html">Telepolis</a> ein Artikel mit der Überschrift: &#8220;Kein Platz für Rechtsextremisten&#8221; beim Deutschen Journalisten-Verband?&#8221; Nur zur Erinnerung: &#8220;Es haben sich die <img src="http://www.burks.de/grafik/wl05/pix/021105_3a.jpg" vspace="10" hspace="10" alt="Titel Journalist" align="right"/>Vertreter unterschiedlicher Milieus zusammengefunden, die kaum etwas eint außer der Wille, sich finanzielle und politische Pfründe zu sichern: die Kinder des alten West-Berlin, in dem Günstlingswirtschaft, Korruption und Intrigen zur Leitkultur gehörten, unbedarfte Nachwuchsjournalisten der Spaßgesellschaft, denen die Karriere wichtiger ist als politische Diskussionen. Und ultrarechte Kader, derer sie sich bedienen und deren politische Duftmarke sie billigend in Kauf nehmen, bekommen sie doch im Gegenzug für deren Wissen, wie man informelle Netze organisiert, medienpolitischen Einfluss.&#8221; Der DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken forderte am 5. Juni verzweifelt den Rücktritt des neuen stellvertretenden DJV-Vorsitzenden in Brandenburg, Torsten Witt Im Deutschen Journalisten-Verband sei &#8220;kein Platz für Rechtsextremisten&#8221;. Witt ist schon seit vielen Jahren Mitglied des Verbandes; jetzt, nach diversen Presseberichten, meint man gemerkt zu haben, dass es sich bei ihm um einen Rechten handele, der außerhalb des demokratischen Spektrums stehe.&#8221;</p>
<p align=left>Die <a href="http://www.taz.de/pt/2004/06/08/a0295.nf/text">Tageszeitung</a> titelte am 08.06.2004:<br />
&#8220;Journalistenchef dank rechter Truppe &#8211; Wahl des Berliner DJV-Landesvorsitzenden wurde durch Übertritte aus rechtsradikalem Umfeld gesichert.&#8221; Und: &#8220;Am Wochenende hatte der Bundesvorsitzende des DJV, Michael Konken, Witt aufgefordert, sein Amt niederzulegen: &#8216;Im Deutschen Journalisten-Verband ist kein Platz für Rechtsextremisten&#8217;, so Konken unter Bezug auf Vorwürfe, Witt halte auch nach einer gemeinsamen Demonstration mit dem heutigen NPD-Anwalt Horst Mahler im Jahr 1999 immer noch Kontakte zur rechtsextremistischen Szene aufrecht.&#8221; Die Meldung ist eine Ente. Von einem &#8220;rechtsradikalen Umfeld&#8221; kann nicht die Rede sein, Beweise existieren nicht und wurden auch nie vorgelegt. Die <i>Tageszeitung</i> hat schlicht ein unbewiesenes Gerücht als Tatsache verbreitet. Wurde jemand aus der &#8220;rechten Truppe&#8221; gefragt, wie es sich gehört hätte? Und welches &#8220;Umfeld&#8221; ist gemeint? Und was war &#8220;feindlich&#8221; an der Übernahme?</p>
<p align=left>Wie konnte es dazu kommen? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Der Autor dieser und auch anderer unmaßgeblicher Zeilen hat den gescholtenen <a href="http://www.burks.de/witt/witt2.jpg">Torsten Witt</a> in keinem Artikel einen &#8220;Rechtsextremisten&#8221; genannt. &#8220;Ultrarechts&#8221; ist auch Michael Glos von der CSU. Die Wahl der Begriffe hatte Gründe: Der Begriff &#8220;(Rechts)Extremist&#8221; stammt aus der Mottenkiste der <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=3420">Totalitarismus-Doktrin</a> (&#8220;Rot gleich Braun&#8221;) und sagt nichts, aber auch gar nichts Konkretes aus. Wer ihn benutzt, um jemanden zu denunzieren, outet sich als unkritischer Nachplapperer dessen, was die Skandaltruppe Verfassungsschutz und deren weltanschauliche Epigonen als Agitprop unter die Leute streuen. Aus juristischer Sicht darf jemand &#8211; wenn es sich um eine Tatsachenbehauptung handelt &#8211; nur so genannt werden, der in einem der Verfassungsschutzberichte auftaucht. Als <i>Meinung</i> jedoch und im Zuge eines scharfen politischen Streits ist der Begriff zulässig. Deshalb durfte auch der Bundesvorsitzende <a href="http://web.archive.org/web/20050306023857/http://www.michael-konken.de//">Michael Konken</a> Witt so nennen, zumal der sich kaum mit Argumenten gewehrt hatte.</p>
<p align=left>Dennoch scheint Witt, der mittlerweile Vorsitzender des DJV Brandenburg ist, zum Hauptfeind der Funktionäre geworden zu sein. Warum, wird öffentlich nicht ventiliert. Für Alexander Kulpok hat der braune Mohr seine Schuldigkeit getan: Witt hat ihm seine &#8220;Macht&#8221; gesichert, und jetzt will man nichts mehr mit ihm zu tun haben. Ist immer noch &#8220;Gefahr im Verzuge?&#8221;</p>
<p align=left>Die in Wahrheit interessante Frage will niemand diskutieren oder gar beantworten: Welche politischen Meinungen, welche politische Biografie ist im DJV erwünscht &#8211; und welche nicht? Wer macht den Gesinnungs-Check? Und wen kann man, ob seiner falschen Meinung, wieder aus dem Journalisten-Verband werfen? Muss man warten, bis sich jemand selbst als ehemaliges SS-Mitglied outet, wie <a href="http://web.archive.org/web/20060101092729/http://www.schoenhuber-franz.de/homepage/mensch.htm">Franz Schönhuber</a>, der zum Vorsitzenden des bayrischen Landesverbands gewählt wurde und dessen politische Meinung nie unangenehm auffiel?</p>
<p align=left>Witt taucht nicht im Verfassungsschutz-Bericht auf, er war nie Mitglied in einer verbotenen Organisation, er ist nicht strafrechtlich auffällig geworden, er hat &#8211; soweit bekannt &#8211; nie etwas publiziert, das ihn etwa in die ideologische Nähe der NPD rückte. Witt ist nicht rechter als ein rechter Burschenschaftler oder ein Sympathisant der weltanschaulich manchmal sehr braun gebrannten <a href="http://www.junge-freiheit.de/">Jungen Freiheit</a>. Würde der DJV deren Redakteure als Mitglieder dulden? Wenn ja, warum nicht auch Witt? Wenn nein, warum nicht? </p>
<p align=left>Schuld an der verworrenen Gemengelage ist der hysterische Diskurs, der immer dann geführt wird, wenn es um &#8220;Rechtsextremismus&#8221; geht. Der Mainstream will und darf nicht zugeben, dass Rassismus und Antisemitismus Teil der Gesellschaft sind und aus ihrer Mitte immer wiedergeboren werden. Man möchte eine klare Grenze &#8211; &#8220;extrem&#8221; oder nicht, um sich selbst sakrosankt zu sprechen. Man fände sicher zahlreiche Mitglieder und auch Funktionäre im DJV, deren politische Meinung noch &#8220;rechter&#8221; sind als die Witts. Das gibt aber niemand zu. Pikant wird es jedoch, wenn die bayerischen DJV-Kader den Autor, der im Zweifel immer mindestens linksextrem ist, &#8220;einmütig&#8221; mit Witt zusammen eintüten &#8211; aus Dummheit, Ignoranz oder kleinkariertem Nachtreten <a href="#A">(1)</a>. Man kann nur laut rufen: Herr, lass&#8217; Hirn vom bayerischen Himmel regnen!</p>
<p align=left><b>IV.</b></p>
<p align=left>Was lehrt uns das? Lauschen wir den wohltemperierten Worten des obersten DJV-Funktionärs: &#8220;Die Pressefreiheit wird täglich bedroht&#8221;, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, &#8220;da bedarf es einer starken Organisation wie des DJV, um für dieses zentrale Grundrecht der Demokratie zu streiten.&#8221; Er werde die 297 Delegierten in Weimar auffordern, Flagge für den kritischen und unabhängigen Journalismus zu zeigen.&#8221;</p>
<p align=left>Der Deutsche streitet gern symolisch, weil das bequem und erfreulich folgenlos ist: Er zeigt Tücher her, Symbole, und wenn er sich recht erregt, <img src="http://www.burks.de/grafik/twittkl.jpg" align="left" hspace="10" vspace="10"/>auch sein Gesicht und Lichterketten. Man kann jetzt schon dessen gewiss sein, dass die Delegierten sich ungern an den außerordentlichen Verbandstag in Frankfurt vor einem Jahr erinnern, trotz des flammenden Aufrufs, kritisch zu sein: &#8220;§ 2 Abs. 2 c der Satzung normiert, dass der Verein sich als besondere Aufgabe gestellt hat, das Ansehen des journalistischen Berufs zu wahren. Wenn durch das Verhalten eines Landesverbandes in kurzer Zeit umfangreiche widersprüchliche Medienberichterstattung erfolgt, die sowohl in der Bevölkerung, als auch in den Bereichen und Partnern, mit denen der Verein zu tun hat, den Eindruck erweckt, dass es bei Wahlen von Vorständen einzelner Mitgliederverbände zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, die durch den Dachverband nicht aufgeklärt oder ausgeräumt werden können und überdies der Eindruck entsteht, dass sowohl einzelne Landesverbände als auch der Gesamtverband erhebliche innere Schwierigkeiten haben, so schadet dies dem Ansehen des journalistischen Berufsstandes. Diesen Interessen des Vereins haben die DJV-Landesverbände Berlin und Brandenburg nach der Überzeugung des Gesamtvorstandes zuwider gehandelt, so dass ein Ausschluss gerechtfertigt ist.&#8221;</p>
<p align=left>An der Situation hat sich nichts geändert: Der Skandal-Vorsitzende Kulpok ist in Berlin immer noch im Amt, umgeben von treuen Vasallen wie der &#8220;Reisejournalistin&#8221; <a href="http://spd-reinickendorf-fraktion.de/die-fraktion/fraktionsmitglieder/nicole-borkenhagen/">Nicole Borkenhagen</a> oder seinen Wadenbeißern aus dem RBB, die ihm vermutlich auch dann folgen würden, wenn &#8220;der liebe Alex&#8221; von Mitgliedsgeldern einen Angriffskrieg gegen Liechtenstein anzettelte oder noch einmal Mitglieder des Verbands fahrlässig und verbandsöffentlich wegen Verbreitung äusserst schmutziger Dinge denunzierte. Für den Vorsitzenden des DJV Berlin gilt das, was angeblich Mayer-Vorfelder <a href="w.bz-berlin.de/archiv/mv-ruecktritt-da-mue-szlig-t-ihr-mich-schon-erschie-szlig-en-article144369.html">gesagt</a> haben soll: &#8220;Wenn ihr mich loswerden wollt, müßt ihr mich schon erschießen.&#8221; Jawohl, ganz kritisch und so von Mitgliedsgelder unabhängig wie der &#8220;<a href="http://www.journalist.de/">Journalist</a>&#8220;.</p>
<p align=left>_______________________________</p>
<p align=left><i><a name="A"></a>(1) Aus dem Protokoll der konstituierenden Vorstandssitzung des Bayerischen Journalisten-Verbands vom 16.06.2005, TOP 1, Bericht des Vorsitzenden: &#8220;Des Weiteren berichtet er, dass der BJV Gastgeber des geselligen Abends am 20.08. in <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=5045" target="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=5045">Würzburg</a> ist. Zu dieser Abendveranstaltung wird er die Herren Conen, Witt und Burkhardt [sic] Schröder ausdrücklich nicht einladen. Dies fand einmütige Zustimmung.&#8221;
<p align=left><i>Abbildungen</i>: Titelblatt &#8220;Journalist&#8221; 8/2004: Weder von einem Auschluss noch vom einem Aufbruch kann heute die Rede sein (oben.) Bild Mitte: Auch der vorgeblich &#8220;letzte Auftritt&#8221; Kulpoks war kein solcher: Und ewig grüßt das alte West-Berlin. 3. Bild v.o.: Es sei &#8220;Gefahr im Verzuge&#8221; gewesen, so der baden-württemberische Vorsitzende Karl Geibel. Welche Gefahr und wo die heute hin ist, darüber wird sich beim Verbandstag kaum jemand öffentlich äußern wollen. Foto unten: Die Kumpane Alexander Kulpok (DJV Berlin) und Torsten Witt (DJV Brandenburg) während des DJV-Verbandstages in Hannover. Foto: Bernd <a href="http://www.lammel.com/">Lammel</a>.</p>
<p></i></p>
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		<title>Online-Redakteur muss in Beugehaft</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 17:04:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heise: &#8220;Ein 33 Jahre alter Online-Redakteur aus Duisburg muss für fünf Tage in Beugehaft, weil er die Identität eines Foren-Nutzers nicht offenbaren will. Das entschied das Landgericht Duisburg laut einem Bericht des Portals Der Westen&#8220;.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Redakteur-muss-in-Beugehaft-1856799.html">Heise</a>: &#8220;Ein 33 Jahre alter Online-Redakteur aus Duisburg muss für fünf Tage in Beugehaft, weil er die Identität eines Foren-Nutzers nicht offenbaren will. Das entschied das Landgericht Duisburg laut einem Bericht des Portals <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/online-redakteur-muss-wegen-aussageverweigerung-in-beugehaft-id7914860.html">Der Westen</a>&#8220;.</p>
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		<title>Kernbefund DJV</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 09:49:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Niemand hat die Absicht, rational zu argumentieren.&#8221; (Unbekannter DJV-Funktionär)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Niemand hat die Absicht, rational zu argumentieren.&#8221; (<a href="http://www.burks.de/recherchegruppe/blog/?p=357">Unbekannter DJV-Funktionär</a>)</p>
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		<title>Freelens verklagt Google</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 17:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Miscellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Freelens verklagt Google: &#8220;Google bietet in den USA eine Bildersuche für Googlenutzer an, die im Gegensatz zur bisherigen Darstellung von Thumbnails die jeweiligen Aufnahmen bildschirmfüllend in großer Auflösung zeigt, ohne auf die das Foto enthaltende Website weiter zu leiten. (&#8230;) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist es maximal zulässig, im Internet auffindbare Fotos durch Suchmaschinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://freelens.com/recht/freelens-verklagt-google">Freelens</a> verklagt Google: &#8220;Google bietet in den USA eine Bildersuche für Googlenutzer an, die im Gegensatz zur bisherigen Darstellung von Thumbnails die jeweiligen Aufnahmen bildschirmfüllend in großer Auflösung zeigt, ohne auf die das Foto enthaltende Website weiter zu leiten. (&#8230;) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist es maximal zulässig, im Internet auffindbare Fotos durch Suchmaschinen in Thumbnailgröße zu zeigen, wenn bei Anklicken auf die Website weitergeleitet wird, auf der das Foto zu finden ist. Diese Vorgaben werden durch Google nicht eingehalten (&#8230;).&#8221; (vgl. den Bericht bei <a href="http://www.heise.de/foto/meldung/Fotografen-Verband-klagt-gegen-neue-Google-Bildersuche-1851033.html">Heise</a>)</p>
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		<title>Verteidigungsministerium geht mit Urheberrecht gegen investigativen Journalismus vor</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 19:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Netzpolitik.org: &#8220;Verteidigungsministerium geht mit Urheberrecht gegen investigativen Journalismus vor. (&#8230;) In einer uns vorliegenden Abmahnung forderte ein Referatsleiter des Bundesverteidigungsministerium die WAZ auf, &#8216;die veröffentlichten Unterrichtungen des Parlaments von Ihrer Internetseite zu entfernen und neue UdP zukünftig nicht mehr zu veröffentlichen&#8217;. Begründet wird das damit, dass “gegen das Recht des BMVg gemäß §12 Abs. 1 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="https://netzpolitik.org/2013/verteidigungsministerium-geht-mit-urheberrecht-gegen-investigativen-journalismus-vor/">Netzpolitik.org</a>: &#8220;Verteidigungsministerium geht mit Urheberrecht gegen investigativen Journalismus vor. (&#8230;) In einer uns vorliegenden Abmahnung forderte ein Referatsleiter des Bundesverteidigungsministerium die WAZ auf, &#8216;die veröffentlichten Unterrichtungen des Parlaments von Ihrer Internetseite zu entfernen und neue UdP zukünftig nicht mehr zu veröffentlichen&#8217;. Begründet wird das damit, dass “gegen das Recht des BMVg gemäß §12 Abs. 1 UrHG verstoßen” wurden, &#8216;selbst zu bestimmen, ob und wie die UdP zu veröffentlichen sind&#8217;.&#8221;</p>
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		<title>Chefredakteur gesucht</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburger Abendblatt u. a. Medien: &#8220;Paukenschlag beim &#8216;Spiegel&#8217;: Chefredakteure müssen gehen. Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron sollen abgelöst werden. Magazin will Doppelspitze abschaffen.&#8221; &#8220;So soll &#8220;Spiegel&#8221;-Geschäftsführer Ove Saffe darüber verärgert sein, dass Müller von Blumencron sich offenbar standhaft weigert, eine neue Online-Strategie umzusetzen. Sie sieht vor, Spiegel Online als kostenloses Newsportal fortzuführen.&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article115053037/Paukenschlag-beim-Spiegel-Chefredakteure-muessen-gehen.html">Hamburger Abendblatt</a> u. a. Medien: &#8220;Paukenschlag beim &#8216;Spiegel&#8217;: Chefredakteure müssen gehen. Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron sollen abgelöst werden. Magazin will Doppelspitze abschaffen.&#8221;</p>
<p align=left>&#8220;So soll &#8220;Spiegel&#8221;-Geschäftsführer Ove Saffe darüber verärgert sein, dass Müller von Blumencron sich offenbar standhaft weigert, eine neue Online-Strategie umzusetzen. Sie sieht vor, Spiegel Online als kostenloses Newsportal fortzuführen.&#8221;</p>
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		<title>Seminarreihe: Sicher im Internet &#8211; Kommunikation, Recherche und Verschlüsselung</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 06:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Seminarreihe: Sicher im Internet &#8211; Kommunikation, Recherche und Verschlüsselung Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen &#8220;World Wide Web&#8221; und &#8220;Internet&#8221;? Was genau kann man in einer Whois-Datenbank herausfinden? Kennen Sie das Usenet? Was hat der Mathematiker Boole mit Google zu tun? Schreiben Sie etwa immer noch digitale Postkarten und sind verschlüsselte E-Mails ein böhmisches Dorf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><em>Seminarreihe: Sicher im Internet &#8211; Kommunikation, Recherche und Verschlüsselung</em> </p>
<p align="left">Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen &#8220;World Wide Web&#8221; und &#8220;Internet&#8221;? Was genau kann man in einer Whois-Datenbank herausfinden? </p>
<p align="left">Kennen Sie das Usenet? Was hat der Mathematiker Boole mit Google zu tun? Schreiben Sie etwa immer noch digitale Postkarten und sind verschlüsselte E-Mails ein böhmisches Dorf für Sie? Warum braucht man für Phishing keinen Angelschein? Warum kann man einen Tor-Schlüssel nicht beim Pförtner abgeben? Warum ist ein soziales Netzwerk manchmal asozial? Und welches Protokoll brauche ich für Instant Messaging, wenn ich auf IRC verzichte? </p>
<p align="left">Diese Seminarreihe soll nicht nur grundlegende Kenntnisse über alle Dienste des Internet vermitteln, sondern auch praxistauglich in vermeintlich exotische Themen einführen, die Journalisten zwar kennen, über die sie aber selten Genaues wissen: E-Mail-Verschlüsselung, Absichern der Daten auf dem Rechner, Sicherheit beim Surfen, mit dem Smartphone und in sozialen Netzen, anonym surfen. </p>
<p align="left">Die Seminar-Module bauen aufeinander auf, sind aber zur Not auch einzeln verständlich. </p>
<p align="left">Die Seminarreihe findet in der Geschäftsstelle des DJV Berlin, Taubenstraße 20, 10117 Berlin statt.<br />
Beginn der ist jeweils 19.00 Uhr (Dauer ca. 90 min). </p>
<p align="left">Seminarinhalte </p>
<p align="left">25. April 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 1: Die Dienste des Internet, wie man sie nutzen sollte und welche Technik sich dahinter verbirgt: Usenet, WWW, FTP, E-Mail u.a.. Was genau ist eine &#8220;Adresse&#8221; im Internet und was kann man über sie herausfinden? </p>
<p align="left">16. Mai 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 2: Sicher surfen &#8211; geht das eigentlich? Wie muss der Browser konfiguriert werden? Was verrate ich beim Surfen über mich und warum? Was sind &#8220;aktive Inhalte&#8221;? Warum sind digitale Liebesbriefe manchmal gefährlich? Warum mögen Webdesigner sichere Surfer nicht? </p>
<p align="left">23. Mai 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 3: E-Mails für Dich und mich und 100 Fehler, die man dabei machen kann. Sicherheit beim Phishen oder: Schreibt das BKA Postkarten? Wer kann Ihre E-Mails lesen und warum? Kann mein E-Mail-Konto gehackt werden? Was ist der TEN-Standard? Wann ist ein Newsletter sozialverträglich? </p>
<p align="left">30. Mai 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 4: E-Mail-Verschlüsselung in der Praxis (für alle Betriebssysteme). Wie, wann, warum und womit verschlüsselt man E-Mails? Muss man Angst vor einem Man-in-the-middle-Angriff haben? Was ist der Unterschied zwischen GnuPG und S/Mime? Was ist Steganografie? (Dieses Modul ist auch für Laien verständlich!) </p>
<p align="left">6. Juni 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 5: Gruppen-Kommunikation in der Praxis: Newsgroups, Mailinglisten, E-Mail-Verteiler, Newsletter, Internet Relay Chat, Instant Messaging, WWW-Foren, 3D-Kommunikation, soziale Netze: Welche Formen könnten und sollten Journalisten und Journalistinnen nutzen? </p>
<p align="left">13. Juni 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 6: Das eigene Blog als Instrument der Selbstvermarktung: Wie geht das und was muss ich beachten? Brauche ich das und brauche ich eine eigene Website? Wie funktioniert das technisch? </p>
<p align="left">20. Juni 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 7: Unterwegs mit virtueller Tarnkappe &#8211; anonym mailen und surfen: Das TOR-System, Jondonym und andere Formen der Anonymität. (Auch für Laien verständlich!) </p>
<p align="left">27. Juni 2013 &#8211; 19.00 Uhr </p>
<p align="left">Modul 8: Sicherheit zuhause und unterwegs: Daten sicher verwalten auf dem eigenen Rechner (u.a. mit Truecrypt) und auf fremden Rechnern. </p>
<p align="left">Sicherheitsrisiken beim Smartphone (Voraussetzung: Module 1,2,3,4). </p>
<p align="left"> Anmeldung:</p>
<p align="left">Das Seminar kostet für Mitglieder 25 Euro pro Modul oder als Paketpreis 120 Euro für alle Module. Nicht-Mitglieder zahlen 50 Euro pro Modul oder als Paketpreis 350 Euro für alle Module.</p>
<p align=left>Der Referent Burkhard Schröder gibt seit 1997 Seminare und Fortbildungen über investigative Internet-Recherche und Sicherheit im Internet, u. a. an der Berliner Journalisten-Schule. Der Referent ist Mitgründer des gemeinnützigen Vereins German Privacy Foundation e.V. und Autor zahlreicher Bücher, u. a. &#8220;Neonazis und Computernetze&#8221; (1995) und &#8220;Die Online-Durchsuchung&#8221; (2008).</p>
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		<title>&#8220;Aufwandsentschädigung&#8221; für Konken ist rechtens</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 20:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[DJV Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DJV Bundesverband]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemeldung DJV: &#8220;Das Landgericht Bonn hat entschieden, kein Strafverfahren gegen den DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken zu eröffnen. (&#8230;) Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft Bonn hatte auf Basis der Anzeige eines einzelnen DJV-Mitglieds gegen den DJV-Bundesvorsitzenden Anklage erhoben, weil ihrer Auffassung nach eine Satzungsregelung fehlte, wonach eine Aufwandsentschädigung möglich sei. Das Landgericht ist der Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht gefolgt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-info-download/pressemitteilungen/detail/article/aufwandsentschaedigung-rechtens.html">Pressemeldung DJV</a>: &#8220;Das Landgericht Bonn hat entschieden, kein Strafverfahren gegen den DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken zu eröffnen. (&#8230;) Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft Bonn hatte auf Basis der Anzeige eines einzelnen DJV-Mitglieds gegen den DJV-Bundesvorsitzenden Anklage erhoben, weil ihrer Auffassung nach eine Satzungsregelung fehlte, wonach eine Aufwandsentschädigung möglich sei. Das Landgericht ist der Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht gefolgt, weil nach Überzeugung des Landgerichts die Aufwandsentschädigung angemessen ist und es auf das Fehlen einer Satzungsregelung nicht ankommt.</p>
<p align=left><i>Der letzte Satz müsste richtig heißen: &#8220;weil nach Überzeugung des Landgerichts die Aufwandsentschädigung angemessen sei und es auf das Fehlen einer Satzungsregelung nicht ankomme.&#8221;</i> </p>
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		<title>Was Journalisten verdienen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 23:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Freischreiber: &#8220;Was Journalisten verdienen&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wasjournalistenverdienen.tumblr.com/">Freischreiber</a>: &#8220;Was Journalisten verdienen&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beschlagnahme in AZ-Redaktion war rechtswidrig</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 22:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Augsburger Allgemeine: &#8220;Die Beschlagnahme von Nutzer-Daten in der Redaktion der Augsburger Allgemeinen war rechtswidrig. Das hat das Landgericht Augsburg entschieden.&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Landgericht-Beschlagnahme-in-AZ-Redaktion-war-rechtswidrig-id24527696.html">Augsburger Allgemeine</a>: &#8220;Die Beschlagnahme von Nutzer-Daten in der Redaktion der Augsburger Allgemeinen war rechtswidrig. Das hat das Landgericht Augsburg entschieden.&#8221;</p>
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		<title>#dafaelltdirnixmehrein zum &#8220;Leistungsschutz&#8221;recht</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 11:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Joerg Heidrich, Anwalt des Heise-Verlags, via Google+: &#8220;Auch lustig: Unternehmen klaut bei heise.de News aus dpa-Quelle im Volltext und setzt sogar sein eigenes &#8216;Copyright&#8217; drunter. Jetzt wird er von dpa abgemahnt und will per Anwalt von uns Schadensersatz, da wir nicht darauf hingewiesen hätten, dass man unsere Artikel nicht klauen darf.&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="https://plus.google.com/107635632658833722277/posts/RuByztQB1Dw">Joerg Heidrich</a>, Anwalt des Heise-Verlags, via Google+: &#8220;Auch lustig: Unternehmen klaut bei heise.de News aus dpa-Quelle im Volltext und setzt sogar sein eigenes &#8216;Copyright&#8217; drunter. Jetzt wird er von dpa abgemahnt und will per Anwalt von uns Schadensersatz, da wir nicht darauf hingewiesen hätten, dass man unsere Artikel nicht klauen darf.&#8221;</p>
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		<title>Leistungs&#8221;schutz&#8221;recht, revisited</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 14:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Fefe (Felix Leitner): &#8220;Was mich aber wirklich erschüttert ist, wie die Presse gerade geschlossen ihrem Auftrag zur Berichterstattung nicht nachkommt. Bei Stefan Niggemeier im Blog gibt es gerade mal wieder einen Artikel dazu. Seit Wochen geht das jetzt so. Was ist denn mit der redaktionellen Unabhängigkeit? Wir sollen denen glauben, dass die monetären Anforderungen des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://blog.fefe.de/?ts=afd27db5">Fefe</a> (Felix Leitner): &#8220;Was mich aber wirklich erschüttert ist, wie die Presse gerade geschlossen ihrem Auftrag zur Berichterstattung nicht nachkommt. Bei <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/luegen-fuers-leistungsschutzrecht-4/">Stefan Niggemeier im Blog</a> gibt es gerade mal wieder einen Artikel dazu. Seit Wochen geht das jetzt so. Was ist denn mit der redaktionellen Unabhängigkeit? Wir sollen denen glauben, dass die monetären Anforderungen des Verlegers keine Rolle spielen, wenn es darum geht, ob geschaltete Werbung Einfluss auf den redaktionellen Inhalt hat, wenn es bei der Berichterstattung über das Leistungsschutzrecht — oder besser bei der fehlenden Berichterstattung über das Leistungsschutzrecht so dermaßen offensichtlich eine geradezu totale Ausblendung der Realität aus der Berichterstattung gibt?!&#8221;</p>
<p align=left>Ralf Dewenter und Justus Haucap, <a href="http://www.dice.hhu.de/fileadmin/redaktion/Fakultaeten/Wirtschaftswissenschaftliche_Fakultaet/DICE/Ordnungspolitische_Perspektiven/036_OP_Dewenter_Haucap.pdf">Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie</a> (PDF): &#8220;Ökonomische Auswirkungen der Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseinhalte im Internet (Leistungsschutzrecht für Presseverleger)&#8221;:</p>
<p align=left><i> Alles in allem ist das geplante Leistungsschutzrecht nicht nur überflüssig, sondern schädlich für Innovation, Meinungsvielfalt und Qualitätsjournalismus.</i></p>
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		<title>Verleger gegen Datenschutz</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 18:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Netzpolitik.org: &#8220;Mit der Drohgebärde vom Untergang der &#8216;vielfältigen Presselandschaft&#8217; setzen sich die Verleger auch für eine Verwässerung der EU-Datenschutzverordnung ein. Die Argumentation: Ein zu hoher Datenschutz behindere das Geschäft der Verleger.&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="https://netzpolitik.org/2013/erst-lsr-dann-eu-datenschutzreform-verleger-trollen-politik">Netzpolitik.org</a>: &#8220;Mit der Drohgebärde vom Untergang der &#8216;vielfältigen Presselandschaft&#8217; setzen sich die Verleger auch für eine Verwässerung der EU-Datenschutzverordnung ein. Die Argumentation: Ein zu hoher Datenschutz behindere das Geschäft der Verleger.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Yellow Press</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 00:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Günther Jauchs Wünsche sind der ARD Befehl</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 17:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Bouhs: &#8220;Günther Jauch setzt die 6-Tage-Regel durch (&#8230;) Günther Jauch entscheidet, wie lange wir seine Sendungen nachschlagen können. Die ARD unterbietet dafür sogar die Haltbarkeitsdaten ihrer politischen Sendungen – die von den Ländern verordnete Begrenzung also, über die sich die ARD sonst beklagt.&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://daniel-bouhs.de/2013/01/22/gunther-jauch-setzt-die-6-tage-regel-durch/">Daniel Bouhs</a>: &#8220;Günther Jauch setzt die 6-Tage-Regel durch (&#8230;) Günther Jauch entscheidet, wie lange wir seine Sendungen nachschlagen können. Die ARD unterbietet dafür sogar die Haltbarkeitsdaten ihrer politischen Sendungen – die von den Ländern verordnete Begrenzung also, über die sich die ARD sonst beklagt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Leistungsschutzrecht&#8221; und ein Sturm im Wasserglas</title>
		<link>http://www.burks.de/recherchegruppe/blog/?p=569</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 16:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[DJV Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.burks.de/recherchegruppe/blog/?p=569</guid>
		<description><![CDATA[Meedia.de: &#8220;Der Deutsche Journalisten-Verband ist wegen seiner Position zum Leistungsschutzrecht unter Beschuss geraten. Am Donnerstag hatte der DJV eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf vorgelegt. Der Rechtsanwalt Thomas Stadler hatte in einem Blogbeitrag das 40-seitige Papier so zusammengefasst: Der Entwurf gehe dem DJV &#8216;nicht weit genug&#8217;. Daraufhin erklärten LSR-Gegner via Twitter ihren Austritt beim DJV. Doch tatsächlich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://meedia.de/internet/leistungsschutzrecht-djv-unter-beschuss/2013/01/25.html">Meedia.de</a>: &#8220;Der Deutsche Journalisten-Verband ist wegen seiner Position zum Leistungsschutzrecht unter Beschuss geraten. Am Donnerstag hatte der DJV eine <a href="http://www.djv.de/startseite/infos/themen-wissen/medienpolitik.html">Stellungnahme</a> zum Gesetzesentwurf vorgelegt. Der Rechtsanwalt Thomas Stadler hatte in einem Blogbeitrag das 40-seitige Papier <a href="http://www.internet-law.de/2013/01/dem-djv-geht-der-aktuelle-gesetzesentwurf-zum-leistungsschutzrecht-nicht-weit-genug.html">so zusammengefasst</a>: Der Entwurf gehe dem DJV &#8216;nicht weit genug&#8217;. Daraufhin erklärten LSR-Gegner via Twitter ihren Austritt beim DJV. Doch tatsächlich hat der DJV <a href="http://www.djv.de/en/startseite/infos/themen-wissen/medienpolitik/urheberrecht/leistungsschutzrecht.html">gar keine grundsätzliche Position</a> zum Schutzrecht.&#8221;</p>
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		<title>Presseball insolvent, revisited</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 17:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miscellen]]></category>
		<category><![CDATA[View Back]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagesspiegel: &#8220;Aus dem Takt geraten&#8221;: &#8220;Am 12. Januar soll erstmals im Hotel de Rome der Berliner Presseball stattfinden. (&#8230;) Im Juni musste Dorfmann Insolvenz anmelden für die Presseball GmbH. Die Marke hatte er 2007 für 50 000 Euro vom Berliner Journalistenverband übernommen. Im September wurde die Insolvenz vom Gericht mangels Masse abgelehnt. Alleiniger Veranstalter des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/aus-dem-takt-geraten/7395078.html">Tagesspiegel</a>: &#8220;Aus dem Takt geraten&#8221;: &#8220;Am 12. Januar soll erstmals im Hotel de Rome der Berliner Presseball stattfinden. (&#8230;) Im Juni musste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Dorfmann">Dorfmann</a> Insolvenz anmelden für die Presseball GmbH. Die Marke hatte er 2007 für 50 000 Euro vom Berliner Journalistenverband übernommen. Im September wurde die Insolvenz vom Gericht mangels Masse abgelehnt. Alleiniger Veranstalter des Presseballs ist künftig der von Dorfmann 2009 gegründete &#8216;Presseball Berlin Förderverein e. V.&#8217;. (&#8230;) Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass aufgrund der Strafanzeige wegen eines nicht gezahlten Moderations-Honorars ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Insolvenzverschleppung läuft.&#8221;</p>
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		<title>Das Ehrenamt</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 07:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über dieses Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur kein Ehrenamt Willst Du froh und glücklich leben, laß kein Ehrenamt dir geben! Willst du nicht zu früh ins Grab lehne jedes Amt gleich ab! Wieviel Mühen, Sorgen, Plagen wieviel Ärger mußt Du tragen; gibst viel Geld aus, opferst Zeit - und der Lohn? Undankbarkeit! Ohne Amt lebst Du so friedlich und so ruhig [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nur kein Ehrenamt</p>
<p>Willst Du froh und glücklich leben,<br />
laß kein Ehrenamt dir geben!<br />
Willst du nicht zu früh ins Grab<br />
lehne jedes Amt gleich ab!</p>
<p>Wieviel Mühen, Sorgen, Plagen<br />
wieviel Ärger mußt Du tragen;<br />
gibst viel Geld aus, opferst Zeit -<br />
und der Lohn? Undankbarkeit!</p>
<p>Ohne Amt lebst Du so friedlich<br />
und so ruhig und so gemütlich,<br />
Du sparst Kraft und Geld und Zeit,<br />
wirst geachtet weit und breit.</p>
<p>So ein Amt bringt niemals Ehre,<br />
denn der Klatschsucht scharfe Schere<br />
schneidet boshaft Dir, schnipp-schnapp,<br />
Deine Ehre vielfach ab.</p>
<p>Willst du froh und glücklich leben,<br />
laß kein Ehrenamt dir geben!<br />
Willst du nicht zu früh ins Grab<br />
lehne jedes Amt gleich ab!</p>
<p>Selbst Dein Ruf geht Dir verloren,<br />
wirst beschmutzt vor Tür und Toren,<br />
und es macht ihn oberfaul<br />
jedes ungewaschne Maul!</p>
<p>Drum, so rat ich Dir im Treuen:<br />
willst Du Weib (Mann) und Kind erfreuen,<br />
soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,<br />
laß das Amt doch and&#8217;ren Dummen.<br />
(Anonymous)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sachsensumpf, revisited</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 18:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[DJV Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[DJV Landesverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit online: &#8220;Freispruch für Journalisten im Sachsensumpf-Prozess. Das Landgericht Dresden entlastet zwei Reporter, die über Verdacht der Korruption und der Bildung krimineller Netzwerke berichtet hatten. Sie sollten Geldstrafen zahlen.&#8221; Vgl. auch Spiegel online, DJV Sachsen, MDR Sachsen, taz, LVZ. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft will eine Revision prüfen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-12/sachsensumpf-journalisten-freispruch">Zeit online</a>: &#8220;Freispruch für Journalisten im Sachsensumpf-Prozess. Das Landgericht Dresden entlastet zwei Reporter, die über Verdacht der Korruption und der <a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/sachsensumpf-jasmin">Bildung krimineller Netzwerke</a> berichtet hatten. Sie <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/sachsensumpf-urteil">sollten</a> Geldstrafen zahlen.&#8221;</p>
<p align=left>Vgl. auch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sachsensumpf-landgericht-spricht-arndt-ginzel-und-thomas-datt-frei-a-872082.html">Spiegel online</a>, <a href="http://djvs.wordpress.com/2012/12/10/freispruch-fur-datt-und-ginzel/">DJV Sachsen</a>, <a href="http://www.mdr.de/sachsen/journalistenprozess104_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html">MDR Sachsen</a>, <a href="http://www.taz.de/Prozess-um-Sachsensumpf/!107196/">taz</a>, <a href="http://www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/freispruch-fuer-leipziger-journalisten-in-der-saechsischen-aktenaffaere/r-mitteldeutschland-a-166538.html">LVZ</a>.</p>
<p align=left>Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft will eine Revision prüfen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Immer dieser Aufwand</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 14:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burks</dc:creator>
				<category><![CDATA[DJV Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DJV Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel in &#8220;Neues Deutschland&#8220;: &#8220;Juristischer Streit um Aufwandsentschädigung &#8211; Journalistenverband: Ermittlungen gegen den DJV-Vorsitzenden Michael Konken&#8221;. Übrigens 1: 24 Stunden lang hatte es der Gewerkschaft nach der dem Spiegel-Artikel die Sprache verschlagen, erst dann folgte das erwartete Dementi in einer eigenen Pressemitteilung. 24 Stunden, das sind in der heutigen Medienwelt gefühlte Ewigkeiten – eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align=left>Ein Artikel in &#8220;<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/806667.juristischer-streit-um-aufwandsentschaedigung.html">Neues Deutschland</a>&#8220;: &#8220;Juristischer Streit um Aufwandsentschädigung &#8211; Journalistenverband: Ermittlungen gegen den DJV-Vorsitzenden Michael Konken&#8221;.</p>
<p align=left>Übrigens 1: 24 Stunden lang hatte es der Gewerkschaft nach der dem <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/untreue-staatsanwaltschaft-klagt-djv-chef-michael-konken-an-a-869984.html">Spiegel-Artikel</a> die Sprache verschlagen, erst dann folgte das erwartete Dementi in einer eigenen <a href="http://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-info-download/pressemitteilungen/detail/article/entschaedigung-ist-rechtens.html">Pressemitteilung</a>. 24 Stunden, das sind in der heutigen Medienwelt gefühlte Ewigkeiten – eine professionelle Reaktion sieht anders aus, zumal DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner vom &#8216;Spiegel&#8217;-Bericht nicht überrascht wurde.</p>
<p align=left>Übrigens 2: 2010 <a href="http://www.burks.de/recherchegruppe/blog/?p=386">klagte der DJV Brandenburg erfolgreich</a> gegen die Beschlüsse des DJV-Verbandstags einschließlich der Wiederwahl Michael Konkens. Das erstinstanzliche Urteil vom  1. Juni 2011 wurde inzwischen vom Kammergericht revidiert, Wahl und Beschlüsse sind also doch rechtskräftig.</p>
<p align=left>Konken soll &#8211; zusätzlich zu seiner &#8220;Aufwandsentschädigung&#8221; &#8211; rund 6000,- Euro im Monat <a href="http://www.kommunikation-k.de/">als Dozent</a> an mehreren Hochschulen und Weiterbildungsangeboten verdienen. </p>
]]></content:encoded>
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