Buschfunk [Update]

symbolbild

Screenshot: Symbolfoto – Buschheuer maritim /Facebook

Hans-Peter Buschheuer, der Vorsitzende des JVBB, wird in Kürze zurücktreten. Das behaupten gewöhnlich gut informierte Kreise. Der JVBB ist der zweite – kleinere – Landesverband des DJV in Berlin. Buschheuer war erst kürzlich als Nachfolger von Alexander Fritsch gewählt worden und diente, so munkelt man verbandsintern, als „Grüßaugust“, da er vom langjährigen verbandsinternen Hauen und Stechen keine Ahnung hatte und auch nicht von den Intrigen, die ihn erwarteten.

Buschheuer wird sich mehr den familiär geprägten ehrenamtlichen maritimen Belangen widmen. Als Nachfolger wird die ehemalige Pharma-Lobbyistin Annette Rogalla gehandelt, die schon jetzt Buschheuers Stellvertreterin ist. Rogalla als JVBB-Vorsitzende, „das wäre“, so witzelt ein Insider, „als ernennte man Claudia Roth als deutsche Botschafterin in der Türkei.“

Der Streit zwischen der jüdäischen Befreiungsfront dem DJV Berlin und JVBB kann also weitergehen.

Durch einen bedauerlichen technischen Fehler wurden bei der ersten Version des Symbolbilds nicht alle Personen bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

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DJV Berlin an JVBB

Aus einem Brief des Vorstands des DJV Berlin an den Vorstand des JVBB vom 10.02.2016:

(…) „Bereits im Jahr 2014 hatte unser Landesverband alle Voraussetzungen sowohl politisch als auch finanziell und juristisch erfüllt, um die Fusion zu vollziehen. Darüber hinaus hatte der DJV Berlin einseitig als Geste des guten Willens erhebliche finanzielle Mittel in den Prozess eingebracht. So wurde eine neue Geschäftsstelle angemietet und ausgestattet, um dem fusionierten Verband einen modernen und zweckmäßigen Standort für die neuen Aufgaben zu bieten.

Darüber hinaus verzichtete der DJV Berlin im Zuge der Verhandlungen auf eine Reihe von inzwischen entwickelten Kernmerkmalen wie den „Ostdeutschen Journalistentag“ zugunsten des JVBB-Wettbewerbs „Langer Atem“.

Im Frühjahr 2014 waren die Fusionsdokumente weitgehend ausgehandelt. Offen waren noch Vorgaben für die Besetzung des Verbandsvorsitzes. Damit der Beschluss des Bundesverbandstages 2013 zur Entschuldung der Landesverbände nach einer Fusion innerhalb des nächsten Jahres angewendet werden konnte, stimmte die Mitgliederversammlung 2014 des DJV Berlin für eine Fusion. Der JVBB nahm hingegen die Fusion unter Bezugnahme auf eine Mitgliederbefragung nicht auf die Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung des JVBB 2014 beschloss auf Antrag aus der Mitgliedschaft, wieder Verhandlungen mit dem DJV Berlin über eine Fusion aufzunehmen. Bisher fand dazu noch kein Termin statt.“ (…)

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Kapital und Arbeit, in Partnerschaft traut vereint

Hans-Peter Buschheuer, Vorsitzender des JVBB: „Ich stehe für Sozialpartnerschaft. Man kann sich wirtschaftlichen Argumenten nicht entziehen, wenn die Existenz eines Zeitungstitels gefährdet ist.“

Man braucht als Gewerkschaftler keine Feinde, wenn man solche Freunde hat.

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DIE AKTE BERND LAMMEL – TEIL 2

stasi-akten

Der RBB hatte berichtet: „Stasi-Verdacht gegen Chef des Berliner Journalistenverbandes. (…) Laut rbb-Informationen soll er in den 80er-Jahren als Informeller Mitarbeiter tätig gewesen sein.“ Andere Medien wie der Tagesspiegel zogen nach: „Bernd Lammel, Vorstandsmitglied und Chef des Berliner DJV-Landesverbandes, soll laut RBB-Informationen in den 80er-Jahren als Informeller Mitarbeiter tätig gewesen sein. Vieles scheint an der Sache aber noch ungereimt.“

In der Tat. Noch schlimmer: Wer sich mit den Akten zum Thema beschäftigt, auch mit den mittlerweile verfügbaren „Betroffenenakten“ Lammel, wird den Verdacht nicht los, dass es sich bei dem RBB-Bericht der Autorin Gabi Probst nicht nur um eine journalistisch fragwürdige Verdachtsberichterstattung handelt, sondern um einen gezielten Rufmord. Motive und Fakten werde jetzt und hier genannt werden.

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Verdachtsberichterstattung, reloaded

Der DJV Berlin hat auf seiner Website eine weitere Stellungnahme zu den „Stasi“-Vorwürfen des RBB gegen den Vorsitzenden Bernd Lammel.

Die Dürftigkeit des Materials zieht die Frage nach sich, warum der rbb ein so großes Interesse daran hatte, seine diffamierende Berichterstattung unbedingt am 13. 09. 2015 in der Abendschau zu platzieren. Genau einen Tag vor der wichtigen, vorletzten DJV-Gesamtvorstandssitzung vor dem kommenden DJV-Bundesverbandstag, der einen neuen Vorsitz wählen soll.

Ebenso unklar ist die beschriebene Eilbedürftigkeit vor dem Hintergrund, dass der rbb bereits seit über fünf Jahren im Besitz dieser Unterlagen ist und zum damaligen Zeitpunkt auch das einzige Medium war, welches diese Akten angefordert hat. (…)

Der DJV Berlin wird die Vorgänge zum Anlass nehmen, eine breite innerverbandliche Diskussion zum Thema „Journalistische Ethik zwischen Aufarbeitung und Rufmord“ anzustoßen. Die Berichterstattung von rbb, Kress und Bild stellt den fragwürdigen Effekt einer Verdachtsberichterstattung über die Grundsätze des Qualitätsjournalismus.

Ich kenne die Antwort, ich brauche aber noch ein paar Tage, bis ich etwas publizieren kann. Sorgfaltspflicht usw.

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Buschheuer will Vorsitzender des JVBB werden

Tagesspiegel: „Hans-Peter Buschheuer soll neuer Vorsitzender des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB) werden. (,,,) Hans-Peter Buschheuer befindet sich wegen seiner Kündigung mit dem ehemaligen Arbeitgeber M. DuMont Schauberg in juristischen Auseinandersetzungen (…)“

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Anmerkungen zu Stasi-Journalisten im DJV

Froitzheims Wortpresse: „Anmerkungen zu Stasi-Journalisten im DJV“. Ein gut lesbarer Überbllick, warum es mehrere DJV-Landesverbände in Berlin und Brandenburg gab und gibt – eine Pflichtlektüre für alle die, die später in den DJV eingetreten sind.

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Schwere Vorwürfe gegen den RBB und Kress

Der erweiterte Vorstand des DJV Berlin hat gestern bei einer Telefonkonferenz alle notwendigen Fakten erhalten, um selbst entscheiden zu können, was an der Verdachtsberichterstattung des RBB wahr, falsch und bloße Unterstellung ist.

Ich habe Bernd Lammel geraten, weder zurückzutreten noch sich zu rechtfertigen. Diese Forderungen, die von den üblichen Verdächtigen und anderen Heckenschützen und Trittbrettfahrern wie Kress erhoben werden, werden vom DJV-internen Wahlkampf ventiliert – und die Motive sind ziemlich durchsichtig. Ekelhafte Heuchler sind die Betreffenden allemal.

Ich werde persönlich beim Presserat Beschwerde gegen den RBB einlegen, sobald die Akten auf dem Tisch liegen (was in Kürze geschehen wird). Der schwer wiegende Vorwurf: Verdachtsberichterstattung ohne hinreichenden Faktencheck. Für mich ist Gabi Probst auch keine „investigative Reporterin“, sondern befangen, weil sie Funktionärin in just dem Landesverband war oder ist, der mit dem DJV Berlin und dessem Vorsitzenden Bernd Lammel – seit Jahren zerstritten war und ist.

Das wird zwar wenig nützen, man muss es aber mal durchziehen, um ein wenig Luft durch den Intrigantenstadl DJV wehen zu lassen.

Wer sich für die Fakten interessiert, sollte sich über das Thema „Sammellakten“ beim Ministerium für Staatssicherheit erkundigen: „Unter dem Decknamen eines IM wurden auch Sammelakten geführt, die Berichte und Befragungen von Personen enthielten, die selbst keine IM waren.“ Zum Thema IMB („Inoffizieller Mitarbeiter Beobachtung, für ausländische Nachrichtendienste“) kann man schlicht Wikipedia bemühen. Das überforderte offenbar einige Journalisten beim RBB intellektuell.

Es ist ein bisschen wie beim Thema Kachelmann, Wallraff oder Gregor Gysi: Wenn erst einmal ein Eimer Jauche ausgekippt worden ist, fällt es dem Opfer schwer, ungeschoren davon zu kommen. Deswegen habe ich – aus eigener leidvoller Erfahrung im DJV – immer geraten, in einem solchen Fall brutalstmöglich mit allen Mitteln zurückzuschlagen und sich nicht zu scheuen, auf dem Niveau der Denunzianten und Intriganten zu agieren, auch wenn es schwerfällt. Leider ist Bernd Lammel dafür zu anständig.

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Verdachtsberichterstattung, oder: typische Mischung aus (wenigen) Tatsachen, (vielen) Halbwahrheiten und (vor allem) Unwahrheiten [Update 2]

RBB: „Stasi-Verdacht gegen Chef des Berliner Journalistenverbandes. (…) Laut rbb-Informationen soll er in den 80er-Jahren als Informeller Mitarbeiter tätig gewesen sein.“

Tagesspiegel: „Bernd Lammel, Vorstandsmitglied und Chef des Berliner DJV-Landesverbandes, soll laut RBB-Informationen in den 80er-Jahren als Informeller Mitarbeiter tätig gewesen sein. Vieles scheint an der Sache aber noch ungereimt.“

Starke Zweifel an der Verdachtsberichtserstattung sind angebracht. Der Autorin des RBB-Beitrags sei schon 2009 vom Kammergericht Berlin vorgeworfen worden, mit Beweismitteln „manipulativ“ umgegangen zu sein. Das behauptet Dr. Detlef Hardorp, Bildungspolitischer Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg. „Es wurde suggeriert, man habe etwas in der Hand, was die Vorwürfe belegt'“.

Probst wurde 2008 vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg, dem anderen Landesverband des DJV in Berlin, der mit dem DJV Berlin um Mitglieder in Konkurrenz steht, mit einem Preis ausgezeichnet.

„Man merkt die Absicht und ist verstimmt.“ (Wilhelm Busch) Der DJV Berlin hatte sich vor mehr als zehn Jahren im Streit gespalten. Jetzt steht wieder ein Bundesverbandstag an, auf ein neuer Bundesvorsitzender gewählt werden muss. Der Journalistenverband Berlin-Brandenburg wird selbstredend abstreiten, mit dem Fall Lammel irgendetwas zu tun zu haben.

Es wäre für mich aber nicht überraschend, wenn man auf Umwegen versucht, Mitglieder des DJV zu diffamieren.

Der Vorstand des abgespaltenen Berliner DJV-Landesverbands JVBB (Journalistenverband Berlin-Brandenburg, der 2006 noch VBJ hieß), schäumte in einem Brief an den Vorstand des damaligen Konkurrenzverbands DJV Berlin, in dem auch Bernd Lammel erwähnt wurde, über mich:
Auf seiner Internet-Seite äußert sich das Mitglied des DJV Berlin, Burkhard Schröder, zum wiederholten Male über den Verein Berliner Journalisten. (…) In der von Herrn Schröder bekannten und für seine vermeintlich journalistische Tätigkeit typischen Mischung aus (wenigen) Tatsachen, (vielen) Halbwahrheiten und (vor allem) Unwahrheiten wird dabei (…) der VBJ verunglimpft, Das für sich wäre angesichts des Autors und seiner zweifelhaften Reputation nicht weiter erwähnenswert.“

[Update] Die Autorin des RBB-Berichts wurde sogar 2011 zur Rechnungsprüferin im Journalistenverband Berlin-Brandenburg gewählt, ist also eindeutig befangen.

[Update 2] Bericht der FAZ

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Alexander Fritsch fordert Michael Konken heraus

Horizont.net: „Am heutigen Montag hat Alexander Fritsch, Vorsitzender des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg, angekündigt, für den Vorsitz des Deutschen Journalistenverbands zu kandidieren. Damit fordert der 48-Jährige Michael Konken, 61, heraus, der den DJV seit sechs Amtsperioden, insgesamt also seit zwölf Jahren anführt.“

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