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 Strategien gegen Internet-Piraterie Nchstes Thema anzeigen
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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6764
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 06.12.2007, 20:35 Antworten mit ZitatNach oben

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Strategien gegen Internet-Piraterie
Der typische Internet-Nutzer verhlt sich ungefhr so wie Rotkppchen: Er lsst sich gern locken und verlocken. Ziel- und harmlos surft er umher, mmmelt an seinem Popcorn, und begegnet dann dem bsen Wolf in Form einer noch bseren Website. Da liest er dann: Bitte tue dieses und jenes und klicke hier und dorthin, und das macht er dann brav. Jedenfalls stellt sich Spiegel Online diesen reprsentativen Nutzer so vor. Da kann man dann wunderbare Artikel schreiben ber die Gefahren, die im dunklen Internet-Wald drohen - wie den, den ich heute zuerst unglubig, dann losprustend gelesen habe: "Die stille Gefahr im Internet". Hrt sich supergefhrlich an, vor allem, wenn die Gefahr keine Warngerusche von sich gibt bzw. das Internet einfach schweigt.

Wenn man den Artikel von hinten nach vorn gelesen htte, wsste man gleich Bescheid, wes Geistes Kind der Autor und wie es mit seinen Internet-Kenntnissen bestellt ist: "Wer im Internet unterwegs ist, sollte sein Betriebssystem mit den neusten Updates versorgen, Sicherheitslcken schlieen, eine Firewall und ein Antiviren-Programm installieren, auf einen sichereren Browser setzen (z.B. Mozilla Firefox statt Internet Explorer), Links nicht ohne weiteres anklicken und E-Mail-Anhnge von unbekannten Absendern einfach nicht ffnen." Ach ja? Noch einfacher ist es, dem phsen Internet ganz abzuschwren und nur noch Tetris zu spielen.

"Wer auf deutschen Straen unterwegs ist, sollte nicht ohne Bremsen fahren, nicht mit abgefahrenen Reisen, auch das Auto und den Deckel des Tank- und lverschlusses schlieen, keine schrottreifen Wagen aus Nigeria importieren (zum Beispiel einen Golf Turbodiesel wie der Autor fahren statt dieses Fahrzeugs), nicht ohne weiteres Einbahnstraen in die falsche Richtung befahren und keine unbekannten AnhalterInnen mitnehmen." Wer so etwas in einer Deutschen Zeitung schriebe, wrde vermutlich vom Chefredakteur gefragt werden, ob er die bisher wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser verarschen wolle. Aber beim Thema Internet handelt es sich um das normale und reprsentative Niveau der deutschen Journaille.

Wer sich vernnftig verhlt, dem droht keine Gefahr. Aber offenbar sind alle Internet-Nutzer total bekloppt, und deshalb muss man stndig vor irgendwas warnen. Leider sind auch die gut gemeinten Ratschlge grober Unfug und/oder nicht praktikabel. Die "neuesten" Updates ntzen gar nichts, denn die werden von den noch neueren Sicherheitslcken immer wieder ad absurdum gefhrt. Man knnte natrlich tollkhn vorschlagen: Schafft euch ein sicheres Betriebssystem an. Aber das kommt natrlich auch nicht in Frage, weil man bei Spiegel Online mit Windows arbeitet. Eine Personal Firewall ist auch ein Regenzauber, und an sich "sichere" Browser gibt es nicht, sondern nur sichere Voreinstellungen eben derselben. Ich wette irgendwas, dass der Autor in der Spiegel Online-Redaktion seine Optionen beim Surfen selbst gar nicht verstellen kann, weil die EDV-Abteilung ihren Klienten nicht ber den Weg traut, sondern zum Beispiel gezwungen wird, Javascript zu akzeptieren.

"Links nicht ohne weiteres anklicken". Sondern? Erst einmal berlegen, ein Gebet sprechen und Weihwasser und Knoblauch bereithalten? Oder darauf warten, dass der zustndige Jugendschutz- und Internet-Blockwart schriftlich die Erlaubnis erteilt? Oder nur Links anklicken, die auf sich selbst verweisen, wie bei Spiegel Online bis vor kurzem noch die Regel? Fr wie doof und inkompetent halten die ihre Leser?

"E-Mail-Anhnge von unbekannten Absendern einfach nicht ffnen". Das htte beim Loveletter-Virus auch nicht geholfen: Die Absender waren alle bekannt, wussten nur gar nichts davon, dass sie ihr eigenes infiziertes Adressbuch in alle Welt verschickten. Auerdem ist der Ratschlag falsch: Man sollte lernen, mit Attachments professionell umzugehen, die Voreinstellungen des E-Mail-Programms so zu verndern, dass Risiken minimiert werden, nur Text und keine HTML-Mails schreiben und ankommende im Code anzeigen lassen.

Und vor allem sollte man alle relevanten Mails verschlsseln, an unbekannte und an bekannte Personen, wenn die ebenfalls PGP oder GnuPG benutzen. Und wenn sie sich dessen verweigern, sollte man den Kontakt abbrechen, bis sie vernnftig geworden sind oder Brieftauben schicken.

Man knnte den letzten Satz des zitierten Artilkels auf Spiegel Online kurz umformulieren: "Wenn sich die SurferInnen und die darber schreibenen JournalistInnen nicht immer so ignorant und bekloppt verhielten, knnte die Botgefahr in wenigen Jahren auf ein Minimum eingedampft sein.
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BURKS ONLINE 06.12.2007
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