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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
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BeitragVerfasst am: 21.04.2006, 19:55 Antworten mit ZitatNach oben

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Mein Beileid, Windows-Nutzer!
Gestern habe ich acht Stunden, heute noch einmal drei Stunden vor einem WindowsXP-Rechner verbracht. Ich fhle mich ganz krank. Es wre eine Hausmitteilung angebracht. Aber der Technik-Kram interessiert diejenigen nicht, die sonst meine Hausmitteilungen aus purem Voyeurismus lesen. Natrlich war es nicht mein Rechner, sondern der meiner Eltern.

Wie man das von Windows so kennt: Ein kleiner Zoo hatte sich angesammelt; Viren, Wrmer, ganze Herden (trojanischer) Pferde. Irgendwann ging gar nichts mehr. Ich musste mit Software-Werkzeug anrcken - und bin zunchst klglich mit allem gescheitert. Zum Beispiel ist es mir nicht gelungen, mit dem frisch installierten Ubuntu-Linux online zu gehen. Die Kombination DSL-Modem ohne Router ist offenbar nicht vorgesehen. Ich wusste auch nicht auf Anhieb, was ein DHCP-Server ist, nach dem ich whrend der Installation gefragt wurde. Ich kann, lieber fucking-manual-Verfasser, keine Suchmaschine benutzen, wenn ich gar nicht erst online komme!

Niemand wird von einem normalen Menschen, der noch alle Sinne beisammen hat, verlangen, Websites wie diese zu studieren: "Zuallererst kontrollieren, ob die Treiber fr die Netzwerkkarte in den Kernel, bzw. als Modul compiliert wurden." Herzlichen Glckwunsch, Sie haben soeben einen Computer aus dem Fenster geworfen... brigens: eine Neuinstallation von Windows - ber die alte Version - strzte zwei Mal mittendrin ab. Damit hatte ich schon fast eine Stunde verloren.

Also weiter. Ich hatte vorher zwei Mal Ubuntu und einmal die Server-Version installiert - und die Festplatte war fast ganz voll. Also runter mit allem! Und Windows am besten gleich mit. Immerhin konnte ich ein Backup der wichtigen Daten per Nero brennen. Und die Festplatte putzen. Aber wie? Mein uraltes Partition Magic versagte, vermutlich war es noch fr Windows95 - ich habe die Software Ende der 90-er gekauft. Mit meiner Knoppix-CD kam ich zwar in die Windows-Eingeweide, aber was sollte ich da? Weder mit Knoppix noch mit Ubuntu habe ich ein Partitions-Programm gefunden. Und das gute alte DOS hatte ich unter Windows auch nicht zum Laufen bekommen, obwohl der freeCommander, den ich meinem Vater installiert hatte, das eigentlich als Feature vorsieht. Aber Pustekusten - die Kiste schmierte auch hier ab.

Dann wurde ich mutiger. Wieder Ubuntu installiert - und alle vorhandenen Linux-Partitionen geschreddert. Dummerweise bleibt der Bootloader Grub auf der Festplatte, fand aber rein gar nichts mehr, weder Linux (das hatte ich gelscht) und Windows auch nicht. Noch mal drei Stunden das fucking manual fr Partitionierungen lesen? Nein. Es war an der Zeit, ganz radikale Manahmen zu ergreifen.

Ubuntu neu installieren und alles andere, aber auch wirklich alles lschen. 60 Gigabyte wunderschnes und noch frisch duftenden Linux. Aber was ntzt das, wenn man das ebenso schne Internet nicht zu sehen bekommt?! Eine gute halbe Stunde. Dann die alte Windows-CD in's Laufwerk - und die bange Hoffnung: Schafft es Windows, Linux plattzumachen? Ja! Nach mehreren schchternen Warnungen - da ist noch ein anderes Betriebssystem auf der Platte, und das knnte eventuell nicht mehr funktionieren (ja, wei ich! Halt's Maul!) - noch eine knappe Stunde, und dann war endlich der status quo ante wiederhergestellt. Dann habe ich noch bis kurz vor Mitternacht meinen lieben Eltern alle Windoof-Programme und den Internet-Zugang hinkonfiguriert. Und an allen Voreinstellungen herumgeschraubt, bis das Gert im Rahmen seiner Mglichkeit wieder einigermaen sicher auf das Internet losgelassen werden konnte.

Diese T-Online- Zugangssoftware ist ebenfalls zum Kotzen: Ich habe mehrere Anlufe gebraucht, bis ich den IExplorer und den blden T-Online-Browser so eingeklemmt und zusammengeknotet habe, dass die nicht immer hochfuhren. Und ich habe meinen lieben Eltern streng verboten, den IExplorer jemals zu benutzen. Heute habe ich noch GnuPG fr Windows installiert, weil sie brav ihre E-Mails verschlsseln. Aber damit habe ich mich noch einmal grn und lila gergert, weil das unter Windows total umstndlich und kompliziert ist - und nie auf Anhieb funktioniert.

Apropos IExplorer. Ursprnglich wollte ich ber die unkritische Propaganda bloggen, die deutsche Medien, unter anderem das ZDF und der stern, fr die Firma Microsoft machen. Wenn man den Presserat ernst nehmen knnte, wre das vermutlich ein Fall fr eben denselben.

Ist das Journalismus, ausschlielich die Lobeyhymnen des Pressesprechers einer Firma wiederzukuen, die zudem auch nicht wahr sind, Zensur zu befrworten - und das noch als scheinbar sachliche Meldung in den ther zu blasen?

Beim stern lesen wir:
"Der Internet Explorer 7 (IE7) enthlt neue Sicherheitsfunktionen; er geht mit einem grundlegend neuen Sicherheitskonzept an den Start. Die Anwender sollen beim Browsen im Web so weit wie mglich vor Gefhrdungen geschtzt werden. Dazu hat Microsoft eine "Weie Liste" mit etwa 100.000 meist besuchten und vertrauenswrdigen Internet-Domains in den Internet Explorer 7 integriert. "In 90 Prozent der Flle werden nur Adressen aus dieser Liste aufgerufen", sagt der Leiter des Entwicklerteams fr den Internet Explorer, Christopher Vaughan. Sobald eine Adresse auerhalb dieser Liste aufgerufen wird, schickt der Browser ein kleines Datenpaket an einen Microsoft-Server.

Nett formuliert, wie fr ein Kinderbuch. Die Tatsache an sich ist jedoch ungeheuerlich: Die dreiste Datenspionage wird als "Schutz" verkauft. Als wenn sich ein mndiger Surfer ausgerechnet von Bill Gates vorschreiben liee, welche Website "seris" ist und welche nicht! Ich rgere mich wirklich, dass weder im ausfhrlichen Artikel beim ZDF noch beim stern auch nur ein einziges Wrtchen der Kritik zu finden ist. Pure Apologie. Beide Medien machen sich zum Handlanger Microsofts. Das ist Schleichwerbung pur. Aber es handelt sich um eine Agenturmeldung, der Autor ist Peter Zschunke, dem ich hiermit mein usserstes Missfallen ausspreche.
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BURKS ONLINE 21.04.2006
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