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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 23.03.2006, 01:36 Antworten mit ZitatNach oben

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VOM HINDUKUSCH BIS AN DEN BELT
Es steht ein Soldat am Kongostrand
KongoJa, wir sind wieder wer: Deutsche Soldaten am Hindukusch, im Irak - und jetzt, endlich wieder, nach Afrika, dorthin, wo die Belgier mal waren, in die Demokratische Repubik Kongo. Unsere Wehrwacht am Kongo wird da lnger bleiben, die Kontrolle der Wahl ist nur ein Vorwand. So kann man es bei Reuters lesen - sie geben es offen zu.

Kurz ein Zitat aus Wikipedia: "...vereinnahmte Leopold den Kongo 1885 als seinen 'Privatbesitz'. Dieser Status jenseits allen Vlkerrechts war in der ganzen Kolonialgeschichte einzigartig. Da mit dem Kongo zugleich auch alle seine Bewohner als rechtloser Privatbesitz angesehen wurden, kam es bei der wirtschaftlichen Ausbeutung (siehe Kautschukboom) zu (selbst fr diese Zeit) solch grausamen Exzessen, dass sie als so genannte Kongogreuel 1908 international fr Aufsehen und Emprung sorgten und Leopold zur bergabe des Kongo als 'normale' Kolonie an den belgischen Staat zwangen.

Zwar verbesserten sich die Verhltnisse nun ein wenig, aber nach wie vor wurden der Kongo und seine Bevlkerung von der autoritren Kolonialmacht Belgien ausgebeutet. Mit den weltweit in den Kolonien zunehmenden Unabhngigkeitsbestrebungen wuchs auch im Kongo der Druck nach staatlicher Selbstbestimmung. Nach ersten Unruhen in der Hauptstadt und unter dem Druck der Weltffentlichkeit zog sich Belgien Anfang 1959 schlagartig aus dem Kongo zurck und hinterlie ein Chaos. Am 30. Juni 1960 wurde die 'Demokratische Republik Kongo' ausgerufen."

Kongo
Die Welt ergnzt:
"Gegen Prsident Lumumba putschte 1960 Joseph Mobutu und errichtete eine der blutigsten Diktaturen Afrikas. Er wurde von Laurent-Dsir Kabila im 'Kongokrieg' (1996-2002) gestrzt, dessen Sohn Joseph seit 2001 ber das zerrttete Land herrscht. Die UN haben die EU gebeten, bei der Sicherung der am 18. Juni geplanten Prsidentschaftswahl zu helfen. Deutschland hat dazu seine Bereitschaft erklrt."

Schaun mer mal, was die Deutschen da wirklich wollen. Medico.de schreibt:
"Die kriegerischen Ereignisse im Kongo, denen in den letzten sieben Jahren Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, wurzeln eindeutig in konomischen Interessen. Die verschiedenen Rebellengruppen und 'Warlords' in den Provinzen, untersttzt von afrikanischen Nachbarlndern und letztlich gesteuert vom westlichen Kapital, kmpfen um die Vorherrschaft in dem an Bodenschtzen so reichen Dschungelstaat. Es geht um Gold, Diamanten, Erdl, Edelhlzer, Kupfer und Coltan, ein Mineral, das inzwischen teurer gehandelt wird als Gold. Der Kongo-Krieg hat fr alle Beteiligten nur ein Ziel: die Ausbeutung des Landes.

Dazu einige Beispiele. Es wurde Coltan erwhnt, eine Abkrzung fr Columbit-Tantal. Es ist das ein Rohstoff, von dem 80 % der weltweit bekannten Reserven von 60.000 Tonnen im Kongo liegen. Tantal ist ein seltenes, extrem hitze- und sureresistentes, sehr dichtes und zugleich einfach zu verarbeitendes metallisches Element. Wegen dieser gnstigen Eigenschaften wird es bei der Herstellung von chirurgischen Gerten und im Flugzeugbau verwendet. Geradezu sprunghaft hat sich jedoch die Nachfrage nach diesem Metall erhht, weil es sich auch zur Produktion von Bauteilen fr Handys, Pager und Computer optimal eignet. Whrend Tantal frher noch fr 40 bis 50 US-Dollar pro Pfund zu haben war, lag sein Preis im Dezember 2000 bereits bei 443 Dollar. Die Abnehmer von Coltan sitzen vor allem in den USA und Westeuropa."


Noch Fragen?
Kongo
Mit dem Export der Demokratie hat es noch nie funktioniert - das bleibt Augenwischerei. Das gilt auch fr Entwicklungshilfe. Ich habe lange Zeit in der so genannten "Dritten" Welt verbracht und meine, das beurteilen zu knnen. Entwicklungshilfe in jeder Form ist kolonialistische Ausbeutung mit menschlichem Antlitz. "Entwicklung" wohin - zum kapitalistischen Weltmarkt? Mit welchem moralischen Ziel? Das erinnert mich an den berhmten Satz Heinrich Lbkes an "Meine Damen und Herren, liebe Neger" zum Abschied einer afrikanischen Delegation: "Nun entwickelt euch mal schon da unten!"

Bei dem Thema fllt mir auch das Gedicht ein, das Stefan Heym 1933 als junger Schler unter seinem richtigen Namen Helmut Flieg in einer Chemnitzer Zeitung verffentlichte und das zur Folge hatte, dass er emigrieren musste. Man muss es nur geringfgig verndern - und es ist sofort wieder aktuell (gekrzt).
"Wir exportieren!
Wir exportieren!
Wir machen Export in Offizieren!
Wir machen Export!
Wir machen Export!
Das Kriegsspiel ist ein gesunder Sport!
Die Herren exportieren deutsches Wesen
Zu den Kongolesen!
Zu den Kongolesen!

Sie haben uns einen Krieg verloren.
Satt haben sie ihn noch nicht -
wie sie am Frieden der Vlker bohren!
Aus Deutschland kommt das Licht!
Patrioten!
Wir vertreten doch nur
die deutsche Demokratie und Kultur!


Die Fotos stammen von der interessanten Website African Art.
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BURKS ONLINE 23.03.2006
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