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 Dpa, ZDF und der Pressekodex Nchstes Thema anzeigen
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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
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BeitragVerfasst am: 02.01.2006, 04:29 Antworten mit ZitatNach oben

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RELIGISE PROPAGANDA ZU NEUJAHR
Dpa, ZDF und der Pressekodex
Verbrechen der KircheWenn es um Religion geht, werden in Deutschland gern alle Regeln des journalistischen Handwerks missachtet. In Ziffer 2 des unverbindlichen Pressekodex heisst es: "Zur Verffentlichung bestimmte Nachrichten und Informationen in Wort und Bild sind mit der nach den Umstnden gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prfen. (...) Unbesttigte Meldungen, Gerchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen."

Gegen diese Grundstze haben DPA , AP und das ZDF heute verstoen. Sie haben Vermutungen, fromme Mrchen und Aberglauben kommentarlos abgedruckt und somit - was verschrfend hinzukommt - schleichend Werbung fr die Kirchen gemacht.

Das Zweite hat auf seiner Website einen PR-Artikel, der als solcher nicht gekennzeichnet ist.
"Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sprach in seiner Silvesterpredigt von einer Rckkehr zur Religiositt: 'Die Zahl der Kirchenaustritte hat sich erheblich verringert.'" berprfte Fakten? Nein, eine bloe Behauptung und Werbung fr die Verehrer hherer Wesen. Man darf eine Sache erst publizieren, wenn man dafr drei unabhngige Quellen hat. Ist das hier der Fall? Nein, es gibt keine einzige unabhngige Quelle. Aber wir haben eine: "In seinem Durchschnitts-'Organ' ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist." (Heinrich Bll, Schriftsteller und Nobelpreistrger) Wer hat denn Recht? Lehmann oder Bll?

"'Die missionarische Pastoral trgt ihre Frchte'", betonte der Bischof laut Redetext. Als ein Grund fr den Wandel vermutet er das Ende alter Sicherheiten." Ach ja? Und das druckt man ebenfalls ab, ohne es zu kommentieren oder kritisch zu beleuchten? "Angesichts des Verlusts der alten Sicherheiten brauche der Mensch eine neue Gewissheit, die ihn trage." Fakten? Nein, frei erfunden. Ist diese Passage vom ZDF als unterschwellige Werbung gekennzeichnet? Nein. Welcher Kommentar wrde hier gut passen? "Die Absurditt der religisen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie polemisieren zu wollen." (Arnulf verland, Vorsitzender der norwegischen Akademie fr Sprache und Literatur)

"Huber mahnte in seiner Neujahrspredigt in Berlin, die Rolle Gottes im Leben strker zu beachten." Das htte ich jetzt nicht vermutet! (Vorsicht! Ironie!) Ein PR-Aktivist und Kader der Evangelen mchte, dass hhere Wesen strker beachtet wrden! Wer htte das gedacht! Aber mchten das die geneigten Leserinnen und wohlwollenden Leser auch? Es wre seris, wenn das ZDF erwhnen wrde, dass die Existenz von Gttern zumindest strittig ist und sich auch in Deutschland sehr viele Menschen von dieser aufdringlichen und unkritisch wiedergekuten Kirchen-Propaganda belstigt fhlen.
Verbrechen der Kirche
Die Neujahrspredigt des Papstes wird vom ZDF so dargestellt:
"..es sei "ein neuer Schub an Mut und Vertrauen in Gott und die Menschen ntig, um den Weg des Friedens zu whlen". Der Papst behauptete, das sei so. Vermutlich ist aber das Gegenteil richtig: "Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden." (Sir Julian Huxley, englischer Biologe). Und: "Die Religion sttzt sich vor allen und hauptschlich auf die Angst." (Bertrand Russell, englischer Philosoph)" Ich behaupte: Es ist ein neuer Schub des Atheismus und der Vernunft ntig, um den Weg des Friedens zu whlen.

Das ZDF suselt:
"Der Klner Kardinal Joachim Meisner wrdigte Papst Benedikt XVI., der die grtmgliche Kontinuitt verkrpere: "Und wir knnen nur fr dieses unerwartete Geschenk vom 19. April 2005 danken und darber staunen." Das hat mit verantwortungsvollem Journalismus rein gar nichts mehr zu tun. Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler wrdigte Hindenburg, der die grtmgliche Kontinuitt verkrpere: 'Und wir knnen nur fr dieses unerwartete Geschenk des Jahres 1933 danken und darber staunen." So htten die Journalisten, die heute Kirchenpropaganda verbreiten, vermutlich damals formuliert.
Verbrechen der Kirche
"Scharfe Kritik an der Gesellschaft kam vom Erzbischof von Mnchen und Freising, Kardinal Friedrich Wetter. Er bezeichnete Sptabtreibungen als skandalse Praxis." Irgendein kritisches Wort hierzu? Gar eine andere Meinung? Fehlanzeige. Ich bezeichne es als skandalse Praxis, wie das ZDF die Leute fr dumm verkaufen will.

"Unsere Welt wird noch so fein werden, dass es so lcherlich sein wird, einen Gott zu glauben als heutzutage Gespenster." (Georg Christoph Lichtenberg) Schn war's. Die Welt des ZDF und anderer deutscher Medien ist noch sehr grob, wenn es um Religion geht, und man kann kaum hoffen, dass sich das bald zum Besseren wendet.
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BURKS ONLINE 02.01.2006
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