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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 03.11.2005, 00:21 Antworten mit ZitatNach oben










MEDIEN
Aktuell03. November 2005
BURKS' FORUM
Blogging!


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DAS BILD DES TAGES
Berliner Dom Burks
SPIGGEL.DE-DOSSIER: QUO VADIS DJV BERLIN?
[Dossier 1] - Morbus politicus marginalis (Burkhard Schrder, 25.10.2004)
[Dossier 2] - Der Fall Boehncke (Hans-Werner Conen, 13.12.2004)
[Dossier 3] - Tatort DJV Berlin (Burkhard Schrder, 15.12.2004)
[Dossier 4] - Presseball - die rechte Idee? (Burkhard Schrder, 19.12.2004)
[Dossier 5 - "Dringlicher Appell" (Ehrenmitglieder des DJV Berlin, 09.02.2005)
[Dossier 6] - "Auf ein offenes Wort" (Burkhard Schrder, 24.02.2005)
[Dossier 7] - "Der Wettbewerb um die Fe hat begonnen" (Burkhard Schrder, 02.03.2005)
[Dossier 8] - "Frmchenweitwerfen im Sandkasten - ein Sittengemlde" (Burkhard Schrder, 18.03.2005)
[Dossier 9] - "Operation Weier Ritter" (Burkhard Schrder, 12.05.2005)

[Dossier 10] - "Antrag auf Ausschluss" (Dokumentation, 03.08.2005)
[Dossier 11] - "Pacta sunt servanda" (Burkhard Schrder, 03.08.2005)
[Dossiert 12] - "Presseball: Eine unendliche Geschichte" (Burkhard Schrder, 22.08.2005)
[Dossier 13] - "Witt-Sprachrohr?" (Hans-Werner Conen, 21.09.2005)
SPIGGEL.DE-DOSSIER: DJV IN DER KRISE
Teil 1: "Hyperventilierende Freizeit-Stalinisten" (Hans-Werner Conen, 26.06.2004)
Teil 2: "Fremdwort Solidaritt" (Burkhard Schrder, 27.06.2004)
Teil 3: "Der moderne Herrenmensch liebt Versager" (Hans-Werner Conen, 13.07.2004)
Teil 4: "Kindergarten fr Erwachsene" (Jrg Wachsmuth, 14.07.2004)
Teil 5: "Hornberger Schieen, reloaded" (Burkhard Schrder, 21.07.2004)
Teil 6: "Die wichtigsten Fragen und Antworten" (Burkhard Schrder, 01.08.2004)
Teil 7: "Unaufhaltsamer Aufstieg zum Arbeiterfhrer" (Hans-Werner Conen, 02.08.2004)
Teil 8: "Verein Berliner Journalisten auf der Siegerstrae" (Hans-Werner Conen, 07.08.2004)

Teil 9: "Ein trgerischer Friede" (Burkhard Schrder, 08.09.2004)
Teil 10: "Im Osten nichts Neues" (Ein Frontbericht von Hans-Werner Conen, 20.09.2004)
Teil 11: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Burkhard Schrder, 04.10.2004)
Teil 12: "Das Wnschen und Wollen und die Wirklichkeit" (Burkhard Schrder, 05.10.2004)
Teil 13: "Der DJV hadert mit Berliner Richtern" (Wolfgang Kiesel, 06.10.2004)
Teil 14: "Verbandstag in die Tonne - auer Spesen nichts gewesen" (Hans-Werner Conen, 07.10.2004)
Teil 15: "Avanti Dilettanti! Wie man jeden mglichen Fehler auch wirklich macht" (Hans-Werner Conen, 15.10.2004)
Teil 16: "Hufig nicht gestellte Fragen" (Burkhard Schrder, 03.11.2004)
Teil 17: "Eine nicht gehaltene Rede" (Hans-Werner Conen, 05.11.2004)
Teil 18: "Der DJV aus seuchenpolitischer Sicht" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 19: "Unter Indianern" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 20: "Eine Atempause, Geschichte nicht gemacht"
Teil 21: "Feste und Freie - sitzen sie wirklich in einem Boot?" (Hans-Werner Conen, 08.03.2005)
Teil 22: "Spaltet sich Bayern ab? (Burkhard Schrder, 30.03.2005)
Teil 23: "Eine Frage der Ehre?" (Burkhard Schrder, 19.04.2005)
Teil 24: "1. Parteitag des BJV/AO" (Burkhard Schrder, 02.05.2005)
Teil 25: "Anonyme Denunzianten" (Walther Bruckschen , 26.05.2005)

Teil 26: "Der Clan der Dejottvaulaner" (Burkhard Schrder, 15.06.2005)
Knig Pyrrhus lsst gren, Burkhard Schrder, 06.07.2005)
Teil 27: "Knig Pyrrhis lsst gren" (Burkhard Schrder, 27.07.2005)
Teil 28: "Wohin steuert der DJV?" (Update) (Burkhard Schrder, 06.10.2005)
Teil 29: "Presseausweis ganz nchtern" (Hans-Werner Conen, 24.10.2005)
Teil 30: "Krise? Welche Krise?" (Burkhard Schrder, 02.11.2005)
WETTER
Nieuw Nickerie (Surinam)
Qulaybiyah (Tunesien)
Norah Head (Leuchtturm) (Australien)
Pjngjang (Nordkorea)
Barcelona (Catalunia)
One Hundred Fifty Mile House (Kanada)
Bagdad (Irak)
Schrobenhausen (Deutschland)

ZUR DISKUSSION IM DEUTSCHEN JOURNALISTEN-VERBAND

Journalistische Online-Angebote

I. Prmissen

1. Fr alle Publikationen der Mitglieder des DJV - seien sie privater oder journalistischer Natur - gelten die allgemeinen Gesetze (inklusive des Presserechts). Hier muss nichts geregelt, angemerkt oder empfohlen werden.
Mitgliederbetreuer
2. Die Satzung des DJV verpflichtet in 2 ihn selbst und die Mitglieder dazu, die Freiheit, Eigenstndigkeit und geistige Unabhngigkeit der journalistischen Arbeit zu sichern sowie das Ansehen des journalistischen Berufs zu wahren. Der DJV hat weder das Recht noch ist es ihm mglich, seine Mitglieder zu anderen Aufgaben oder (politischen) Meinungen zu verpflichten. Der DJV hat im Unterschied zu ver.di kein politisches Mandat.

3. Aus den Regelwerken des DJV ergibt sich keine Verpflichtung, die Magaben des Presserats oder die anderer Organisationen zu den eigenen zu machen. Das gilt auch fr einen wie immer gearteten Pressekodex. Der DJV kann gegen Mitglieder, die gegen den Pressekodex verstoen, keine Sanktionen durchsetzen.

Anmerkung des Verfassers: Die Entscheidungen des Presserats sind ohnehin nicht transparent, er ist finanziell nicht von den Trgerverbnden unabhngig und wirkungsmchtig wie eine Lichterkette. Ich bin fr die ersatzlose Streichung des Presserats (wie auch des Verfassungsschutzes) und dafr, eine neue Institution zu grnden, die verbandsunabhngig ist und deren Arbeit und Entscheidungen nachvollziehbar sind.

II. Meinungsfreiheit

Oberstes Ziel eines journalistischen Berufsverbands ist es, fr die Presse- und Meinungsfreiheit einzustehen. Das Ziel muss weitestgehend gefasst werden: Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht, unteilbar und unabhngig von nationalen Gesetzen. Meinungsfreiheit kennt keine Grenzen. Der DJV darf als Berufsverband nicht hinter den Konsens von Menschenrechtsorganisationen wie "Amnesty International" oder "Reporter ohne Grenzen" zurckfallen, sondern muss dieses Ziel offensiv vertreten. Der DJV muss, auch aus Grnden der Corporate Identity, gegen jede Form von Zensur sein. Das gilt insbesondere auch fr die Zensur politisch fragwrdiger Inhalte und die Zensur von Angeboten im Internet (wie in Nordrhein-Westfalen praktiziert). Der DJV hat die auch die Pflicht, sich fr den Schutz der Privatsphre einzusetzen und muss gegen alle Versuche vorgehen, diesen Schutz durch berwachung (etwa der elektronischen Kommunikation) oder das Sammeln personenbezogener Daten - nicht nur im Internet - auszuhhlen.

Anmerkung des Verfassers: Es gibt keinen gesellschaftlichen Konsens, ob etwa die Leugnung des Holocaust oder rassistische und antisemitische Websites in nationalem Rahmen verboten werden sollten. Der DJV muss sich die die Meinungsfreiheit auch dann einsetzen, wenn diese Meinungen widerwrtig sind. Eine Diskussion ber Meinungsfreiheit ist dann sofort hinfllig und berfssig, wenn innerhalb des Verbands Ausschlsse wegen verbandsinterner Kritik oder abweichender politischer Meinungen geduldet werden.

III. Online-Angebote

Online ist alles, was ffentlich oder teilffentlich mit und in den Diensten des Internet zugnglich ist: Websites, Www-basierte Foren und Blogs, Postings im Usenet, Daten, die nur per FTP erreichbar sind, Mailinglisten, Internet Relay Chat.

Neu im Internet ist vor allem die Tatsache, dass das anonyme Bloggen im World Wide Web so gut wie jedem ohne technische Vorkenntnisse mglich ist. Anonymitt ist fr viele Menschen, vor allem in Diktaturen oder anderen autoritren Staatsformen, wichtig, um sich selbst vor dem Zugriff der Sicherheitskrfte zu schtzen und gleichzeitig die einzige Mglichkeit, die (Welt-)ffentlichkeit zu erreichen.

"Blogs werden mittlerweile von schtzungsweise 13 Millionen Menschen weltweit betrieben. Einige benutzen die Technik fr ihr eigenes 'Online-Tagebuch', andere schreiben ber Special-Interest-Themen. Firmen, Organisationen und Parteien setzen Blogs als Ergnzung des eigenen Marketings ein, oder aber auch als Werkzeug fr Vernetzungs- und Wissensmanagement innerhalb eines Intranets - die Einsatzmglichkeiten sind vielfltig. (...) Blogs sind Teil der Social Software-Revolution und mssen im Zusammenhang mit dem Open Source-Paradigmenwechsel gesehen werden. Das Teilen von Wissen und die Mglichkeit der Teilhabe aller an den Produktionsprozessen einer digitalisierten Welt ist eine wichtige Basis fr mehr Meinungsvielfalt und mehr kulturelle Bereicherung." (Markus Beckedahl, netzpolitik.org, in "Berliner Journalisten" Nr. 4, 11/05)

Ein journalistischer Berufsverband kann nicht gleichzeitig die Anonymitt fr Internet-Angebote begren, wenn es um oppositionelle Websites und Blogs etwa in China, Syrien oder Saudi-Arabien geht, und in Deutschland eine andere Meinung vertreten.

Anonymitt bedeutet, dass nur die Gesetze des Landes gelten, in dem die Website physikalisch gehostet wird. Jeder deutsche Journalist knnte also auch, wenn er nur technisch versiert genug ist, ungestraft Inhalte im Netz verbreiten, die in Deutschland verboten sind. Es ist nicht die Aufgabe des DJV, hierber zu urteilen, sondern ausschlielich eine der Strafverfolgungsbehrden. Es ist auch in den Regelwerken des DJV nicht vorgesehen, dass die privaten Online-Angebote der Mitglieder von Funktionstrgern kontrolliert oder gar kommentiert werden.
bses Mitglied
IV. Mglichkeiten und Grenzen

Der DJV hat sich den neuen Formen der Internet-Kommunikation bis jetzt nicht geffnet. Mailinglisten und Blogs zur verbandsinternen und -externen Diskussion sind so gut wie nicht bekannt. Vorhandene Blogs werden ignoriert und von niemandem verlinkt. ffentlich ausgetragenen Kontroversen sind verpnt. Die Websites der Landesverbnde des DJV dienen oft nur der Selbstdarstellung und sind - bis auf wenige Ausnahmen - technisch vllig berholt, selbst im Vergleich zu den Angeboten kleiner deutscher Lokalzeitungen. Die Norm der Barrierefreiheit, fr deutsche Behrden-Websites mittlerweile vorgeschrieben und Pflicht, scheint bis jetzt nur im BJV (Bayern) und im VBJ (Berlin) bekannt zu sein.

Nur die Verschlsselung von E-Mails garantiert die Vertraulichkeit der Privatsphre und die Sicherheit der Informanten. Technisch ist das per Software fr jedermann - gratis! - seit rund 15 Jahren mglich. Das Bundesamt fr Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt hierzu das Open-Souce-Programm GnuPG. Sptestens seit der Cicero-Affre sollte deutlich geworden sein, dass es zur Pflicht der journalistischen Recherche gehrt, die Kommunikation mit Informanten nicht per "Postkarte" zu fhren. Die Gesetzeslage ist eindeutig: Die elektronische Kommunikation kann - in Echtzeit - von den dazu befugten Behrden kontrolliert werden, insbesondere auch, wenn E-Mails ins Ausland verschickt werden. Eine Journalisten-Organisation, dessen Funktionstrger noch nicht einmal mit E-Mail-Programmen professionell umgehen knnen, kann man jedoch nicht ernst nehmen. Der DJV htte die Mglichkeit, diesen Missstand zum Beispiel ber seine noch vorhandenen Schulungseinrichtungen zu beheben.

Dieses Thesenpapier habe ich zur Diskussion im Bundesfachausschuss Online-Journalismus des DJV eingebracht.

Creative Commons License

This work is licensed under a .
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BURKS ONLINE 03.11.2005
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