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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 17.08.2005, 15:25 Antworten mit ZitatNach oben




MEDIEN
Dokumentation17. August 2005
BURKS' FORUM
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DAS BILD DES TAGES
Agitprop der FSLN in Bluefields, Miskito-Region, Atlantik-Kste Nicaraguas (1982) Burks
DOSSIER: QUO VADIS DJV BERLIN
Teil 1: "Morbus politicus marginalis" (Burkhard Schrder, 24.10.2004)
Teil 2: "Der Fall Boehncke" (Hans-Werner Conen, 14.12.2004)
Teil 3: "Tatort DJV Berlin" (Burkhard Schrder, 15.12.2004)
Teil 4: "Presseball: die rechte Idee?" (Burkhard Schrder, 19.12.2004)
Teil 5: "Dringlicher Appell" (Ehrenmitglieder des DJV Berlin, 09.02.2005)
Teil 6: "Auf ein offenes Wort" (Burkhard Schrder, 24.02.2004)
Teil 7: "Der Wettbewerb um die Fe hat begonnen" (Burkhard Schrder, 02.03.2004)
Teil 8: "Frmchenweitwerfen im Sandkasten - ein Sittengemlde" (Burkhard Schrder, 18.03.2004)
Teil 9: "Operation Weier Ritter" (Burkhard Schrder, 10.05.2005)
Teil 10: "Antrag auf Ausschluss" (Burkhard Schrder, 03.08.2005)
Teil 11: "Pacta sunt servanda" (Burkhard Schrder, 03.08.2005)
DOSSIER: DJV IN DER KRISE
Teil 1: "Hyperventilierende Freizeit-Stalinisten" (Hans-Werner Conen, 26.06.2004)
Teil 2: "Fremdwort Solidaritt" (Burkhard Schrder, 27.06.2004)
Teil 3: "Der moderne Herrenmensch liebt Versager" (Hans-Werner Conen, 13.07.2004)
Teil 4: "Kindergarten fr Erwachsene" (Jrg Wachsmuth, 14.07.2004)
Teil 5: "Hornberger Schieen, reloaded" (Burkhard Schrder, 21.07.2004)
Teil 6: "Die wichtigsten Fragen und Antworten" (Burkhard Schrder, 01.08.2004)
Teil 7: "Unaufhaltsamer Aufstieg zum Arbeiterfhrer" (Hans-Werner Conen, 02.08.2004)
Teil 8: "Verein Berliner Journalisten auf der Siegerstrae" (Hans-Werner Conen, 07.08.2004)
Teil 9: "Ein trgerischer Friede" (Burkhard Schrder, 08.09.2004)
Teil 10: "Im Osten nichts Neues" (Ein Frontbericht von Hans-Werner Conen, 20.09.2004)
Teil 11: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Burkhard Schrder, 04.10.2004)
Teil 12: "Das Wnschen und Wollen und die Wirklichkeit" (Burkhard Schrder, 05.10.2004)
Teil 13: "Der DJV hadert mit Berliner Richtern" (Wolfgang Kiesel, 06.10.2004)
Teil 14: "Verbandstag in die Tonne - auer Spesen nichts gewesen" (Hans-Werner Conen, 07.10.2004)
Teil 15: "Avanti Dilettanti! Wie man jeden mglichen Fehler auch wirklich macht" (Hans-Werner Conen, 15.10.2004)
Teil 16: "Hufig nicht gestellte Fragen (FNAQs)" (Burkhard Schrder, 03.11.2004)
Teil 17: "Eine nicht gehaltene Rede" (Hans-Werner-Conen, 04.11.2004)
Teil 18: "Der DJV aus seuchenpolitischer Sicht" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 19: "Unter Indianern und anderen Journalisten" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
  • Teil 20 "Eine Atempause, Geschichte nicht gemacht", Burkhard Schrder, 13.01.2005
  • Teil 21 "Feste und Freie - sitzen sie wirklich in einem Boot?", Hans-Werner Conen, 05.11.2004
  • Teil 22 - "Spaltet sich Bayern ab?", Burkhard Schrder, 30.03.2005
  • Teil 22 - "Eine Frage der Ehre?", Burkhard Schrder, 19.04.2005
  • Teil 23 - "1. Parteitag des BJV/AO", Burkhard Schrder, 02.05.2005
  • Teil 24 - "Anonyme Denunzianten", Burkhard Schrder, 27.05.2005
  • Teil 25 - "Der Clan der Dejottvaulaner", Burkhard Schrder, 15.06.2005
  • Teil 26 - "Knig Pyrrhus lsst gren", Burkhard Schrder, 06.07.2005
  • DOSSIER: WARUM EINE JOURNALISTEN-GEWERKSCHAFT?
    Dossier: Diskussion ber die provokanten Thesen eines DJV-Mitglieds aus Baden-Wrttemberg
    Teil I: "Haben Journalisten-Gewerkschaften noch eine Zukunft?" (21.01.2004, Hans Werner Conen)
    Teil II: "Solidaritt ist eine Waffe - 12 Thesen fr eine starke Gewerkschaft" (31.01.2004, Burkhard Schrder)
    Teil III: "Konsens ist Nonsens - anything goes" (09.02.2004, Hans Werner Conen)
    Teil IV. "Treu und frdernd" (10.02.2004, Thomas Schelberg)
    Teil V. "Den neo-liberalen Teufel austreiben"
    Teil VI. "Niedergang streng nach Vorschrift" (06.03.2004, Hans-Werner Conen)
    Teil VII. "Ausschluss eines "Arbeiterfhrers"? (23.05.2004, Hans Werner Conen)
    Teil VIII. "Maulheldentum lterer Herren" (18.06.2004, Offener Brief Hans Werner Conens an Michael Konken)
    Teil IX "Jngschtes Gericht" (25.03.2005, Burkhard Schrder
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    NETZWERK RECHERCHE BER PR UND JOURNALISMUS

    Positionspapier von Netzwerk Recherche

    Der Vorstand von Netzwerk Recherche hat seine Mitglieder gebeten, das Positionspapier zum Verhltnis zwischen Public Relation und Journalismus und "die Forderungen und Denkanste des Papiers mit in ihre Redaktionen zu tragen." Man ist es gewohnt, dass die Funktionre journalistischer Lobby-Organisationen rundum vollversorgt in Redaktionen sitzen und durch den dazu passenden Tunnelblick gehindert werden, die Freien zu bercksichtigen. Da ein Freelancer keine Redaktion hat, sei hiesigerseits das berhmt-berchtigte Internet bemht. Die investigativsten aller investigativen Journalisten erfreuen die Menschheit auch nicht mit barrierefreien Texten, sondern schtten den Posteingang der Rezipienten mit riesigen linkfreien pdf-Files zu, was der Pressesprecher- und Logo-fixierten Denke geschuldet ist. Auch dem sollte Einhalt geboten werden. Der Autor, der Mitglied ist, kommt dem Wunsch des Vorstands gewohnt willfhrig nach, nur in anderer technischer Form.

    PR-Einfluss auf Journalismus muss drastisch zurckgedrngt werden

    Der Einfluss der Public Relations (PR) auf journalistische Medien nimmt massiv zu. Die im Dezember 2004 verffentlichten Zwischenergebnisse der Benchmarking-Studie der Universitt Leipzig (Leitung: Prof. Michael Haller) belegen dies fr den Bereich der Tageszeitungen auch empirisch.

    Die zunehmenden Verffentlichungen von PR-Texten als redaktionelle Beitrge vor allem in Tageszeitungen sind fr die Leser meist nicht erkennbar. Hinzu kommt die Gefahr der zunehmenden Schleichwerbung, die im Mai 2005 sogar die Verleger offiziell beklagt haben.
    Fr die Marketing- und Werbeabteilungen der Industrie bedeutet PR, als seriser Journalismus verpackt, die effizienteste Form der Image- und Produktwerbung. Diese Tendenz wird verstrkt durch InitiativeAustauschbeziehungen nach dem Muster "Anzeige gegen Text". Dadurch wird die Pressefreiheit zustzlich ausgehhlt, weil die Mediennutzer diese Kopplungsgeschfte nicht durchschauen knnen.

    Neben der direkten Einflussnahme auf die Berichterstattung treten zwei weitere Phnomene im Zusammenhang mit PR immer hufiger auf: Zum einen berichtet Haller in seiner Studie von einer verstrkten Ausrichtung der Zeitungsberichterstattung auf den "Mainstream politischer Mehrheitsmeinungen im Publikum". Deren Beeinflussung steht zunehmend im Fokus politischer und wirtschaftlicher Interessengruppen. Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" mit ihrem Jahresetat von mindestens 10 Millionen Euro zur Vermarktung neoliberaler Reformideen ist hierfr ein prominentes Beispiel. Sie will ber Media-Kampagnen allgemein wahrnehmbare und durch "reprsentative" Umfragen belegte Stimmungen erzeugen. So wird direkt und indirekt auf das Agenda-Setting der Redaktionen Einfluss genommen.

    Der zweite Trend betrifft die Verschmelzung von journalistischer und PR-Ttigkeit. Wirtschaftliche Zwnge wie auch monetre Verlockungen lassen Journalisten immer hufiger zu Dienern zweier Herren werden. Der Redakteur, der auch fr die Mitarbeiterzeitung eines Autokonzerns schreibt, fhlt sich dadurch zwar nicht korrumpiert; dennoch geht er bestimmten Konfliktthemen pltzlich aus dem Weg oder zeigt sich beeinflussbar fr eine bestimmte Tendenz seiner Geschichten.

    Durch die kargen Honorare in den meisten Printmedien und deren weitere Krzung sind viele freie Journalisten auf zustzliche Einnahmen aus PR-Ttigkeiten allerdings inzwischen angewiesen. Solche Doppelbindungen fhren jedoch oft zu Rcksichtnahmen, die Schreib- und Recherchehemmungen oder Auslassungen und Zuspitzungen im Dienste des zweiten, heimlichen Auftraggebers zur Folge haben.

    All das gefhrdet die journalistische Unabhngigkeit und gibt die ffentliche Meinung zunehmend der Einflussnahme meist kommerzieller Interessengruppen preis. Nicht ohne Grund hat das Netzwerk Recherche in seinen Aufnahmerichtlinien unmissverstndlich festgelegt: "Nicht aufgenommen werden knnen Personen, die ganz oder teilweise in der Public Relations/ffentlichkeitsarbeit ttig sind." Denn das Netzwerk Recherche hat sich die Frderung des Recherche-Journalismus und die Sicherung freier und unabhngiger und Journalistik-Studenten, die zwar das Wort Recherche kennen, es aber nicht mit Bedeutung fllen.


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    BURKS ONLINE 17.08.2005
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