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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 23.07.2005, 19:47 Antworten mit ZitatNach oben





MEDIEN
Aktuell24. Juli 2005
BURKS' FORUM
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DAS BILD DES TAGES
Granada, Nicaragua Burks
SPIGGEL.DE-DOSSIER: QUO VADIS DJV BERLIN?
[Dossier 1] - Morbus politicus marginalis (Burkhard Schrder, 25.10.2004)
[Dossier 2] - Der Fall Boehncke (Hans-Werner Conen, 13.12.2004)
[Dossier 3] - Tatort DJV Berlin (Burkhard Schrder, 15.12.2004)
[Dossier 4] - Presseball - die rechte Idee? (Burkhard Schrder, 19.12.2004)
[Dossier 5 - "Dringlicher Appell" (Ehrenmitglieder des DJV Berlin, 09.02.2005)
[Dossier 6] - "Auf ein offenes Wort" (Burkhard Schrder, 24.02.2005)
[Dossier 7] - "Der Wettbewerb um die Fe hat begonnen" (Burkhard Schrder, 02.03.2005)
[Dossier 8] - "Frmchenweitwerfen im Sandkasten - ein Sittengemlde" (Burkhard Schrder, 18.03.2005)
[Dossier 9] - "Operation Weier Ritter" (Burkhard Schrder, 12.05.2005)
SPIGGEL.DE-DOSSIER: DJV IN DER KRISE
Teil 1: "Hyperventilierende Freizeit-Stalinisten" (Hans-Werner Conen, 26.06.2004)
Teil 2: "Fremdwort Solidaritt" (Burkhard Schrder, 27.06.2004)
Teil 3: "Der moderne Herrenmensch liebt Versager" (Hans-Werner Conen, 13.07.2004)
Teil 4: "Kindergarten fr Erwachsene" (Jrg Wachsmuth, 14.07.2004)
Teil 5: "Hornberger Schieen, reloaded" (Burkhard Schrder, 21.07.2004)
Teil 6: "Die wichtigsten Fragen und Antworten" (Burkhard Schrder, 01.08.2004)
Teil 7: "Unaufhaltsamer Aufstieg zum Arbeiterfhrer" (Hans-Werner Conen, 02.08.2004)
Teil 8: "Verein Berliner Journalisten auf der Siegerstrae" (Hans-Werner Conen, 07.08.2004)

Teil 9: "Ein trgerischer Friede" (Burkhard Schrder, 08.09.2004)
Teil 10: "Im Osten nichts Neues" (Ein Frontbericht von Hans-Werner Conen, 20.09.2004)
Teil 11: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Burkhard Schrder, 04.10.2004)
Teil 12: "Das Wnschen und Wollen und die Wirklichkeit" (Burkhard Schrder, 05.10.2004)
Teil 13: "Der DJV hadert mit Berliner Richtern" (Wolfgang Kiesel, 06.10.2004)
Teil 14: "Verbandstag in die Tonne - auer Spesen nichts gewesen" (Hans-Werner Conen, 07.10.2004)
Teil 15: "Avanti Dilettanti! Wie man jeden mglichen Fehler auch wirklich macht" (Hans-Werner Conen, 15.10.2004)
Teil 16: "Hufig nicht gestellte Fragen" (Burkhard Schrder, 03.11.2004)
Teil 17: "Eine nicht gehaltene Rede" (Hans-Werner Conen, 05.11.2004)
Teil 18: "Der DJV aus seuchenpolitischer Sicht" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 19: "Unter Indianern" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 20: "Eine Atempause, Geschichte nicht gemacht"
Teil 21: "Feste und Freie - sitzen sie wirklich in einem Boot?" (Hans-Werner Conen, 08.03.2005)
Teil 22: "Spaltet sich Bayern ab? (Burkhard Schrder, 30.03.2005)
Teil 23: "Eine Frage der Ehre?" (Burkhard Schrder, 19.04.2005)
Teil 24: "1. Parteitag des BJV/AO" (Burkhard Schrder, 02.05.2005)
Teil 25: "Anonyme Denunzianten" (Walther Bruckschen , 26.05.2005)

Teil 26: "Der Clan der Dejottvaulaner" (Burkhard Schrder, 15.06.2005)
Knig Pyrrhus lsst gren, Burkhard Schrder, 06.07.2005)
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OFFENER BRIEF, UM EINEN SPAM-FILTER ZU UMGEHEN

wichtige NachrichtVorbemerkung: Im DJV streitet man ber die Zukunft.Nein, nicht ganz richtig: Man streitet sich nicht, wie es ntig wre, sondern zeigt sich die kalte Schulter.

Die Attitude der beleidigten Leberwurst ist an der Tagesordnung. Das wird sich irgendwann geben, wenn auch unter Schmerzen, Heulen und Zhneklappern und groem Geschrei. Es dauert halt, bis Gewerkschaftler, die in den siebziger Jahren politisch sozialisiert worden sind (Berufsverbote et al), gelernt haben, wie man kontrovers diskutiert. Man kennt nur das Mauscheln in Hinterzimmern und eine Gruppendynamik, wie sie einer neunten Klasse zur Zierde gereichen wrde. Das Internet wird es schon richten.

Hier ein offener Brief des Kollegen Hans-Werner Conen, seines Zeichens Auenminister des DJV Brandenburg und daher der altdeutschen Rechtschreibung anhngend, an Lothar Kaiser, den Vorsitzenden des Fachausschusses Rundfunk. Letzterer hatte angekndigt, wie aus gewhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautbart wird, Mails des Kollegen Conen nicht mehr zu lesen, sondern von seinem Spam-Filter schreddern zu lassen. (Burkhard Schrder)


Burks' Hungermarsch

von Hans-Werner Conen


Sehr geehrter Herr Kaiser:
da schauen wir einmal, was Ihr Spam-Filter so leistet. Die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Spam-Filter zu fhren, ist etwas, worauf man erst kommen mu. Immerhin gelangt die Moderne ein Stck weit zum DJV und schtzt (?) vor den Einflsterungen des Bsen, das ja immer und berall ist. So bleibt der neo-liberale Gott-sei-bei-uns drauen vor der Gewerkschaftstr und die seit dem 22. Mai 2005 im von der roten Besatzungsmacht befreiten Nordrhein-Westfalen (bisher: "DDR-light") auch nicht leichter gewordene Rechtglubigkeit zerbrselt nicht ganz so schnell.

Zunchst liegt mir daran, Ihnen zum "Kaiser-Papier" zu gratulieren, das Burks der Mann ist eben auch durch Hunger nicht zu brechen - dankenswerterweise ans Licht gebracht hat. Wir lernen daraus: die Gewerkschaft DJV ist mit ihrem Latein am Ende; sie kann nichts mehr bewirken. Papier-Tiger sind dagegen furchterregende Bestien. Der DJV ist zum Unternehmerverband geworden, dessen Mitglieder sich ber proletarischen Mummenschanz allenfalls noch amsieren.
wichtige Nachricht
Da meine "12 Thesen" vom Juli 2003 ausgerechnet bei Ihnen auf so fruchtbaren Boden fallen wrden, htte ich freilich nicht gedacht. Aber: Es wird mehr Freude sein im Hause des Herrn ber einen Snder, der sich bekehrt, als ber 99 Gerechte oder so. Ich habe mir vorgenommen, Sie fr Ihr Papier bald berschwenglich ber den grtmglichen Verteiler zu loben. Ist es nicht schn, neue Freunde zu finden?

Nur ganz wenigen Begnadeten ist es gegeben, das Wichtige vom Banalen zu unterscheiden. Auch hier mein Lob: Die Welt giert nach Infos ber die Entfernungen in der Stadt Wrzburg wie weit mute Schrder laufen? Da der Journalisten-Verband eines seiner prominenteren Mitglieder (richtiger Journalist, kein Rentner, kein Schulamts-Apparatschik, kein Marketingberater!) wegen falscher Gesinnung mit Essensentzug und Lokalverbot bestraft, finden die dort versammelten Herolde des deutschen Qualittsjournalismus hingegen offenbar prima. Ein "Aufstand der Anstndigen" mute wohl scheitern unter all den hochanstndigen Arbeiterfhrern schlielich gabs ja was umsonst.

Herr Kollege Schrder hat mich im brigen darber unterrichtet, da er sich von seinem Hungermarsch durch Wrzburg erholt hat und nach einem medizinischen Fubad mit wohltuenden Krutern wieder wohlauf ist. Ich habe ihm aber geraten, zu knftigen Gelegenheiten nicht ohne eine NATO-berlebensration zu erscheinen.

Ich darf Ihnen noch ein Wort mit ins Wochenende geben, das mir gerade vor dem Hintergrund der DJV-Selbstenthllungen von Kassel ("Mit Glatzenpower gegen Kritiker") und Wrzburg ("Essensentzug fr Andersdenkende") durchaus aktuell erscheint:

"Da es Mglichkeiten geben soll, mit Hilfe der Gewerkschaften die Existenzverhltnisse zu verbessern, aber gleichzeitig die Gefahr der geistigen Entmndigung zu verhindern, scheint ausgeschlossen zu sein. Darum sollten die Journalisten den Gewerkschaften fern bleiben. Sie knnen dort fr ihren Beruf eine materielle Verbesserung ihrer Existenz nur erkaufen mit einem Verzicht auf die geistigen Voraussetzungen ihrer Zeit. Ein Beruf, der in unserer brokratisierten Welt die persnliche Freiheit der eigenen berzeugung gegen alle Machtgebilde zu verteidigen hat, msste den Boden verlieren, wenn er sich wichtige Nachricht just einem dieser Machtgebilde verschreiben wrde." (Dr. Helmut Cron, Vorsitzender des DJV, in: Deutsche Zeitung vom 29.11.1952)

Noch Fragen?

Mit freundlichen Gren

Hans Werner Conen

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BURKS ONLINE 23.07.2005
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