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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 16.10.2004, 14:57 Antworten mit ZitatNach oben




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Aktuell07. Juni 2004
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Frau Lhn als Mumie

Von Burkhard Schrder

Dieser Artikel sprang als journalistischer Tiger und endete als Bettvorleger. Wanderer, kommst du nach Kreuzberg, so sage, du habest mich liegen gesehen, wie das Gesetz des berhhten Alkoholkonsums es befahl. Wanderer, kommst du jedoch ins Internet und stolperst du dort ber das kleine journalistenfreundliche Familienforum spiggel.de, so wende dich mit Grausen ab. Dort dominieren die medienhypetauglichen Themen Nazis, Sex und DJV und verdrngen jedes vernnftige, besonnene Wort. Ausserdem neigt man in total verkatertem Zustand zu Selbstgesprchen. Und das Internet ist der richtige Ort, um Gelalle in die neugierige Welt hineinzuposaunen.

Gestern traf sich eine verschworene Viererbande, zwei Frauen und zwei Mnner, die von anderen, die von ihrer Existenz wissen, gern als Politbro II betitelt wird. Gleich hier um die Ecke, in der Stammkneipe der ehemaligen und so genannten "Recherchegruppe": ein Haufen Gewerkschaftler, die der verbohrte, ja fanatische Hass einte. Hass gegen abgrundtief dumme, eitle und korrupte Verbandsfunktionre und ihre Groupies. Letztere sind in ihrer Ignoranz fast noch viel schlimmer als ihre Anfhrer. Aber das sind vergangene Zeiten. Frau Oberin, noch mal vier Calvados!

Apropos Calvados: Der ist schuld an meinem jmmerlichen Zustand. Nein, in Wahrheit ist ein rstiger Rentner des DJV Berlin schuld, der diesem Getrnk gern zuspricht. Bei der verbandsinternen Opposition hat es sich eingebrgert, bei jedem sinnigen und unsinnigen Anlass auf den Kollegen und auf sein Wohl anzustoen. Zum Glck ist der Betreffende nie dabei und muss sich das nicht anhren. Das Etablissement in der Kreuzberger Monumentenstrae fhrte den Brandy gar nicht und hat ihn nur auf Wunsch der Viererbande in sein Sortiment aufgenommen.

"Burks, du verbreitest hier wieder einen deiner verdammten Insiderdialoge. Lass' es einfach sein. Das interessiert niemanden." - "Aber was soll ich denn sonst schreiben? Mein Kopf ist leer und hohl und schmerzt." - "Leg dich einfach wieder hin." - "Geht nicht. Bin von einer Mail geweckt worden." - "Wie das?" - "Bei jeder Mail geht in meinem Kopf ein rotes Licht an und es tutet ganz laut." - "Und was stand in dieser Mail?" - "Eine reizende junge Dame berichtet, sie sei krank. Jetzt bin ich in tiefer Sorge, dass ihre Schnheit, ihre Anmut und ihr sprhender Charme Schaden nehmen knnten." - "Bist du sicher, dass du nicht halluzinierst?" - "Bei bestimmten Frauen halluziniere ich immer." - "Bei welchen?" - "Bei dieser Mischung aus Gretchen und Mata Hari." - "Nimmst du wenigstens den mehrfach und dringlich vorgetragenen Rat deiner zahlreichen Freunde an, die Finger von der zu lassen?" - Ich nehme nie einen Rat an. Und wenn, dann tu ich sowieso genau das Gegenteil." - "Dir ist einfach nicht zu helfen. Erinnere dich an den Fall vor vier Jahren. Das war doch katastrophal." - "Genau. Ich trink' jetzt erst einmal einen Hektoliter Kaffee."

Wortfetzen. Ein ferner Nachhall: bruhahahaha... Zigarettenrauch zieht vorbei wie eine Nebelbank. Man darf das nicht zitieren. Die Gesprche waren wie gewohnt in hohem Mae ehrverletzend, verleumderisch, hmisch, jeder Satz Grund genug, ein Ehrengerichtsverfahren anzustrengen. Gewerkschaftler und Journalisten unter sich. Was will man da erwarten. "Die machen jetzt den Ball auf gyptisch." - "Warum nicht gleich im gyptischen Museum!" - "Und Frau Lhn kommt als Mumie." - "Dann braucht sie sich ja nicht zu verkleiden." - "Erinnert ihr euch, wie Obelix die Mumie auswickelt?" Bruhahahaha.

"Hat Pullkoff jetzt was mit der Rinde oder nicht?" - "Nie im Leben. Der steht zwar auf bld, aber die muss schon blond sein." - "Adolf von soll behauptet haben, er htte die in flagranti ertappt." - "Du darfst unseren rstigen Rentnern nicht alles glauben." - "Ihr redet wieder mal nur Stuss." - "Wieso verdient die Tussy 4500 Euro?" - "Dummheit lohnt sich eben. Und im Berliner Verband ganz besonders." - "Die war doch nie im Leben Journalistin." - "Natrlich nicht, die hat vorher nur 1000 verdient bei der Currywurstbude, bei der sie angeblich Pressesprecherin war." - "Deswegen hat man die jetzt bei den Russen hingestellt, die merken nicht, dass die keinen geraden Satz sagen kann." - "Wenn du eine Pferdemetzgerei hast, brauchst du nur deine Schwiegermutter zur Pressesprecherin zu ernennen. Dann wirst du in Berlin gleich in den Vorstand geholt." - "Die sind alle so bld, dass es nur noch wehtut." - "Knnt ihr euch noch an die Presseerklrung erinnern? Argenturjournalisten." - " Genau. Argenturen in Agentinien." Bruhahahaha.

"Die soll im Dezember abgeschossen werden." - "Wer kriegt dann den Job?" - "Wahrscheinlich einer von den Kameraden, wahrscheinlich der Oberkamerad selber." - "Da habe ich was anderes gehrt. Der will in der Pampa bleiben." - "Das glaubst du doch selbst nicht! 4500 Euro! Ein strkeres Motiv knnt ihr euch nicht ausdenken." - "Die anderen haben sich ihren ganzen Lebensunterhalt durch die Verbandsarbeit finanziert." - "Du meinst, die sie da rausgekegelt haben?" - "Genau die. Es soll Beweise dafr geben." - "Genau so eine korrupte Bande wie bei uns." - "Warum publiziert Dings das denn nicht? Knnte ihm doch nutzen." - "Wrde er schon gern, aber er kennt keine Journalisten." Bruhahahaha.

"Wo ist eigentlich Dings?" - "Die war bei dem neuen Verein, geht da aber nicht mehr hin, weil sie die alle fr total bescheuert hlt." - "Die sollen jetzt jeden aufnehmen, damit sie mehr Mitglieder haben." - "Dings ist doch auch bei denen, die war noch nie Journalistin." - "Die sagte immer: als ich noch Intendanz war." - "Wenn Lutze damals wieder mal durchgesoffen hatte, hat er immer bei Butter Lindner eingekauft und im SFB ein stundenlanges Frhstck geschmissen. Die mussten dann die Telefone auf Anrufbeantworter stellen." - "Und dann hat ihn nachts im Wald beim Pinkeln angeblich ein Wildschwein umgerannt und er kam total ldiert in die Lietzenburger." Bruhahahaha.

"Und dann mussten wir der Dings..." - "Welche Dings?" - "Na die, die mal vor ewigen Zeiten im Bundesvorstand war. Also der Alte sagte: schickt der mal Blumen vom Verband, die ist berfallen worden. Aber ihr Sohn sagte am Telefon, die Masche htte die schon 20 Mal abgezogen." - "Die war monatelang in 'ner Entzugsklinik." - "Seid ihr eigentlich noch Mitglied?" - "Ich bin ausgetreten." - "Die Dings brigens auch. Die sagt, dass die den Laden sowieso an die Wand fahren." - "Na klar, die finden noch nicht mal mehr eine Agentur." - "Es lassen sich nur 800 Karten verkaufen, dann knnt ihr euch den Rest selbst ausrechnen." - "Haben sie bei der Sozigehembeha schon eine Neue?" - "Ja, die mit dem 150-Euro-Job." - "Ich kann diesen Tratsch nicht mehr hren. Knnt ihr auch ber was anderes reden?" - "Die soll bei der Polenfahrt mit einem von den Vaujottjottlern rumgeknutscht haben." - "In den Vorstand soll die auch. Das gibt die totale Machtbernahme." - "Natrlich, Herr K. ist nur noch eine Marionette." - "Wir sollten den mit 98 Prozent whlen. So richtig volkskammermig." - "Genau. Ich werde das den anderen auch raten. Blo keine Gegenstimmen. Damit die Presse merkt, was gespielt wird." - "Das interessiert doch kein Schwein." -"Ist aber lustig. Der ganze Laden ist doch nur noch Slapstick." - "Du musst eine Rede halten." - "Ich denk mir was aus. Wir brauchen keine Opposition! Ich kenne keine Parteien im Verband mehr, sondern nur noch Deutsche! Der Verband wrde ohne den Groen Vorsitzenden zerfallen." - "Oder: whlt Frulein Rinde, sonst gert der Medienstandort Berlin in Gefahr." Bruhahahaha.

Burks, wach auf! Du hast das alles nur getrumt. O hheres Wesen, ist mir schlecht...

Alle Namen sind bis zur Unkenntlichkeit verstmmelt, bereinstimmungen mit lebenden Personen sind nicht beabsichtigt und rein zufllig. Das Foto oben zeigt die bevorzugten Drogen der Viererbande. Bild unten: die Pressesprecherinnen des DJV Berlin beim Training fr eine Tanzeinlage beim Presseball 2005.

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BURKS ONLINE 07.07.2004
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