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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 15.06.2004, 13:14 Antworten mit ZitatNach oben




MEDIEN
Aktuell15. Juni 2004
BURKS' FORUM
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SPIGGEL.DE-DOSSIER I
Dossier: Diskussion ber die provokanten Thesen eines DJV-Mitglieds aus Baden-Wrttemberg
Teil I: "Haben Journalisten-Gewerkschaften noch eine Zukunft?" (21.01.2004, Hans Werner Conen)
Teil II: "Solidaritt ist eine Waffe - 12 Thesen fr eine starke Gewerkschaft" (31.01.2004, Burkhard Schrder)
Teil III: "Konsens ist Nonsens - anything goes" (09.02.2004, Hans Werner Conen)
Teil IV. "Treu und frdernd" (10.02.2004, Thomas Schelberg)
Teil V. "Den neo-liberalen Teufel austreiben"
Teil VI. "Niedergang streng nach Vorschrift" (06.03.2004, Hans-Werner Conen)
SPIGGEL.DE-DOSSIER II
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- Dossier: Querelen im DJV - Landesverband Berlin.
Vgl. www.recherchegruppe.tk
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MEDIEN-ARTIKEL AUF SPIGGEL.DE
Lgenbereitschaft nimmt zu
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BERATUNGSRESISTENTE WEBDESIGNER

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Von Burkhard Schrder


bescheuerte WebdesignerGbe es einen Verkehrsminister auf der Datenautobahn, wrde bestimmt demnchst ein Schild aufgestellt: diese Autobahn wurde optimiert fr Volkswagen und Mercedes. Bitte kaufen Sie ein entsprechendes Gefhrt beim nchsten Autohndler Ihres Vertrauens. Ferner empfehlen wir die Installation des automatischen Speed Control-Plug-ins, das in den neuesten Autos bereits enthalten ist. Leider knnen Sie diese Strae nicht richtig befahren, da Ihr Auto keine Cookies akzeptiert. Mit Hilfe von Cookies knnen wir Ihr Fahrzeug besser an Ihre Bedrfnisse anpassen und Ihnen maximalen Bedienungskomfort bieten.

Ich dachte an nichts Bses. Ich versuchte nur, die E-Mail-Adressen deutscher Zeitungen herauszufinden. Bekanntlich haben Webdesigner zur Sicherheit ein Verhltnis wie Klaus Strtebeker zur Umsatzsteuer - sie scheren sich nicht darum. Ich war daher darauf gefasst, dass Kontaktadressen mit allen Mitteln vor den Surfern versteckt werden - in Grafiken verborgen, nur als pdf-Datei angeboten werden oder gar nicht vorhanden sind (wie bei "Spex"). Dilettantismus ist man gewohnt.
bescheuerte Webdesigner
Der arglose Surfer vermutet, dass groe deutsche Zeitungen Wert darauf legen, dass ihre Websites auch gelesen werden knnen. Das ist aber ein Irrtum. Die "Rheinpfalz" begrt die sicherheitsbewussten Besucher mit der Meldung: "Sie bentigen Sie einen Browser ab Version 4." Was, bitteschn, soll das heien? Haben alle Browser identische Versionsnummern? Ich habe hier untern anderem Opera 7.2.3. Denkt man ernsthaft, jemand wrde sich einen Browser nur deshalb installieren - womglich per Modem-, nur um die unstrittig beraus wichtige und interessante Website der "Rheinpfalz" lesen zu knnen?

Nicht genug: wenn man sich dieser Mhe unterzogen hat, soll man auch noch die virtuellen Hosen herunterlassen. "Bitte JavaScript aktivieren!" Ich denke gar nicht daran, sondern an den Rat einer Behrde, die dem Innenministerium unterstellt ist: "Whrend Java oder ActiveX jedoch nur auf wenigen WWW-Servern Verwendung findet, sind viele WWW-Server heute ohne JavaScript nur noch eingeschrnkt darstellbar; sicherheitsbewusste Internet-Nutzer werden so konsequent von deren Angeboten ausgesperrt."
bescheuerte Webdesigner
Christoph Jngling aus Kassel hat dazu das Ntige formuliert: "Auf keinen Fall sollte man sich von Webmastern erpressen lassen, die den Zugriff auf ihre Webseiten nur mit eingeschaltetem Javascript erlauben wollen. So etwas ist reine Schikane, es gibt keine technischen Grnde, warum Webseiten nur mit Javascript abrufbar sein sollten. Webmaster, die sogar den Abruf des gesetzlich vorgeschriebenen Impressums nur bei eingeschaltetem Javascript ermglichen, begehen eine Ordnungswidrigkeit. Gem 6 TDG mu das Impressum fr jedem, der die Webseite aufruft, unmittelbar (also ohne umstndliches Einschalten von Javascript oder Download eines anderen Browsers) abrufbar sein. Verste dagegen sind eine Ordnungswidrigkeit und knnen mit bis zu 50.000,- Euro geahndet werden." Von den Sicherheitslcken ganz zu schweigen - wer's nicht glaubt, probiere, falls der IExplorer vorhanden, die Seite http://www.burks.de/javascript.html aus.
bescheuerte Webdesigner
Der bei der "Rheinpfalz" Verantwortliche antwortet auf meine nrgelnde E-Mail: "....In der Tat ist es richtig, dass die von uns eingesetzte Skriptsprache Javascript und die ebenfalls eingesetzte Cookie-Technologie unter Umstnden ein Herabsetzen der Sicherheitsstufe eines Browsers erfordern. Dies ist aus unserer Sicht aber nicht verwerflich, da es sich bei Javascript um eine im modernen Internet weitverbreitete Technologie handelt und es im brigen heute z.B. kaum einen Online-Shop gibt, der keine Cookies fr seine Warenkorbfunktionalitten einsetzt."

Das ist selbstredend ein Schmarrn. "Weit verbreitet" ist ein Argument wie "Millionen Fliegen knnen nicht irren. "Auch Outlook und der IExplorer sind irgendwie "modern", modern war auch einmal ungeschtzter Verkehr. Wer Cookies akzeptiert, wei, worauf er sich einlsst. Ich kann ohnehin in den "Optionen" frei bestimmen, wie ich mit Cookies umgehe - ich htte aber gern berhaupt eine Wahl, wenn ich Informationen im WWW suche.

Die "Rheinpfalz" befindet sich in "guter" Gesellschaft. Nicht nur sie diskriminiert Behinderte, weil sie keine barrierefreien Websites anbietet, sondern auch der Volkswagen-Konzern. Der sollte eigentlich Geld genug haben, bescheuerte Webdesignerum keine Dilettanten zu engagieren. Pustekuchen - meine Browser tauchen auf der Startseite gar nicht auf, bei Volkswagen kennt niemand Linux, geschweige denn Opera. Bei "hier gehts weiter" erscheint bei mir eine weie, ghnend leere Seite. Die "Sitemap" enthlt keinen Hinweis auf ein Impressum. Und wer im Quelltext whlt und irgendwann, nur aus sportlichen Grnden, bei Kontakt" landet, liest: "Bei Fragen schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an dialogcenter@volkswagen.de." Wie schn - nur kommt die Mail als unzustellbar zurck.

Mit den Webdesignern ist es wie in der Politik - es gilt das "Korken-Prinzip": aus Mangel an Gewicht nach oben geschwemmt.


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BURKS ONLINE 15.06.2004
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