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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
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BeitragVerfasst am: 11.05.2004, 21:20 Antworten mit ZitatNach oben


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BERLINER DOM

Versuch, Ausserirdischen ein groes Gebude zu erklren

Von Burkhard Schrder


Mitten in Berlin steht ein ziemlich groes Haus. Das nennt man "Berliner Dom". Ein "Dom" (mit lang ausgesprochenem "o") ist ein Gebude, in dem sich Verehrer hherer Wesen treffen. Nur dazu ist es da. Aber warum sieht es so merkwrdig aus? Warum hat das groe Haus Fenster, aus denen niemand herausschauen kann? Warum sind die Tren drei mal hher als man es gewohnt ist? Erklren wir den Dom also einem Romulaner aus dem Alpha-Quadranten oder einem Klingonen, der soeben mit seinem Raumschiff der Vor'cha-Klasse in Berlin-Tempelhof zwischengelandet ist.

Fr Humanoide sei noch bemerkt, dass die Unterschiede zwischen den diversen Varianten der Kult-Gebude kompliziert sind: "Kathedrale - von gr. kathedra, Stuhl des Bischofs = Dom - von lat. domus, Haus (Hauptkirche eines Bistums, Bischofskirche). In Deutschland ist Dom fast eindeutig auf Bischofskirche = Kathedrale festgelegt, so dass das griechische Wort hier selten gebraucht wird. Das internationale Wort fr Bischofskirche ist Cathedrale. Im engl. heit dome neben "groe Kirche mit Kuppel" auch einfach "Kuppel"."

Ein Kosmonaut wird sich zuerst ber die Ausmae des zu erklrenden Objekts wundern. Es gibt immer noch Exemplare des Homo sapiens, die irrig annehmen, es gbe Existenzen, die sich den physikalischen Gesetzen entziehen - oft Gtter genannt. Ein Humanoider, der sich durch ausserordentliche Intelligenz auszeichnete und der sich Feuerbach nannte, hat bewiesen, dass der Glaube an hhere Wesen der Tatsache geschuldet ist, dass der Homo sapiens sich die jeweils verehrten "hheren" Wesen "nach seinem eigenen Bilde" erschaffe, nicht umgekehrt, wie in einem weit verbreiteten Buch, der so genannten "Bibel", behauptet wird.

Warum der Berliner Dom im Verhltnis zu angrenzenden Husern so gro ist, wie ein animierter Rundblick beweist, ist ein Resultat einer Rivalitt. Es gibt bei einer Version der Verehrung hherer Wesen, die sich Christentum nennt, gleich mehrere Varianten. Eine der ltesten, deren Anfhrer in einer Stadt mitten in einem Gebiet haust, das aus der Sicht eines Kosmonauten die Form einer humanoiden Fubekleidung hat, besitzt ebenfalls einen Dom, der nach einem recht hufigen mnnlichen Vornamen benannt ist. Der Berliner Dom ist nach seinem Vorbild gebaut, man sagt, er sei die "protestantische Antwort" auf das Konkurrenzprodukt.

Die Humanioden in Berlin zeichneten sich in Vergangenheit und Gegenwart nicht durch ausgeprgtes sthetisches Empfinden aus. Daher zitiert das groe Haus alle mglichen Kunststile und ist knstlerisch so wertvoll wie gewisse Orte, die zum Handel relativ wertloser Produkte dienen und Namen wie Rudis Reste Rampe oder dergleichen tragen.

Aber vielleicht sollten wir dem Klingonen den Dom nicht so erklren. Er wrde vermutlich sein Batleth ziehen und dem Gebude den Garaus machen, weil sein Anblick ihn beleidigt. Der Romulaner wrde das nchste Taxi anhalten, zum Flughafen Tegel fahren, seinen B-Typen der Dkazanak-Klasse aufsteigen lassen und zeitnah eine Disruptorkanone in Betrieb nehmen. Die Berliner brauchen den Dom nicht wirklich, aber noch eine Leerstelle im Zentrum - neben dem fehlenden Schloss (ein Haus zur Verehrung niedriger Wesen) - she noch der aus.


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BURKS ONLINE 11.05.2004
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