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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 25.04.2003, 23:02 Antworten mit ZitatNach oben

[Vermischtes] Irak, Hauen und Stechen in der SPD, SARS, ein 17jhriger Bonsai-Bin Laden - das sind die Themen, die die Welt bewegen. Nicht bei uns. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der vorwiegend mnnliche Surfer sich gar nicht fr Politik oder gar Technik interessiert, sondern gern privatisiert, also seichte Unterhaltung online mag. Das mssen wir bercksichtigen. Wir widmen uns daher der mnnlichen Schnheit. Ein Abgeordneter ist zum "Mister Bundestag" gewhlt worden. Frauen finden ihn schn. Ich nicht.

Eine "informelle Umfrage" unter "ausgewhlten Mitarbeiterinnen der Bundestagsverwaltung" hat ergeben, dass Christian Freiherr von Stetten (www.christian-stetten.de) der bestaussehenste Mann des Bundestages sein soll. Die Fachzeitschrift "Blickpunkt Bundestag"1 (deren URL wir uns mhsam suchen mussten, da keiner der geschtzen Journalistenkollegen der Mutter aller Nachrichtenmagazine, durch die wir auf dieses interessante Thema aufmerksam wurden, uns dergleichen mitteilten; ceterum censeo: Gebt mir einen URL!) verleiht ihm den Titel "Schwarm der Damen".

Doch was heisst das: gut aussehen? Schwiegermutter-kompatibel? Keine Ecken und Kanten? Doof aus der Wsche gucken? Unauffllig aussehen wie ein Zeuge Jehovas? Keine Drogenspuren? Frisch gegelt und gekmmt? Wir wissen es nicht, aber gehen das Thema, wie gewohnt, hchst wissenschaftlich an. Dem spontanen und subjektiven Urteil der Frauen im Bundestag kann Mann ohnehin nicht trauen. Das sieht man auch an Katherina Reiche2 , die irrig behauptete, dass niemand auf die Idee kommen wrde, einen "Mister Bundestag" zu whlen.

Schnheit ist Harmonie. Griechische Statuen gelten als schn. Dummerweise waren sie im Original knallbunt3 , und das empfnden wir, nachdem die protestantische Askese erfunden worden ist, als zu grell. Aber die Weltformel fr Schnheit funktioniert immer noch. Sie lautet: 0,382. Input des Wissens on:

Zitat:
Der Goldene Schnitt ist ein im antiken Griechenland entdecktes und in der Architektur, Malerei und Bildhauerei eingesetztes Verhltnis von Linien, Flchen und Formen, das Menschen harmonisch empfinden. Nachgewiesen wurde der Goldene Schnitt vom italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci (um 1180-1240). Auch heute noch empfinden wir Formen, denen der goldenen Schnitt zugrunde liegt, instinktiv als ausgewogen.4
Super. Um objektiv urteilen zu knnen, msste der Abgeordnete Steffen also nur sein Gesicht vermessen lassen. Dann werden die Zahlen, die dabei herauskommen, solange durcheinanderschttelt, bis sie sich in einer Fibonacci-Reihe5 aufstellen. Wenn man es so machen will wie Leonardo da Vinci, der das harmonische Zahlenverhltnis am menschlichen Krper suchte, msste das Gesicht des "Mister Bundestages" bestimmte Mae haben: "Ein Punkt muss eine Strecke so teilen, dass sich das lngere Stck zum Ganzen verhlt wie das krzere zum lngeren." Wobei hier noch einmal dringlich betont werden soll, dass ausschliesslich das Gesicht gemessen wird und nicht das, was Mnner ansonsten gern vergleichen, wenn es um lngere oder krzere Stcke geht.

Was die Bundestags-Damen knnen, kann ich auch. Als eingefleischter Hetero bin ich zwar nicht kompetent, die Schnheit des Mannes in ihrer erotisierenden Wirkung auf die Frauen einschtzen zu knnen und sollte ganz wertneutral einen Schwulen um einen Gastkommentar bitten, aber subjektiv und ganz spontan zu urteilen und mglichst ungerecht ist etwas, was mir liegt. Ich finde das Gesicht des "Mister Bundestag" langweilig, spieig, geleckt - mit anderen Worten: so mchte ich nicht aussehen, auch wenn Damen dafr schwrmen. Aber bei dem Thema bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich muss mich jetzt an der Schnheit der Frauen im Internet ergtzen und laben. Ich bin auch schon fndig geworden und mchte daher den geneigten mnnliches Leser dieser kleinen Kolumne an meinem sthetischen Erlebnis teilhaben lassen.

1) www.bundestag.de/aktuell/bp/2003/bp0301/der_heimliche.html
2) [url]archiv.tagesspiegel.de/archiv/12.08.2002/163613.asp[/url]
3) www.phil.uni-erlangen.de/~p1altar/gips_html/thema_5/thema_5_text.html
4) www.rolf-wolle.de/05praxis/praxis08gs.html
5) www.mcs.surrey.ac.uk/Personal/R.Knott/Fibonacci/fib.html - Fibonacci Numbers and the Golden Section
Weitere Links:
[url]coral.lili.uni-bielefeld.de/~ttrippel/aesthetik/node8.html[/url] - Definition der Schnheit fr Mathematiker, Nerds und Geeks
www.khg.bamberg.de/comenius/gold/history/gsgesch.htm - Der Goldene Schnitt
www.g-o.de/kap4a/40kd0081.htm - Spiralen, Winkel und die "gttliche Proportion"
Wer die junge Dame - fr mich die Schnheit an sich - im Original sehen will, klicke auf ihr Bild.

26.04.2003
BurkS
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