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 So macht Kapitalismus richtig Spa! Nchstes Thema anzeigen
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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6764
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 22:21 Antworten mit ZitatNach oben

Politik09. November 2007
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KARL MARX HATTE NATRLICH RECHT
So macht Kapitalismus richtig Spa!
Die Meldung kommt mir drren Worten einher: "Danach verfgen rund zwei Drittel der Bevlkerung ab 17 Jahren ber kein oder nur ein sehr geringes Vermgen. Im Durchschnitt betrug das individuelle Netto-Vermgen im Jahr 2002 rund 81 000 Euro. Aufgrund der sehr ungleichen Verteilung liegt der Median, also der Wert, der die reiche Hlfte der Bevlkerung von der rmeren trennt, nur bei etwa 15 000 Euro." So etwas sagt das Deutsche Institut fr Wirtschaftsforschung (DIW).

Und jetzt das, was die Medien daraus folgern: "Wie reich die Deutschen wirklich sind" (Spiegel Online). "Jeder Dritte hat kein Vermgen" (Die Welt). "Soziale Ungleichheit in Deutschland" (Focus Online). Spiegel Online formuliert sehr affirmativ - es geht mitnichten um das "Wohlstandsgeflle". Der Begriff suggeriert, dass der Kapitalismus Wohlstand fr alle schaffe, der aber nur ungleich verteilt sei.
"Das reichste Zehntel der Deutschen verfgt ber mehr als zwei Drittel des Vermgens - und umgekehrt: Zwei Drittel der Bevlkerung besitzen zusammen nur gut zehn Prozent des Vermgens."

In Wahrheit ist das konomische System genau dafr gedacht und funktioniert immer und ausnahmelos genauso. Die taz schreibt konsequent:
"Die DIW-Studie besttigt somit einen Trend, den auch der letzte Armutsbericht der Bundesregierung aufgezeigt hat: Die Schere zwischen Arm und Reich ffnet sich immer deutlicher. Die Studie zeigt auch, in welchen Gruppen die Habenichtse in Deutschland zu finden sind. Denn whrend der Durchschnittsdeutsche rund 15.000 Euro Euro an Vermgen hat, sind es beim Durchschnittsostdeutschen nur 7.500 Euro und beim Durchschnittsmigranten sogar nur 500 Euro. Bei Migranten konzentriert sich insbesondere das Betriebsvermgen auf wenige Kpfe, sprich: Nur wenige haben ein eigenes Unternehmen oder Anteile an einem Unternehmen. Wre das Vermgen gleich verteilt, bese jeder Deutsche 81.000 Euro."

Welt Online noch genauer:
"So haben die reichsten zehn Prozent fast zwei Drittel des Volksvermgens angehuft. Im Gegensatz dazu kommen die untersten 70 Prozent auf weniger als zehn Prozent. Diese Unvergleichverteilung ist indes nicht neu und fllt in anderen Lndern wie Amerika oder Brasilien noch deutlich schlechter aus. Erschreckend ist allerdings, dass knapp 30 Prozent der Deutschen berhaupt kein Vermgen besitzen oder gar verschuldet sind."

Jetzt mssen wir uns aber noch einer vllig nebenschlichen Frage widmen, die in keinem der jammernden Medienberichte gewrdigt wird: Warum ist es so, wie es ist? Wer schafft den Reichtum - und wo geht er hin? Es ist ja nicht so, dass diejenigen, die nichts haben, nicht arbeiten. Oder: dass die, die am meisten besitzen, auch am meisten dafr schuften. Nein, es ist - das wei jedes Kind, das Das Kapital von vorn bis hinten studiert hat, und zwar alle drei Bnde - das Reichtum in der Regel an den Besitz an Produktionsmitteln geknpft ist. Wir intonieren gemeinsam:

"Die Kapitalvermehrung kann nicht aus der Sphre der Warenzirkulation erklrt werden, weder aus allgemeinem quivalententausch, noch aus speziellen Betrugsmanvern. (...). Die Wertvergrerung muss also aus der Benutzung der gekauften Ware entspringen: Sie entsteht durch Kauf und produktive Anwendung der menschlichen Arbeitskraft.

Das Gegenber des Kapitalisten, der Verkufer der Arbeitskraft ist der Arbeiter selbst: Auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt werde die 'physischen und geistigen Fhigkeiten, die in der Leiblichkeit, der lebendigen Persnlichkeit eines Menschen existieren und die er in Bewegung setzt, sooft er Gebrauchswerte irgendeiner Art produziert' (S. 181) selbst zur Ware; die Person kann ihr eigenes Arbeitsvermgen wie Eigentum frei zum Kauf anbieten. Damit das Geld in der Hand des Kapitalisten zum Kommandomittel ber menschliche Arbeit wird, ist das Vorhandensein einer eigentumslosen Klasse unterstellt, die keine Mittel besitzt, um selbst fr ihren Lebensunterhalt zu sorgen also auch kein anderes Lebensmittel hat, als ihre eigene Arbeitskraft zu verkaufen: Die in diesem Sinne doppelt freien Lohnarbeiter."


Wer mir nicht die bisher unwiderlegte Marxsche Werttheorie daherbeten kann, sollte zum Thema "Warum die Armen im Kapitalismus immer rmer und die Reichen immer reicher werden" einfach das Maul halten. In diesem Sinne sei hier Georg Bchner zustimmend zitiert: "Friede den Htten! Krieg den Palsten!"
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BURKS ONLINE 09.11.2007
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