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	<title>Burks&#039; Blog &#187; Science</title>
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	<description>An Investigative Tool for Politics &#124; Science &#124; Media &#124; Internet  [Start: March 2003]</description>
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		<title>Forvo.com</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links I Like]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Forvo.com ist eine wunderbare Website, um die Aussprache fremder Sprachen zu lernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.forvo.com/languages-pronunciations/zh/">Forvo.com</a> ist eine wunderbare Website, um die Aussprache fremder Sprachen zu lernen.</p>
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		<title>功課 aka Gōngkè</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Schriftzeichen muss ich bis Dienstag auswendig und schreiben können und ausserdem noch zehn Worte und die Zahlen von eins bis zehn, schreiben und aussprechen&#8230;.Argggg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burks.de/pdf/chin_lesson1.pdf"><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2012/02/030212_2.jpg" alt="mandarin" border="1" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a>
<p align=left>Diese Schriftzeichen muss ich bis Dienstag auswendig und schreiben können und ausserdem noch zehn Worte und die Zahlen von eins bis zehn, schreiben und aussprechen&#8230;.Argggg.</p>
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		<title>Unter Mandarinen</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2012/01/31/unter-mandarinen</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab heute lerne ich Mandarin, also Hochchinesisch. Zwei Mal in der Woche für mindestens ein Jahr, und der Lehrer spricht kein Deutsch, sondern Englisch. Wie war das noch mal&#8230;. Chinesische Silben werden komponiert aus dem Anfang (Initial), dem Ende (Final) und dem Tonfall; Es gibt 21 Initials und 38 Finals und vier &#8220;Tones&#8221;, das ergibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2012/01/310112_1.jpg" alt="chinese" border="0" hspace="10" vspace="10" align=left width="240" />Ab heute <a href="http://www.konfuziusinstitut-berlin.de/html/de/kurse/chinesische-sprache/index.html">lerne ich Mandarin</a>, also Hochchinesisch. Zwei Mal in der Woche für mindestens ein Jahr, und der Lehrer spricht kein Deutsch, sondern Englisch. </p>
<p>Wie war das noch mal&#8230;. Chinesische Silben werden komponiert aus dem Anfang (Initial), dem Ende (Final) und dem Tonfall; Es gibt 21 Initials und 38 Finals und vier &#8220;Tones&#8221;, das ergibt gefühlt drei Milliarden Möglichkeiten, die mit einander zu kombinieren. </p>
<p>Ausserdem existieren im Chinesischen Laute, die kennen wir im Deutschen überhaupt nicht. Wir haben uns die Zunge bzw. den Gaumen gebrochen, um zh, ch, sh und r (alles irgendwie Zischlaute) korrekt auszusprechen. Einer klagte, als der Lehrer &#8211; ein Chinese &#8211; vorsprach: &#8220;Die hören sich alle gleich an.&#8221; Herr Cui Hu&aacute; Shān antwortete kühl: &#8220;For you, but not for Chinese&#8230;&#8221;</p>
<p>您是不是要找. Wir lernen zuerst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin">Pinyin</a>, die die Umschrift. Die Aussprache ist schon schwer genug; die Schrift kriegen wir später. Eine CD ist auch dabei, ich verstehe aber nur Bahnho&#8230;äh Chinesisch.</p>
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		<title>Fetisch Finanzkapital und Vulgärökonomen</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2012/01/29/fetisch-finanzkapital-und-vulgarokonomen</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Da muss ich doch dem Schockwellenreiter widersprechen &#8211; und Sahra Wagenknecht sowieso. Es gibt kein &#8220;organisiertes Geld&#8221;, vom dem wir regiert werden. Ich frage mich, ob die Wagenknecht jemals Marx gelesen und den Unterschied zwischen &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Kapital&#8221; begriffen hat. Der Geldhandel in der reinen Form, worin wir ihn hier betrachten d.h. getrennt vom Kreditwesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/bol84plata1gr.jpg"><img src="http://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/bol84plata1kl.jpg" alt="dinero" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a>
<p align=left>Da muss ich doch dem <a href="http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/01/27/bundesregierung-ist-devote-vollstreckerin-des-organisierten-geldes/">Schockwellenreiter</a>  widersprechen &#8211; und <a href="http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/1195.vom-organisierten-geld-regiert-zu-werden-ist-so-schlimm-wie-vom-organisierten-verbrechen.html">Sahra Wagenknecht</a> sowieso. Es gibt kein &#8220;organisiertes Geld&#8221;, vom dem wir regiert werden. Ich frage mich, ob die Wagenknecht jemals <a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_327.htm">Marx gelesen</a> und den Unterschied zwischen &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Kapital&#8221; begriffen hat.</p>
<p><i>Der Geldhandel in der reinen Form, worin wir ihn hier betrachten d.h. getrennt vom Kreditwesen, hat es also nur zu tun mit der Technik einer Moments der Warenzirkulation, nämlich der Geldzirkulation und den daraus entspringenden verschiednen Funktionen des Geldes.</p>
<p>Dies unterscheidet den Geldhandel wesentlich vom Warenhandel, der die Metamorphose der Ware und den Warenaustausch vermittelt oder selbst diesen Prozeß des Warenkapitals als Prozeß eines vom industriellen Kapital gesonderten Kapitals erscheinen läßt. (&#8230;) Es ist augenscheinlich, daß die Masse des Geldkapitals, womit die Geldhändler zu tun haben, das in Zirkulation befindliche Geldkapital der Kaufleute und Industriellen ist und daß die Operationen, die sie vollziehn, nur die Operationen jener sind, die sie vermitteln.</p>
<p>Es ist ebenso klar, daß ihr Profit nur ein Abzug vom Mehrwert ist, da sie nur mit schon realisierten Werten (selbst wenn nur in Form von Schuldforderungen realisiert) zu tun haben.</i></p>
<p>Geld <i>arbeitet</i> nicht und erschafft auch nicht aus sich selbst heraus einen &#8220;Mehrwert&#8221;. Das ist ein Fetisch &#8211; heute würde man sagen: ein Hoax, eine urbane Legende. Es gibt auch kein &#8220;Finanzkapital&#8221;, das reformierbar wäre. Es gibt auch keinen Gegensatz zwischen dem <a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd0504/t160504.html">&#8220;schaffenden&#8221; und &#8220;raffenden&#8221; Kapital</a>, was der Begriff &#8220;organisiertes Geld&#8221; suggeriert. Guckst du auch <a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_404.htm">hier</a>:</p>
<p><i>Im zinstragenden Kapital erreicht das Kapitalverhältnis seine äußerlichste und fetischartigste Form. (&#8230;) Für die Vulgärökonomie, die das Kapital als selbständige Quelle des Werts, der Wertschöpfung, darstellen will, ist natürlich diese Form ein gefundnes Fressen, eine Form, worin die Quelle des Profits nicht mehr erkenntlich und worin das Resultat des kapitalistischen Produktionsprozesses- getrennt vom Prozeß selbst &#8211; ein selbständiges Dasein erhält.</i></p>
<p>Quod erat demonstrandum. Ich wusste schon immer, dass die Wagenknecht und ihre Groupies Vulgärlinke bzw. Vulgärökonomen sind und von Marx keine Ahnung haben.</p>
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		<title>Lego Astronaut aus Kanada</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2012/01/26/lego-astronaut-aus-kanada</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich bei den Kommentaren auf Youtube schlapp gelacht: &#8220;Is this Canada&#8217;s﻿ space program?&#8221; Oder: &#8220;&#8230;and you could give this hero at least a helmet.&#8221;- &#8220;Why would he need﻿ a space suit? He&#8217;s made of Lego.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object style="height: 290px; width: 480px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MQwLmGR6bPA?version=3&#038;feature=player_detailpage"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/MQwLmGR6bPA?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="480" height="290"></embed></param></object>
<p align=left> Ich habe mich bei den Kommentaren auf Youtube schlapp gelacht: &#8220;Is this Canada&#8217;s﻿ space program?&#8221; Oder: &#8220;&#8230;and you could give this hero at least a helmet.&#8221;- &#8220;Why would he need﻿ a space suit? He&#8217;s made of Lego.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jugendschutz ist keine zivilisatorische Errungenschaft</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2012/01/23/jugendschutz-ist-keine-zivilisatorische-errungenschaft</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel Online formuliert das gesunde Volksempfinden: &#8220;Der Jugendschutz ist eine zivilisatorische Errungenschaft&#8230;&#8221; Nein. Ist er nicht. &#8220;Jugend&#8221; oder Kindheit&#8221; als &#8220;schützenswerte&#8221; Zeitspanne sind eine Erfindung der Neuzeit und eine soziale Konstruktion: &#8220;Entwicklung wird als Metapher der Bevormundung zurückgewiesen, da durch sie Kindheit zu einem Übergangstadium zum Erwachsensein reduziert werde.&#8221; Liest du mal ein kluges Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,810688,00.html">Spiegel Online</a> formuliert das gesunde Volksempfinden: &#8220;Der Jugendschutz ist eine zivilisatorische Errungenschaft&#8230;&#8221;</p>
<p>Nein. Ist er nicht. &#8220;Jugend&#8221; oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kindheit">Kindheit</a>&#8221; als &#8220;schützenswerte&#8221; Zeitspanne sind eine Erfindung der Neuzeit und eine soziale Konstruktion: &#8220;Entwicklung wird als Metapher der Bevormundung zurückgewiesen, da durch sie Kindheit zu einem Übergangstadium zum Erwachsensein reduziert werde.&#8221;</p>
<p>Liest du mal ein kluges Buch und guckst du hier bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philippe_Ari%C3%A8s">Philippe Ariès</a>: Geschichte der Kindheit:<br />
<i>Laut Ariès leitete die &#8220;Entdeckung&#8221; der Kindheit im 16.-18. Jahrhundert eine Entwicklung zum Negativen ein. Im Mittelalter hatte die Gesellschaft keine Vorstellung von Kindheit und somit auch nicht von Erziehung. Kinder waren bis ungefähr zum siebten Lebensjahr von ihren Eltern abhängig, danach wurden sie als eigenständige Mitglieder der Erwachsenengesellschaft anerkannt. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern war vergleichbar der zwischen einem Lehrherrn und seinem Lehrling. Es gab kaum emotionale Bindungen. In der Gesellschaft herrschte eine kollektive Lebensform, die keine Privatsphäre kannte. Die Funktion der Familie war weitgehend auf die Produktion von Nachkommen und auf den Fortbestand des Namens und Besitzes beschränkt.</p>
<p>Seit der &#8220;Entdeckung&#8221; der Kindheit hat sich die Vorstellung vom Wesen und der Entwicklung des Kindes grundlegend verändert. Die Funktion der Familie lag nun stärker auf der Vermittlung von Normen und Werten sowie der Förderung von Individualität und Identität. Ariès ist der Ansicht, mit Beginn der Neuzeit sei es zu einer Isolation der Kinder von der Erwachsenengesellschaft und zu einer Trennung der Lebenssphären von Erwachsenen und Kindern gekommen. Schule, die auf Disziplin und Gehorsam großen Wert lege, schränke die Freiheit des Kindes ein.</i></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Unbeugsamen</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2012/01/16/die-unbeugsamen</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet and Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildquelle: Haus der Wannsee-Konferenz -Gedenk- und Bildungsstätte Gestern habe ich mir den Film Defiance in der Glotze angesehen: &#8220;Defiance – Für meine Brüder, die niemals aufgaben (Verweistitel: Unbeugsam – Defiance) ist ein Kriegsfilm von Edward Zwick aus dem Jahr 2008. Er spielt in den östlichen Regionen des von Deutschland besetzten Polens (heute Weißrussland) während des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2012/01/160112_2.jpg" alt="Bielski-Partisanen" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /><br /><sup>Bildquelle: <a href="http://www.ghwk.de/">Haus der Wannsee-Konferenz -Gedenk- und Bildungsstätte</a></sup>
<p align=left>Gestern habe ich mir den Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defiance_%E2%80%93_F%C3%BCr_meine_Br%C3%BCder,_die_niemals_aufgaben">Defiance</a> in der Glotze angesehen:<br />
&#8220;Defiance – Für meine Brüder, die niemals aufgaben (Verweistitel: Unbeugsam – <a href="http://www.imdb.com/title/tt1034303/">Defiance</a>) ist ein Kriegsfilm von Edward Zwick aus dem Jahr 2008. Er spielt in den östlichen Regionen des von Deutschland besetzten Polens (heute Weißrussland) während des Zweiten Weltkriegs. Der Film ist eine Adaption des Buchs Defiance: The Bielski Partisans von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nechama_Tec">Nechama Tec</a>, das auf einer wahren Geschichte über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bielski-Partisanen">Bielski-Partisanen</a> beruht.&#8221;</p>
<p>Manchmal muss sich sich freuen, dass es Hollywood gibt. Was hat der durchschnittliche US-amerikanische Kinobesucher mit den Bielski-Partisanen während des 2. Weltkiiegs zu tun?  Die US-Amerikaner hätten vermutlich schon Probleme, Polen und Weissrussland auf der Weltkarte zu lokalisieren. Für Deutschland liegt das damalige Ostpolen quasi vor der Haustür. Dennoch drehte einen Holloywood einen Film darüber.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Craig">Daniel Craig</a> spielt die Hauptrolle; in Deutschland hätten sie vermutlich Til Schweiger genommen und eine Liebesromanze zum Lachen daraus gemacht. Es erstaunt nicht besonders, dass sich deutsche Regisseure nicht an das Thema &#8220;bewaffener jüdischer Widerstand gegen die Nazis&#8221; trauen. Ein ordentlicher neudeutscher Antisemit hat die Juden am liebsten in Museen und auf Friedhöfen oder sieht die &#8220;jüdischen Mitbürger&#8221; nur von fern oder als Opfer. Ich halte das nicht für einen Zufall. Auch die <a href="http://www.film-zeit.de/Film/20477/DEFIANCE/Kritik/">spärlichen deutschen Pressestimmen</a> zum Film sind bezeichnend.</p>
<p>Wie handelt man, wenn alle moralischen Maßstäbe sinnlos sind, wenn man von der Apokalypse umgeben ist? Es gibt wohl kaum ein interessantere Frage.</p>
<p>Der Plot erinnerte mich an einen <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/28/28708/1.html">Artikel</a>, den ich 2008 für Telepolis geschrieben habe: &#8220;Litauen und die jüdischen Partisanen &#8211; Die Generalstaatsanwaltschaft in Vilnius ermittelt gegen jüdische Anti-Nazi-Partisanen wegen angeblicher Kriegsverbrechen. Ultrarechte Medien beschimpfen die Überlebenden der Shoa als &#8216;Terroristen&#8217; und &#8216;Verbrecher&#8217;&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Feudaler Kapitalismus</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2012/01/08/feudaler-kapitalismus</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 12:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Über die Hälfte des deutschen Top-Managements stammt aus dem winzigen 0,5-Prozent-Segment der reichsten deutschen Familien.” (Fred Grimm in Spiegel Online, via Feynsinn) Natürlich stellt Grimm das System nicht in Frage, sonst hätte er bei Spiegel Online nicht schreiben dürfen. Der grundsätzliche Denkfehler wiederholt sich bei Apologeten des Kapitalismus immer wieder: Sie halten die ökonomischen Gesetze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Über die Hälfte des deutschen Top-Managements stammt aus dem winzigen 0,5-Prozent-Segment der reichsten deutschen Familien.”  (<a href="http://www.referentenagentur-bertelsmann.de/speaker/152518/Fred_Grimm.html">Fred Grimm</a> in <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,688162,00.html">Spiegel Online</a>, via <a href="http://feynsinn.org/?p=11978">Feynsinn</a>)</p>
<p>Natürlich stellt Grimm das System nicht in Frage, sonst hätte er bei Spiegel Online nicht schreiben dürfen. Der grundsätzliche Denkfehler wiederholt sich bei Apologeten des Kapitalismus immer wieder: Sie halten die ökonomischen Gesetze für einen moralischen Fehler derer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charaktermaske">Charaktermasken</a>. Man muss für eine klare Analyse wieder <a href="http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_099.htm">Karl Marx</a> bemühen:</p>
<p><i>Wir werden überhaupt im Fortgang der Entwicklung finden, daß die ökonomischen Charaktermasken der Personen nur die Personifikationen der ökonomischen Verhältnisse sind, als deren Träger sie sich gegenübertreten.</i></p>
<p>Also, Fred Grimm: it&#8217;s not a bug, it&#8217;s a feature!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Volk ist doof</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/12/22/das-volk-ist-doof</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[MathLog: In einer von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie, in der 7000 Briten zwischen 16 und 65 Jahren befragt wurden, kann man nachlesen: - 49,1% der Erwachsenen haben geringere Rechenfertigkeiten als sie von 9- bis 11-jährigen erwartet werden (LES interpretiert: sie werden Probleme haben, Rechnungen und Preisschilder zu verstehen), - 14,9% haben Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/12/taschenrechner-in-grundschulen.php">MathLog</a>: In einer von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie, in der 7000 Briten zwischen 16 und 65 Jahren befragt wurden, kann man nachlesen:</p>
<p><i>- 49,1% der Erwachsenen haben geringere Rechenfertigkeiten als sie von 9- bis 11-jährigen erwartet werden (<a href="http://www.thisislondon.co.uk/standard/article-24016594-calculator-ban-to-boost-primary-school-maths.do">LES interpretiert</a>: sie werden Probleme haben, Rechnungen und Preisschilder zu verstehen),<br />
- 14,9% haben Probleme beim Lesen und Schreiben,<br />
- 5% haben die Rechen- und Lesefähigkeiten, die von 5- bis 7-jährigen erwartet werden.</i></p>
<p>Ich glaube nicht, dass Briten dümmer als Deutsche sind.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Römisch-Fantasy</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/11/26/romisch-fantasy</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 14:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gor]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich habe ich in Second Life ein kleines virtuelles Bauernhaus gebaut, dessen Stil irgendwie &#8220;römisch&#8221; sein musste, da es in einem Ambiente steht, das sich an die Fantasy-Romane John Normans über &#8220;Gor&#8221; anlehnt. (Auf dem unteren Bild kann man das Dach hinten links erkennen.) Ich habe als Student zwar zahlreiche Referate über antike römische Landwirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa1gr.jpg"><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa1kl.jpg" alt="gor" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a><a href="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa3gr.jpg"><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa3kl.jpg" alt="gor" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a><a href="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa2gr.jpg"><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa2kl.jpg" alt="gor" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a><a href="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa4gr.jpg"><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/gor/farm_landa4kl.jpg" alt="gor" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a>
<p align=left>Neulich habe ich in Second Life ein kleines virtuelles Bauernhaus gebaut, dessen Stil irgendwie &#8220;römisch&#8221; sein musste, da es in einem Ambiente steht, das sich an die Fantasy-Romane John Normans über &#8220;Gor&#8221; anlehnt. (Auf dem unteren Bild kann man das Dach hinten links erkennen.)</p>
<p>Ich habe als Student zwar zahlreiche Referate über antike römische Landwirtschaft in der Sklavnhaltergesellschaft gehalten; wie ein Bauernhaus aussah, wusste ich aber nicht, da man immer nur <a rhef="https://sites.google.com/site/ad79eruption/boscoreale/villa-pisanella">römische Villen</a> gezeigt bekommt &#8211; oder <a href="http://iron-mitten.blogspot.com/2010/07/roman-buildings.html">Spielzeug</a>.</p>
<p>Natürlich findet man <a href="http://www.mmdtkw.org/ALRItkwVes03Pompeii.html">in Pompeji</a> alles, auch eine &#8220;<a href="http://www.mmdtkw.org/ALRIVes0501Villa_Rustica-a.jpg">Villa Rustica</a>&#8220;. Das <a href="http://www.bible-history.com/ibh/Roman+Stone+Reliefs/Other+Roman+Reliefs/Roman+Farm+Yard">beste Beispiel</a> sah ich im Vatikan; davon habe ich mich inspirieren lassen. Die virtuellen Möbel sind nicht von mir, sonderm vom &#8220;Mieter&#8221;, der dort eingezogen ist.</p>
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		<title>Remote Forensic Software User Group</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/11/15/remote-forensic-software-user-group</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Online-Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet and Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Heise: &#8220;Die internationale Arbeitsgruppe für den Austausch von Erfahrungen mit Überwachungssoftware wurde vom Bundeskriminalamt (BKA) initiiert&#8221;. Sicher. Zur philosophischen Vertiefung der Frage, warum der Deutsche an sich gern, überwacht, meldet und Verbote &#8220;durchführt&#8221;, lesen Sie Max Weber und Michel Foucault: &#8220;Überwachen und Strafen&#8221; &#8211; eine Beschreibung der modernen Disziplinargesellschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BKA-initiierte-internationale-Staatstrojaner-Arbeitsgruppe-1378367.html">Heise</a>: &#8220;Die internationale Arbeitsgruppe für den Austausch von Erfahrungen mit Überwachungssoftware wurde vom Bundeskriminalamt (BKA) initiiert&#8221;.</p>
<p>Sicher. Zur philosophischen Vertiefung der Frage, warum der Deutsche an sich gern, überwacht, meldet und Verbote &#8220;durchführt&#8221;, lesen Sie <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Die_protestantische_Ethik_und_der_Geist_des_Kapitalismus">Max Weber</a> und <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/%C3%9Cberwachen_und_Strafen">Michel Foucault</a>: &#8220;Überwachen und Strafen&#8221; &#8211; eine Beschreibung der modernen Disziplinargesellschaft.</p>
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		<title>Frauen und Männer aka Genderfrage</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/10/31/frauen-und-manner-aka-genderfrage</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;In 70 Linienbussen in Israel wird inzwischen Geschlechtertrennung praktiziert&#8221;. (Quelle: Spiegel online.) &#8220;Eine alleinerziehende, berufstätige Mutter aus der saudischen Ost-Provinz hatte im Mai mehrere Tage in einem Frauengefängnis verbracht, nachdem sie mit dem Auto gefahren war.&#8221; (Quelle: Welt online) &#8220;Intuitiv hält die Piratenpartei den progessivsten Standpunkt der sichtbaren deutschen Parteienlandschaft. Sie ist nicht in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In 70 Linienbussen in Israel wird inzwischen Geschlechtertrennung praktiziert&#8221;. (<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793741,00.html">Quelle</a>: Spiegel online.) </p>
<p>&#8220;Eine alleinerziehende, berufstätige Mutter aus der saudischen Ost-Provinz hatte im Mai mehrere Tage in einem Frauengefängnis verbracht, nachdem sie mit dem Auto gefahren war.&#8221; (<a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13435272/Islam-Waechter-drohen-Frauen-am-Steuer-mit-Gewalt.html">Quelle</a>: Welt online)</p>
<p>&#8220;Intuitiv hält die Piratenpartei den progessivsten Standpunkt der sichtbaren deutschen Parteienlandschaft. Sie ist nicht in den 60ern stecken geblieben, sondern in der Postmoderne angekommen: Im geschlechterpolitischen <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Queer-Theorie#Dekonstruktion_und_Selbstdefinition">Dekonstruktivismus</a>. Und dort ist sie genau richtig.&#8221; (<a href="http://pavelmayer.de/politik/zum-genderthema-in-der-piratenpartei/">Quelle</a>: Pavel Mayer, Piratenpartei)</p>
<p>So einfach ist es nun wirklich nicht mit der Genderfrage. Die sogenannte &#8220;Postmoderne&#8221; ist ein affirmativer Begriff, der nur verschleiern soll, dass die kulturelle Konstruktion des Geschlechts sich im Kapitalismus den ökonomischen Gesetzen desselben unterzuordnen hat. Oder: Die Frauen sind immer zuerst in der industriellen Reservearmee.</p>
<p><sup>Zum &#8220;Dekonstruktivismus&#8221; vgl. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Homi_K._Bhabha">Homi K. Bhabha</a>, die &#8220;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cultural_Studies">Cultural Studies</a>&#8221; von Stuart Hall vom Birmingham Centre for Contemporary Cultural Studies (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Centre_for_Contemporary_Cultural_Studies">BCCCS</a>) sowie <a href="http://www.copyriot.com/bewegt/postcolonial_theory.html">Katrin Amelang und Oliver Schupp</a>: &#8220;Postkoloniale Theorie und die &#8216;Spurensuche&#8217; nach Widerstand&#8221;.</sup></p>
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		<title>Die so genannte Finanzkrise</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/10/20/die-so-genannte-finanzkrise</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 13:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob Jacob Augstein jemals die drei Bände des &#8220;Kapital&#8221; von Marx gelesen hat; vermutlich nicht, sonst würde er nicht naiv fordern, &#8220;die Macht der Märkte&#8221; sollte gebrochen werden. Das ist so, als forderte man eine Schwangerschaft ohne dicken Bauch. Ich muss zugeben, dass ich auch nicht die rechte Lust habe, Leuten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2011/10/201011_1.jpg" alt="das kapital" border="1" hspace="0" vspace="0" width="480" />
<p align=left>Ich weiß nicht, ob <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792707,00.html">Jacob Augstein</a> jemals die drei Bände des &#8220;Kapital&#8221; von Marx gelesen hat; vermutlich nicht, sonst würde er nicht naiv fordern, &#8220;die Macht der Märkte&#8221; sollte gebrochen werden. Das ist so, als forderte man eine Schwangerschaft ohne dicken Bauch. </p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich auch nicht die rechte Lust habe, Leuten die Welt erklären, die sich weigern, die Bücher zu lesen, in denen sie Antworten auf die Fragen finden würden, die sie noch nicht einmal richtig stellen können.</p>
<p>Wir müssen die Religion, also die höheren Formen des Aberglaubens, zur Hilfe nehmen, um das Phänomen zu erklären, dass die Medien in Deutschland nicht in der Lage sind, die so genannte &#8220;Finanzkrise&#8221; in Europa, die gar keine ist, zu erklären, sondern vielmehr wild herumspekulieren und das intellektuelle Niveau der Astrologie mühelos unterschreiten. </p>
<p>Marx&#8217; zentrale &#8211; und bisher nicht widerlegte &#8211; These ist, dass die Form der gesellschaftlichen Produktuktion im Kapitalismus in den Köpfen der Akteure eine Art Aberglauben erzeugt, ein falsches Bewusstsein ihres Tuns und der Dinge, die sie schaffen. Der Philosoph <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Feuerbach">Ludwig Feuerbach</a> hatte 1841 in seinem epochalen Werk &#8220;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Wesen_des_Christentums_%28Feuerbach%29">Das Wesen des Christentums</a>&#8221; die These aufgestellt, Religion und deren Götter seien nur die Proektion des Menschen seiner selbst:</p>
<p><i>Die Religion ist nicht einfach &#8220;Unsinn&#8221; oder &#8220;Aberglaube&#8221;, sie ist die bildhafte Äußerung von Eigenschaften und Impulsen, von &#8220;Kräften&#8221;, die der Mensch als so wichtig und wesentlich empfindet, dass sie für ihn sein &#8220;Wesen&#8221;, sein eigentliches Menschsein ausmachen: Die Religion ist &#8220;identisch … mit dem Bewusstsein des Menschen von seinem Wesen&#8221;.</i></p>
<p>Der Kapitalismus hat seine eigene &#8220;Religion&#8221;. Was über die Ökonomie geschrieben wird, ist nicht einfach Unsinn oder Aberglauben, sondern dem &#8220;<a href="http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_4">Fetischcharakter der Ware</a>&#8221; geschuldet.</p>
<p><i>Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, daß sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken. (&#8230;) Das Geheimnisvolle der Warenform besteht also einfach darin, daß sie den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eignen Arbeit als gegenständliche Charaktere der Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zurückspiegelt, daher auch das gesellschaftliche Verhältnis der Produzenten zur Gesamtarbeit als ein außer ihnen existierendes gesellschaftliches Verhältnis von Gegenständen. Durch dies Quidproquo werden die Arbeitsprodukte Waren, sinnlich übersinnliche oder gesellschaftliche Dinge. (&#8230;) Es ist nur das bestimmte gesellschaftliche Verhältnis der Menschen selbst, welches hier für sie die phantasmagorische Form eines Verhältnisses von Dingen annimmt. Um daher eine Analogie zu finden, müssen wir in die Nebelregion der religiösen Welt flüchten. Hier scheinen die Produkte des menschlichen Kopfes mit eignem Leben begabte, untereinander und mit den Menschen in Verhältnis stehende selbständige Gestalten. So in der Warenwelt die Produkte der menschlichen Hand. Dies nenne ich den Fetischismus, der den Arbeitsprodukten anklebt, sobald sie als Waren produziert werden, und der daher von der Warenproduktion unzertrennlich ist.</i></p>
<p>Das Gefasel von der so genannten Finanzkrise spiegelt exakt diese Ideologie wieder; Marx würde sich kaputtlachen. Das &#8220;Finanzkapital&#8221; und &#8220;die Märkte&#8221; und deren Epigonen scheinen eigenständig agieren und etwas Böses tun zu können, das uns alle ruiniert -was für ein hanebüchener Quatsch! In Wahrheit steckt hinter dem Protest gegen das &#8220;Finanzkapital&#8221; der alte, dem Kapitalismus aber inhärente Aberglauben, es gebe das &#8220;gute&#8221; schaffende Kapital und das &#8220;<a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,790266,00.html">böse</a>&#8221; raffende &#8211; also das Finanzkapital. Es handelt sich um eine Krise, die <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Gesetz_des_tendenziellen_Falls_der_Profitrate">dem Kapital immanent</a> ist &#8211; und auch nichts Neues.</p>
<p>Schon 1998 hatte die Linke, damals bekannt als PDS, Blödsinn zum Thema <a href="http://www.infopartisan.net/archive/trend/trend98/td/t230598.html">publiziert</a>. Partisan.net schrieb damals:</p>
<p><i>..eine zentrale Denkfigur antisemitischer Ideologie, die über das &#8220;raffende&#8221; und das &#8220;schaffende Kapital&#8221;. Diese Denkweise beinhaltet eine Identifizierung verschwörerischer Mächte, die global agieren würden, wurzellos seien und mittels ihrer Geldmacht im Hintergrund die Fäden ziehen würden, mit dem &#8220;raffenden Kapital&#8221;. (&#8230;) &#8230; sind die antisemitischer Ideologie zugrunde liegenden Denkfiguren objektive Gedankenformen, d.h. Formen <b>notwendig falschen Bewusstseins</b>, die durch die Verschleierung des Wesens des Kapitals hinter seinen Erscheinungsformen erzeugt werden. Solch eine im Denken vor sich gehende Mystifikation der Verhältnisse bezeichnete Marx als Fetisch. Waren, Arbeit und Kapital zeigen einen Doppelcharakter, sie erscheinen als in eine konkrete und eine abstrakte Seite, die in einem Gegensatz züinander stehen, gespalten. Die konkrete Seite ist der stoffliche, industrielle Produktionsprozess, die abstrakte Seite sind die über Markt und Geld vermittelten auf die Privatarbeiten wirkenden Zwänge. Die Denkformen der Menschen werden durch diese Erscheinungsformen bestimmt. <b>Die Gesetze der Wertverwertung</b>, über die sich die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen als objektive Zwangsverhältnisse, als &#8220;zweite Natur&#8221;, die den Menschen gegenübertritt, hinter den Rücken der Menschen durchsetzen, <b>bleiben unverstanden</b>. Die konkrete und abstrakte Seite der kapitalistischen Produktionsweise werden personifiziert und die Ursachen der Erscheinungen werden auf das willentliche Handeln der Gruppen, in denen die Personifizierung vorgenommen wird, zurückgeführt. Nicht durchschaut wird, dass &#8220;Unternehmer&#8221; und &#8220;Arbeiter&#8221;, &#8220;Banker&#8221; und &#8220;Spekulanten&#8221; nur Charaktermasken (Marx) sind, d.h. die Personifizierungen stehen nur für objektiv notwendige Funktionen im Reproduktionsprozess des Kapitals.</i></p>
<p>Man muss dazusagen, dass diese Thesen natürlich für die meisten Journalisten intellektuell zu anspruchsvoll sind, zumal Ökönomie an Journalistenschulen nicht gelehrt wird, und wenn, dann auf Klippschulen-Niveau. Der hohle Bauch, der oft gar nicht so gesunde Menschenverstand und das gesunde Volksempfinden sind die Mischung, aus denen sich die Berichterstattung über die Wirtschaft, hierzulande auch bekannt als Kapitalismus, zusammensetzt.</p>
<p>Marx hat schon damals gespottet:</p>
<p><i>Bisher hat noch kein Chemiker Tauschwert in Perle oder Diamant entdeckt. Die ökonomischen Entdecker dieser chemischen Substanz, die besondren Anspruch auf kritische Tiefe machen, finden aber, daß der Gebrauchswert der Sachen unabhängig von ihren sachlichen Eigenschaften, dagegen ihr Wert ihnen als Sachen zukommt. Was sie hierin bestätigt, ist der sonderbare Umstand, daß der Gebrauchswert der Dinge sich für den Menschen ohne Austausch realisiert, also im unmittelbaren Verhältnis zwischen Ding und Mensch, ihr Wert umgekehrt nur im Austausch, d.h. in einem gesellschaftlichen Prozeß. Wer erinnert sich hier nicht des guten Dogberry, der den Nachtwächter Seacoal <a href="http://www.classicreader.com/book/159/10/">belehrt</a>: &#8220;Ein gut aussehender Mann zu sein ist eine Gabe der Umstände, aber lesen und schreiben zu können kommt von Natur.&#8221;</i></p>
<p>Und jetzt zu etwas ganz Anderem.</p>
<p>Die <a href="http://www.rosalux.de/publication/37617">Rosa Luxemburg Stiftung</a> hat <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Broschur_Pleite-Griechen_d.pdf">eine hübsche Broschüre</a> (pdf) herausgegeben: &#8220;Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen! &#8211; 20 beliebte Irrtümer in der Schuldenkrise.&#8221; So etwas bekanntlich in Deutschland kaum ein Journalist, es stammt ja &#8211; igitt &#8211; von den Linken. Auch dort lesen wir immer etwas von den pöhsen Märkten. Ich erwarte von den Linken natürlich nicht, dass sie Marx gelesen und verstanden haben, daher bin ich nicht enttäuscht. Immerhin stimmen die Fakten:</p>
<p><i>Faktenlage: Der griechische Staat hat rund 350 Mrd. Euro Schulden. Die Gläubiger sind: griechische Banken (23 %), andere griechische Gläubiger (20 %), Regierungen der Euro-Zone (12 %), Europäische Zentralbank (18 %), Internationaler Währungsfonds (4 %), andere ausländische Gläubiger/Banken (23 %)32. Um Griechenland zu retten, könnten die Geldgeber auf einen Teil der vergebenen Kredite verzichten.<br />
Einordnung: Das klingt gerecht, denn so würden die Finanzanleger an der Entschuldung Griechenlands beteiligt. Gleichzeitig lauern hier aber schwer wiegende Risiken. Erstens würden damit den Banken große<br />
Verluste entstehen.</i></p>
<p>Ach was. Guckst du hier bei <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Griechische_Finanzkrise">Wikipedia</a>. &#8220;Trotz hoher Staatsverschuldung erhielt der griechische Staat lange Zeit zu fast den selben Bedingungen Kredite wie EU-Staaten mit deutlich niedrigerer Staatsverschuldung. Die Finanzmärkte erzwangen so keinen Kurswechsel der griechischen Finanzpolitik. Demnach bestand die Erwartung eines Bail-outs durch andere EU-Staaten&#8221;. Quod erat demonstrandum.</p>
<p>Da kommen uns natürlich die Tränen ob des &#8220;Risikos&#8221;. Und natürlich waren die französischen Banken am meisten beteiligt, als es darum ging, den Griechen Kredite anzudrehen, damit <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Griechische_Finanzkrise">diese deutsche Waffen kaufen konnten</a> &#8211; immerhin für 14 Milliarden Euro! </p>
<p>Ich übrigens wollte herausfinden, wie der Reichtum in Griechenland <a href="http://www.agenda21-treffpunkt.de/daten/armut.htm">verteilt ist</a>. Ein <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/griechen-holt-euch-diese-milliarden-146443">Blick auf die Kapitalflucht der herrscheden Klasse</a> in Griechenland ist hier sehr interessant.</p>
<p>Ergo: Es geht darum, denen da unten möglichst viel wegzunehmen und denen da oben das durchzureichen. Wie immer im Kapitalismus. That&#8217;s not a bug, its a feature.</p>
<p align=left><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2011/10/201011_2.jpg" alt="rosa luxemburg stiftung" border="1" hspace="0" vspace="0" width="480" /></p>
<p align=left>By the way, Rosa Luxemburg Stiftung: Wenn ihr wollt, dass jemand eure gesammelten Werke liest, dann sollten die Links auf eurer Website funktionieren. Nicht jeder wird Lust haben, die Broschüren mühevoll selbst zu suchen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ursprung der Redensart &#8220;dumm fickt gut&#8221; endlich geklärt</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/08/27/ursprung-der-redensart-dumm-fickt-gut-endlich-geklart</link>
		<comments>http://www.burks.de/burksblog/2011/08/27/ursprung-der-redensart-dumm-fickt-gut-endlich-geklart#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 15:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Science: &#8220;The Shaping of Modern Human Immune Systems by Multiregional Admixture with Archaic Humans&#8221;. Vgl. auch Spiegel Online: &#8220;Sex mit Frühmenschen stärkte Immunabwehr unserer Vorfahren.&#8221; (Oha! Sechs selbstreferenzielle und ein externer Link &#8211; immerhin ein winziger Schritt in die richtige Richtung!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2011/08/270811_1.jpg" alt="dumm fickt gut" border="1" hspace="0" vspace="0" />
<p align=left><a href="https://www.sciencemag.org/content/early/2011/08/19/science.1209202.abstract">Science</a>: &#8220;The Shaping of Modern Human Immune Systems by Multiregional Admixture with Archaic Humans&#8221;. </p>
<p>Vgl. auch <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,782827,00.html">Spiegel Online</a>: &#8220;Sex mit Frühmenschen stärkte Immunabwehr unserer Vorfahren.&#8221; (Oha! Sechs <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Selbstreferenzialit%C3%A4t">selbstreferenzielle</a> und ein externer Link &#8211; immerhin ein winziger Schritt in die richtige Richtung!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sumpf-Iren und die Burka</title>
		<link>http://www.burks.de/burksblog/2011/06/21/die-sumpf-iren-und-die-burka</link>
		<comments>http://www.burks.de/burksblog/2011/06/21/die-sumpf-iren-und-die-burka#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 14:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Mary Douglas schreibt über die &#8220;Bog Irishmen (&#8220;Sumpf-Iren&#8221;), die katholischen Einwanderer aus Irland nach England, die am Gebot, am Freitag kein Fleisch zu essen, strikt festhalten: &#8220;Das Schweinefleischverbot [der Juden, B.S.] und das Gebot der Freitagsabstinenz sind gerade deshalb so ideale Symbole der Gruppenverbundenheit, weil die Angehörigen andere Kulturen keinerlei Sinn in ihnen sehen. (&#8230;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Mary_Douglas">Mary Douglas</a> schreibt über die &#8220;<a href="http://tinyurl.com/5wrq2gl">Bog Irishmen</a> (&#8220;Sumpf-Iren&#8221;), die katholischen Einwanderer aus Irland nach England, die am Gebot, am Freitag  kein Fleisch zu essen, strikt festhalten:</p>
<p>&#8220;Das Schweinefleischverbot [der Juden, B.S.] und das Gebot der Freitagsabstinenz sind gerade deshalb so ideale Symbole der Gruppenverbundenheit, weil die Angehörigen andere Kulturen keinerlei Sinn in ihnen sehen. (&#8230;) Wenn zwei Symbolsysteme in Konfrontation geraten, beginnnen sie sich  &#8211; und zwar gerade auf der Basis ihrer Gegensätzlichkeit &#8211; zu einem einheitlichen Ganzen zu vereinigen; und in dieser Gesamtheit kann unter Umständen jede Hälfte für die andere durch ein einziges Element repräsentiert werden, das zu diesem Zweck aus seinem ursprünglichen Kontext herausgebrochen worden ist. Außerdem neigen &#8216;die anderen&#8217; dazu, unter den äußerlichen Symbolen unserer Gruppensolidarität gerade die herauszugreifen, die sie in besonderm Maße abstoßen oder amüsieren.&#8221;</p>
<p>So kann man die Diskussion um das &#8220;Kopftuch&#8221; muslimischer Einwanderinnen auch führen. Das ist aber Wissenschaft und kein Populismus, also nicht erwünscht.</p>
<p><i><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Mary_Douglas">Mary Douglas</a>: &#8220;Ritual, Tabu und Körpersymbolik. Sozialanthropologische Studien in Industriegesellschaft und Stammeskultur&#8221;. Frankfurt am Main 1974, S. 63ff</i></p>
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