Killerspiel à la Falkbeer

Schach

In den letzten Wochen war ich nicht konzentiert. Vermutlich ging es mir nicht gut. Man merkt’s, wenn man Schach spielt. Ich war katastrophal und bin fast 50 Elos abgesackt. Aber langsam wird es wieder.

Heute hatte ich das Vergnügen, mit Schwarz das Falkbeer-Gegengambit spielen zu können. Diese Eröffnung ist immer ein fröhliches Hauen und Stechen, und man weiß nie, was dabei herauskommt. Mit Schwarz kann man bei Annahme des Gambits nur elegant auf die Schnauze fallen.

Wenn nach 1. e2-e4 e7-e5 2. f2-f4 d7-d5 der Weiße nicht höllisch aufpasst, kommt er in Teufels Küche, obwohl er oft frohgemut denkt, nach f2-f4 die Initiative übernommen zu haben. Zwei Züge nach dieser Stellung – im 13. Zug – gab mein Gegner auf, obwohl er keine groben Fehler gemacht hatte…

Nachtrag: Same Procedure im nächsten Spiel mit einem anderen Gegner. Hihi.

Kleine Schachaufgabe für Anfänger

chess

Schwarz (zum Glück war ich das) zieht und gewinnt. Wie?

Chess Brute Force Attack

Schach

Wieder Königsindisch – meine bevorzugte Erwiderung mit den schwarzen Steinen auf den Eröffnungszug d4. Leider hatte ich im 16. Zug ein Blackout (ich spiele nur Blitzpartien mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten!) und stellte einen Springer ein. Für Nicht-Schachspieler: Ich habe ihn mir ohne Gegenwert einfach schlagen lassen. Unter gleichwertigen guten Spielern bedeutet das meistens schon den Verlust der Partie. Zwei Züge später unterlief meinem Gegner ein winziger taktische Fehler (h2-h3), der mir trotz Unterlegenheit einen zwingenden Angriff am Königsflügel erlaubte – den schönsten, die ich jemals bei schacharena.de gespielt habe. Der Screenshots zeigt den 24. Zug. Weiß antwortete auf f7-f5 mit Tc1-f1. Danach war meine Attacke nicht mehr aufzuhalten (Verlauf: auf das Spielfeld klicken). Der Gegner verteidigte sich verbissen und optimal, musste aber im 44. Zug die Waffen strecken.

Dreieinhalb Damen

kneel fuck

Leider konnte ich gestern nicht bloggen, weil ich zwei Tage hintereinander neun Stunden vor einem lernwilligen Publikum geredet und “doziert” habe, danach zum 81. Geburtstag meines Vaters zum Buttercrem-Torte-Essen fuhr und danach wie ein Stein ins Bett gefallen bin. Hier als Pausenfüller eine lustige Partie, die ich neulich auf schacharena.de mit den schwarzen Steinen gewonnen habe (trotz eines Blackouts im 35. Zug) und bei der es fast zu einem Endspiel mit vier Damen gekommen wäre. Drei waren es schon….

Schwarz am Zug gewinnt

Sonnenuntergang

Zum Glück war ich Schwarz. Im Spiel habe ich mich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert (Blitzpartie 15 Minuten), aber der Schluss ist schön.

Erbitterter Kampf bis zum letzten Zug

Schacharena

Heute habe ich mir mit den schwarzen Steinen eine wunderschöne Partie mit einem gleichstarken Gegner geliefert, die erst in der letzten Sekunde und mit dem letzten Zug entschieden wurde. Schön, weil beide kaum Fehler gemacht haben – außer meinem Lapsus im 50 Zug, den ich aber ausbügeln konnte. Ich spiele mit Schwarz oft Königsindisch auf d2-d4; wenn der Weiße sich damit nicht auskennt, kann man oft unverhoffte und erfolgreiche Ausfälle aus dem anfänglich defensiven Steine-Verhau machen. Zum Glück hat er nicht den “Vierbauernangriff” gewählt, mit dem habe ich immer meine liebe Not. Mit meinem 18. Zug habe ich den starken Angriff des Weißen endgültig abgeblockt. In den fünfziger bis siebziger Jahren war Königsindisch eine der bevorzugten Spielweisen in der Weltelite. Meine Elo-Zahl ist jetzt übrigens kurzzeitig auf 1683.

Ausgekontert

Schacharena

Nachdem ich in der vergangenen Zeit auf schacharena.de wegen mangelnder Konzentration eine desaströse Serie hingelegt und fast die Lust verloren hatte, geht es jetzt wieder aufwärts. Heute habe ich die lustigste Partei überhaupt gespielt – mit den schwarzen Steinen einen nach Elo-Punkten weit überlegenen Gegner nach nur fünf (!) Zügen zur Aufgabe gezwungen. Das kommt davon, wenn man als Weißer Königsgambit spielen will und mit dem Falkbeer-Gegengambit gekontert wird – die Theorie desselben aber nicht kennt.

Weiß am Zug gewinnt

Schach

Zum Glück hatte ich die weißen Steine….Wie geht es?

Matt in fünf Zügen, angesagt

Schach

Auf die Partie (Falkbeer-Gegengambit) bin ich (Schwarz) nicht besonders stolz, aber auf den Schluss: Schwarz am Zug, angesagtes Matt in fünf Zügen! Wie geht’s?

Schwarz am Zug

Schach

Das war knapp. Ich hatte die schwarzen Steine, war am Zug und schlug mit dem Turm den Bauern auf c6; Weiß schlug den Tum – und verlor. Die beiden Freibauern sind nicht aufzuhalten, wenn man den weißen König davon abhält, den Turm zu unterstützen. Hätte der Weiße jedoch meinen Turm nicht geschlagen, sondern zunächst auf f2 Schach geboten, hätte ich vermutlich schnell verloren, weil der Bauer auf der e-Linie nicht mehr zu stoppen ist. Ich spiele aber ausschließlich Blitzpartien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit. Das ist gut für die Konzentration.

Schacharena

chess

Ich spiele jetzt öfter bei Schacharena Blitzpartien von 15 Minuten. Ich musste mich erst an einige Features gewöhnen; eine Partie habe ich in Gewinnstellung versehentlich verloren, weil ich dachte, der Gegner hätte aufgegeben. Aber auf zwei Partien auf hohem kämpferischen Niveau bin ich stolz: Einmal gewann ich in offenem Schlagabtausch mit zwei Türmen gegen eine Dame, und in dieser Partie mit zwei Figuren weniger, aber mit aggressiver Position, mit einem überraschenden Matt in drei Zügen. Uff, das war knapp.