Märtyrerfonds oder: Judenmord lohnt sich

RBB: „Wie die palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt – Ohne internationale Hilfe wäre die Palästinensische Autonomiebehörde nicht überlebensfähig. Deutschland ist einer der größten Geldgeber. Doch während es vor Ort an Mitteln für Bildung und Infrastruktur zu fehlt, unterstützen die palästinensischen Behörden großzügig Terroristen und deren Familien. Aus einem ‚Märtyrerfonds‘ fließen jedes Jahr Millionenbeträge an die Angehörigen von getöteten Terroristen, auch an solche von Selbstmordattentätern. Und inhaftierten Terroristen steht sogar ein monatliches „Gehalt“ zu.“

Welche Bundestagsabgeordnete unterstützen, dass Deutschland das korrupte palästinensische Mörderpack finanziell alimentiert? Was ist mit der Partei „Die Linke“? Sagt die was dazu?

Meine Stimme bei der nächsten Wahl ist noch zu haben.

Zensur ist Zensur ist Zensur

In einem Land, in dem der Justizminister höchstderoselbst zur Zensur auffordert, sollten Leute sich nicht darüber beschweren, dass US-amerikanische Konzerne das auch nach eigenem Gutdünken tun.

Melden ist die oberste Bürgerpflicht [Update]

Cora Stephan in der NZZ: „Der «Kampf gegen Rechts» treibt seltsame Blüten. Eine der schillerndsten ist die Amadeu-Antonio-Stiftung, finanziert unter anderem vom deutschen Familienministerium. Dort wird mit staatlichem Geld und regierungsamtlicher Billigung gegen alles vorgegangen, was nicht auf Linie ist. «Melden» ist die oberste Bürgerpflicht. Wer die unappetitliche Broschüre der Stiftung liest, wird mit Erstaunen feststellen: Schon ein Gespräch unter Frauen über Kinder und Sexualität kann ein Anwerbeversuch von rechts sein.“

Was ich vom staatlichen Antifaschismus und vom so genannten Kampf gegen Rechts halte, sollte bekannt sein.

Melden. Durchführen. Verbieten. Ich schrieb es hier schon. Und zitierte auch wiederholt Tucholsky: „Deutsch bleibt Deutsch, da helfen keine Pillen.“

Oder auch, Antonio-Amadeo-Stiftung: Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. Egal, gegen wen sich das richtet. Es ist eine Charakterfrage.

[Update] Lesenswert ist auch Don Alphonso zum Thema. Fefe schreibt dazu: „Stellt sich nämlich raus, dass wir hier einen über die Bande ausgetragenen Krieg des SPD-Ressorts „Familienministerium“ von Manuela Schwesig gegen das CDU-Ressort „Innenministerium“ und insbesondere die Person Thomas de Maizière beobachten können.“

Leider muss ich auch diesem Satz zustimmen: „Der beste Weg, die Linken ineffektiv zu machen und ihre Kräfte aufzureiben, ist sie in Räume zu setzen und reden zu lassen.“

Kant zur Sache

Konkret: „Am 14. August ist Hermann Kant gestorben. Mit Hermann L. Gremliza sprach er in konkret 7/06 über die real existierende DDR und den deutschen Literaturbetrieb.“

Man muß nicht mal ein Hundertstel des Gripses von Marx haben, um das, was der im ersten Kapitel des Kommunistischen Manifests beschreibt, als auch heute zutreffend zu erkennen. Die Leute brauchten keine theoretischen Köpfe zu sein, sie mußten nur ein bißchen verstanden haben. Aber der Ehrgeiz ließ sie nicht ruhen, sie mußten immer verlautbaren, sie wüßten, wie wir es zu machen hätten. (…) Es ist eine andere Art von Bewußtsein entstanden und geblieben, nicht nur das Bewußtsein der Niederlage, sondern auch das Bewußtsein von Chancen. Ich sage nicht der Siege. Viele Siege haben sich als Pyrrhussiege erwiesen. Aber das Bewußtsein vom Vermögen, etwas ändern zu können, wenn man es wirklich will. (…) Eine der Haupteigenschaften aller Menschen scheint zu sein – ich kann es ihnen gar nicht verdenken – , daß sie immer ein Leben suchen, in dem sie es bequem haben und sich nicht mühen müssen.

Lesenswert. Ich habe Kants Bücher gern gelesen, ein paar von denen stehen auch in meiner Bibliothek.

Ich bin ohne Illusion, was die Reichweite meiner Vorstellungen angeht, merke aber zu meinem Troste, wie oft sich Übereinstimmung findet.

Ja.

Brexit will never happen

The Independent: „Brexit ‘could be delayed until late 2019’ with Whitehall departments not ready to trigger Article 50“.

Habe ich doch gesagt.

Neue Kleinbürger aka konservative Wertgemeinschaft

kleinbürger

Neues Deutschland: „In der Umfrage liegt die Union bei 36 Prozent, die SPD kommt auf nur 21 Prozent, die Linkspartei erreicht 10 Prozent. Die FDP rangiert mit 5 Prozent an der Sperrklausel, die Rechtsaußen-Partei AfD erreicht 9 Prozent, andere Parteien kommen zusammen auf 6 Prozent. Hoch ist weiterhin der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen – er beträgt 28 Prozent“.

Im Stern: „‚Die Grünen liegen seit Monaten konstant vier bis fünf Prozentpunkte über ihrem letzten Bundestagswahlergebnis von 8,4 Prozent‘, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, ‚weil die Anhänger dieser Partei eine Wertegemeinschaft bilden, die sich nicht so leicht irritieren lässt.‘ Sie sind mit einem Frauenanteil von 58 Prozent eher im Westen der Republik und dort vor allem in urbanen Regionen beheimatet, gehören meist den oberen sozialen Schichten an und arbeiten überdurchschnittlich häufig im öffentlichen Dienst.“

Ich nennen die Grünen-Wähler und auch andere die „neuen Kleinbürger„. Marx hat das schon richtig beschrieben: „In den Ländern, wo sich die moderne Zivilisation entwickelt hat, hat sich eine neue Kleinbürgerschaft gebildet, die zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie schwebt und als ergänzender Teil der bürgerlichen Gesellschaft stets von neuem sich bildet, deren Mitglieder aber beständig durch die Konkurrenz ins Proletariat hinabgeschleudert werden… In Deutschland bildet das (…) in verschiedener Form hier immer neu wieder auftauchende Kleinbürgertum die eigentliche Grundlage der bestehenden Zustände.“

AfD und die Grünen sind zwei Seiten derselben ideologischen Medaille.

Übrigens: Nun bastelt euch mal eine Regierung.

Genderpolitik ist Neoliberalismus

Ich hatte neulich behauptet, Gendersprech sei Klassismus.

Adolph Reed Jr. („professor of political science at the University of Pennsylvania“), beweist es. (Quelle: „Common Dreams has been providing breaking news & views for the progressive community since 1997.“) (Via Fefe: Genderpolitik sei ein Feigenblatt, „um einer in Wahrheit neoliberalen Agenda den Anschein von Progressivität zu verleihen.“)

Reeds zentrale These: „Identity Politics Is Neoliberalism“.

Die Kohle und der Kampf gegen Rechts

„Wo kommt die Kohle her? Wo geht die Kohle hin?“ (Matthew D. Rose)

Die Jüdische Rundschau nimmt sich (endlich!) die Amadeu-Antonio-Stiftung zur Brust;
„Aus diesen Gewinnen hat die Stiftung hohe Rücklagen gebildet, auf fast 1,3 Millionen Euro belaufen sich Rücklagen nebst Gewinnvortrag per 31.12.2014, dazu noch das Stiftungskapital von fast 400.000 Euro. Was tut eine Stiftung mit so viel nicht benötigten Zuschüssen und Spenden? Sie legt es in Wertpapiere an (ca. 600.000 Euro) und läßt es auf dem Konto (ca. 700.000 Euro) liegen. Und dann kann man Geld auch noch wie eine Bank verleihen. 432.000 Euro sind als sonstige Ausleihungen in der Bilanz verbucht. (…) Die Stiftung teilt – auch auf Anfrage – nicht mit, worum es sich dabei handelt und ob sie gegebenenfalls Darlehen an Frau Kahane selbst oder andere Stiftungsratsmitglieder vergeben hat oder an eine befreundete Partei/Organisation oder wen auch immer.“

Ich halte den Autor nicht unbedingt für seriös, und ich teile seine politische Meinung auch nicht. Aber über Fakten kann man diskutieren, und über Geld sowieso.

An Organisation you can trust – Sponsor the terror

Botschaft des Staates Isreal in Berlin: „Israel hat herausgefunden, dass Mohammed El-Halabi, derzeitiger Leiter der Zweigstelle der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen, in Wahrheit in hochrangiger Position beim militärisch-terroristischen Arm der Hamas tätig ist. El-Halabi hat seine Position bei World Vision missbraucht, um humanitäre Gelder der Organisation, die für Bedürftige gedacht waren, in Kanäle für terroristische und militärische Aktivitäten der Hamas zu leiten. Tatsächlich ist mehr als die Hälfte der humanitären Hilfe von World Vision an die Hamas weitergeleitet worden, um deren militärischen Arm zu stärken.“

Zehn Thesen, die für Donald Trump sprechen

Ich teile Ines Pohls Meinung fast nie, aber mit diesem Kommentar hat sie recht: Zehn Thesen, die für Donald Trump sprechen. Was die Medien im freiwillig gleichgeschalteten Chor heulen, interessiert Trumps Wähler sowieso nicht.

Aber gerade weil Donald Trump sich immer wieder in Widersprüche verstrickt und verschiedene Thesen und Behauptungen zu einem Thema aufstellt, haben viele Menschen das Gefühl, er sei ehrlich. (…) Sein Poltern, seine Beleidigungen, seine Ausfälle sind für viele der Beweis dafür, dass Donald Trump keine Angst hat, sich Feinde zu machen. Und das gilt als klarer Beleg von Stärke.(…) Für viele kommt dazu, dass endlich mal einer ausbricht aus dem dichtgewobenen Netz von Benimmregeln und gesellschaftlichen Auflagen in diesem Land… (…) Im politischen Washington kursiert ein guter Spruch: Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass Donald Trump gewinnt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Hillary Clinton verlieren wird.

Ein Mann geht seinen Weg

fist

Ja, man darf auch mal einen Film aus dem Jahr 1978 empfehlen, sogar wenn Silvester Stallone der Hauptdarsteller ist. Fist [UK Import] ist für mich der beste Film über Gewerkschaften überhaupt – und sehr aktuell, weil alle Charaktermasken noch heute aktiv sind.

Streiks mit Gewalt – Streikbrecher und organisierte Schlägerbanden der Kapitalisten verprügeln? Da würde jeder Gewerkschaftsfunktionär von heute gleich in Ohnmacht fallen. Meine Großväter, die beide Bergleute waren, haben mir aber davon erzählt. Kaum zu glauben – aber so etwas hat es in Deutschland gegeben!

Ein Gewerkschaftsboss (Peter Boyle alias „Max Graham“ – eine Anspielung auf den historischen Daniel J. Tobin), der vor den „Linken“ (hier: „Bolschewisten“) warnt? Auch das ist aktuell. Man muss nur eine x-beliebigen SPD-Funktionär fragen, was der von Kommunisten hält.

Film-Lexikon schreibt: „Wer Sylvester Stallone nur aus seinen Action-Filmen der 1980er und 1990er Jahre kennt, wird von diesem Film überrascht sein – nicht, dass er hier durch eine schauspielerische Glanzleistung auffällt, drehbuchbedingt – das Buch schrieb Stallone übrigens zusammen mit Joe Eszterhas – muss er sich meistens wortkarg halten. Allerdings spielt er seinen Charakter mit der notwendigen Entschlossenheit und trotzdem in einigen Szenen weich und fast angreifbar.“

Die New York Times 1978: „Of all the stories of organized labor, the most fascinating—perhaps because it seems the most American—has been the rise to power and affluence of the corruption-riddled International Brotherhood of American Teamsters, whose one-time president, James Hoffa, disappeared in 1975 and is now presumed to have been the victim of a one-way ride ordered by his sometime gangland associates.“

F.I.S.T. gehört für mich zur Allgemeinbildung. Norma Rae muss ich mir noch ansehen.

The Gülenists

Alan Posener: „I’ve heard the Gülenists being compared to the Jews (on Deutschlandradio Kultur as victims and on the streets of Istanbul as „Dogs of Zionism“). Maybe one ought to read this.“

Wer sich über die türkische Gülen-Bewegung informieren will, sollte dieses Dokument (in Englisch) lesen.

Islamkritik von links

Interessantes Interview mit Mahsa Abdolzadeh. „Wie alle ihrer KollegInnen im Iran musste sie beispielsweise jeden Morgen über Israel-Fahnen trampeln, bevor der Unterricht begann. Erziehung zum Hass ist dort Alltag.“

Der Islam an sich ist eine Religion wie jede andere. Aus meiner Sicht sollten wir permanent ausnahmslos alle Religionen kritisch betrachten und hinterfragen, auch im Hinblick auf ihre gesellschaftlichen Ziele. Was insbesondere die Kritik am Islam notwendiger denn je macht, ist, dass im Islam noch keine Reformation und keine Aufklärung stattgefunden hat und dass er folglich ausdrücklich den Anspruch auf territoriale Erweiterung formuliert, mit dem Ziel sich über sämtliche Errungenschaften der Aufklärung zu erheben.

Ich stimme zu. In Deutschland kenne ich kaum jemanden, der den Islam „von links“ kritisiert (und ohne Gendersprech).

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Mobilisierung entscheidet Wahlen

Laut der letzten Umfrage liegt Trump sogar vor Clinton.

Jan Fleischhauer schreibt auf Spiegel online ganz richtig (Moore hat er gelesen); „Donald Trump ist näher dran, das Weiße Haus zu erobern, als viele Experten ahnen. Das liegt auch daran, dass sie sich von ihrer eigenen Abneigung leiten lassen. (…) Es spricht für Clinton, dass sie in den meisten (wenn auch nicht in allen) nationalen Umfragen führt – es ist nur leider für den Ausgang der Wahl im November nahezu unerheblich.“

Update: „In this election, the pro-Israel camp has only one choice – Donald Trump.“ (Jerusalem Post)

5 Reasons Why Trump Will Win

Michael Moore: „5 reasons why Trump will win“.

Eine brilliante, ernst gemeinte und auch amüsante Analyse. Vermutlich hat er recht.

Die Mainstream-Medien geben sich alle Mühe, immer nur schlecht über Trump zu schreiben und nur Fotos zu verwenden, auf denen er möglichst dämlich aussieht. Aber das interessiert dessen Wähler nicht: „Unfortunately, you are living in a bubble that comes with an adjoining echo chamber where you and your friends are convinced the American people are not going to elect an idiot for president.“

Interessant finde ich den „Jesse-Ventura-Effekt“: „And because of that, and the anger that so many have toward a broken political system, millions are going to vote for Trump not because they agree with him, not because they like his bigotry or ego, but just because they can. Just because it will upset the apple cart and make mommy and daddy mad. And in the same way like when you’re standing on the edge of Niagara Falls and your mind wonders for a moment what would that feel like to go over that thing, a lot of people are going to love being in the position of puppetmaster and plunking down for Trump just to see what that might look like.“

Ich fühle mich ertappt. Plunking down for to see what that might look like. Har har.

Das Darknet und die Killerspiele, reloaded

darknet

Screenshot: Angebot im Darknet. Motto: Alles im Internet ist total wahr und glaubwürdig!

Das Internet ist schuld am Amoklauf von München. Der Täter besorgte sich die Waffe aus dem Darknet. Motiviert hat er sich durch „Killerspiele„.

Hat schon jemand – wegen des Amoklaufs von München – gefordert: „Das Internet muss mehr überwacht werden!“ und „Wir brauchen die Voratsdatenspeicherung!“? Oder sollte man doch Antidepressiva und Alkohol verbieten?

Politik der USA in Syrien – endlich verständlich

Mehr über die „gemäßigten“ bzw. „moderaten Rebellen“ in Syrien hat Spiegel online.

Cheater and a Liar

„I’m a politician, which means I’m a cheater and a liar, and when I’m not kissing babies I’m stealing their lollipops.“ (Jeffrey Pelt)

Aktueller Anlass: Petra Hinz, SPD.

Vielleicht sollte ich auch in die Politik gehen und behaupten, ich hätte Volkswirtschaft und Jura studiert. Überprüft ja eh keiner.

Das ganze Gerede um Demokratie ist doch die reinste Heuchelei

Peter Scholl-Latour 2007 in einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger:

„Die Araber sind Rassisten. (…) Für die Araber ist der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern von zweitrangiger Bedeutung. (…) Die Saudi sind offiziell zwar proamerikanisch und machen ständig Konzessionen. Doch die wahabitische Lehre, eine eigentliche Sekte, ist das Intoleranteste, was es überhaupt gibt. Da die Saudi sehr viel Geld haben, können sie diese extreme Form des Islam verbreiten, die mit dem Koran gar nicht vereinbar ist. (…) Dieses Land ist einer der beiden grössten Gefahrenherde überhaupt. (…) Das ganze Gerede um Demokratie [in Pakistan] ist doch die reinste Heuchelei. (…) Der Iran ist ein relativ liberales Land im Vergleich zu andern islamischen Staaten. (…) Früher war die Welt viel sicherer. Sie war auch irgendwie zivilisierter, so komisch das auch klingt. (…)

Passen Sie auf mit der Türkei. Ich habe das Land 1951 mit dem Bus kennen gelernt. Damals gab es keine Moschee, die offen war, keine Koranschulen, Sie sahen in der Stadt keine Frau mit einem Kopftuch. Die Armee wachte darüber, dass der Laizismus eingehalten wurde. Es durfte kein Muezzin zum Gebet rufen.“

Jedes Wort wahr. Lesenswert. Will man aber nicht hören, auch heute nicht.

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