Nicht nur ein Fehler ist aufgetreten

die linke

Ach ja? Dietmar Bartsch, Vorsitzender der „Linksfraktion“, hatte einen Diplomarbeit in Ökonomie geschrieben mit dem interessanten Titel „Verteilungsverhältnisse unter den Bedingungen einer Intensivierung der sozialistischen Wirtschaft“. (Merke: Wer nicht mindestens drei Wörter in einem Satz unterbringt, die mit -ung enden, darf kein Mitglied der Partei „Die Linke“ sein.) Andererseits versteht Bartsch intensivierte Politik offenbar anders als ich. Er sagte, wenn man den Mainstream-Medien glauben will: „Der Wählerauftrag ist nicht, dass wir große interne Auseinandersetzungen führen“.

Doch, Bartsch, genau das ist der Wählerauftrag: Streit um den richtigen Weg, Herbert Wehner, der ein richtiger Linker war, eingedenk, bis hin zu großem Krach und Radau, ist das, was wir sehen wollen, schon um gut unterhalten zu werden, bewiese uns das doch, dass die „Linke“ sich Gedanken macht, wie es weitergehen könne und müsse, obzwar man sich die jüngsten Wahlergebnisse natürlich auch schönreden kann nach dem Motto: Wir haben aber doch ein paar Stimmchen mehr… Leute, eine „Linke“, die unter zehn Prozent bleibt trotz der allgegenwärtigen Krise des Kapitalismus, ist keine Linke, sondern ein Pappnasenverein, der etwas falsch macht. Nein, nicht die Wähler sind zu doof, um das Gute, Schöne und Wahre, das die „Linke“ verkörpern will, zu erkennen, sondern die Inhalte sind falsch. Man sagt nicht nur das Falsche, sondern bringt es auch noch schlecht rüber. Kapiert? Oder seid ihr Quatschköpfe oder gar Schleimer?

Der Tagesspiegel schreibt recht neutral: „Der parteinahen Zeitung „Neues Deutschland“ wirft Wagenknecht vor, sie bringe fast täglich Artikel von engen politischen Vertrauten Kippings, die sie „halb-rechter“, ‚AfD-naher‘ oder gar ‚rassistischer‘ und ’nationalsozialer‘ Positionen bezichtigen würden. Die Art dieser Debatte zeige, dass in der Partei ein Klima geschaffen worden sei, das keine normale Diskussionskultur mehr zulasse. Wagenknecht schreibt: ‚Wenn jeder, der die Position, offene Grenzen für alle Menschen jetzt sofort‘ nicht teilt, sofort unter Generalverdacht gestellt wird, ein Rassist und ein halber Nazi zu sein, ist eine sachliche Diskussion über eine vernünftige strategische Ausrichtung nicht mehr denkbar‘.“

Well said. In besserem Deutsch: Wenn jeder, der Textbausteine wie „offene Grenzen für alle“ nicht uneingeschränkt teilt, sofort verdächtigt wird, ein Rassist oder Nazi zu sein, können wir nicht mehr sachlich diskutieren, was eine vernünftige Strategie sei. (Merke: Man kann auch ohne Geschwurbel und ohne -ungs reden und schreiben, Kürzer und verständlicher wird es dann allemal.)

Ceterum censeo: Die „Linke“ sollte sich als eine Lobby für die Arbeiterklasse, der Armen und der so genannten „kleinen Leute“ verstehen. Das ist die Mehrheit in Deutschland. Wenn diese Mehrheit die „Linke“ aber nicht wählt, ist das die Schuld der „Linken“ und mitnichten die Schuld der Wähler. Ihr redet nicht wie die, ihr nehmt deren Probleme nicht ernst, ihr gendert statt zu hammern und zu sicheln, ihr übernehmt die Lifestyle-Themen der reaktionären „Grünen“, ihr stellt Studenten zur Wahl anstatt von Putzfrauen, Leiharbeitern oder Proletariern. Ihr stellt nicht die Systemfrage, sondern wollt den Kapitalismus nur reparieren und macht euch damit zu Kollaborateuren des Kapitals.

Denkt doch mal an Michael Moore, der richtig vorhergesagt hat, dass Trump die Wahl in den USA gewinnen würde: „People will vote for Donald Trump as a giant “Fuck you” — and he’ll win“. Und aus dem Grund wählt die Arbeiterklasse auch in Deutschland so oft die AfD: nicht weil mit mit deren Zielen übereinstimmten, sondern weil sie damit den Herrschenden „fickt euch“ entgegenbrüllen. Das ist doch gut und ein vernünftiger Klassenstandpunkt, oder? Ihr solltet euch mal fragen, warum die kleinen Leute, wenn sie „fuck you, capitalism“ meinen, nicht an die „Linken“ denken.

Tilting at Windmills

Es tut mir leid. Es ist langweilig. Ihr dürft mich auch gern Don Quichotte nennen. „Das Brandenburger Landeskriminalamt hat zur Jahrtausendwende einem Neonazi, einer bekannten Szenegröße aus dem Raum Potsdam, geholfen, einen rechten Szeneversand für Musik aufzubauen, um damit gute Geschäfte zu machen. “ (Potsdamer Neueste Nachrichten)

It’s not a bug des Verfassungsschutzes Landeskriminalamtes, its a feature.

Zurückhaltend reagierende Spitzberger

Die Berliner Morgenpost hat über den Herrn Guttenberg und Firma recherchiert. „Guttenberg verweist bei Comeback-Spekulationen auf seine expandierende Firma. Stellt man dazu Fragen, kommt Post vom Anwalt.“

By the way: Die Recherche ist gut und richtig. Ich empfehle in meinen Recherche-Seminaren aber, die Leser nicht mit dem mühsamen Weg zu dem Ergebnis zu belästigen. Das wird schnell unleserlich. „Will man sich vor Ort aber einmal umsehen, wird man enttäuscht. Adressen und Telefonnummern dieser Standorte führt die Seite nicht auf, „Spitzberg“-Mitarbeiter reagieren sehr zurückhaltend.“ Was soll denn das heißen?

Ich habe mir einen Satz David Crawfords zu Herzen genommen, der investigativer Reporter des Wall Street Journal war und der mir in einem Interview 2005 verriet: „Wir sagen nie direkt, dass wir Informationen haben. Wir sagen nur, dass wir etwas gelesen haben. Das ist eben unser Stil.“

Im Dunkeln und im Licht

Don Alphonso über Die im Licht: „Sicherheit ist, wenn ich ohne einen Gedanken zwischen zwei Gruppen um 2 Uhr Nachts passieren kann. Sicherheit ist nicht, wenn sich 10 Italiener nicht weiter trauen, weil sie befürchten. niedergestochen zu werden.“ Aber das wird doch einen Lichterkettenträger nicht erschüttern…

An American Sniper oder: Freier Schuss für freie Bürger!

las vegas massacre

The Intercept sagt alles, was gesagt werden muss, zum Massaker in Las Vagas: „The White Privilege of the ‚Lone Wolf‘ Shooter“.

Man sollte aber nicht glauben, dass das Waffenrecht der USA geändert wird, auch wenn das pseudoliberale deutsche Feuilleton wider die „Unvernunft“ der US-Amerikaner schäumt. Warum sollte man das tun? In Deutschland sterben auch mehrere hundert Menschen jährlich durch Raserei auf den Straßen, und niemanden interessiert es.

Dogma und Kuhscheisse

Ein sehr interessanter Artikel in Telepolis: „Kommunismus = Internet + Räte“ über Hightech-Planwirtschaft und die Diskussion in China.

Der Mann, der den Wind der Veränderung spürt, sollte keinen Windschutz, sondern eine Windmühle bauen. (Worte des Vorsitzenden Mao) (Ich halte das für ein Mem. Mao hat das IMHO nie gesagt.)

Ich werde in den nächsten Tagen noch mal darauf zurückkommen, habe aber jetzt wenig Zeit. Fazit: Der Kommunismus kommt getarnt durch die Hintertür.

Das Dogma ist weniger wert als ein Kuhfladen. (Mao Tse-tung)
(Dieses Zitat erklärt vermutlich, warum die DDR Maoisten wie mich in den 70-ern mehr fürchtete als Nazis.)

Wie in Rixdorf gewählt wurde

richardkiez

Unter widerlichen Bornierten

karl marx

Dieses Luftreich des Traums, das Reich des „Wesens des Menschen“, halten die Deutschen den andern Völkern mit gewaltigem Selbstgefühl als die Vollendung und den Zweck der ganzen Weltgeschichte entgegen; auf jedem Felde betrachten sie ihre Träumereien als schließliches Endurteil über die Taten der andern Nationen, und weil sie überall nur das Zusehen und Nachsehen haben, glauben sie berufen zu sein, über alle Welt zu Gericht zu sitzen und die ganze Geschichte in Deutschland ihr letztes Absehen erreichen zu lassen. Daß dieser aufgeblasene und überschwengliche Nationalhochmut einer ganz kleinlichen, krämerhaften und handwerkermäßigen Praxis entspricht, haben wir bereits mehrere Male gesehen. Wenn die nationale Borniertheit überall widerlich ist, so wird sie namentlich in Deutschland ekelhaft, weil sie hier mit der Illusion, über die Nationalität und über alle wirklichen Interessen erhaben zu sein, denjenigen Nationalitäten entgegengehalten wird, die ihre nationale Borniertheit und ihr Beruhen auf wirklichen Interessen offen eingestehen. Übrigens findet sich unter allen Völkern das Beharren auf der Nationalität nur noch bei den Bourgeois und ihren Schriftstellern. (Karl Marx)

Taktik

Meine taktisch vergebene Erststimme war nicht verschenkt. In Kürze mehr, ich muss viel arbeiten und komme nicht zum Bloggen.

88

Die Vorsehung hat Humor: 88 Sitze für die so genannte AfD.

Stadt, Land, Fluss

Würzburg

Es gibt nur vier Millionenstädte in Deutschland, daneben aber so genannte Metropolregionen wie zum Beispiel das Ruhrgebiet. „Deutschland hat elf Metropolräume – und ist damit führend in Europa.“ (Was spricht gegen den deutschen Satz, liebe Redakteure von Deutschland.de: „und führt damit“?)

61,5 Millionen Menschen sind wahlberechtigt. Wie viele davon leben in den Großstädten und „Metropolräumen?“ – und wie viele wohnen auf dem Land oder in Kleinstädten? (Vgl. mein Foto oben – welche ist das?)

Meine These: Die Wahl wird nicht in den Städten entschieden.

Ich gehe jetzt wählen.

Soll man lachen oder weinen? Oder: Was in den Nachttopf werfen? [Update]

Ballhausschwur

Der Ballhausschwur, 20. Juni 1789

In den letzten Tagen saß ich mit Freunden zusammen, die, gute Argumente vortragend, meine Meinung zu einigen Dingen geändert haben, was bekanntlich selten vorkommt und nur durch meine peer group, nie jedoch durch Medien, und schon gar nicht durch die so genannten „sozialen“ Netzwerke.

By the way: Ich bin jetzt dafür, der Berliner Flughafen Tegel zu schließen. Vorher war ich das nicht.

Jetzt aber zur morgigen Wahl. Um uns darauf einzustimmen, lesen wir gemeinsam Erich Mühsam über Parlamentarischen Kretenismus. Fertig? Dann singen wir jetzt noch ein Lied der SPD, der „Grünen“ und der „Linken“:

„Das freie Wahlrecht ist das Zei-hei-chen,
in dem wir siegen, nun wohlan!
nicht predigen wir Haß den Reichen,
nur gleiches Recht für je-hedermann,
nur gleiches Rä-hächt für je-he-dermann!“

Echo: Tarifpartnerschaft, Friedenspflicht, gerechter Lohn, fairer Handel, Nachhaltigkeit, Arbeitergeber, Arbeitnehmer und alle sonstigen hohlen Neusprech-Phrasen, insbesondere der Sozialdemokraten und Gewerkschaftsbonzen.

Marx hatte übrigens in seinem häufig zitierten Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte angemerkt, die Gesamtheit der Bourgeoisie herrsche im Namen des Volkes. Eine detaillierte Theorie, wie der Staat im Kapitalismus zu beurteilen sei, findet sich jedoch bei Marx nicht (vgl. den klugen Artikel von Thomas Schmidinger in der Jungle World v. 29.01.2009).

Der Staat ist ein Ausschuss der herrschenden Klasse. Die demokratische Form des Staates im Kapitalismus ist nur einer von mehreren Optionen der Herrschenden; sie suggeriert, dass alle Klassen sich darüber einig seien, bestimmte Regeln einzuhalten und sich nicht gegenseitig abzumurksen. Die herrschende Klasse stimmt dem aber nur taktisch zu, sie kann auch anders, sobald jemand die Machtfrage stellte. (Vgl. Weimarer Republik, den Putsch in Chile usw.)

Erich Mühsam dazu: „Soll man lachen oder weinen? Die ganze revolutionäre Rückständigkeit des deutschen Proletariats ist allein auf den parlamentarischen Kretinismus zurückzuführen, in dem ehrgeizige, unwissende und in bourgeoiser Ideologie verkommene Führer es hielten, bis es von keiner anderen Waffe mehr wusste als vom Stimmzettel, bis es den Nachttopf, in den es alle fünf Jahre ein vorgedrucktes Papier legen durfte, wie einen Fetisch anbetete, bis es zugunsten seiner gewählten und mit jeder Vollmacht ausgestatteten „Vertreter“ auf den Rest eigenen Denkens, eigenen Entschließens, ja eigenen Empfindens verzichtete, bis es, ‚Heil dir im Siegerkranz‚ und die ‚Wacht am Rhein‚ grölend, blindlings und fatalistisch in den Weltkrieg hineinstolperte.“

Vier Fotzen für ein Halleluja

Wie sieht es also aus? Ich wollte ohnehin meine Erststimme taktisch vergeben, da es hier in Neukölln ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt zwischen einem Altphilologen mit fahrradfahrerfreundlichem Namen gibt und einer christlichen Juristin. Ich werde den Mann wählen. Wenn das Rennen schon gelaufen wäre, hatte ich eine bessere Wahl.

Was aber tun mit der entscheidenden Zweitstimme? Ich wollte nur eine Partei wählen, die sehr gut ist und deren Werbung mich überzeugt (vgl. oben). Die Situation hat sich aber wenige Tage vor der Wahl geändert. Die „Linke“ und die „AfD“ liegen in aktuellen Umfragen nur ein bis zwei Prozentpunkte auseinander.

Ich halte die AfD nicht für gefährlich. Damit stehe ich unter den Linken ziemlich allein. Für mich zählt nur die economy, stupid, alles andere ist Lifestyle und Feuilleton. Rechtspopulisten und Volkswirtschaft-Esoteriker (was bei der AfD identisch ist) sind alle Kamellen und nicht neu; man müsste das historisch sehen. Natürlich quirlen bei der AfD unterschiedliche Milieus zusammen, wie bei allen rechten Sammlungsbewegungen seit 1945, von Wutbürgern bis hin zu Nazis – und das sind mitnichten Synonyme. Es interessiert mich auch nicht, ob die Volkswirtschaftler-Sekte AfD rassistische Thesen verbreitet oder genderpolitisch nicht dem Mainstream entspricht. Wie ich schon anmerkte: In Deutschland geht es nie im Inhalte, sondern immer um kleinbürgerliche Verhaltensnormen, wer was wie sagen darf und wer sich wie benimmt. Da ziehe ich nicht mit. Das lenkt doch nur ab.

Die „Linke“ ist für mich nicht wirklich links, solange reformistische Sprechblasenfacharbeiter da das Sagen haben, und unter anderem wegen ihrer Positionen zum Thema Religion unwählbar. Aber wenn ich die Erststimme taktisch einsetze, warum nicht auch die Zweitstimme?! Immerhin ist es ja so, dass ein guten Wahlergebnis der „Linken“ alle anderen mehr ärgert, als käme die AfD über 15 Prozent.

Ich werde also wider (das heißt „gegen“, liebe Nachgeborene!) meine politische Überzeugung die „Linke“ wählen und vermutlich vorher und nachher einen Magenbitter zu mir nehmen, dass ich nicht kotzen muss.

[Update] Die Antwort auf alles

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!

Die Partei hat vor dem Berliner Verwaltungsgericht gegen den Deutschen Bundestag gewonnen.

Traumziel Bielefeld

Hübsche Glosse im Tagesspiegel über verschwundene Iraker.
„So ist das halt: Pech. 50 mehr oder weniger, darauf kommt es nun auch nicht mehr an, wenngleich sich zumindest die an der Auffindung beteiligten Polizisten wohl fragen werden: Wozu machen wir das eigentlich? Hätten wir die Karre nicht gleich durchwinken sollen, ganz nach Wunsch nach Bielefeld oder auch auf die Ostfriesischen Inseln?“

Vollpfostenjournalismus, reloaded

Die Süddeutsche verherrlicht den Mut von Terroristen.

Sind Menschen, die in eine Menschenmenge fahren oder schießen, in der Gewissheit, dass sie ihre Tat gar nicht oder nur kurz überleben könnten, feige? Ihr Überfall auf Ahnungslose ist heimtückisch. Ihre Auftraggeber mögen feige sein. Sie selbst sind es nicht. Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.

Da hat sich aber jemand selbstüberwunden einen runtergeholt und nicht zum ersten Mal.

Ceterum censeo: Jedes Wort, das mit UNG endet, steht unter dem Generalverdacht des Blödsinns.

Ja. Nein. Ung. Das Burkssche Gesetz.

Halina Wawzyniak (Die Linke“) auf Zeit online: „Die originäre Aufgabe von Linken-Politik ist, das System infrage zu stellen, nicht konkrete Personen. Das System infrage zu stellen, meint nicht dessen Abschaffung, sondern dessen Weiterentwicklung.“

Nein, Halina. Der Kapitalismus gehört abgeschafft, wie schon vorher der Feudalismus oder die Sklavenhaltergesellschaften. Er macht das selbst, aber man kann ihm dabei helfen, sich „weiterzuentwickeln.“ Man muss dem gemeinen Volk ja nicht verraten, was danach kommt, weil es noch vor dem bösen K-Wort zurückschreckt, aber man muss den Leuten sagen, wie man das ungefähr machen will und was an dessen Stelle treten soll.

By the way. Ich formuliere jetzt das Burkssche Gesetz: „Für Mitglieder der Partei ‚Die Linke‘ ist es unmöglich, auch nur drei deutsche Sätze zu sagen, ohne dass ein Wort vorkommt, das mit UNG endet.

Kulturrelationismus et al

Die Schweizer WOZ über falsche Toleranz gegenüber Intoleranz. Sehr interessanter und streitbarer Artikel. WählerI*/_@xnnen der Grünen beißen in alle Tischkanten.

Sperma im Kugelschreiber

Lesenswert von Tapfer im Nirgendwo über eine hässliche Fake-News-Geschichte im „Spiegel“. Lesenwert, insbesondere auch die Kommentare.

Doğum günün kutlu olsun!

Deniz Yücel

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Deniz Yücel!

In Wellen oder: Was wahr ist

„Rechte Politiker schüren die Angst vor Migration und schlagen vor, die Leute mit Zäunen und Waffen fernzuhalten. Linke Politiker schüren die Angst meist auch und versprechen weniger Migration durch Entwicklungshilfe. Beide haben kein Interesse zu erzählen, was wahr ist: Es gibt keine Zweifel an der afrikanischen Wanderungswelle in den kommenden Jahrzehnten.“ (Michael A. Clemens, Ökonom und Migrationsforscher aus den USA in Spiegel online)

Er hat mit jedem Wort recht. Aber es wird niemanden interessieren. Ein sehr interessantes Interview. Dazu fällt mir eine japanische Redensart ein, die irgendwo bei Janwillem van de Wetering zitiert wird: „Was man nicht verhindern kann, kann man auch gleich begrüßen.“

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