Brücke mit Zylinder

brücke

Welche Berliner Brücke ist das (also die Brücke, die nicht zu sehen ist)?

Globetrotter, gültig bis 1988

DZG

Wenn man in alten Scharteken und Erinnerungen kramt, trifft man auf seltsame Dinge. Aus dem Club bin ich Anfang der 90-er Jahre ausgetreten. ich weiß gar nicht mehr, wie der damalige Vorsitzende hieß: „In the 1990s the then Chairman embezzeled some of the club’s cash. He openly stated this fact himself in front of the General Assembly, resigned from the Club and repaid the entire amount.“ Es war und ist wie überall bei der Vereinsmeierei.

Spiel mir das Lied vom Robotertod

Zukunft ohne Zukunftsmusik: „So mauert ein Roboter: Stein auf Stein wie am Fließband“ (Heise), und: „Robot kills worker at Volkswagen plant in Germany“ (The Guardian)

Lichtenrade, wie es leuchtet(e)

lichtenrade

S-Bahnhof Berlin-Lichtenrade, irgendwann in den frühen 80-er Jahren

It’s probably not

Englischer Humor at its best vom Independent:
North Korea has created a wonder drug which not only cures Aids, but also eradicates Ebola and cancer, if the latest proclamation from the country’s news agency is to be believed*.
(*Hint: It’s probably not)

Empfehle zu rezipieren

weltall
Credits: ISS

Ich empfehle zu rezipieren:
Hester Eisenstein in Jacobin: „The Sweatshop Feminists – Global elites have appropriated feminist language to justify brutal exploitation and neoliberal development.“

Nina Christou auf In Defense of Marxism: „Greek Civil War: The 1944-45 Dekemvriana and the lessons for today“.

Neues Deutschland: „Immer mehr Erwerbstätige sind arm“:
Die Kaufkraft der Haushalte in Deutschland ist laut Studie von 2000 bis 2012 um durchschnittlich fünf Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist die Kluft zwischen Arm und Reich im vergangenen Jahrzehnt gewachsen.

RT Deutsch: „Sunday Times Autor der „Snowden-Entschlüsselung“ im Interview: Ich habe keine Beweise für meine Behauptungen“.

Video: Pussy, don’t play oder: „See you later, Alligator“ (via Paul Glaser)

International Space Station (Vorsicht! Facebook-Link!): „You can see stars, the Earth glow, auroras and city lights and even lightning from the International Space Station during orbital night time… one of the perks of living in space.“

Gegen die Homo-Ehe und alles Mögliche

symbolfoto

Haha! Reingefallen! Hatte ich etwa behauptet, ich sei gegen die so genannte „Homo-Ehe“? Nein, ich halte die Ehe für eine ökonomische Zweckgemeinschaft und sonst nichts. Warum sollte man eben diese mit einer speziellen sexuellen Praxis zwangsweise liieren? Man könnte das auch argumentativ untermauern: „Die Ehe ist in allen [..] bekannten Kulturen und Religionen der Versuch, die Sexualität der Frauen zu legitimieren und in geordnete, vor allem monogame Bahnen zu lenken. Die Ehe ist ein Kontrollinstrument über die Ausübung des Liebeslebens der Frauen. Andernfalls könnte man die Kinder keinem Mann zuordnen.“

Nur, falls die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern schon jetzt tl;dr murmeln, weil alle Texte, die länger sind als 120 Zeichen, ihnen Mühe und Arbeit bescheren, was ihnen – zu Recht – missfällt (nur das Letzere natürlich!): Unser Thema heute ist alles Mögliche, was heißt: Wie wir alle Medien konsumieren, samt pädagogisch wertvoller Beispiele und Symbolfotos, auch für alles Mögliche (da die Rezipienten ohnehin – leider! – denken, was sie wollen, auch bei Fotos).

Die Washington Post schreibt dazu das Nötige: „If you use Facebook to get your news, please — for the love of democracy — read this first“. Lesen! Jedes Wort wahr. So verhaltet ihr euch an auf burks.de, wetten? Positiv formuliert: Menschen glauben den Medien dann, wenn jemand aus ihrer peer group ihnen das empfiehlt. Dummerweise ignorieren sie Argumente und Fakten, die ihre schon existierende Meinung erschütten könnten. Das sagt bekanntlich auch die Wahrnehmungspsychologie. Vielleicht ist das im Sinne der Evolution sinnvoll, um die Art zu erhalten. Vielleicht hat man keine Lust mehr auf Sex, wenn man ständig etwas erfährt, das die eigene Weltsicht erschüttert. Deshalb ist Facebook so erfolgreich: „Freunde“ empfehlen „Freunden“ per Mausklick etwas. Wer nur Katzenfotos will oder dämliche Sprüche, braucht sich nicht zu ärgern, dass das Gesuchte in der Tageszeitung mal nicht vorkommt.

And now for something completely different. Der Guardian liefert Fakten zu der These, dass die neo-imperialistische Politk des „Westens“ den so genannen „Islamischen Staat“ überhaupt erst möglich gemacht hat. Wird das irgendetwas ändern? Nein, diese Botschaft wird beim Volk gar nicht erst ankommen. Und auch nicht bei den meisten Journalisten. Es kann nicht wahr sein, was nicht sein darf. Ceterum censeo: Journalisten vertreten einen Klassenstandpunkt, ob sie wollen oder nicht, oder, um es mit Ernest Hemingway zu sagen: „Lassen Sie sich nicht bereden, über das Proletariat zu schreiben, wenn Sie nicht selber aus dem Proletariat herkommen.“ (Ein Brief aus Kuba, 1934)

symbolfoto

And now for something completely different. Haben die Russen nun Satellitenfotos gefälscht oder nicht? (O je, Neues Deutschland: „Fälschungsanschuldigung“ – geht’s nicht noch holperiger?) Stefan Niggemeier: „Man hätte nicht einmal in die Metadaten der Fotos schauen müssen, um zu wissen, dass sie mit einem Programm wie Photoshop manipuliert wurden. Es wurden nämlich, wie man sieht, nachträglich Beschriftungen hinzugefügt.“ Hihi. Macht aber nichts. Spiegel online bekennt, beim Verbreiten falscher Fakten aka Lügen vorsichtig zu sein: „Schätzen wir eine Nachricht als so brisant ein, dass wir sie Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten wollen, obwohl wir sie noch nicht eindeutig verifizieren konnten, dann wählen wir eine vorsichtige Formulierung.“ Es könnte sein – vorsichtig formuliert -, dass Spiegel online und andere Medien gar nicht richtig wissen, was Journalismus ist und zu welchem Ende wir ihn betreiben sollten.

Eingedenkt der Tatsache, dass das Publikum nach soviel Kritik sich jetzt nach Katzenfotos Belanglosem sehnt: And now for something completely different. BBC berichtet, dass die Damen und Herren an japanischen Hotelrezeptionen vermutlich bald Roboter sein werden. Ich weiß gar nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Im Journalismus gibt es das ja schon. Die gute Nachricht: Roboter können auch stundenlang sitzen, ohne dass ihnen das schadet.

And now for something completely different, aka Klassenkampf. Wie der konkret und im Weltmaßstab aussieht, sieht man Ecuador: Die Anführer aufrührerischer Bauern werden umgebracht. Man darf nicht vergessen, dass das hierzulande früher auch so war, und dass es auch für Kommunisten galt. Kommt bestimmt wieder, aber vermutlich nicht so direkt.

Mehr brauche ich heute nicht zu wissen, auch wenn jemand etwas anderes behauptet (dieser jemand würde mich nicht erreichen – haha!). Morgen früh schau ich mich wieder um.

Berliner Panorama

panorma

Von wo aus habe ich das Panorama fotografiert? (Die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stanmleser werden das wissen.)

Schuhdealer

flohmarkt

Flohmarkt am Potsdamer Platz, irgendwann 80-er Jahre (oder gar 70-er)

Scenes From Underground

The Atlantic: „Caves and tunnels have always been part of human life. We’ve grown more adept at shaping these underground shelters and passages over the millennia, and today we dig for hundreds of reasons. We excavate to find both literal and cultural treasures, digging mines and unearthing archaeological discoveries. We use caverns for stable storage, for entertainment, and for an effective shelter from natural and man-made disasters.“

Unglaubliche Fotos… Sehenswert!

Kunst am Bau

kunst am Bau

Berlin-Kreuzberg, Yorkstrasse. Wäre heute alles zu teuer…

Unislamische Kunst

wittenbergplatz

Der Brunnen am Wittenbergplatz, Berlin-Schöneberg

Der erste Diener des Staates und der Fehler im Kartoffelkrieg

der alte Fritz

Es würde mich interessieren, was der Alte Fritz – „erster Diener des Staates“ – wohl zu unserer heutigen Regierung sagen würde. „Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt.“ Gäbe es Zeitreisen, wäre der Preußenkönig wohl der einzige deutsche Herrscher, den ich gern mal kennengelernt hätte.

Von den deutschen Literaten hatte er jedenfalls eine ähnliche Meinung wie ich:
Ich gebe mir alle Mühe, um unsere Homere, unsere Virgile, unsere Anacreons, unsere Horaze, unsere Demosthene, unsere Cicerone, unsere Thucydides, unsere Livius, auszuforschen; aber ich finde sie nirgend, alle meine Mühe ist umsonst.

Politisch hat Friedrich II. einen großen Fehler begangen, wie man bei Wikipedia nachlesen kann: „Im Bayerischen Erbfolgekrieg (1778/1779), auch als ‚Kartoffelkrieg‘ bekannt, vereitelte Friedrich II. die Bestrebungen des habsburgischen Kaisers Joseph II., Belgien gegen große Teile Bayerns zu tauschen. Ohne das Eingreifen Preußens wäre Bayern damals mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Teil Österreichs geworden.“

Schade eigentlich.

Ugly Belgian Houses

Ugly Belgian Houses – „Because most Belgian houses suck. Even mine. Seriously. My English sucks too. But i kinda like that. Fuckers“.

Muahahaha.

Oberbaumbrücke

Oberbaumbrücke

Grüßaugust oder: Dem deutschen Volke

grüssaugust

Neues Deutschland

Neues Deutschland

Berlin, Osthafen

Goldelse

goldelse

WTF, BVG?

bvg

Wenn ich schon mal einen Fahrschein der Berliner BVG kaufen will, am Pfingstsonntag, umzingelt von Touristenmassen…

Mit dem Rückgrat einer Qualle

rückgrat

Don Alphonso: „Mit dem Rückgrat einer Qualle: Wie das Westfalen-Blatt eine Autorin dem Mob opfert“.

Fefe: „Soweit sind wir in diesem Lande. Einzelne Personen können heutzutage missliebige Andersdenkende in Zeitungen einfach wegshitstormen.“ Harald Schumann sagte ganz richtig dazu: „Journalisten sind genauso wie alle anderen Menschen. Es handelt sich um den ganz gewöhnlichen Alltagsopportunismus, den es überall gibt. Gegen den Strom schwimmen, kostet nun mal viel mehr Kraft.“

Man muss nur lesen, was das Westfalenblatt dazu sagt: „Sehr selbstkritisch müssen wir einräumen, dass in der Kolumne so formuliert wird, dass der Text Kritik geradezu herausfordert. Das ist unzweifelhaft eine gravierende journalistische Fehlleistung,“

Das geht ja nun gar nicht, dass ein Text Kritik herausfordert. Wo kämen wir denn da hin!

Older entries