Ein stolzer Tag

moschee

Das waren noch Zeiten, als der Islam zu Deutschland gehörte…

Argh

linksradikal

Leider hat es mich grippal nun doch erwischt. Symptome: Niesen, Röcheln, extrem bescheiden und schlapp fühlen. Ich werde daher heute das Bett nur kurzzeitig verlassen. Dort kann ich auch Online-Tests wie den auf Metronaut ausfüllen, um das herauszufinden, was ich eh schon wusste.

Streben nach Ehre durch eine hohe Opferbereitschaft

German Foreign Policy (via >b’s weblog): “Studierende und Absolventen der Bundeswehr-Universitäten in Hamburg und München huldigen den vermeintlichen militärischen Leistungen der NS-Generalität und fordern die Rückbesinnung auf sogenannte zeitlose soldatische Tugenden.” Beispiele:

Zu der postheroischen Gesellschaft gehören Defätisten, radikale Hedonisten und arrogante Selbstdarsteller.” Dies aber sei “völlig inkompatibel” mit dem “soldatischen Wesen”. (…) Ziel müsse letztlich eine “umfassende mentale Revolution” sein, die für die “Reinigung des Offiziersstandes” von “falsch verstandene(r) Toleranz und liberale(n) Auffassung(en)” sorge (…). Als Vorbilder erscheinen (..) in diesem Zusammenhang NS-Generäle wie Erich von Manstein und Erwin Rommel (…).

Da überrascht nicht, dass hochrangige Bundeswehrangehörige und Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministeriums das Buch “Armee im Aufbruch”, in dem obiges verbreitet wird, in den höchsten Tönen loben.
So schreibt etwa Oberst Uwe Hartmann vom “Kommando Heer” in seinem dem Buch vorangestellten Statement, der Sammelband biete “faszinierende Einblicke in die Gedankenwelt junger Offiziere” und liefere sowohl “innovative Ideen” als auch “kritische Reflexionen”.

Unter Bilderstürmern

bildersturm

Mitglieder des so genannten “Islamischen Staats” zerstören jetzt Statuen und vor-islamische Kunst in den Museen von Mossul.

Wieso kommt mir das jetzt bekannt vor?
Der reformatorische Bildersturm war eine Begleiterscheinung der Reformation im 16. Jahrhundert. Auf Weisung reformatorischer Theologen und der zum neuen Glauben übergetretenen Obrigkeit wurden Gemälde, Skulpturen, Kirchenfenster und andere Bildwerke mit Darstellungen Christi und der Heiligen sowie weiterer Kirchenschmuck − teilweise auch Kirchenorgeln − aus den Kirchen entfernt. Die Bildwerke und Schmuckgegenstände wurden teils verkauft oder anderweitig in Privatbesitz überführt, teils vernichtet oder beschädigt. (…) Durch den Bildersturm gingen sehr viele Kunstgegenstände des Mittelalters unwiederbringlich verloren.

Ich höre es klirren.

Zwangskirchensteuer

Humanistischer Pressedienst (hpd) (via Fefe): “Wie ein Franzose in Berlin Kirchensteuern zahlt”. Lesenswert!

Ceterm censeo: Deutschland ist noch kein säkularer Staat.

Das Gewürm zertreten

justizjustiz

Ist schon interessant, mit welchen Metaphern sich die Justiz vor dem Volk, in dessen Auftrag sie handelt, darzustellen beliebt.

Könnte etwas bedeuten oder: Troll, troller, am trollsten

troll

Ein Troll trollt in einem Troll-Blog (via Fefe): “Ich war nun just dieses Wochenende in Berlin und wie Du weißt, ist die Humboldt Uni just grade einen guten Kilometer von der amerikanischen Botschaft entfernt. Jedenfalls ist es die Uni, die der Botschaft deutlich am nächsten liegt. Könnte was bedeuten. Ok, die Russen sind noch näher an der HU.”

Genau. Die Juden und Putin sind schuld am Feminismus. Und die Nazis und die “linksgrünen Gutmenschentrullas” kommen auch irgendwie vor.

Female Warriors [Update]

Und gleich noch etwas von My Modern Met: “Historical Portraits of African Female Warriors by Street Artist YZ”.
The historical portraits reference the highly-trained military women of the First Franco-Dahomean War in the 1890s, who, according to accounts, were actively fighting and killing the French.

Genial. So kann man Geschichte auch lernen. Unglaublich eindrucksvolle Gesichter. Mich würde interessieren, wo die Künstlerin (“French Street Artist YZ”) das her hat. Gibt es die “Female Warriors” irgendwo in einem Fotobuch?

Vgl. Brooklyn Street Art:
“I want to show warriors from ancient times; revolutionists, anti-colonialists, intellectual women who have written the story of Africa. We need figures to be proud of our roots, to keep fighting for our rights, and to write the story of tomorrow.”

Superselected.com:
The African Kingdom of Dahomey (modern day Benin) lasted from about 1600-1900. In 1729, an all-female militia organized and became a respected force within the kingdom. Eventually, the militia became so highly respected that King Ghezo, king of Dahomey from 1797 to 1818, ordered all of the families in the kingdom to send their daughters in to be considered to join the militia. Only the fittest and strongest women were chosen.

Ich glaube nicht, dass so etwas in deutschen Schulen gelernt wird. Dafür gibt es aber Religionsunterricht. Um Geschichte zu lernen, muss man eben manchmal mit dem Computer spielen.

[Update] Ich habe noch etwas gefunden: “Dahomey’s Women Warriors”. Und mit der Google Bildersuche natürlich.

Persischer Untergrund

My Modern Met: “Expressive Photos Reveal a Rare, Alternative View of Iran”. Ansehen!

Die spinnen, die

olympia

Ich will sie nicht, und ich wurde auch nicht gefragt. Eine Volksabstimmung in Berlin würde das klären, aber davor haben sie Angst.

(Das Schild links hat nichts damit zu tun.)

Weder Reife noch können

“Berliner Hundehalter haben im Allgemeinen weder die Reife noch das Können, Hunde zu halten. Der durchschnittliche Berliner Hundehalter hat keine Ahnung, was er da eigentlich mit seinem Tier tut und er hat auch kein Interesse, daran irgendetwas zu ändern.” (Kiezneurotiker)

Das musste mal gesagt werden, vor allem die zweite Hälfte des Satzes.

Timeo Danaos et dona ferentes, Heinz!

Johannes Schneider dankt im Tagesspiegel dem (bald zurücktretenden) Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky. Seine Laudatio kann ich unterschreiben. Motto: Timeo Danaos et dona ferentes!

Durchs wilde Hadramaut

Wer etwas über die aktuelle Situation im Jemen wissen will, lese nicht deutsche Medien, sondern Al Jazeera:
An Al Jazeera correspondent in Aden said that the Southern Movement, a group which outrightly rejected rule by the Houthis, deployed its fighters to protect the port city from possible attack.

The group, which demands a return to the full independence of the southern region enjoyed from 1967 to 1990, had earlier raised the former flag of South Yemen over Aden’s airport and a security headquarters building.

Die gebildete ältere linksradikale Generation wird sich an die “sozialistische” Verfassung des Süd-Jemens der 70-er Jahre erinnern.

Lighting up your language!

taschenlampetaschenlampe

Ich habe mir eine aufladbare Canwelum LED Taschenlampe zugelegt. Als Schmankerl obendrauf gab es eine Anleitung, die mich herzlich lachen ließ. Die angebliche “Strict Quality Control” findet offenbar bei der Sprache nicht statt.

Ich bin beleidigt

charlie hebdo

Was ich noch sagen wollte: Meine atheistischen Gefühle werden immer dann provoziert und sehr beleidigt, wenn Verehrer höhere Wesen beleidigt sind, wenn man sich über ihre lächerlichen frommen Märchen lustig macht.

BTW: Je suis Burks

je suis

Homo homini Deus est oder: Allah, Jahwe, Gott gibt es nicht

MohammedDer Narr sagt in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott. (Psalm 14,1)

Der Weise sagt es der Welt.

“Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf (…) Gott nach seinem Bilde.” (Ludwig Feuerbach: Vorlesungen über das Wesen der Religion, Leipzig 1851, XX. Vorlesung)

Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur (Ehrgefühl), ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.
(Karl Marx: Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie; in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f, zitiert nach MEW, Bd. 1, S. 378-379)

Das musste jetzt gesagt werden. Übrigens: Religion raus aus den Schulen.

MH370 was ‘shot down by US military’, claims former French airline boss

Eine interessante Theorie verbreitet RT: “A former French airline CEO Marc Dugain claims that the US may have shot down Malaysian Airlines flight MH370 and then covered it up, adding to a rash of conflicting theories about the missing plane.”

Bevor die Bandera-Versteher jetzt aufheulen, RT sei doch Putins Propaganda-Sender: Die Story stammt von Paris Match.

Weihnachten neudeutsch

via >b’s weblog

Land of Ice

Demilked: “37 Photographic Proofs That Iceland Is A Miracle Of Nature”. Unglaubliche Fotos…

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