Konquistadoren wiedergefunden

Jetzt habe ich den Umzug innerhalb meiner Wohnung so gut wie abgeschlossen, mal abgesehen davon, dass die Rechner immer noch in meinem früheren Arbeitsraum stehen, weil ich noch keinen blassen Schimmer habe, wie ich das Telefonkabel durch die Wand nach drüben gezogen bekomme.

Beim Ausräumen meines Tresors fielen mir drei Disketten (ja, diese viereckigen Dinger von gaaaanz früher!) in die Finger. Und siehe, ich hatte das lange vergeblich gesuchte Backup meines historischen Romans “Die Konquistadoren” in den Fingern.

Ich hatte schon vor ein paar Jahren die Rechte am Werk zurückbekommen. Das Buch scheint noch immer begehrt zu sein, weil es kaum antiquarische Ausgaben gibt. Vielleicht setze ich mich in einer stillen Stunde hin und bereite die gut 500 Seiten als pdf auf (Original: Word, September 1998). Aber wer liest ein 500 Seiten langes pdf auf dem Monitor oder druckt es gar aus? Oder sollte ich mich mit E-Books beschäftigen?

Rezension: Die Online-Durchsuchung

Eine sehr ausführliche Rezension des Buches “Die Online-Durchsuchung” findet man auf solon-online.de. Patrick Grete schreibt: “Beim Lesen dieses Teils des Buches kommt man aus dem Staunen über diese Vorgänge nicht heraus. Steht es so schlecht um den Journalismus in Deutschland? ”

Die Ente ist quietschfidel

Online-DurchsuchungDas Thema hatten wir schon tausendundeine Nacht lang. “BND infiltrierte Tausende Computer im Ausland”, schreibt Spiegel online, suggeriert dem Geheimdienst magische Fähigkeiten und unterstellt damit auch den Inland-Schnüfflern, dass die das könnten – “online” durchsuchen. Wahr wird es dadurch nicht, zumal das Nachrichtenmagazin keine zwei unabhängigen Quellen vorweisen kann, sondern offenbar nur von den üblichen Verdächtigen gebrieft worden ist.

Im Detail sieht es dann ganz anders aus. “Computer im Ausland” wurden “infiltiert”. Wie denn? “Dabei seien zum Teil Festplatteninhalte heimlich kopiert und nach Pullach übermittelt worden.” Aber nicht online. Behauptet auch niemand. Von Keyloggern ist die Rede. So etws funktioniert natürlich, wenn ein Agent einen physischen Zugriff auf einen ungeschützten Rechner hat. Oder ein Spitzel eiin V-Mann und ein anderes fieses Subjekt.

Damit ist die Quellenlage bei Spiegel online aber auchsc hon erschöpft. Die Kurzmeldung – die PR-Nachricht des BND- wird nur deshalb zu einem Artikel, weil man noch willkürlich alle anderen möglich Fälle nachschiebt wie den Farhangs (Vgl. “Bundestrojaner beim Afghanen?” Burks’ Blog, 25.05.2008)

Das alles, Herrschaften, sind keine “Online-Durchsuchungen”, wie sie der Volksmund versteht. Das ist einfach nur Agitprop und Meinungsmache für den Überwachungsstaat..

Der Staat bei dir zu Hause

Rezension unseres Buches in der taz (03.01.: “(…) Was den Glauben an den “Bundestrojaner” am Leben erhalte, sei nichts anderes als Ignoranz in Sachen Computertechnik und der Mythos von der Allmacht des “Hackers”. Die etablierten Medien hätten allesamt in der Berichterstattung über die Onlinedurchsuchung regelmäßig versagt, so die Kritik der Autoren. Praktisch durchgehend sei nach dem System “Stille Post” verfahren worden: Einer schreibt vom anderen ab, und am Ende bestätigen sich Halb- oder Unwahrheiten von selbst. Schröder belegt diese These mit umfangreichem Quellenmaterial und Fußnoten. Das macht die Lektüre des Buchs nicht elegant, war aber in diesem Fall wohl unvermeidlich – schließlich will, wer solch einen Vorwurf äußert, am Ende nicht selbst bezichtigt werden, unsauber recherchiert zu haben. (…)”

Tron – Tod eines Hackers

Tron

Heute vor zehn Jahren, am 17. Oktober 1998, verließ der Hacker Boris Floricic, auch bekannt als “Tron“, die Wohnung seiner Mutter. Am 22. Oktober wurde er erhängt in eimem Britzer Park aufgefunden. Ich habe das Buch Tron – Tod eines Hackers geschrieben, das 1998 bei Rowohlt erschienen, aber schon seit langem vergriffen ist. Daher biete ich das Buch seit August 2002 als Online-Ausgabe [via Paypal] an.

Aus dem Vorwort zur Online-Ausgabe:

Die Nachfrage nach dem Buch “Tron – Tod eines Hackers” hält bis heute an. Deshalb habe ich mich entschlossen, das Buch zum Download auf meiner Website anzubieten. (…) Ich habe versucht, die zum Teil heftigen öffentlichen Auseinandersetzungen – vor allem im Usenet – auf der Website zum Buch so weit wie möglich zu dokumentieren. Die Verschwörungstheorien zum Fall “Tron” reißen nicht ab, obwohl kaum noch jemand mit den Details des Falles vertraut ist. Neue Tatsachen wurden bisher nicht bekannt, auch wenn das die Anhänger der Mordthese behaupten. Davon kann sich jeder überzeugen, der die Korrespondenz durchforstet, die etwa auf www.tronland.de einzusehen ist. Die wütenden Tiraden gegen den Autor seitens einiger Mitgliedes des “Chaos Computer Club” sprechen für sich und brauchen nicht weiter kommentiert zu werden.

Der Autor bleibt daher bei seiner These, dass es sich um einen Suizid handelte. Nicht alle Hinweise, die dafür sprechen, können und sollten öffentlich diskutiert werden. Die Untersuchungsergebnisse der Mordkommission sind ohnehin eindeutig. Auch die angeblichen “Recherchen” des “Chaos Computer Club” haben bisher weder ein mögliches Motiv für einen Mord noch mögliche Täter nennen können. Man gibt sich mit einem öffentlichkeitswirksamen, aber sinnfreien Geraune über “Geheimdienste” und andere finstere Gesellen zufrieden. Die These, dass Hacker gefährlich leben, entspricht nicht der Realität, sondern dient nur ein Mittel, sich selbst zu inszenieren. Auch hierzu wurde und wird der Mythos um Tron benutzt.

Tron
Hacking In Progress 97, Tron (Mitte, sitzend) erläutert “die Geheimnisse der Smartcards” – Telepolis-Archiv

Aus dem letzten Kapitel:

Auch im Berliner Chaos Computer Club hat Boris F. keine wahren Freunde gefunden. Er sei immer sehr früh am Abend wieder gegangen, erinnert sich Andreas Bogk, der ihm mit am besten kannte. Das bestätigen die, die mit dem Club nichts, aber mit Tron viel zu tun hatten. Seine Familie sei ihm “heilig” gewesen. “Er hat seiner Mutter immer und sofort Bescheid gesagt, wenn er nicht rechtszeitig zu Hause sein konnte. Das war seine typische Charaktereigenschaft.” Und Andreas H., Boris’ Geschäftspartner, ist der Meinung, sein Freund sei kein Mitglied des CCC gewesen. Das habe der ihm so geschildert. “Ich kann mich mit einigem von dem identifizieren, was die machen”, habe Boris gesagt, “die machen aber viel Scheiss’.” Boris habe über den CCC – vielleicht nicht ganz ernsthaft – gespottet: “Zu viel Gelaber, zu viel Gekiffe, zu wenige Gespräche über Technik.” – “Tron ist nie zu Feten gegangen.” (…) Von Andreas Bogk wird behauptet, er sei der einzige, der Boris jemals in dessen elterlichen Wohnung aufgesucht habe. Genau weiss das niemand, weil Boris’ Mutter meistens tagsüber arbeitete und er allein zu Hause war.

Martin Ebert zitiert in einem Brief an den Autor ein prominentes Mitglied des Berliner CCC mit den Worten, dass es zwischen Boris und dem Chaos Computer Club “praktisch keinen fachlichen Kontakt” gegeben habe. “Er kam wohl zwar zu den Wochentreffen ccc/bln, setzte sich aber in die Ecke und lötete.” Eberts Vermutung: “Es gab eine (lose) Gruppe von Milchbärten. Die war praktisch autonom. Der Knabe [Tron., B.S.] war schüchtern, nach innen gerichtet, möglicherweise ordentlich Selbstzweifel, abgelöst von Höhenflügen.” Boris sei möglicherweise real oder in den Gedanken anderer zu einer Bedrohung geworden. “Vielleicht haben die das aus Großmannssucht sogar verstärkt. (…)”

Boris F. hat sich im letzten Jahr seines Lebens intensiv mit dem vor zehn Jahren verstorbenen Hacker Karl Koch auseinandergesetzt – und mit dem Mythos, der sich um dessen Person rankt. Die mysteriöse, brüchige Person des posthumen Helden eines Films ragt überlebensgross aus den Anfängen des Hacker-Milieus in die Szene der neunziger Jahre. Davon hat Tron erzählt – das Thema schien ihn zu fesseln. Zum Mythos wird jemand, der keine Gelegenheit bekommt, sich dem Leben zu stellen – von James Dean bis Lady Di, von Che Guevara über Bob Marley bis Jimmy Hendrix. Ein Mythos muss vage, schillernd und geheimnisvoll sein, um denjenigen, die ihn für sich ausnutzen, genügend Projektionsfläche zu bieten. Es geht nicht darum, was die mythische Person real war oder was sie getan hat, sondern darum, was die anderen glauben und hoffen.

Der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy soll gesagt haben: “Der grösste Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge, sondern der Mythos.” Der Mythos Tron wird weiterleben, so wie der reale Tron es sich gewünscht hätte.”

Die Online-Durchsuchung

Eine Kurzrezension unseres Buches “Die Online-Durchsuchung” hat Compliance-Magazin.de verfasst: “Ein Buch das die technische Machbarkeit der Online-Durchsuchung in Zweifel zieht: ‘Man kann angesichts der technischen Voraussetzungen kaum glauben, dass jemand ernsthaft über das Vorhaben einer ‘Online-Durchsuchung’ als Ermittlungsmaßnahme diskutieren möchte’, schreiben die Autoren Burkhard Schröder und Claudia Schröder in dem neuen Telepolis-Buch ‘Die Online-Durchsuchung’. Sie kritisieren den Hype, den das Thema in den Medien verursacht hat und sehen in der Online-Durchsuchung vor allem ‘eine politische Absichtserklärung und Drohgebärde’. Insofern soll das Buch vielleicht auch unbewusst dem Leser die Angst vor der Allmacht des Staates nehmen.”

Die Online-Durchsuchung

Der dpunkt-Verlag hat gestern zum Erscheinen unseres Buches “Die Online-Durchsuchung” eine Pressemeldung herausgegeben. “Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen und Rezensionsexemplare: Antje Nicklas, dpunkt.verlag GmbH, Ringstraße 19 B, 69115 Heidelberg, Telefon: 0 62 21/14 83-0, E-Mail: nicklas@dpunkt.de“.

Aber wenn man dorthin eine Mail schickt, kommt zurück.” ich bin zur Zeit nicht erreichbar. Bitte wenden Sie sich an meine Kollegin, Julia Marjanovic, marjanovic@dpunkt.de.” Und warum schreiben die eine nicht direkt erreichbare E-Mail-Adresse in eine aktuelle Pressemeldung? Na gut. Damit muss man offenbar leben.

Bücheritis

Endlich. Nachdem gerade unser Buch erschienen ist, muss ich jetzt schleunigst weitermachen. Gestern habe ich das Exposé für ein Jugendbuch an meinen Agenten geschickt, heute das Exposé für einen weiteren historische Roman. Zudem arbeite ich mit anderen Leuten an einem Fotoband, für den ich die Texte verfasse. Das wären dann die Bücher 15, 16 und 17. Reich wird man daduuch nicht, außer man schreibt Titel wie “Frauen atmen selber” oder kommt oft in der Glotze vor, ganz gleich, wie und mit wem oder was. Mitte November habe ich übrigens einen langen Artikel im Rheinischen Merkur, worüber, verrate ich noch nicht. Mehr demnächst in diesem Theater.

Die Online-Durchsuchung – Leseproben

Unser Verlag hat jetzt einige Leseproben unsere Buches “Die Online-Durchsuchung” online gestellt.

Die Online-Durchsuchung

Online-Durchsuchung

Endlich ist es da – wir haben heute die ersten zwei Exemplare unseres neuen Buches bekommen. Es wird heute auch an die Buchhandlungen ausgeliefert.

Burkhard und Claudia Schröder: Die Online-Durchsuchung – Rechtliche Grundlagen, Technik, Medienecho, 190 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-936931-53-2, 16 Euro (D) / 16,5 Euro (A) / 28 sFr

[Neue Kategorie in Burks' Blog: "Die Online-Durchsuchung" - Alles zum Buch, Rezensionen usw.]

Der Trojaner-Hoax, die Wasweissichwievielte

Online-DurchsuchungIn Telepolis lese ich in einem Interview mit Rechtsanwalt Dr. Fredrik Roggan: “Dass Online-Durchsuchungen in der Vergangenheit aber anderweitig ohne Rechtsgrundlage durchgeführt wurden, steht zweifelsfrei fest.”

Ach ja? Ich wäre doch sehr gespannt, welche Fakten dafür vorgebracht werden können. Dass es keine Rechtsgrundlage gab, in Bayern schon gar nicht, mag unstrittig sein. Aber es gab bisher auch keine real existierenden “Online-Durchsuchungen”.

Mit dem Thema ist es ähnlich wie mit dem Gottesbeweis. Nicht die Atheisten müssen beweisen, dass es keinen Gott gibt, sondern die Verehrer höherer Wesen, dass es einen gibt. Erfreulicherweise kann man an der Chronologie der Medienberichte zweifelsfrei nachweisen, dass alle voneinander abgeschrieben haben und die These, es habe “Online-Durchsuchungen” im Sinne Schäubles und Zierckes gegeben, schlicht frei zusammengefaselt wurde. Ich darf eine kurze Passage unsere Buches Die Online-Durchsuchung als Appetizer zitieren? (Erscheint am 29. diesen Monats)

Online-Durchsuchung zum Aussuchen
- Sueddeutsche.de (07.12.2006): “‘Es gab bereits Einzelfälle in Strafverfahren, bei denen richterlich angeordnet solche Durchsuchungen stattgefunden haben’‘, sagt Dietmar Müller, Pressesprecher des BKA in Wiesbaden. Das Verfahren sei relativ neu und erfolge ausschließlich in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft und mit richterlichem Beschluss. Aus ”ermittlungstechnischen Gründen‘’ könne Müller nicht sagen, wie die digitale Spionage technisch funktioniert.”
- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Korte, Petra Pau, Kersten Naumann und der Fraktion Die Linke (22.12.2006, Drucksache 16/3787):
“Seit wann wenden deutsche Sicherheitsbehörden das Instrumentarium des ‘heimlichen Abziehens von Daten auf fremden Computern mittels spezieller Software” (Online-Durchsuchung) an?” – “Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über in Ermittlungsverfahren durchgeführte Online-Durchsuchungen vor.”
- Heise Newsticker (25.04.2007): Bundesregierung gibt zu: Online-Durchsuchungen laufen schon.
“Zur Anzahl der bisher durchgeführten verdeckten Netzermittlungen gab die Bundesregierung keine Auskunft. Dem Vernehmen nach gibt es aber noch Probleme bei der praktischen Durchführung der Online-Durchsuchungen. So soll von Regierungsseite beklagt worden sein, dass so viele Daten gesammelt worden seien, dass man ihrer nicht Herr habe werden können.”
- Tagesschau.de (27.04.2007): “Seit 2005 haben deutsche Geheimdienste nach Angaben des Bundesinnenministeriums knapp ein Dutzend Privatcomputer heimlich via Internet durchsucht.”
- Tagesschau.de (28.04.2007, Wolfgang Wieland im Interview): “Wir gehen auch davon aus, dass das noch nie richtig geklappt hat. Es gab technische Schwierigkeiten. Das Einschleusen hat nicht geklappt..”
- Spiegel Online (09.07.2007, Wolfgang Schäuble im Interview): SPIEGEL: “…wie etwa die heimlichen Online-Durchsuchungen zeigen. Die haben die Sicherheitsbehörden ohne gesetzliche Grundlage jahrelang angewandt. Schäuble: Moment. Es gab einen Anwendungsfall im Inland.”
- Focus Online (05.01.2008): “Reda Seyam klickte laut FOCUS die getarnte E-mail der Verfassungsschützer an und aktivierte so die erste und bislang einzige Online-Durchsuchung in Deutschland.”
- Bundesverfassungsgericht (27.02.2008): “Vereinzelt wurden derartige Maßnahmen durch Bundesbehörden bereits ohne besondere gesetzliche Ermächtigung durchgeführt. Über die Art der praktischen Durchführung der bisherigen ‘Online-Durchsuchungen’ und deren Erfolge ist wenig bekannt. Die von dem Senat im Rahmen der mündlichen Verhandlung angehörten Präsidenten des Bundeskriminalamts und des Bundesamts für Verfassungsschutz haben mangels einer entsprechenden Aussagegenehmigung keine Ausführungen dazu gemacht.”
- Spiegel Online (01.03.2008): “Die beiden bekannten Fälle von Online-Durchsuchungen wurden gegen den Berliner Islamisten Reda S., der gute internationale Kontakte in die Dschiahd-Szene [sic] unterhält, und einen Iraner geführt, der der Proliferation verdächtigt wurde.”

Aber weil Juristen den Journalisten irrig über den Weg trauen, ist der Hoax aus der Mediensphäre in die juristische Fachliteratur eingesickert. By the way: Ich habe beim Verlag das Buch Roggans “Online-Durchsuchungen” angefordert bzw. ein Rezensionsexemplar. Es ergab sich folgende hübsche Korrespondenz:

xxxxx@bwv-verlag.de schrieb:
> Haben Sie bitte Verständnis, dass wir Rezensionsexemplare nur abgeben
> können, wenn uns eine feste Besprechung mit genauer Angabe der
> Zeitschrift, in der die Besprechung aufgenommen wird, genannt wird.

Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, dass es auch freie Journalisten gibt, die vorab nicht sagen bzw. bestimmen können, wo eine Rezension erscheint. Aber dann rezensiere ich das Buch “Online-Durchsuchungen” eben nicht. Sie werden sicher zahllose festangestellte Redakteure kennen, deren Redaktionen das Buch anfordern und sachkundig besprechen
werden.

Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Schröder

Die Online-Durchsuchung

Guten Morgen Herr Schroeder,
leider ist das Buch noch nicht erhaeltlich.
Auslieferungstermin ist der 29.09.2008.

Online-Überwachung

Heise.de: “Wirtschaft warnt vor Online-Durchsuchungen von Computern”. By the way: Unser Buch soll in der nächsten Woche im Buchhandel erhältlich sein. Ich habe aber noch kein Exemplar erhalten. Also noch ein paar Tage Geduld bitte, ich werde das Erscheinen hier feierlich verkünden.

Die Online-Durchsuchung, revisited

Ankündigung des dpunkt-Verlages: “‘Die Online-Durchsuchung’ ist das erste Sachbuch, das sich dem umstrittenen Thema widmet. Die Autoren zeichnen kritisch die widersprüchliche Berichterstattung in den Medien nach, beschreiben die Technik und deren Grenzen, heimlich in fremde Rechner einzudringen und fassen die weit verstreute, schwer zugängliche und oft einem Laien nicht verständliche juristische Fachliteratur zur “Online-Durchsuchung” zusammen. Die aktuelle Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts wird berücksichtigt. Das Buch richtet sich nicht nur an Juristen, IT-Fachleute und Journalisten. Es ist so geschrieben, dass es für ein breites Publikum eine interessante Lektüre bietet. Die Autoren beantworten auch ausführlich eine Frage, die viele interessiert: Kann man sich vor einer Online-Durchsuchung schützen?”
Erscheint voraussichtlich Juli 2008, ca. 180 Seiten, Broschur, ISBN-13 978-3-936931-53-2, ca. 16 Euro (D) / 16,5 Euro (A) / 28 sFr

Onlinedurchsuchung kommt nicht

Ich muss der Verschwörungstheorie von ZEIT online widersprechen. Die Online-Durchsuchung kommt nicht. Aber da ich gerade bei der Endredaktion des Buchmanuskripts zum Thema bin, habe ich keine Zeit, dazu jetzt schon mehr zu sagen.

Deutsche und Neger

Habe gerade gefunden, dass die nette Rezension von Christoph Dieckmann in der ZEIT (52/200) über mein Buch “Nazis sind Pop” auch online ist. Titel: “Deutsche und Neger”.

Jimi Hendrix und die Online-Durchsuchung

Ich schreibe gerade an unserem Büchlein und höre dabei Voodoo Child. Jimi, höheres Wesen, was hätte ich gegeben, bei diesem Konzert dabei gewesen zu sein! Normalerweise höre ich keine Musik, während ich schreibe, aber DAS ist unwiderstehlich. “Wow thats what i call rock”! Leider habe ich davon keine CD. Kann mir mal jemand kurz ein mp3 rüberschieben? Wenn ich mir dagegen die geklonten Bohlen-Büblein von heute ansehe mit ihrer stromlinienförmigen akustischen Scheiße…

Gleich nach Jimi kommen Rory Gallagher [simply the best: Irish Tour 1974, habe ich damals 1000 Mal gehört...] und Chantel McGregor – zum Glück lebt die ja noch.

Die Online-Durchsuchung

Die Online-Durchsuchung

Burks proudly presents, hier exklusiv. Erscheint Anfang September 2008.

Wahl in Hamburg

Die dümmsten Sätze der Woche stammen von Michael Naumann (SPD). Im ZDF sagte er sinngemäß: Alle Parteien müssten mit allen reden. Die SPD rede aber nicht mit der Linken. Ich nenne so etwas schizophren oder schlicht bekloppt. Aber Naumann ist bekanntlich geborener Ossi, da verwundert das nicht.

By the way: Ich kenne Naumann noch aus seiner Zeit bei Rowohlt. Ich schrieb gerade mein Buch Neonazis und Computernetze. Naumann, so sagte mir damals meine Lektorin, habe persönlich interveniert, um einige Passagen zu entschärfen. Ich wollte aus dokumentarischen Gründen eine der in den Mailbox-Netzen kursierende “Bombenbauanleitungen” abdrucken. Das wurde verboten – kurz vorher hatte es das Attentat in Oklahoma gegeben. Naumann war also schon immer ein Weichei.

Nazis sind Pop

Die Website zu meinem Buch “Nazis sind Pop” ist jetzt auch aktualisisert worden, inklusive einer Runderneuerung der Links.

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