Ein Quantum Plutonium (8 von 8)
Was bisher geschah: [Folge 1] [Folge 2] [Folge 3] [Folge 4] [Folge 5] [Folge 6] [Folge 7]
Mein Name ist Moore, Roger Moore! Also weg mit dem Koffer in ein Raumschiff-Wrack, das hier zufällig herrenlos herumschwebte. Und mit der nächsten Rakete auf eine einsame Insel….
Katharina, gib es zu: Du heißt in Wahrheit Camille und bist eine bolivianische Agentin? Oder bist du doch der Avatar von Olga Kurylenko?
“An deiner Stelle würde ich nicht allzu sehr den harten Burschen spielen, Yuroki. Bei mir nicht, jedenfalls.” – “Ich bin nicht hart”, sagte ich….
…nur männlich.” – “Vielleicht mag ich männliche Männer nicht”, sagte sie.” – “Du bist ein Suppenhuhn”, sagte ich.
Aber das war schon wieder ein Dialog aus einem Chandler-Krimi – viel zu hartgesotten für eine 3D-Welt. Und eine Frage wurde gar nicht beantwortet:
Was ist das für ein Koffer neben meinem Laptop? Ich wollte den doch niemals wiedersehen!? Sag niemals nie…
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Thanks to the “models”, who joined the story and spent a lot of time just fur fun to make the photos: Dania Darian, Heavenly Mc Cullough, Hinnerk Allen, Kueperpunk Korhonen, Shadowriser Bamaisin, Tabatha Congrejo, Elena Razor, Ciquita Capalini, Moonlight Sorbet, Soleluna Despres, Siana Ansar, Clarabella Kuhn, Fabiana Ewing, Desire Savira (and some others). And special thanks to Katharina Ruttenberg, still my best friend in SL (und ein bisschen mehr.)
Ein Quantum Plutonium (7 von 8)
Was bisher geschah: [Folge 1] [Folge 2] [Folge 3] [Folge 4] [Folge 5] [Folge 6]
Wohin mit dem Plutonium-verseuchten Zündmechanismus? Ins Weltall damit! riet mir ein Wissenschaftler eines befreundeten Geheimdienstes. Also auf zum Saturn!
Auf dem Mond hatte man gerade eine Entdeckung gemacht, die vor allem die Theologie komplett umkrempeln würde. Der Papst war schon informiert worden und…
hatte sich zum Gebet zurückgezogen. Die Astronauten baten uns, ihnen nach unten zu folgen…
Irgendwo hatte ich diese Szene schon mal gesehen…ein Monolith. Kam das Alien nicht vom Jupiter – schon vor Adam und Eva? Wieso war es nach Second Life umgezogen?
Und wo war Hal? Ich sagte Katharina, sie solle sich nicht so lasziv an die glatten Flächen schmiegen – das führte zu Hämorrhoiden.
Außerdem wartete schon das nächste Shuttle. Wir mussten weiter. Ein Abschiedsgruß an Mutter Erde 2.0!
Schon in der Marsumlaufbahn wurde die Stimmung in der Crew zunehmend aggressiver gegen uns.
Als Saturn auftauchte, richtet der Erste Offizier eine Pistole auf mich: Ich solle endlich den verdammten Strahlenkoffer rauswerfen! Der könne uns alle umbringen.
Fortsetzung folgt.
Ein Quantum Plutonium (6 von 8)
Was bisher geschah: [Folge 1] [Folge 2] [Folge 3] [Folge 4] [Folge 5]
Die Frauenleiche sah aus wie meine Prarktikantin Elena. Hatte hier jemand Janwillem van de Weterings Ticket nach Tokio” gelesen und wollte mir Angst einjagen? Nur weg hier…
Am Morgen kam ich mit meiner Geheimwaffe im Koffer erschöpft an der Küste an, charterte eine Chessna und…
…flüchtete mich in die Arme von Katharina, die das tat, was man vom einem Uriza-Girl erwarteten kann.
Katharina hatte recherchiert, dass unsere Geheimwaffe nur der Zündmechanismus für einen Bombe war und wo die Bösen die Bombe in ein U-Boot verfrachten wollten! Wir legten uns auf die Lauer….
Überraschung! Auf frischer Tat ertappt! Zwei gegen drei – aber wer ist schneller?
Mein Uriza-Girl schlug sich beim Frauenboxen hervorragend – vermutlich hieß ihre Gegnerin Grace Jones.
Mit einem Molotov-Cocktail demolierte ich die Geheimwaffe der Gangster. Die virtuelle Welt war wieder einmal gerettet.
Wütend ballerten sie hinter uns her, trafen aber nicht – ganz wie in einem James-Bond-Film
Fortsetzung folgt…
Ein Quantum Plutonium (5 von 8n
Was bisher geschah: [Folge 1] [Folge 2] [Folge 3] [Folge 4]
Eine handliche Boden-Luft-Rakete löste das Problem nach einigen Schüssen, obwohl der unsichtbare Gegner…
…noch versucht hatte, eine Atombombe auf mich zu werfen. Ich überlebte. Hinter einer Baracke fand ich…
… ein klobiges Gerät, das für Arbeiten in verstrahlten Gebieten vorgesehen ist. Ein Geheimagent hat für jedes Fahrzeug einen Führerschein. Endlich sah ich…
…die Geheimwaffe.Seit wann leuchtet Plutonium grün? Ist das nicht eher silbern? Die Geigerzähler schlugen nicht an. Ich griff mir den Koffer…
…und schloss im nahegelegene Hangar einen Jeep kurz. Es handele sich um einen Notfall – ich sei vom klingonischen Geheimdienst, erklärte ich den verdutzten Fliegern, als…..
…ich mit Jeep und Koffer über Stock und Stein davonbrauste. Der virtuelle Dschungel verschluckte mich. Amazonien war gar nichts dagegen.
Nach zwei Stunden hatte ich mich verfahren. Die gute Nachricht: In Second Life fliegen auch in feuchtschwüler Witterung keine Moskitos herum und stechen Avatare.
Geheimagent und Privatdetektiv von virtuellem Leopard gefressen? Das glaubt mir sowieso niemand. Und waren das dort Maya-Ruinen hinter den Urwaldriesen?
Nein, das ist keine Eingeborene! Vermutlich nur ein Hologramm, um arme Avatare zu verwirren und ihnen einen Drogenrausch vorzugaukeln.
Mir schwante Böses. Die Stille war unheimlich. Keine Avatarseele zu sehen. Ich parkte den Jeep und schlich die Stufen zum Tempel hinauf.
[Folge 6].
Ein Quantum Plutonium (4 von 8)
Was bisher geschah: [Folge 1] [Folge 2] [Folge 3]
“Wir sollten nicht zusammen gesehen werden”, sagte die Schönheit. Ich hatte plötzlich das Gefühl, beobachtet zu werden.
Wieder eine Falle? Das ganze Gebäude begann plötzlich zu knirschen und in seinen Grundfesten zu erbeben…
und verschwand in einem Feuerball. Ein Hauch des Todes streifte mich…
Wo der Turm eben noch stand, gähnte ein riesiges Loch. Der Morgen stirbt nie, war ich mir gewiss, und ebensowenig der Avatar eines Geheimagenten….
Wer hinter mir her war, hatte nicht eingeplant, dass mein Fallschirm mich sicher auf die Erde zurückbringen würde.
Diese hübsche Mädchen überbrachte meine Botschaft an Heavenly McCullough. “Tausche Koffer mit Pistole gegen Informationen über Geheimwaffe mit Plutonium.”
Die schöne Heavenly McCullough war eine russische Agentin. Das sah man sofort an ihrer Kleidung. Zum Flirten war es jedoch zu kalt…
Ich gab ihr den Koffer mit der Pistole und sie mir die Koordinaten der Millitärbasis. “Seien sie vorsichtig”, riet sie mir, “auch wenn ihr Feind nicht Blofield heißt.”
Die Basis schien verlassen. Übte hier die Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion? Ich suchte mir Deckung….
Ein Kampfflugzeug tauchte urplötzlich am Himmel auf, und ein Maschinengewehr ratterte. Ich sprang….
… in das nächste Erdloch, gerade noch rechtzeitig, als eine Granate direkt neben mir explodierte.
Bevor der Kampfjet mich mit einem Bombenhagel belegen konnte, lief ich los. Nur gut, dass ich die richtigen Waffen gekauft hatte…
[Folge 5].
Ein Quantum Plutonium (3 von 8)
Was bisher geschah: [Folge 1] [Folge 2]
…mit Katharina zum Einkaufsbummel. Da Second Life in Kalifornien beheimatet ist, gilt das Waffenrecht der USA. Bazookas und Raketenwerfer für das heimische Wohnzimmer – alles kein Problem.
Der Mann mit dem goldenen Colt übertreibt. Für einen Geheimagenten wie mich schien mir die Waffe zu auffällig.
Haben die Russen eine Raumstation in Second Life? Dieser Astronaut trug eine Uniform der NASA. Und irgendwie sieht die Erde komisch aus.
Moonraker 2.0 heute ganz anders als 1979 – und das Shuttle fliegt ohne eine Boeing 747 um die Erde.
Keine Kosmonauten weit und breit. Houston, wir haben ein Problem! Schwebt hier eine Geheimwaffe herum?
Katharina ist ein echtes Uriza-Girl: Immer sexy, auch in Uniform, und nie um einen Spruch verlegen….
“Ist die Beule an deinem Bauch ein Suspensorium” fragte sie mich, “oder bist du nur ein bisschen schwanger?” Wir fanden übrigens nichts….
“Liebesgrüße aus Gigapolis” überbrachte mir diese Dame im Chat. Da träfen sich russische Kosmonauten. Wo zum Teufel ist Gigapolis?
Seit wann tragen Astronauten Kimonos und Miniröcke und seit wann haben Frauen Schwänze? Der Ort mit der atemberaubenden Aussicht heißt aber Gigapolis…
…und wird offenbar durch eine geheimnisvolle Energiequelle gespeist. Eine rauchige Frauenstimme hinter mir flüsterte:
“Man lebt nur zwei Mal, Yuroki, real und digital. Hier werden Frauen- und Männerträume Wirklichkeit.”
Mein Name ist Soleluna Despres. “Bring den Koffer mit der Waffe zu Heavenly McCullough. Sie arbeitet für eine virtuelle Waffenschieberbande. Wo sie ist, das das Plutonium nicht weit.”
[Folge 4]
Ein Quantum Plutonium (2 von 8)
Was bisher geschah: [Folge 1]
“Farewell, my lovely”, sagte Katharina schnippisch, als ich auch sie losschickte, um zu recherchieren, wer in Second Life eine Plutionum-Waffe besäße.
So gut wie Gemma Arterton sei sie schon lange. “Streng geheim und in tödlicher Mission” lautete die Parole – und dazu ein Quantum Plutonium.
Der erste Hinweis auf die Geheimwaffe kam von dieser Informantin: Treffpunkt in zwei Stunden an einem der gefährlichsten Orte in Second Life.
Natürlich war das eine Falle. Mich erwartete ein bis an die Zähne bewaffneter Elitesoldat, der mich sofort attackierte…..
….und mindestens den Schwarzen Gürtel besaß. Harte Schläge und Tritte brachten mich fast aus dem Gleichgewicht…
…und um ein Haar wäre ich in den Abgrund gestürzt. “Stirb an einem anderen Tag”, fuhr es mir durch den Kopf.
Wer den Avatar eines Privatdetektivs umbringen will, muss früher aufstehen – leben und sterben lassen!
Elena hatte sich mit einer Spionin getroffen, die aus der Kälte kam. Die Waffe mit dem Plutonium sei…
…auf einer Militärbasis im Osten versteckt. Eine russische Kosmonautin könnte mehr wissen. Ihr Name sei Soleluna Despres. Elena schickte mir…
Liebesgrüße aus Second Life, weil sie meinen Wagen zu Schrott gefahren hatte. Dumm gelaufen….
…aber ein virtueller Privatdetektiv hat immer ein Ersatzfahrzeug dabei, obwohl dieses für Geheimagenten unüblich ist.
Ich war im Plutoniumfieber. Vor der gefährlichen Mission musste ich jedoch meinen virtuellen Körper ertüchtigen und….
Ein Quantum Plutonium (1 von 8)
Wie schon jüngst angekündigt, hier ein Agenten- und Detektivroman aus Second Life, den ich ursprünglich zu kommerziellen Zwecken produziert hatte, aber leider nicht habe verkaufen können. Den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern mit feuilletonistischer Bildung sei es anheimgestellt, die Zitate und Anspielungen zu bemerken und einzuordnen. Viel Vergnügen beim Leser und Betrachten der noch nie gesehenen Fotos aus Second Life!
Mein Name ist Uriza, Yuroki Uriza. Ich arbeite als Geheimagent und Privatdetektiv in Second Life. Das Girl mit den Stöckelschuhen….
….ist nicht Olga Kurylenko, sondern Katharina Ruttenberg, meine rechte Hand. Katharina ist so hübsch wie Olga und ebenso treffsicher.
Meine Sekretärin heißt auch nicht Jane Moneypenny. Sie provoziert meine Kunden mit freizügigen Textilien und spielt auf meinem virtuellen Laptop Second Life.
Ein Geheimagent und Privatdetektiv muss auch als Avatar immer blendend aussehen und in verfänglichen Situationen eiskalt sein. Die Dame hier…
… möchte wissen, ob ihre Freundin mit Männern fremd geht. Philip Marlowe hätte trotz der gebotenen 800 Lindendollar abgelehnt – zu schlüpfrig.
Ich nehme solche Jobs gern an. Als Avatar-Lockspitzel kann man beim Cybersex Kaffee trinken oder telefonieren. Dieses “Beweisphoto” führte zu einer ernsten Beziehungskrise unter Frauen.
“Sind Sie aber groß”, sagt die nackte Dame. Sie heißt aber nicht Miss Carmen Sternwood und ist auch nicht Raymond Chandlers “Der große Schlaf” entsprungen.
Wenn ich gewusst hätte, welcher Scherereien mich erwarteten, hätte ich diese Kundin aus meinem Büro geworfen. Die großkalibrige Pistole…
… sollte ich als Honorar bekommen, zudem einen ganzen Koffer voller Dollar. Ich müsste dafür nicht viel tun….
…nur eine verschwundene Geheimwaffe wiederfinden. Vorsicht! Diese funktioniere mit hochgiftigem und radioaktivem Plutonium. Können Avatare überhaupt verseucht werden?
Meine Praktikantin Elena Razor kennt sich im kriminellen Milieu aus – Waffenschieber, Hehler, Zuhälter in Second Life.
Elena scheut vor keinem Mittel zurück, um an Informationen zu gelangen – und setzt die Waffen einer Frau effektiv ein.
[Folge 2]































































































