Woher haben die Pegidasten ihre Meinung?

>b’s weblog; Es handelt sich um “Was wollen die PEGIDA-Anhänger, wer sind die, wie ticken die?” von Thomas Hartung. Der Artikel zeigt nämlich anhand vieler Beispiele auf, wo die “Pegidesen” ihre Ideologie herhaben: aus genau den “Mainstream-Medien”, die sie selber ständig kritisieren (…) Hartung ist geradezu ein Parade-Rechtsextremer darin, wie er dann seine Wut in Hass umwandelt, und gegen noch schwächere richtet, statt sich mit denen anzulegen, die die anderen, von ihm zurecht kritisierten Missstände zu verantworten haben.

Full ack.

Fakten und immer an Nordkorea denken

Aus dem Heise-Forum: “Mal ist Nordkorea völlig pleite, die Menschen verhungern, fressen Gras, oder Kim Jong-un wurde umgebracht oder entmachtet, oder Kim Jong-un lässt seine Gefährten umbringen, dann ist Nordkorea wieder eine lächerliche Steinzeitkultur, nur um Tage später darüber zu berichtet, wie gefährlich Nordkorea ist. Und dann “hackt” Nordkorea Sony Pictures, stiehlt nahezu alle Daten des Unternehmens, wofür es mit einem landesweiten Telekommunikationsausfall besrtraft wird.

Könnte die verdammte Lügenpresse mal anfangen zu recherchieren und sachlich Fakten berichten?”

Die libysche Katastrophe

Malte Daniljuk auf Telepolis: “Wer etwas über den Irrationalismus europäischer Außenpolitik lernen will, muss sich mit Libyen beschäftigen. Ein Rückblick auf Libyen im letzten Jahr der Gaddafi-Herrschaft”.

Interessant, dass so etwas nur bei Telepolis zu finden ist. Das nenne ich freiwillige Gleichschaltung.

Zu spät gekommene innovative Konstruktionen

Spiegel online: “Von der ersten Rakete “V2″ bis zum 190 Tonnen schweren Panzer “Maus” – das sind die geheimen Waffen, von denen Adolf Hitler glaubte, dass sie den Vormarsch der Alliierten stoppen könnten. Auch wenn viele dieser innovativen Konstruktionen dazu zu spät kommen, sind viele Konzepte revolutionär und ermöglichen Jahrzehnte später Urlaubsreisen nach Mallorca und Flüge zum Mond.”

Journalisten in der Vertrauens-Krise

Meedia.de: “Das Ansehen von Journalisten war nie das Allerbeste. Doch dass es gleich so schlimm um den Berufsstand bestellt ist…Der Verein der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat Bürger aus 15 Ländern zum Ansehen verschiedener Jobs befragt. Das bittere Resultat: in Deutschland gehört der Beruf des Journalisten zu den Flop-Jobs.”

Das wundert mich nicht.

Bastardisierung oder: Kanake sagt man unter Umständen doch

Die Sprachpolizei informiert Der Tagesspiegel berichtet über eine Initiative, die sich “Neue deutschen Medienmacher” (NdM). [Berlin Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) VR 28575, offenbar nicht gemeinnützig.]

Anhand der Geldgeber weiß man gleich, wohin der Hase läuft – zum sprachpolizeilichen Lichterkettentragen. Staatliche Fördermittel abgreifen und dann etwas gefühlt politisch Korrektes propagieren, das niemand braucht – und den wissenschaftlichen Diskurs zum Thema (wir sind in Deutschland – keine ausländischen Wissenschaftler zitieren, bitte!) souverän missachten. Das ist die Idee, genau so wie bei den unzähligen Medien-Websites “gegen Rechts”, die zu Recht fast alle sang- und klanglos wieder eingestampft wurden.

Die Bertelsmann-Stuftung gibt Geld? Und die Geschäftsführerin heißt Vassiliou-Enz? Da weiß man, was man hat. Wer von der Bertelsmann-Stiftung etwas annimmt, macht sich politisch die Finger schmutzig. Damit ist für mich schon das ganze – ohnehin fragwürdige – Konzept diskreditiert. Da niemand nachdenken oder andere Quellen zum Thema zitieren wird als die PR-Abteilung des Vereins, und da auch alle fürchten, sie stellten sich außerhalb des Mainstreams (eine medienpolitische Todsünde), wird es kein wirklich kritisches Wort über diese “Neuen deutschen Medienmacher” geben, außer vielleicht von reaktionären Medien wie Focus – aber aus anderen Gründen.

In Kreuzberg, fast direkt an der Oberbaumbrücke, gab es schon vor dem Mauerfall eine Kneipe, die sich “zum Kanaken” nannte. Die Betreiber waren Deutschtürken, die das Wort ironisch aufgriffen. Was würde denn unsere Sprachpolizei dazu sagen? Melden, durchführen, verbieten?

Operation Socialist oder: Verschlüsselung funktioniert

encryption

Schließlich ist es in demokratischen Gesellschaften keine Illusion der Freiheit, zu sagen, dass wir nicht angemessen erklären können, warum die Medien so einseitig berichten, als ob sie vom Staat genau instruiert würden, was sie drucken oder auf den Bildschirm bringen sollen. Warum tendiert eine so große Zahl von Journalisten, die sich nur auf ihre ‘Freiheit’ berufen, auf eigenes Risiko zu publizieren, dahin, ganz spontan und ohne Zwang immer wieder eine Weltauffassung zu reproduzieren, die sich innerhalb der selben ideologischen Kategorien bewegt? Warum verwenden sie immer wieder ein so eingeschränktes Repertoire innerhalb des ideologischen Feldes Selbst Journalisten, die sich als Störenfriede verstehen, scheinen oft von einer Ideologie imprägniert zu sein, zu der sie sich nicht bewusst bekennen und die sie stattdessen ‘schreibt’. (…)

Deshalb nützt es nichts, wenn Leute sagen, ‘natürlich leben wir in einer freien Gesellschaft, die Mediensind frei’ darauf zu antworten. ‘nein, sie agieren nur unter Zwang des Staates’. Wenn es es doch nur täten! Wir müssten dann nur die vier oder fünf Aufsichtsbeamten durch Leute von uns ersetzen.” (Stuart Hall: Ideologie, Identität, Repräsentation – Ausgewählte Schriften 4, Argument Verlag Hamburg 2004, S. 47)

Das frage ich nicht immer, wenn ich die Berichte über die zahllosen aktuellen Überwachungs”skandale” lese. The Intercept berichtet ausführlich, wie der britische Geheimdienst den belgischen Provider Belgacom mit Malware infizierte. Was lehrt uns das? Nichts, wenn man den Medien glaubt. Niemand stellt die Systemfrage. Empörung ist aber nichts, was weiterhilft. Ich empöre mich sowieso nicht, weil ich von der herrschenden Klasse und ihren Helfershelfern gar nichts anderes erwarte. So what? Kann es wirklich sein, dass kein einziger Journalist in ganz Deutschland auf die Idee kommt zu fordern, man müsse vielleicht den Kapitalismus an sich ein wenig kritischer sehen?

(Es tut mir leid, aber ich habe es aufgegeben, deutsche Mainstream-Medien zum Thema Überwachung zu rezipieren: ich ärgere mich zu sehr über den Quatsch, den ich dort lesen muss – die Hälfte von dem, was gesagt werden müsste, fehlt, und der Rest ist meistens missverständlich und fehlerhaft.

Sogar Heise nehme ich nicht aus: …die anvisierten Ingenieure ‘gejagt’ worden. Die konnten dann individuell mit Malware angegriffen und ihre Computer infiziert werden. Dafür seien sie wohl per ‘Man-in-the-Middle’- oder ‘Man-on-the-Side’-Angriff auf eine gefälschte LinkedIn-Seite geleitet worden, wo ihnen Malware untergeschoben wurde.

Fakten, Fakten, Fakten will ich wissen – sollten die Betroffenen wirklich so bescheuert gewesen sein, um auf simple Phishing-Angriffe hereinzufallen? Dann geschieht ihnen ganz recht, und man könnte zusätzlich beruhigt sein, dass dem englischen Geheimdienst offenbar nicht viel einfällt. LinkedIn: “Connect, share ideas, and discover opportunities” – muahahahaha.)

Die gute Nachricht: Verschlüsselung funktioniert, wobei die Verschlüsselung der Inhalte noch wesentlich sicherer ist als Transportverschlüsselung, weil es weniger Fehlerquellen und Angriffspunkte gibt. Ein Journalist, der den Unterschied gar nicht kennt und ihn auch nicht erwähnt, hat eben auch nichts begriffen und verwirrt die Leute nur, die sich gern mit dem Thema beschäftigen, aber nicht wissen, wie sie das anstellen sollen.

Interessant, dass Stuart Hall “wir” schrieb und damit die “Linke” meinte. Auch so etwas würde ein deutscher Journalist nie wagen, und schon gar kein Wissenschaftler hierzulande.

Propaganda und andere biblische Geschichten

Spiegel online hat ein interessantes Interview mit Prof. Dr. Ernst Axel Knauf über die christliche Bibel. Überraschung: “Zum historischen Kern wurde einfach hinzugedichtet”.

Ich bin insoweit interessiert, als dass ich wegen meiner Biografie die Bibel fast auswendig kann. So etwas lässt einen nicht los. Man sollte die zentralen Mythen des Juden- und Christentums auch kennen, um beurteilen zu können, welch ein bodenloser Unfug den Kindern in den Schulen im “Religionsunterricht” eingetrichtert wird – jedenfalls nicht das, was der wissenschaftlichen Erkenntnis entspricht.

Wer die Bibel nicht studieren möchte, sollte den “Der König David Bericht von Stefan Heym lesen. Ein köstliches Buch, eines seiner besten, das ganz realistisch – aber im historischen Kostüm (der Bibel) – schildert, wie die jeweils herrschende Klasse die Medien benutzt, um ihre Version der Geschichte durchzusetzen.

Das Thema ist ganz aktuell, wird doch gerade die deutsche Geschichte seit mindestens 1848 wieder umgedichtet: In der aktuellen – vom Medien-Mainstream abgesegneten – Version geht es bei Revolutionen in Deutschland nicht mehr um den Kampf für eine bessere Gesellschaft, sondern um sinnentleerte “Freiheit” im Sinne des Dampfplauderers Gauck.

Alte Kameraden

Radikaler Hallscher Konstuktivismus

Neu in meiner Bibliothek: Stuart Hall: Ideologie, Identität, Repräsentation. Argument Verlag 2004.

Stuart Hall war Professor für Soziologie an der britischen Open University und ist einer der wichtigsten Theoretiker über Medien und deren Wirkung. Er ist Marxist, was garantiert, dass er in Deutschland nicht rezipiert wird, und dass auch das hiesige Feuilleton ihn weitgehend ignoriert.

Jemand wie Stuart Hall wäre in Deutschland auch nie Professor geworden. Dafür sorgt schon die freiwillige politische Selbstkontrolle das natürliche weltanschauliche Ausleseverfahren an deutschen Universitäten.

Halls Studien über die Ursachen von Rassismus für das Centre for Contemporary Cultural Studies (CCCS) sind ebenfalls bahnbrechend, auch diese sind in Deutschland, wo der Volksmund und die Mainstream-Medien stattdessen über “Ausländerfeindlichkeit” reden, weitgehend unbekannt.

Man kann sich Hall nähern, wenn man sich mit dem radikalen Konstuktivismus beschäftigt: “Die Kernaussage des radikalen Konstruktivismus ist, dass eine Wahrnehmung kein Abbild einer bewusstseinsunabhängigen Realität liefert, sondern dass Realität für jedes Individuum immer eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung darstellt.”

Die Steuerluxe

Panorama (Video): Schimmel, bröckelnder Putz, kaputte Fenster. Die Moabiter Grundschule ist vollkommen marode. Das Geld für Reparaturen fehlt, dem Staat fehlen die Einnahmen. Umso empörender ist, was ein streng geheimer Datensatz, der dem NDR vorliegt, jetzt zutage fördert. Über 27.000 Dokumente belegen die ganz legalen Tricks, mit denen viele Unternehmen Milliarden von Steuern sparen.

In monatelanger Arbeit hat ein internationales Reporterteam die Dateien ausgewertet und die komplizierten Strukturen und verschachtelten Firmen nachgezeichnet, die zum Teil über viele Ländergrenzen miteinander zusammenhängen.

Es gibt noch Journalisten in Deutschland, die ihren Beruf ernst nehmen, wenn auch nur wenige. Die von Panaroma gehören dazu. Chapeau!

Auf dem Weg in die Altersarmut

Newsroom.de: “Gabriele Riedle ist langjährige Geo-Redakteurin. Wie andere Journalisten bei Gruner und Jahr wird auch sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Newsroom.de dokumentiert den bewegenden Brief von Gabriele Riedle an Julia Jäkel, Vorstandsvorsitzende des Hamburger Großverlags Gruner und Jahr, im vollen Wortlaut.” (Die taz hat auch was dazu.)

Und wie es überhaupt ist, in meinem Alter plötzlich vor dem Nichts zu stehen? Ohne Vermögen, ohne auch nur die allergeringsten Strukturen, Sicherheiten und Perspektiven, vollkommen auf sich alleine gestellt.

Don Alphonso schreibt ganz richtig: “Wer im Journalismus reich werden will, muss darin entweder reich heiraten, reich erben oder auf einen Managerposten kommen. Alle anderen sollten sich eben überlegen, ob sie sich diese Arbeit, verbunden mit den Privilegien, die man dort hat, wirklich leisten können.”

Die Wahrheit über die Wahrheit, reloaded

donezk

Das hatten wir doch schon mal

Kriegerische Berichterstattung und andere mythische Erzählungen

wieder mal putin

Foto: Es war Putin!

Ein grandioser Artikel von Malte Daniljuk auf Telepolis: “Rückblick auf ein besonderes Jahr für den Kriegs- und Krisenjournalismus”. Absoluter Lesebefehl!

Im gesamten vergangenen Jahr schaffte es kein einziges deutsches Medium, eine kritische Analyse der jüngeren ukrainischen Geschichte vorzulegen, die auch nur andeutet, was alle in der Ukraine wissen und was sogar ein zentrales Motiv für viele Teilnehmer an den Maidan-Protesten war. (…) Das wichtigste medienpolitische Ereignis des vergangenen Jahres besteht darin, dass große Teile des deutschen Publikums mithilfe der Netzmedien ihre oppositionelle Lesart, in diesem Fall des Ukraine-Konflikts, drastisch und unmissverständlich öffentlich Ausdruck verliehen haben. (…) Inzwischen nutzen die großen Anbieter ihre Verfügungsmacht, um die Möglichkeit zu kommentieren grundsätzlich einzuschränken oder unangepasste Meinungsbeiträge zu zensieren. (…) Ein zentrales Warnsignal besteht sicher im erzählerischen Motiv: “Demokratische Opposition verteidigt sich gegen autokratischen Herrscher”. Dieser Mythos erweist sich bei einem genaueren Rückblick als ein Paradigma, das im Zusammenhang mit zahlreichen Fällen von westlichen Einmischungen in die inneren Angelegenheiten anderer Länder auftritt. Da mythische Erzählungen sich im Wesentlichen aus dem Selbstverständnis der Erzähler speisen und nur teilweise bewusst gestaltet sind, lässt sich sicher vorhersagen, dass wir diese Geschichte auch in Zukunft noch häufiger hören werden.

Dazu passt von Marcus Klöckner ebd.: “Journalismusforschung: “Ganz auf Linie mit den Eliten”.

Die Blattlinie muss gehalten werden oder: Ruhe an der Heimatmedienfront

Die Zeit teilt gegen den russischen Kanal RT deutsch aus. Motto: Wir sagen die Wahrheit, und die Russen verbreiten nur Propaganda. Mal sehen, wann sie die Leserkommentare abschalten und wieder löschen.

Ich empfehle “Die Anstalt” zum Thema oder das hier.

[Bitte selbst ausfüllen] lässt die Muskeln spielen

Schöner Kommentar auf Stefan Niggemeiers Blog:

Bezüglich Brisbane-Berichterstattung empfehle ich noch folgendes Experiment:
1) Googeln Sie “Putin lässt die Muskeln spielen” und zählen Sie, wie viele deutsche Medien diesen Ausdruck im Zusammenhang mit dem G20-Treffen verwendet haben.
2) Wenn Sie mit dem Staunen fertig sind, googeln Sie “Putin flexes military muscle” oder “Putin military muscle flexing” und zählen Sie, wieviele englischsprachige Medien diesen Ausdruck im Zusammenhang mit dem G20-Treffen verwendet haben.
3) Beantworten Sie nun die Quizfrage: Hätte man dies mit klassischer politischer Gleichschaltung besser hinbekommen können?
Senden Sie die richtige Antwort an den Programmbeirat Ihrer Wahl.

Jauchze in Walhall, o Odin!

Die Titanic über die deutschen Medien und den Wahlausgang in Rumänien. Lesenswert.

Scheinbar ein öffentliches Diskussionsforum

>b’s weblog: “Man sollte deutlich darauf hinweisen, dass es sich bei Beiträgen auf den Kommentarseiten der ARD-Tagesschau um ausgewählte Leserbriefe handelt, die vorher von der Redaktion inhaltlich gesiebt wurden. Es handelt sich nur scheinbar um ein öffentliches Diskussionsforum, in dem nur der Anschein erweckt wird, dass frei diskutiert werden kann.”

Es gibt absolute Anonymität im Internet

Spiegel online, gewohnt “investigativ”: “Ziel der Aktion [gegen den Handel mit illegalen Drogen im Darknet] sei es aber gewesen, das allgemeine Vertrauen in die Anonymität des Internets, auch des sogenannten Darknet, nachhaltig zu erschüttern. ‘Es gibt keine absolute Anonymität im Internet’, sagte sie. Wie die Ermittler die Betreiber identifizieren konnten, blieb unklar.”

Das Ziel haben sie nicht erreicht. Mein Vertrauen ist nicht erschüttert – weil ich den dämlich-dümmlichen Berichten in den Medien, die sich – wie Spiegel online – für die Propaganda der Überwachungs-Lobby missbrauchen lassen, nicht glaube, sondern selbst recherchiere. Das hat mich eine Viertelstunde gekostet, zu viel Recherche-Zeit für deutsche Mainstream-Qualitätsmedien.

I’m laughing so hard at this.

Es gibt absolute Anonymität im Internet – wenn man keine Fehler macht.

Symbolbild oder: Die Wahrheit über die Wahrheit oder: Einer dieser kleinen, bedauerlichen Fehler

Die Wahrheit über die Wahrheit (via Feynsinn) über “Archivbilder” bei Spiegel online und anderen Mainstream-Medien über den Konflikt an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland:
Was für “Archivbilder” haben die denn von russischen Panzern bei Donezk? (…) Und das Problem mit dem Bild ist – es klingt so blöd, als könne es gar nicht wahr sein, aber es ist wahr – das Problem ist: Es gibt zwei Donezk. Es gibt die von Separatisten kontrollierte ukrainische Millionenstadt Donezk. Und es gibt die kleine russische Grenzstadt Donezk. In Russland. (…) Also russische Soldaten auf russischen Panzern in Russland. Nicht in der Ukraine. Jaja, ich weiß schon. Das ist jetzt wieder einer dieser kleinen, bedauerlichen Fehler, die sich nun mal immer wieder bei der Arbeit auch der besten Redaktionen einschleichen.

Older entries