Koordinierende externe Verschlimmbesserungs-Agenturen
Die FAZ spricht ein paar Wahrheiten über die Pappnase, die sich Bürgermeister nennt Berlins Wowereit und das Desaster um die diversen Bauvorhaben aus:
“Im Sommer rief eine Berliner Zeitung bei diversen Behörden an, um sich zu erkundigen, ob es einem diabolischen Plan entspreche, wenn nicht nur eine zentrale Ost-West-Verbindung durch Baustellen blockiert sei, sondern die Ausweichroute gleich mit. Sie bekamen die Auskunft, dass das noch niemandem aufgefallen sei. Es werde jetzt aber eine externe Agentur damit beauftragt, diese Planungen besser zu koordinieren.”
Immer, wenn “externe Agenturen” beauftragt werden, wird es verschlimmbessert. Das gilt auch für alle IT-Vorhaben.
By the way: Die FAZ verschweigt uns die Quellen; das sind wir gewohnt, weil deutsche Mainstream-Medien zwar jammern, dass ihnen die Leser davonlaufen, aber nichts dagegen tun, ausser der Idee, man müsse für den Mist auch noch Geld verlagen.
Die Berliner Morgenpost berichtet von einem “Streit zwischen den Berliner Wasserbetrieben und der Verkehrslenkung Berlin (VLB)“. Verantwortlich für das Chaos ist Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller (SPD). Über diesen völlig unfähigen SPD-Apparatschik Herrn hat der Schockwellenreiter das Nötige schon öfter gesagt.
Unethical Conduct
Wikileaks (via Tweet): “Wired magazine manipulated the alleged Manning chatlogs to hide the unethical conduct of its researcher Adrian Lamo”.
Nachwuchssäue und ihre Zählpixelwarte
Don Alphonso findet recht deutliche Worte über die Mainstream-Medien, denen ich nur zustimmen kann: “Unabhängig davon bin ich der Meinung, dass es zu viele schlechte Medien und Journalisten gibt. (…) Also möchte ich schon beim ersten Schritt, der da lautet: Mehr Geld! – fragen: Wozu? Für so einen dahergelaufenen Schmierfinken wie Dich, der dann eher als Betriebsfilz im BR enden wird? (…) Gesinnungsgeschmier, Parteienpropaganda, gekaufte Autotests und Reiseberichte ohne Ehre…”
Der Don fühlt sich mit 40 schon zu alt für “online”. Da muss ich aber herzlich lachen. Die Nachgeborenen haben oft nur ein ungepflegtes Viertelwissen und von den wichtigen Dingen “online” null (in Worten: nicht die geringste) Ahnung. Oder hat schon jemand von jemandem unter 30 – und gefühlt der Generation Facebookxingstudivzscheiss zugehörig – eine verschlüsselte E-Mail bekommen? Aber den ganzen Tag auf dem Smartphone herumtippen….
Ich habe heute wieder ein Seminar über Sicherheit beim Surfen für Journalisten (genderneutraler Begriff) gegeben. Und siehe, ich konnte eine Frage nicht wirklich beanworten: Werden die Zählpixel der VG Wort auf Websites eigentlich auch geblockt, wenn man mit einem paranoid abgedichteten Browser surft – wie ich es empfehle?
Wenn ich “Meldeverfahren” bei der VG Wort lese, krieg ich schon gleich einen Hals. Jawoll, Herr Pixelwart, Pixel einbauen durchgeführt! Telepolis hat schon vor zwei Jahren kritisch berichtet: Es handelt sich um “transparente Mini-Grafik-Dateien, die in HTML-Seiten eingebettet werden können.” Die Prozedur ist fragwürdig, aber die VG Wort sperrt sich jeglicher Diskussion über Alternativen – Behörden und verwandte Instutionen sind eben ignorante Betonköpfe.
Wikipedia schreibt über Zählpixel: “Speziell zum Blockieren von Zählpixeln dient beispielsweise die Browser-Erweiterung Ghostery, die für alle gängigen Browser verfügbar ist. Ghostery zeigt dem Nutzer im Browser sämtliche Zählpixel an und ermöglicht es ihm, diese automatisch selektiv oder komplett zu blockieren.”
Ghostery habe ich und empfehle ich als Firefox-Add-on. Bei netzpolitik.org zeigt mir Ghostery gleich vier Tracker an, die geblockt wurden (soweit zu: “investiere in digitale Bürgerrechte”), darunter auch der Zählpixel der VG Wort.

Die Antwort ist also: JA! Quod erat demonstrandum. Die VG Wort setzt voraus, dass man in unsicherem Modus surft. Bravo, ihr Pappnasen!
Ghostery erlaubt aber, das individuell zu regeln, ich könnte die Mini-Grafiken also erlauben. Ich denke aber nicht dran, obwohl ich selbst Geld von der VG Wort bekomme.
Die Oberkeit, so christlich ist
Heise: “Provider dürfen demnach die Netzkennungen den Inhabern von Internetzugängen automatisiert zuordnen, was einen Eingriff ins Fernmeldegeheimnis darstellt. (…) Mit richterlicher Genehmigung wird mit dem Gesetz der Zugriff auf PINs, PUKs oder Passwörter von Telekommunikationsdiensten erlaubt.”
Und was sehe ich in den Nachrichten im Fernsehen? Obwohl vom obigen Eingriff in die elementaren Grundrechte alle Deutschen betroffen sind, kommt es nur im Kleingedruckten vor.
Die Medien beschäftigen sich lieber mit dem Evangelischen Kirchentag einer Versammlung der Verehrer höherer Wesen, hier: der Jünger Martin Luthers. Das war der, der die herrschende Klasse aufforderte, die Bauern abzuschlachten und dessen Anhänger es durchgesetzt haben, dass Kirchen nach weltlichen Herrschern benannt wurden.
Wie Luther schon schrieb: “Aber die Oberkeit, so christlich ist und das Evangelion leidet, derhalben auch die Bauren keinen Schein wider sie haben, soll hie mit Furchten handeln.” Wenn die CDUCSUSPDFDPRGÜNE Obrigkeit sich ein christliches Mäntelchen umhängt, muss man sie fürchten.
Ignorantes Pack, allesamt.
Erika und die Lust
Amica: “Pornos für Frauen werden immer beliebter” – ein interessantes Interview mit der mehrfach preisgekrönten Filmemacherin Erika Lust aka Erika Hallqivst.
“Zudem betreibe ich das Online-Kino-Portal ‘Lustcinema.com‘, auf dem man sich die Videos ansehen oder downloaden kann, wann immer man will.” (Um die gestreamten Filme ansehen zu können, muss man sich registrieren lassen und leider Javascript erlauben.)
Der Artikel ist gewohnt linkfrei, und denen scheint das noch nicht einmal peinlich zu sein. Amica gehört zu Burda und wurde 2009 eingestellt – die Website ist offenbar unter das Dach von Focus geschlüpft. Gut so – ein Medium, dass zu feige ist, die Websites zu verlinken, die in Artikeln sogar erwähnt werden, sollte so schnell wie möglich pleite gehen und verschwinden.
Die Emma wird sogar das ganze Thema verschwiegen (werden), obwohl erfolgreiche Frauen eigentlich zu deren Portfolio gehörten. Deutscher Journalismus at its best: Prüde, feige und Angst vor dem Link ins Internet.
Interessierte Sicherheitskreise
Wer mögen wohl diese “Sicherheitskreise” sein, und warum sind es Kreise und nicht vielmehr Ellipsen oder Vierecke?
Und wie viele Journalisten stehen auf deren Gehaltsliste und verbreiten gegen Geld oder honigsüße Worte die feuchten Träume der Überwachungs-Mafia?
Liebe Tagesschau, es kömmt nicht darauf an, was wirklich in dem Brief war, sondern darauf, was man euch dazu einflüstert und was ihr dann verbreitet. Im übrigens bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr für niemanden.
Das Leben des Mahomet oder: Und nun zu uns, Feiglinge von der ZEIT!
Thierry Chervel auf perlentaucher.de: “Die Zeit schwärzt ohne Not die Mohammed-Figur in einer Comiczeichnung und verkauft das auch noch als höhere Moral.” (Bezieht sich auf Gero von Randow: “Ein bisschen Prophet darf sein” (Zeit online, 17.04.2013)
Erbärmliche Feiginge! Deutsche Journaille eben. Vermutlich würde die ZEIT ihre Artikel über den Islam am liebsten von einer religiösmultikulturellen Grünen-Vertreterin irgendeinem Pfaffen Mullah des Vertrauens autorisieren lassen.
Überprüfung des Tsarnaev-Verkehrs
Computer-Voodoo at its best: “Laut FBI ergaben die (…) Überprüfung von Reisedokumenten, Internetverkehr… (…) Die Mutter Subeidat Zarnajewa sagte ‘Russia Today’ laut CNN, das FBI habe Tamerlan bereits seit drei bis fünf Jahren überwacht. “Sie wussten, was er tat, welche Internetseiten er besuchte…”
Da würde ich dich zugern wissen, wie man den “Internetverkehr” einer verdächtigen Person überwacht oder gar herausfindet, welche “Internetseiten” man besucht hat. Würde Spiegel online ernsthaft recherchieren, würden sie nachfragen, anstatt den Quatsch einfach wiederzugeben.
Dass sie die Quelle Russia Today nicht verlinken, regt mich schon gar nicht mehr auf. Im Original (andere Version) hat die Mutter des Terroristen das auch gar nicht gesagt; entweder hat Spiegel online das einfach woanders abgeschrieben oder sie haben das dazufantasiert:
Zubeidat Tsarnaeva, the suspects’ mother also told RT that her son was being manipulated by the FBI. “How could this happen?… They were controlling every step of him, and they are telling today that this is a terrorist attack,” she told RT.
Das Naheliegende
“Das wird richtig, richtig teuer. Ich mein, in der ganzen Zeit von 1998 bis heute habe ich noch keine einzige Marktuntersuchung zu Pay Content gesehen, die später real geworden wäre. Es ist immer das gleiche. Und die Redaktionen werden es ausbaden.” (Don Alphonso)
Computer-Voodoo in der Ukraine
“Die Angreifer hätten über einen Virus das Onlinebanking mehrerer Geldhäuser manipuliert und sich Zugang zu Firmenkonten verschafft, teilte der ukrainische Geheimdienst mit.”
Über einen “Virus”. Das teilt uns Spiegel online gewohnt kompetent ausrecherchiert mit und hat mindestens drei unabhängige Quellen ausgiebig befragt. Oder auch nicht.
Ein Propagandaministerium Geheimdienst ist ja für deutsche Medien per default eine seriöse Quelle, wie man am Beispiel des deutschen Inlands-Geheimdienstes aufs Trefflichste beweisen kann.
Neue Online-Strategie: lange Artikel nicht mehr online
Hamburger Abendblatt u. a. Medien: “Paukenschlag beim ‘Spiegel’: Chefredakteure müssen gehen. Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron sollen abgelöst werden. Magazin will Doppelspitze abschaffen.”
So soll “Spiegel”-Geschäftsführer Ove Saffe darüber verärgert sein, dass Müller von Blumencron sich offenbar standhaft weigert, eine neue Online-Strategie umzusetzen. Sie sieht vor, Spiegel Online als kostenloses Newsportal fortzuführen. Angebote, die aber über eine rein nachrichtliche Berichterstattung hinausgehen, sollen künftig kostenpflichtig sein.
Was brauche ich Nachrichten? Die kriege ich überall her. Ich lese Zeitungen, weil mich Hintergründe interessieren, die ich nicht immer selbst recherchieren will.
Das ist also eine gute Nachricht für Blogger wie mich, die auch journalistisch arbeiten. Uns werden die Leute dann mehr lesen.
Sich prügelnde kackbraune gymnasiale Kameraden
“Die Chattia Friedberg wurde im vergangenen Jahr in Hamburgs Verfassungsschutzbericht als rechtsextrem eingestuft und steht unter Beobachtung”, schreibt Spiegel online über kackbraune gymasiale Kameraden. [VS Hamburg: "Diese Datei ist beschädigt und kann nicht repariert werden."]
Genau so habe ich mir das vorgestellt. (Und die Quellen verlinken könnte Ihr offenbar immer noch nicht, ihr Pappnasen – außer auf Facebook!)
Was will uns der Künstler die Autorin damit sagen? Was in einem Verfassungsschutzbericht steht, ersetzt die eigene Recherche oder das eigene Nachdenken, was politisch kackbraun sei oder nicht? Der Verfassungsschutz ist keine seriöse Quelle und schon gar keine, die man zitieren darf ohne eine zweite, unabhängige dazu!
Aber so läuft das eben: Nach dem 673sten Verfassungsschutz-Skandal und der unstrittigen Tatsache, dass der Inlands-Geheimdienst nicht nur nicht vor den rechten NSU-Terroristen gewarnt hat, sondern diese bzw. deren Umfeld auch unterstützt hat, machen die Medien weiter, als sei nichts geschehen. Der Textbaustein “der Verfassungsschutz warnt” hat sich so in die Gehirne eingebrannt, dass man ihn nicht wieder herausbekommt.
Und was soll uns die auch sprachlich hässliche Phrase “steht unter Beobachtung” sagen? Wer “beoabachtet wen? Die Schlapphüte lesen in der Zeitung, was sie dort über sich verprügelnde kackbraune Pennäler lesen und üben sich dann in copy und paste, was dann auf einer jährlichen Pressekonferenz als “Verfassungsschutzbericht” vorgestellt wird? Oder marschieren Verfassungschützer heimlich in der Nacht ein und onlinedurchsuchen kackbraune Rechner installieren Wanzen, damit sie bei Saufgelagen Rufe wie “Sieg Heil!” mitschneiden könnten? Und was definiert der Inlands-Geheimdienst als “rechtsextrem”? Ist das eine sinnvolle Kategorie oder nicht vielmehr ein Relikt der Totalitarismus-Doktrin, die da besagt, Bautzen sei vergleichbar mit Auschwitz?
Oder heißt “beobachten”, dass die Funktionäre der “Chattia Friedberg” und “Germania” in Wahrheit von meinen Steuergeldern bezahlt werden?
By the way: die Autorin heisst Hannah König mit einer Mailadresse bei unispiegel.de. Eine gleichnamige Autorin stellt die “Jugendseite” der SZ vor. Es gibt auch noch eine Hamburger Studentin der Mathematik mit diesem Namen, was wiederum zum Ort des Artikels passen würden. Verifizieren konnte ich das nicht.
Werbung ist böse
“Werbung ist im Kern böse. (…) Werbung mag ich aber einfach nicht. Ich will sie nicht und niemand wird mich dazu zwingen, mir sie anzuschauen. Das ist meine Sicht und ich weiß nicht, wie sich jemand anmaßen kann, dagegen argumentieren zu wollen.” (Quelle: ein Posting im Heise-Forum)
Deswegen sehe ich mir grundsätzlich keine Videos von Spiegel online und anderen Websites an, die mich zum Konsum von Werbung zwingen wollen. Ich weiß nicht, was sich die Pappnasen in den zuständigen “Agenturen” dabei denken? Falls jemand auf die Idee käme mir verbieten zu wollen, bei Werbung in der Glotze wegzuzappen, würde ich das Gerät doch auch ausgeschaltet lassen!
Es kommt auch “gut”, wenn man in der vorgeschalteten Werbung eines Youtube-Videos Pseudojugendliche oder pseudoprominente Arschgesichter mit dämlichem Grinsen und merkwürdiger Kleidung herumzappeln sieht, die einem ein Gefühl suggerieren wollen, dieses und jenes kaufen zu müssen, und in den Filmen über Tsunamis oder Verkehrsunfälle, die man sich ansehen will, dann ein paar Leichen gezeigt werden.
Ich war schon immer der Meinung, dass die Anzahl der Hohlbirnen in Werbeagenturen so hoch ist wie bei der FDP, bei “Abmahn”-Anwälten oder in der Immobilienbranche.
Virenwerbung
“Über Werbebanner haben Kriminelle versucht, massenhaft Rechner mit Schadsoftware zu infizieren. Auch SPIEGEL ONLINE war betroffen.”
Bruhahahaha. Das ist baer nur wahr, wenn man so dämlich ist und Javascript einschaltet (Java ist bei mir auch deaktiviert) und sich die Werbung antut. Doch wer ist so blöd – außer Spiegel-Online-Redakteuren?
Aber mein Reden hilft nichts, die sind total belehrungsresistent – und nicht nur die. Wer Werbung blockt, ruiniert ja das Geschäftsmodell. Darüber darf kein Wort verloren werden.
Illegale Sprache
“Regret the error” bei der taz über “illegale” Einwanderer: “in einer früheren Ausgabe des Textes hieß es, dieser Begriff würde nicht in der taz benutzt werden. Dies stimmt so aber nicht, wie uns ein Leser aufmerksam machte”.
Das kommt davon, wenn man nicht nach sich selbst googelt.
Übrigens: “wie uns ein Leser aufmerksam machte” ist kein Deutsch, sondern Fantasiesprache. Besser: “Ein Leser machte uns darauf aufmerksam.”
OffshoreLeaks oder “Die Firma”, reloaded
Sueddeutsche.de: “Geheime Geschäfte in Steueroasen enttarnt”.
Ein anonymer Hinweisgeber hatte vor mehr als einem Jahr die Daten dem Internationalen Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ) in Washington übergeben. Die Süddeutsche Zeitung hat die Informationen unabhängig verifiziert und monatelang ausgewertet – in Deutschland gemeinsam mit dem Norddeutschen Rundfunk, in der Schweiz mit der Sonntagszeitung, in Großbritannien mit dem Guardian, in den USA mit der Washington Post.
Mehr auf OffshoreLeaks.
Das ICIJ ( International Consortium of Investigative Journalists) hat die Sache recherchiert.
Unter Kulturtechnikern
Kritik und Kunst über die tendenziöse Berichterstattung von Spiegel online: “Lesen ist eine schwierig zu beherrschende Kulturtechnik, nicht jedem gelingt es auf Anhieb.”
Constanze Kurz: We regret the Error
Der Chaos Computer Club hat heute auf einer Pressekonferenz mehrere Statements des Vereins widerrufen. 14 Jahre nach dem Tod des Hackers “Tron” sei es unter anderem an der Zeit, die vom CCC auch öffentlich geäußerten Verschwörungstheorien, Tron sei “ermordet” worden, zu kritisieren. Der damalige Pressesprecher Andy Müller-Maguhn habe sein Gesicht nicht verlieren wollen und deshalb den Unsinn zum Tode Trons nie zurückgenommen. CCC-Pressesprecherin Constanze Kurz sagte angesichts der anwesenden internationalen Presse in englischer Sprache: “We regret the error.” Der CCC sein eben ein Verein, zu dem “quite a number of conspiracy theory enthusiasts” gehöre.
Der Journalist Burkhard Schröder, so Constanze Kurz, habe 1998 ein Buch geschrieben und angesichts der Faktenlage suggeriert, dass Tron den Freitod gewählt habe. Schröder sei seit damals immer wieder von CCC-Mitgliedern wüst beschimpft und verleumdet worden. Der CCC distanziere sich mittlerweile von Andreas Bogk, der sich dabei besonders unrühmlich hervorgetan habe. Auch sei Schröder jetzt nicht mehr, wie der CCC noch 2008 offiziell verlautbart habe, “Persona non grata”.
“Wir können aber nicht ausschießen”, so Kurz, dass Journalisten, die sich kritisch über den CCC äußerten, “in Zukunft wieder gemobbt werden”. Zum Glück werde das aber nur auf sehr wenige Journalisten beschränkt sein, da die Presse ohnehin alles unkritisch wiedergebe, was der CCC behaupte. Viele Journalisten hätten so wenig Ahnung von technischen Themen – wie etwa von der so genannten ‘Online-Durchsuchung’ -, dass sie “jeden Quatsch” veröffentlichten, “wenn wir das publizieren”, sagte Kurz. Unter dem Gelächter der anwesenden Pressevertreter fügte sie hinzu: “Auch wenn Sie das nicht glauben: Der Chaos Computer Club ist nicht unfehlbar. Auch wir können irren.”
Was Journalisten verdienen
Freischreiber: “Was Journalisten verdienen”
#dafaelltdirnixmehrein zum “Leistungsschutz”recht
Joerg Heidrich, Anwalt des Heise-Verlags, via Google+: “Auch lustig: Unternehmen klaut bei heise.de News aus dpa-Quelle im Volltext und setzt sogar sein eigenes ‘Copyright’ drunter. Jetzt wird er von dpa abgemahnt und will per Anwalt von uns Schadensersatz, da wir nicht darauf hingewiesen hätten, dass man unsere Artikel nicht klauen darf.”


















