So werden wir Europameister

titanic

Interessante Alternative zu langweiligem Ballspiel

Schland

Hey unverkrampfte Party-Patrioten habt ihr euch schon die Schland-Fahne ins Gesicht geschmiert? Ich zeige wie ihr euch noch schnell vorbereitet. (Vorsicht! Facebook! Via ZECKO – Antifaschistisches Lifestyle-Magazin)

Mit Buttersäure und Vergewaltigern

Ich stimme nicht mit allem überein, aber ich musste oft schmunzeln. Don Alphonso schreibt in der FAZ über „Mit Buttersäure und Vergewaltigern gegen Europas Inzest“.

Aber ganz ehrlich: Mitarbeiter der taz, der Rosa Luxemburg Stiftung und des Spiegels würde ich, kämen sie an den Tegernsee, zuerst einmal begutachten, bevor ich mir eine Meinung bilde. Es ist bei uns nämlich so, dass sich die Hausgemeinschaft auch gegen einen Käufer aussprechen kann, wenn er nicht passt.

Liebe Agitatoren!

Nein, ich werde mich ganz bestimmt nicht einer Demonstration anschließen, zu deren Teilnahme in Gendersprech aufgefordert wurde, auch wenn ich die Inhalte teilte. Ich würde auch nicht die Gesellschaft revolutionär umstürzen wollen, wenn nachher Essgebote und – verbote erlassen würden und es keine Currywurst mehr gäbe.

Jahreszeiten [Update]

Hill Climb Racing“ für Android hatte ich hier und hier und hier und hier schon lobend erwähnt.

Neues Level, das plötzlich aus dem Nichts verfügbar ist: Jahreszeiten. [Update] Und ein Elektroauto!

Ich habe gerade wenig Zeit, deshalb poste ich diesen unpolitischen Unsinn… Har har.

You are the greatest!

Muhammad Ali aka Cassius Marcellus Clay, der schnellste und eleganteste Boxer aller Zeiten und Sportler des Jahrhunderts.

What’s up, dude?

Brot

Bei meinem neuen Bäcker stehen die Leute noch um zwei Uhr nachmittags Schlange. Gefällt mir. Und man kann beim Teig rollen und Backen zusehen.

Die Störerhaftung wird natürlich wieder nicht abgeschafft. Die sind einfach zu blöd. Also warten wir weiter auf den EuGH.

Portugal hat seit 15 Jahren eine fortschrittliche Drogenpolitik mit dementsprechenden Ergebnissen. Interessiert die hiesigen Politiker nicht. Es ist wie mit der Störerhaftung. Ceterum censeo: Sie sind einfach zu dämlich.

Welt online: „Der Islam gehört nicht zu Europa. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd – er hat die Moderne seit der Renaissance verpasst.“ Schon klar. Und das Christentum hat mit der Shoa gar nichts zu tun? Darüber habe ich vor vierzehn Jahren etwas geschrieben.

Echtes Brot aus der køniglichen Backstube

bäckereibäckereibäckereibäckerei

Wie das duftet! Ich hatte schon ganz vergessen, wie richtiges Brot schmeckt. Immerhin ist die deutsche Brotkultur weltweit einzigartig und eines der wenigen Dinge, die ich im Ausland wirklich vermisse.

Bei mir in unmittelbarer Nachbarschaft hat jetzt die Kønigliche Backstube eröffnet (es gibt heute schon etwas, ab Mittwoch wird regulär gearbeitet). Der Bäcker buk das Brot und siehe, es schmeckte gut. Empfehlenswert!

Beim Kacken nie mehr allein?

public toilet Ostia

Römische Gemeinschaftstoilette, Ostia Antica. Credits: Fubar Obfusco /Wikipedia

Wie die geneigten Leserinnen und wohlwollenden Leser schon vermuten: Ich halte die gesamte Diskussion um „gendergerechte“ Toiletten, also ob es eins, zwei drei oder zahllose Geschlechter gebe, die jeweils beim Verrichten der Notdurft separiert werden müssten, für total beschissen dämlich.

Man sollte sich vielmehr fragen: Warum will der Mensch im Spätkapitalismus eigentlich beim Kacken allein sein? Die alten Römer taten es doch auch gesellig.

O du mein höheres Wesen, schluchzt das Stammpublikum, jetzt will der Burks, dass wir Norbert Elias Über den Prozeß der Zivilisation: Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen lesen oder gar Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus?! Ja, solltet Ihr, das erklärt es: Warum „privat“ im Kapitalismus erst entsteht und wichtig sein möchte.

Es ginge auch anders. Oder, ceterum censeo: Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte, auch nicht auf dem Klo.

Geek Pride Day

Nicht vergessen: Heute ist Geek Pride Day!

Sei spontan oder: Entscheide dich lieber nicht

herren damen

Foto @Burks Cottbus 2005

Sophie Schriever auf jetzt.de: „Der mangelnde Wille, sich festzulegen, bringt niemanden weiter. Er nervt. Und er nervt noch mehr, weil er seine dummdreiste Rechtfertigung gleich mitbringt: Wer von anderen fordert, sich festzulegen, gilt schnell als Spießer. Es ist ja so cool und lässig, spontan zu sein. Man lässt sich durchs Leben treiben, kommt und geht, wann man will, und unterliegt keinen Zwängen wie festgelegten Uhrzeiten. Dabei geht es ja um etwas anderes: Wer sich nicht festlegen will, schiebt eine Ausrede vor, während er auf etwas Besseres wartet. Oder er ist einfach zu faul, um eine Entscheidung zu treffen.“

Well said. Wie sie mich alle nerven – die Leute, die Angst vor menschlichen Stimmen haben, sondern nur per SMS kommunizieren, die nicht pünktlich kommen, obwohl ihr bescheuertes Smartphone, auf das sie ständig starren, ihnen jede Nanosekunde die Zeit anzeigt, die bei jeder Unterhaltung mir zehn Mal demonstrieren, dass ich unwichtiger bin als die Idioten, die ständig irgendwelche soziale Geräusche über Irrelevantes per Smartphone schicken, die nicht antworten, obwohl ich über ein so genanntes „soziales Netz“ eine Frage gestellt habe – oder erst drei Wochen später, Leute, die gar nicht mehr erreichbar sind, ohne dass man sich irgendwo „einloggt“.

Ach ja. Außerdem nerven mich Esoteriker, Veganer, Horoskop-Gläubige, Gendersprecherinnen, Maskulisten, Verehrer höherer oder niederer Wesen, alle Rechten einschließlich Sozialdemokraten, Verbandsfunktionäre mit dem IQ eines Aschenbechers, Leute, die historisch ungebildet und desinteressiert sind, Leute, die zu faul oder zu blöd sind, ihre E-Mails zu verschlüsseln, Leute, die mit einer Flasche in der Hand von Kneipe zu Kneipe ziehen, Leute, die Techno mögen, Hipster, Fussball-Fans, Operetten-Liebhaber und andere Spießer. Habe ich was vergessen?

Neues von der Glaubensgemeinschaft Veganismus-Asketismus

Verwaltungsgericht Berlin via Law blog:“Berliner Schüler haben keinen Anspruch auf ein veganes Mittagessen“.

Sehr schön.

Yo!

keine kohle

via Dressed Like Machines

Unter Dandys und anderen reaktionären Kleinbürgern

dandy diner

Tagesspiegel: „Die Eröffnungsparty des veganen Imbisses ‚Dandy Diner‘ in der Karl-Marx-Straße in Neukölln musste am Samstagabend abgebrochen werden.“

Da passen doch gleichzeitig viele Ärsche auf viele einen Eimer. (Wenn „Gentrifizierung“ nicht so ein hässliches Wort wäre, würde ich es benutzen.) Karl-Marx-Straße neun: Das ist Kreuzkölln. Da denkt man an nächtens Flaschen haltende Teeager Ende zwanzig, hirnlos, grünalternativ wählend, oder Irgendwas-mit-Mate trinkende und Betriebswirtschaft studierende Kinder von Oberstudienräten… nein, ich höre jetzt besser auf, meine durch keinerlei Empirie gestützten Vorurteile (ist das jetzt ein Oxymoron?) zu verbreiten. Und Polen trinken auch selten Alkohol.

Mode-Blogger, die einen asketistisch-veganistischen Imbiss betreiben? Da fehlt eigentlich nur noch Gendersprech. Danke, dass ich jetzt weiß, was ich weiträumig umwandern muss.

Fragen wir doch mal die Experten von Indochino („Modern Male Elegance“): „Middle class men used clothing to mimic the lifestyles of aristocrats, elevating their status among peers.“

Das ist aus völkerkundlicher und linksextremer Sicht äußerst interessant. Die unpolitische Masse derjenigen, die Modetrends hinterherlaufen, weil man gern dem Mainstream der gefühlten Peer-Group huldigt, ist selbstredend reaktionäres Kleinbürgertum, das den sozialen Status zwischen Proletariat und herrschender Klasse bewahren möchte und deshalb nach unten tritt und noch oben buckelt. Auch in der Ikonografie: Arbeiter müssen sich bekanntlich nicht selbst zitieren, aber die mittleren Klassen übernehmen die Sitten der da oben – genial elegant im Englischen: „elevating their status“. Aber natürlich nur gefühlt. Wenn es drauf ankommt, werden sie sie Körner zwischen Mühlsteinen aka im Klassenkampf zermalmt.

„Wir sind Individuen, aber natürlich sind wir geprägt von der Gesellschaft. Heutzutage ernährt man sich bewusst. Deshalb sind wir zwei definitiv Trendveganer“, sagen sie selbst. Bewusst bescheuert: Da kann ja nichts mehr schief gehen. Möge der rechte Mainstream mit euch sein.

Wenn also heute jemand mit dem Begriff „Dandy“ hantiert, weiß man, was man politisch bekommt. Vegan, Denglisch und Gendersprech, Lifestyle-Codes vom Feisten, sind Moden, also irrelevant, und werden zum Glück irgendwann wieder verweht werden.

#imzugpassiert

ganter

Ich springe jetzt auch auf den Zug #imzugpassiert. Einfach so. (Nein, ich halte nicht viel von den „Männerrechtlern“ oder wie sie sich nennen, aber diese kleine Recherche ist ganz nett und aufschlussreich. Ceterum censeo: Twitter ist irrelevant, und Tweets auch.)

Karmesin

„Vegan lebende Maler müssen auf die rote Farbe Karmin (Karmesin) verzichten. Diese Farbe wird aus Massentierhaltung von Schildläusen gewonnen, die dafür qualvoll getötet werden. Das geht so nicht.“ (Norbert Potthoff)

Why men love breasts

boobs

Sciencedump: „This new theory finally explains why men love breasts – Scientists have never found a satisfactorily explanation for this phenomenon, but now, the neuroscientist Larry Young has found an explanation that he thinks ‘just makes a lot of sense.’

Well, when a woman’s nipples are stimulated during breast-feeding, a neurochemical oxytocin – know as the ‘love drug’ – floods her brain. This is helping her to focus her attention and affection on her baby. But recent research has shown that nipple stimulation also enhances sexual arousal to a great majority of women. Furthermore, it also activates the same brain areas as vaginal and clitoral stimulation.

Gut zu wissen.

Kitchen, sweet kitchen

Kitchen

Wenn ich selbst koche, schmeckt es garantiert besser als im Krankenhaus, auch wenn ich dort nicht klagen konnte. Ab morgen schreibe ich wieder etwas Belehrendes und Politisches.

Antipasti misto et at und Babyschwein mit Ofenzwiebeln

Hostaria del Monte CroceHostaria del Monte CroceHostaria del Monte CroceHostaria del Monte CroceHostaria del Monte CroceHostaria del Monte Croce

Hostaria del Monte Croce, Berlin-Kreuzberg: „Menu a sorpresa e Vini suggeriti del proprietario“. Sechs Gänge. Exzellent.

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