Gutbürgerlich oder: Mehr Graupensuppe

Berlin

Su Nuraghe in Rixdorf – sardische und italienische Küche, seit 35 Jahren. Ich aß Tortellini nach Art des Hauses.

Meine Theorie ist, dass soziale Aufsteiger oder die, die meinen es zu sein, versuchen, die verfeinerte Tischkultur der herrschenden Klassen zu imitieren, um eben diesen erreichten sozialen Status nach außen zu dokumentieren und sich nach „unten“ abzugrenzen. Die Kneipen, die dem Veganismus-Asketismus Tribut zollen und überhaupt auf das traditionell „Gutbürgerliche“ herabsehen (dafür aber teurer sind), bedienen den Geschmack der neuen Mittelschichten, die ohnehin reaktionär werden, wenn sie es nicht ohnehin schon sind.

„Proletarisches“ oder Arme-Leute-Essen (was heute „gutbürgerlich“ ist) kann man Studenten aus bildungsbürgerlichem (aka grün-alternativem) Elternhaus gar nicht mehr anbieten. Das hat aber keine kulinarischen Gründe.

Die ethnologischen Gewährsleute für meine These sind übrigens Norbert Elias und Mary Douglas, wenn das nicht hilft: Levi-Strauss. (Ich habe immer das Gefühl, ich müsse mich dafür entwschuldigen, dass ich viele Leute mit meiner humanistischen Bildung erschlagen kann. Außerdem weiß ich immer alles besser und kann das auch belegen. Ich hoffe, die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser entschuldigen das.)

Auflauf mit Diesem und Jenem

Auflauf

Burks‘ Blumenkohlauflauf mit Tomaten, Käse, Schinken, Nudeln und Kartoffeln. Hatten wir hier schon einmal leicht verändert.

Luxus

luxus

Ich weiß zwar nicht, was mir der Künstler damit sagen will, aber es gefällt mir. (Gesehen im U-Bhf Uhlandstraße)

Heiss und süss

pudding

Wenn ich schlechte Laune habe (zum Beispiel wegen der Weltläufte), esse ich so etwas: Heißer Vanillepudding mit Rumtopf (Kirschen und Pflaumen).

Lost in Elektrik oder: Ihr wisst, was ich heute getan habe, reloaded

Steckdose

Endlich weiß ich, wo her verdammte Kurzschluss herkam, der meine halbe Küche seit zwei Tagen lahmgelegt hat. Die Steckdose bedarf offenbar einer Generalüberholung. Gut, dass es Sicherungen gibt, die herausspringen könne, sonst wäre vermutlich alles abgebrannt.

Sorry für das unpolitische Posting. Hab gerade keine Zeit für mehr.

Lost in Spandau oder: Ihr wisst, was ich heute getan habe

SpandauGatowDönerTeeTori-Udoneinkiaufswagen

Nein, ich habe nur einmal etwas gegessen, im wunderbaren Udagawa in der Kantstraße. Das Udagawa gibt es schon seit den achtziger Jahren, und schon damals habe ich, als ich noch Nachtschichten mit der Taxe fuhr, oft die köstliche Tori-Udon mit den fetten Nudeln gegessen.

Vorher und nachher habe ich etwa anders getan. Das können die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser selbst herausfinden.

Politisch ganz korrekt

Ein Artikel der FAZ, dem ich vollends beipflichte. So wird es hier auch kommen. Mit dem Zwang zum Gendersprech fängt es an.
An britischen Universitäten läuft die „neue politische Korrektheit“ aus dem Ruder. Sie verbindet Feministinnen mit politisierten Muslimen und macht nicht einmal vor Dichtern halt. Professoren sehen das Grundrecht auf freie Rede bedroht.

Selfie mit Bademantel oder: Die unerotischste Herrenunterwäsche

selfie

Vier Uhr zehn (morgens). Alles tief verschneit, Urbanstraße und Sonnenallee noch nicht geräumt, Schneetreiben, acht Grad Minus. Burks mit dem Fahrrad. Alles easy, denn ich trage in weiser Voraussicht Thermo-Herrenunterwäsche. Ha! Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Bekleidung! Ohne Sturz angekommen. Whisky, Bier, Schokolade und der passende Kuschel-Bademantel, da eine Frau gerade nicht zur Hand.

Partying

Pictures: Manchester parties hard into 2016. View Gallery. Allesamt grandios.

By the way: Manchester Evening News: „Police in the city centre have labelled the image ‚a normal night for cops, captured brilliantly‘.

Kommt mir bekannt vor von meinem Arbeitsplatz.

Politisch inkorrekt

Drei Zwölf-Stunden Schichten hintereinander. Bei acht Grad minus mit dem Fahrrad nach Hause – um vier Uhr morgens. Zwei Whisky, eine Flasche Bier, eine Tafel Schokolade, eine heiße Wurst mit Senf, dabei The Massed Pipes and Drums angeschaut. Ist das nicht total politisch inkorrekt, von jeder Seite aus gesehen? Ist mir egal.

Happy new Year 2016!

happy new year

Ich wünsche allen, die mich mögen, ein frohes neues Jahr 2015 mit Wein, Weib und Gesang (ich mir auch). Den anderen wünsche ich die Pest an den Hals oder etwas in der Art….

Fehler für Zwanzigjährige

„Was kann man einem Zwanzigjährigen schon sagen, wenn man 63 ist? Die Fehler, die ich gemacht habe, gibt’s schon gar nicht mehr.“ (Lemmy Kilmister, Motörhead)

Well said, dude!

Grünasketische Verdrängungs- und Verbotskultur

Der Interviewer (Reinhard Jellen) in Telepolis zum Politikwissenschaftler und Autor Michael Hirsch:
„Es hat sich eine Achsenverschiebung innerhalb der Linken ergeben: Weg von der sozialen Idee und Kategorien wie menschlicher Fortschritt zu einer protestantisch geprägten, grünasketischen Verdrängungs- und Verbotskultur: Man muß möglichst politisch korrekt agieren, man darf den Islam nicht kritisieren und ansonsten hat man möglichst gesund zu leben…“ (via Schockwellenreiter)

11 things no man should have in his home

The Independent: „11 things no man should have in his home“.

Sehr fein beobachtet und wahr. Ich musste schmunzeln und habe meine eigene Wohnung kurz gecheckt. Offenbar bin ich erwachsen.

Zwei, vier, sechs

weihnachten

Das große ‚Weihnachtsrätsel auf burks.de: Auf was beziehen sich die Zahlen zwei, vier, und sechs?

Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern frohe Festtage!

Female Urban Style

Female Urban Style

Study Claims Being Vegetarian Is WORSE For The Environment Than Eating Meat

vegetarians

Yeah! Ich wusste es!

Hot Rod – Hill Climb Racing

hill climb racing hot rod

Hill Climb Racing“ für Android hatte ich hier und hier und hier schon lobend erwähnt.

Wieder eine Überraschung: Nach rund 20 Millionen Punkten kommt ein neues Fahrzeug. „Hot Rod is the twenty-sixth vehicle to be unlocked.“

Bogotá, ganz entzückend

colombia market

Eine Ärztin, die in der Rettungsstelle des Krankenhauses beschäftigt ist, in dem ich als „Bodyguard“ arbeite, und die aus Kolumbien stammt, war neulich in Bogotá und hat mir etwas mitgebracht. Ist das nicht ganz entzückend? (Ja, sie auch.)

Stable relationships

stable relationships

Older entries