Wursthaare verboten

dreadlocks

Kleinbürgerliche Lifestyle-Sektiererei vom Feinsten. Das Denglische ist übrigens auch eine „kulturelle Aneignung“. (Was ist eigentlich mit Kreolsprachen?)

Plugs? Communities? Queer? Zine? Community-building? Alle diese Wörter verstehe ich nicht…

Make Antifa Sexy Again

Make Antifa Sexy Again

Credtis: Louise Rosealma (Facebook)

Großartig! Jetzt hat sie aber noch mehr Feinde, von rechts bis links…

This is Sparta!

ökologisch

Voll Öko ey

ökologisch

Das meiste ist für eine junge Dame, für mich sind nur Currywurst, Schokolade und Fleischsalat.

Unter Trinkteufeln

Eckkneipen

Grandiose Reportage des RBB über Berliner Eckkneipen (verfügbar bis 01.04.2018). Da fällt mir ein: Ich sollte mal wieder ins Slumberland gehen.

Grumpy Old Man

Das muss ich unbedingt haben.

Ga Ga Land Sexparty

sexparty

Neues von der Jüdäischen Befreiungsfront gibt es auf Zeit online: „Ga Ga Land“. An der Sexparty werde ich natürlich teilnehmen, obwohl ich bisher eher mit der Befreiungsfront von Judäa sympathisiert habe.

Einfältige Vielfalt

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Man könnte vermuten, dass die Redakteure der „Tagesschau“ (vgl. Screenshot von der Website oben) jetzt komplett verblödet sind. So harsch urteilt man aber nicht über Kollegen, vermutlich sind sie nur dumm und ignorant oder wählen „grün“ und Multikulti und sprechen Gendersprech. (Damit Sie es nicht vergessen, liebe wohlwollende Leserin und lieber geneigter Leser: ich bin linksradikal und für den säkularen Staat. Wer mehr Religion will, ist für mich „rechts“ und ein politischer Gegner, auch wenn das unter grünem Tarnanstrich gefordert wird.)

Ahmad Mansour schrieb dazu: „Das aus religiöser Motivation getragene Kopftuch ist mehr als nur ein Stück Stoff. In vielen Fällen ist es, zunehmend in der Gegenwart, ein klares, religionspolitisches Symbol. Es steht für ein Denksystem der Geschlechtertrennung, für eine Übersexualisierung von Frauen und Mädchen bei gleichzeitiger Tabuisierung von Sexualität. Die Vorstellung dahinter ist: Eine unbedeckte Frau ist potentiell sündhaft und unrein, ehrlos, sie animiert Männer zu Übertretungen. Nimmt man es genau, steht dieses haarbedeckende Tuch damit in Konflikt mit Artikel 3 des Grundgesetzes, mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Das so getragene Kopftuch diskriminiert Frauen und degradiert sie zu Objekten der Blicke und des Begehrens von Männern. Das Tuch suggeriert, solcher Schutz vor Männern sei notwendig – und wer es nicht trägt verhalte sich ehrlos oder gebe sich preis.“

Außerdem fordert der Koran gar nicht, dass Frauen ein Kopftuch tragen sollten. Dazu stehen genug Quellen auf Wikipedia: „Im Koran finden sich keinerlei Regeln, wie ein Kleidungsstück auszusehen hat, das dem Verhüllungsgebot entspricht.“

Wer also von „Vielfalt“ redet, wenn mehrere unterschiedliche Kopftücher im Spiel sind, hat – mit Verlaub – nicht mehr alle Tassen im Schrank und will das Bekenntnis zum politischen Islam als „normal“ einbürgern.

Alles neu macht der März

renovierungrenovierung

[x] Wasserschaden beseitigt, Decke gestrichen
[x] Türschloß und Klinke erneuert
[x] Fußboden repariert und gesäubert

Und das alles, obwohl ich unter Männerschnupfen leide. Schlafzimmer ist fertig, aber es ist noch viel zu tun.

Dinkel et al

dinkel

Dinkelbrot und andere Leckereien aus der Køniglichen Backstube in Rixdorf.

Hart, aber ungerecht

Feynsinn über die Staublunge: (Mein Großvater hatte Staublunge.)

Die Teilhabe der Arbeiter am ‚Wachstum‘ wurde in den frühen Jahren teuer bezahlt. Im Bergbau hat sich niemand über Staublunge oder „jauchige Bronchitis“ gewundert. Was die Ausbeuter heute wieder feiern wollen, ist dass viele Männer nicht viel von ihrer Rente hatten. Chemiearbeiter haben in Giftstoffen gebadet, auf dem Bau wurde mit Asbest geaast.
Niemand wäre auf die Idee gekommen, das Rauchen zu verbieten. Männer, die hart genug waren, Wetter, Buckelei und Gift zu ertragen, hätten es sich auch nicht verbieten lassen, ebenso wenig wie Frauen, die es nicht leichter hatten und oft aus Hunger damit angefangen hatten. Das Privileg gesund zu leben hatten die Reichen und erst allmählich die (gehobene) Mittelschicht.

Well said. Das gilt auch heute noch.

Home, sweet home

zimmer

Hier sitzen die, die hier immer sitzen. (Umzug von einem Zimmer in das andere geschafft.)

Immer diese pöshen Karnevalisten

Nur gut, dass ich schon immer Preuße war und das rheinische Kostümieren blöd fand. Sonst wäre ich jetzt auch Rassist.

Ich gendere, du genderst, er, sie, es gendert

Antrag der SPD in Mitte laut Tagesspiegel – die BVV solle ihre GO ändern (§ 25): „In der Tagesordnung können nur Drucksachen behandelt werden, die eine gegenderte Sprache, also eine Berücksichtigung der Geschlechter, beachten. Drucksachen, die beispielsweise nur die männliche oder nur die weibliche Form benutzen, können nicht Bestandteil der Tagesordnung einer BVV sein. Das gilt auch bei der Einreichung von dringlichen Drucksachen.“

Gerne unter Normalos

Ich habe mal die Links meiner Blogroll zum Thema „Neukölln“ durchgesehen. Die B-Lage ist rausgeflogen: Gendersprech und Veganer-Scheiß (und Techno sowieso) sind für mich kleinbürgerlich und reaktionär, auch wenn man sich gefühlslinks kostümiert.

Dafür habe ich die Proletarier-Kneipe Kaktus reloaded reingenommen, weil ich da selbst verkehre, obwohl der Schuppen manchmal völlig verraucht ist. Da trifft man aber noch normale Menschen. Die wissen zwar nicht immer, was LGBTQ bedeutet (weiß ich auch nicht), dafür haben sie aber schon einmal eine Currywurst gesehen.

Das Engelsche Gesetz und die grüne Blase

Grandioser Text auf Salonkolumnisten: „Warum Michael Moore nur unterdurchschnittlich viel für Lebensmittel ausgibt. Und was das alles mit dem Milieu der Besserverdienenden im Prenzlauer Berg zu tun hat.“

Und Zweifel kommt in diesem Milieu gar nicht gut, schließlich gehört man doch zu den Guten.

Schweineschnitzel, gut bürgerlich

Schweineschnitzel

Schweineschnitzel, gut bürgerlich, à la Su Nuraghe in Rixdorf – sardische und italienische Küche, seit 35 Jahren.

Klassenhabitus

selfie

Ein aufmerksamer Leser merkte an, dass offenbar meine Donalphonsoisierung bald abgeschlossen sei. Mitnichten! Ich esse zwar um half fünf Uhr morgens nach der Nachtschicht Kuchen, aber ich trinke Bier dazu, was der Don nie tun würde. Ich vertrete auch nicht den Klassenstandpunkt eines Couponschneiders im Marxschen Sinne – à la Schopenhauer reloaded -, sondern bin ein Proletarierkind, das aber den Habitus des klein- oder gar großbürgerlichen Intellektuellen gut imitieren kann.

Lustkauf

armbanduhr

Ein Patient war in der Laune, die diensthabende Psychiaterin zu attackieren. Zufällig stand ich, als der Alarm losging, neben der Tür zum betreffenden Raum. Der Herr war groß, stark und außer Rand und Band, aber, wie mir schien, nicht unter dem Einfluß psychotropher Substanzen, was die Sache noch schlimmer machte. Ich hatte meine Mühe mit ihm, und da er auch biss und trat, musste ich darauf achten, dass er mich nicht erwischte. Nur das Armband meiner Uhr ging dabei drauf. Niemand ersetzt das, und eine Privatklage – die die Polizei empfahl („fahrlässige Sachbeschädigung“) – wegen 10 Euro gegen einen vielleicht ab Werk Verrückten ist nicht sehr aussichtsreich.

Da ich ohnehin eine neue haben wollte, weil mir diverse Features wichtig sind (u.a. Beleuchtung, Weltzeituhr), lustkaufte ich eine Casio Herren-Armbanduhr.

Der Juwelier, den ich aufsuchte musste, weil das Armband verkürzt werden musste, meinte, als ich ihm den Preis sagte, die Uhr sei geschenkt. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt ohnehin, wenn man in Kauf nimmt, das Casio offenbar allen Ehrgeiz daran setzt, die unverständlichsten fucking manuals aller Zeiten verfassen zu lassen. (Nein, das Buch hat nichts mit der Uhr zu tun, das lag da nur so herum.)

Just a theory: I want to sleep with you

girl

[Symbolbild für alles]

Jacinta Nandi über deutsche Männer: „When men want to sleep with you – which doesn’t happen often enough – and then they try and be cool about it and they mix their verb order up You can always tell when German boys want to sleep with you because of the Satzbau of their sentences. When they don’t want to sleep with you, they go: „Ich mag schwimmen gehen“ or „Wir könnten einen Taxi teilen“ or „Ich hätte nichts dagegen“ but when they want to sleep with you, they fuck up the verbs, they go: „Schwimmen gehen mag ich“ or „Einen Taxi könnten wir teilen“ or „Dagegen hätte ich nichts“. Then you know you’re in there. I think it’s coz they want you to fall into their beds like you’ve fallen into the sentence but it’s just a theory.“

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