Hill Climb Racing, revisited

hill climb racinghill climb racing

Hill Climb Racing” für Android hatte ich hier schon lobend erwähnt.

Ich wollte schon immer mal mit einem dröhnenden LKW durch ein Atomkraftwerk brettern und strahlende Fässer durcheinanderkegeln… Das Spiel hat einen hohen Langzeit-Spaßfaktor.

10 Easy Steps To Become A German!

Germanize yourself! 10 Easy Steps To Become A German…

Blumenkohl mit Pampe und genderpolizeilich inkorrekter Fleischbeilage

BlumenkohlBlumenkohl

Blumenkohl-Auflauf mit Kartoffeln, Speck, mit Käse überbacken, zudem Sauce hollandaise und Bratwurst. Ich wette, dass es so ein normales Gericht in keinem Szene-Restaurant in Kreuzberg oder Prenzlauer Berg gibt. Wahrscheinlich ist schon allein die Bratwurst genderpolizeilich verboten (obwohl sie ja weiblich ist).

Wo bleibt der Sex?

Wer den Satz mag: “Menschen, die nicht an Gott glauben, sind durchschnittlich intelligenter als religiöse Menschen”, mag auch: “Intelligente Menschen haben mehr Sex, nehmen häufiger Drogen und bleiben länger wach”.

Die Menschen orientierten sich am Sonnenstand, standen mit Sonnenaufgang auf und legten sich schlafen, sobald es wieder dunkel wurde. Heute leben wir mit elektrischem Licht, was Menschen mit höherer Gehirnleistung dazu anrege, sich auch nach Sonnenuntergang mit Dingen auseinanderzusetzen, während Menschen mit geringerer Gehirnleistung an gewohntem festhalten, glaubt der Psychologe.

Bruahahahaha. Jetzt weiß ich, warum ich noch wach bin, obwohl es dunkel ist. Aber wo bleibt der Sex?

Inspiriert durch Ihren Browserverlauf

browserverlauf

Hahaha. Falsch geraten. Ich nutze einen Browser zum Surfen (Firefox mit paranoiden, das heißt vernünftigen Sicherheitseinstellungen), und einen anderen (SRWare Iron oder Chromium) zum Einkaufen oder dort, wo ich gezwungen bin, einige Dinge zuzulassen (Cookies, Javascript).

Außerdem habe ich die gesammelten blauen Bände hier. Warum sollte ich die noch einmal kaufen?

Ananke oder: DoS-Attacke der Glühbirne [Update]

Eine kaputte Glühbirne in einem Smart home fährt eine DoS-Attacke (via Fefe). Die ursprüngliche Story, von der die Süddeutsche abgeschrieben hat, gibt es bei Fusion. (“The challenge of being a futurist pioneer is being Patient Zero for the future’s headaches.” Lesenswert und zum Kringeln – wie auch die ältere Version in Wired.)

Das Thema hat Stanislaw Lem schon 1971 hinlänglich abgehandelt – in der Geschichte Ananke.

[Update] Dazu passt: “Künstliche Intelligenz ist die Fähigkeit von Geräten, vorherzusehen, zu welchem Zeitpunkt sie den größtmöglichen Ärger verursachen können.” (Peter Glaser)

Shimano Kabushiki-gaisha oder: Think global

fahrrad

Jetzt fange ich auch schon an, wie Don Alphonso die Details meiner Fahrräder zu fotografieren. Wieso verkaufen mir hiesige Fahrradhändler Teile aus Japan? Kostet es weniger, die über den Ozean zu transportieren als die hier herstellen zu lassen?

“Insbesondere bei Schaltungsgruppen für Fahrräder hat Shimano eine überragende Marktstellung und ist Weltmarktführer in allen Preiskategorien.” Wenn man das so liest, wird klar: Die sind einfach besser,

Ich musste bei meinem Fahrrad-Dealer hier in Rixdorf leider 120 Euronen hinlegen, für alles inklusive und noch ein paar Dinge mehr. Dafür bin ich jetzt wieder auf der (meistens rechten) Überholspur unterwegs (und natürlich ohne Helm).

Mal so mal so oder: Selfie mit Android

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Café Mal so mal so (ohne Komma, weil Eigenname) in Rixdorf aka Neukölln. Geheimtipp: Chili con carne. (Ja, es ist auch ein Selfie.)

Unter Proletarierern

neukölln

Was machen ich und eines meiner Fahrräder eigentlich da am frühen Morgen?

In Rixdorf ist Latina-Musike

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Neue Kneipe(n) am Karl-Marx-Platz in Rixdorf: Der geschulte Völkerkundler sieht sofort, dass das klassische Proletariat dort nicht hingehen wird. Für die Prenzlauer-Berg-Schickeria ist es wiederum zu pseudo-trashig. Ich werde mal testen, vor allem die Preise, und berichten.

Das Stumpfe Eck ist jetzt Rotbart

rotbart

Schweren Herzens möchte ich den dem Nachtleben zugeneigten Leserinnen und den eventuell in Rixdorf herumsumpfenden Lesern eine neue Kneipe empfehlen. Dort, wo früher meine Stammkneipe “Das Stumpfe Eck” war, ist jetzt das “Rotbart” (Vorsicht, Facebook-Link!) Das Lokal habe ich natürlich sofort getestet, zusammen mit Freunden, die auch das “Stumpfe Eck” kannten.

Die gute Nachricht: Die neuen Leute haben sich wirklich Mühe gegeben. Das Etablissement hat Stil. Man fühlt sich wohl, was das Interieur angeht. Im Gegensatz zur alteingesessenen B-Lage und zum neuen Red Lion gibt es eine große Theke, an die man sich auch allein hinsetzen kann. Man muss also nicht zwangsweise als WG oder als Jugendgruppe kommen oder sich hardcoremäßig einfach zu einer solchen gesellen. Anders als in der B-Lage ist die Musik auch zu ertragen (bis jetzt kein Techno gehört). Zudem wird man nicht angestrengt mit Veganismus-Asketismus und anderem gefühlt politisch Korrektem belästigt. Großer Vorteil für mich, aber nicht für meine Freunde: Im “Rotbart” darf nicht geraucht werden. Löblich! Ich habe also beim Nachhausegehen keine Kopfschmerzen.

Jetzt die “schlechten” Nachrichten. Ich habe gleich investigativ recherchiert, um welche Gesellschaftsform es sich beim “Rotbart” handele. Die älteste Szene-Kneipe im Kiez, das Café Linus, wird von einem Verein betrieben. Der Profit steht also im “Linus” nicht unbedingt an erster Stelle; und dort verkehrt auch eher das sich links gerierende ältere Sozialarbeitermilieu. Das “Rotbart” ist leider weder ein Kollektiv noch eine Genossenschaft, sondern wird ganz Kapitalismus-kompatibel von zwei Geschäftsführern gemanagt. [Update: Es ist eine GbR, also mit vollen Risiko – Respekt!] Im “Stumpfen Eck” kostete ein großes Bier früher zwei Euro, im “Rotbart” muss man noch 50 Cent drauflegen. Ein Gin Tonic schlägt mit sage und schreibe sechs Euro zu Buche. Gut, dass ich so etwas nicht trinke, sondern, wenn kein Bier, dann nur Whisky.

Das Publikum im “Stumpfen Eck” war extrem heterogen: Arbeitslose, Berufsalkoholiker, und mehr oder weniger linke Arbeiter (die mit Nazi-Sprüchen bekamen im “Stumpfen Eck” Hausverbot und wanderten in den “Kaktus” am Hertzbergplatz ab), aber sonst querbeet durch alle Milieus bis hin zur Gender-Professorin. Die alteingesessenen Kiez-Bewohner werden sich das “Rotbart” einfach nicht leisten können. Das nennt man vermutlich “natürliche Auslese über den Marktpreis” oder so ähnlich. Vielleicht auch “Gentrifizierung”. Keiner gibt öffentlich zu, das zu wollen, aber alle machen mit und tun es einfach (den Autor eingeschlossen).

Natürlich interessiert sich das Publikum im “Rotbart” nicht für die Geschichte des Kiezes oder für das, was das “Stumpfe Eck” bedeutete. Es hatte sich eben über Fratzenbuch herumgesprochen. Wie sich die Jugend halt verabredet, mit einer Flasche in der Hand. Und Edward Snowden hat es übrigens nie gegeben.

Im “Rotbart” trifft man jetzt jede Menge äußerst attraktive junge Damen (die den Begriff “Dame” vermutlich nicht benutzen). Über die Männer kann ich nichts sagen – nur dass man(n) offenbar gern Kapuzen trägt, auch wenn man im Haus ist (fehlt nur noch eine Sonnenbrille), und dass Wollmützen auch dann angesagt sind, wenn man gar keine Wursthaare hat. Ich habe mit jüngeren Männern meine Probleme: Ich kann sie oft nicht ernst nehmen, auch wenn ich mir Mühe gebe.

Ich hatte jedenfalls, was mein Beuteschema bei Frauen angeht, mein ästhetisches Vergnügen beim Herumstarren und Beobachten aus rein völkerkundlicher Sicht. Auch das leckere Mädel neben mir, mit dem ich mich angeregt über den sozialen Aufstieg unterhielt und warum dieser nicht stattfinde (sie studierte passenderweise Erziehungswissenschaft), war eine Augenweide. Leider stand sie nicht auf Männer, und ihre Freudin guckte schon ganz indigniert nach mir, vor allen, als ich ihr meine beste Freundin empfahl, die extrem attraktiv sei und eine angenehme Person und zu meinem Missvergnügen auch nicht das männliche Geschlecht bevorzuge, ich daher aus altruistischen Gründen sie gern an eine passende Frau verkuppeln wolle, wenn es schon bei mir selbst nicht gelänge.

Es war übrigens proppevoll. Die Leute drängten sich nur so. Mal sehen, wie es an einem normalen Werktag um Mitternacht ist.

Da wir heute schon Lifestyle-Themen behandeln: Mein Endomondo ruft, es ist sonnig und kühl, also Laufwetter, und ich habe vier Kilo zu viel für mein Idealgewicht. Auf denn! Trainiert habe ich in diesem Jahr auch noch nicht…

9 American habits I lost when I moved to Germany

Vanessa Van Doren: “9 American habits I lost when I moved to Germany”:
Germans don’t like small talk, and they don’t like bullshit. Idle comments and feel-good messages have no place here. German flirting is particularly brutal; “Your big nose looks good on your face” is about the best compliment you can expect to get in Germany.

Muahahaha. Aber es stimmt. Es ist immer wieder lustig, wie Leute, die in den USA sozialisiert wurden, und Deutsche aneinander vorbei kommunizieren und sich nicht “verstehen”.

Same deal with “forgetting” to pay your tram fare — if you get caught, the icy stares heaped upon you by an entire car full of people will be enough to freeze your blood.

Hihi. Sehr hübsch auch dieses Statement: “In Germany, smiling for no reason is considered a sign of mental weakness.”

Persischer Untergrund

My Modern Met: “Expressive Photos Reveal a Rare, Alternative View of Iran”. Ansehen!

Wer isst, sündigt nicht

olympia

Mein Beitrag zur Ernährungsdebatte. Und herzliche Grüße an die schmallippigen Angehörigen der Glaubensgemeinschaft Veganismus-Asketismus!

0ad, revisited

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Gleich wird der Löwe den einsamen Späher angreifen.

Jaja, recht viele Screenshots. Das lag auch daran, dass ich sie nicht gefunden habe, weil der Dateimanager unter Gnome versteckte Ordner per default nicht anzeigt. Erst CTRL N löste das Problem. Muss man drauf kommen.

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Mein Heer stellt sich zur Schlacht.

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Mit Belagerungsmaschinen auf dem Marsch

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Die Kriegselefanten sehen einfach nur niedlich aus…

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Kamel-Kavallerie der Ptolemäer

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Die Frauen hauen derweilen fleissig Steine zum Bau von Mauern.

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Aufmarsch der Truppen auf dem Feldherrnhügel

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Von einem Gebäude der Feinde sind nur rauchende Trümmer übrig.

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Das siegreiche Heer (bisher nur bei Spielstufe “leicht”) kehrt heim.

Science’s Biggest Fail oder: Sagen Sie bitte Profx. zu mir

Scott Adams (via Fefe) über die Glaubwürdigkeit “wissenschaftlicher” Erkenntnisse.

What’s is science’s biggest fail of all time?
I nominate everything about diet and fitness. (…)
Step One: We are totally sure the answer is X.
Step Two: Oops. X is wrong. But Y is totally right. Trust us this time.

Gilt natürlich insbesondere für “Volkswirtschaft” und “Genderpolitik“.

Hill Climb Racing Sticky Blocks Sliding Puzzle Chess

Hill climb racing

(Vorsicht! Völlig sinnfreies Posting!)

Ich empfehle heute zwei Spiele für Android. Hill Climb Racing ist für Smartphones eher zu klein, geht aber auch. Sehr niedlich und zum Schmunzeln, mit hohem Langzeit-Spielspaß. (Die Werbung bei der kostenlosen Version stört nicht wirklich.)

Ich spiele auf Android-Geräten eher sehr wenig, und wenn, dann nur wenige Minuten, und 99 Prozent aller angebotenen Spiele, die ich kurz getestet habe, waren albern und langweilig und verschwanden sofort wieder von den Geräten.

Mit “Hill Climb Racing” jedoch versuche ich schon seit zwei Wochen, mehr als 1000 Meter mit dem virtuellen Geländewagen zu schaffen. Ich dachte, das könne doch nicht schwer sein. Ist es aber doch. Und wenn der Wagen dann samt Fahrer (politisch inkorrekt, aber vermutlich wollen sie das auch nach Saudi-Arabien verschicken) hängen- oder steckenbleibt oder, was bei mir meistens geschieht, weil ich immer und in jeder Welt zu schnell fahre, einen Salto macht, muss man sich nicht ärgern, sondern lacht sich über den Anblick auch zum 500-sten mal kaputt. Einfach genial gemacht. (Rund fünf Millionen Downloads – aber was die Masse macht, ist bekanntlich kein Argument.)

Die Software-Bude sitzt in Finnland. Klar, da ist es oft dunkel und kalt. Kein Wunder, dass die Finnen gute Spiele machen.

Sticky Blocks Sliding Puzzle

Sticky Blocks Sliding Puzzle attackiert euer Selbstbewusstsein und fordert die Intelligenz heraus. Wenn ich in der U-Bahn oder im Bus sitze und keine Lust habe, mein Kindle auszupacken, um ein gutes schlechtes Buch zu lesen, dann ist Sticky Blocks Sliding Puzzle angesagt.

Ich habe mir wirklich den Kopf zermartert, aber man weiß, dass es gehen müsste, das Viereck von links unten nach rechts oben zu bekommen. Theoretisch. Mittlerweile bin ich beim Level “difficult”, und das bringt mich zum Wahnsinn. Manchmal muss ich nach drei Versuchen abbrechen, um mich zu erholen. Ich vermute ganz: Das Spiel eignet sich sehr für Kinder, wenn sie schon an einem Gerät sitzen, weil es das räumliche Sehvermögen schult.

Dann spiele ich schnell Schach auf der zweithöchsten Schwierigkeitsstufe. Da verliere ich zwar fast immer, aber von 50 Spielen zwei oder drei gegen die künstliche Intelligenz zu gewinnen, gefällt mir. Außerdem lernt man viel Eröffnungstheorie en passant und learning by doing für das reale Spiel gegen humaniode Gegner. Davon muss ich mich aber dann erholen und spiele dann usw.

0ad

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Vor gefühlt ein paar Jahrzehnten war ich ein begeisterter Spieler von “Ages of Empires” und “Ages of Conquerors”. 60 Millionen Spieler – wenn man die alle zu einer Revolution überreden könnte, wäre der Kommunismus 2.0 schon längst da.

Mehr zufällig habe ich jetzt die Open-Source-Version (also kostenlos) “0ad” für Linux entdeckt – und bin begeistert. Das Spiel ist noch im Alpha-Stadium und viele gewohnten Features – wie spezielle Schlachtformationen – laufen noch nicht, aber der Spaß ist riesig.

Mir gefallen besonders die liebevoll gestalteten Details: Man kann die Landschaften auch mal so betrachten, und entdeckt immer wieder Neues (vgl. Screenshots oben und hier).

Immerhin gelingt es mir mittlerweile, den Computer zu schlagen, aber am Anfang war ich schon ziemlich verärgert, dass es mir nicht gelang, einen Rechner und dessen programmierte “Intelligenz” einfach mal so plattzumachen zu überlisten. Ich bin gespannt, wie “0ad” weiterentwickelt wird – den Mehrspielermodus per Server traue ich mich noch nicht, und so viel Zeit habe ich auch gar nicht.

Lighting up your language!

taschenlampetaschenlampe

Ich habe mir eine aufladbare Canwelum LED Taschenlampe zugelegt. Als Schmankerl obendrauf gab es eine Anleitung, die mich herzlich lachen ließ. Die angebliche “Strict Quality Control” findet offenbar bei der Sprache nicht statt.

Liebe auf den ersten Blick

Schöner Film von Spiegel online über den weiblichen Sextourismus in Kenia. Genderpolitisch völlig inkorrekt.

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