Médanos de Coro

corocoro

Dünenlandschaft im Parque Nacional Los Médanos de Coro. Wikipedia: „Der Nationalpark umfasst 91.280 Hektar Wüste, Küste und Salzwiese. Die großen Dünen (‚Médanos‘) erstrecken sich über eine Länge von 5 bis 30 Kilometer und können bis zu 40 Meter hoch werden. Durch starke Winde ändern sie ständig ihre Form. Wegen der sehr seltenen Niederschläge besteht die Flora aus stacheligen Sträuchern. Die Fauna ist ebenso spärlich und besteht hauptsächlich aus Echsen, Hasen, Ameisenbären, Füchsen, Tauben und Falken.“

Ich hatte mir einen Lokalbus genommen und bin ganz allein durch die glühend heisse Einöde gestapft. (mehr lesen) Ein Moment der Erleuchtung.

Mein liebstes Selfie

selfie

Mit dem Jeep am Rio Meta (Llanos del Orinoco), Grenzgebiet Kolumbien-Venezuela, 1998, auf dem Weg von Elorza nach Süden zum Rio Capanaparo.

Am Rio Magdalena

San AugustinBurksSan AugustinSan Augustin

Diese Fotos habe ich 1979 in San Agustín in den kolumbianischen Anden fotografiert. Im Tal fließt der Oberlauf des Rio Magadalena, des größten Flusses Kolumbiens, er ist ungefähr so lang wie der Rhein. Am Hang gegenüber (3. Bild) kann man den schmalen Pfad erkennen, der im Zickzack nach oben führt. Der auf dem Pferd bin ich.

Volcán de Agua

Tikal

Besteigung des Vulkans Agua (3760 m) in der Nähe der Kleinstadt Antigua in Guatemala (1979). Der Aufstieg war nicht besonders anstrengend, und im Krater war damals – Überraschung! – ein kleiner Fußballplatz mit Toren. Die Aussicht aber war atemberaubend.

Charlotteville, revisited

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Das Foto habe ich 1982 in Charlotteville an der Man-O-War-Bay auf Tobago (Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen) gemacht – der idyllischste Ort, in dem ich jemals war. Hotels gab es nicht, nur einige private Zimmer, ganz rechts im ersten Stock habe ich gewohnt, mit Meerblick natürlich. [Mehr Fotos aus Charlotteville]

Ferrocarriles Ecuatorianos

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Wir waren mit Schmugglern vom kolumbianischen Tumaco nach San Lorenzo (San Lorenzo (Youtube)) in Ecuador gereist. (Vgl. Am Rio Mira, Januar 2015). Damals war San Lorenzo ein verschlafenes und schwülwarmes Tropennest. Viel wird sich seitdem nicht geändert haben.

Von dort sollte es mit der berühmten Eisenbahn nach Ibarra hoch in die Anden gehen. Der Bahnhof (3. Foto) war nicht sehr vielversprechend, er existierte gar nicht, nur die Gleise. Immerhin. Ein Zug fuhr auch nicht, aber endlich setzte sich ein Güterzug in Bewegung, alle Passagiere auf den Wagendächern. Der Schaffner hüpfte wie bei einem Stunt von Waggon zu Waggon, um zu kassieren.

Wenn einem auf einer eingleisigen Strecke ein Zug entgegenkommt, ist das immer unpraktisch. Hier war das offenbar mehr oder weniger geplant. Irgendwann begegnete uns ein Schienenbus, und alle stiegen um. Der Schienenbus fuhr zurück, und der Güterzug hinterher. So einfach kann es sein.

Sonnenschutz

sonnenschutz

Quito, Ecuador, 1979

Dschungel

Dschungel

Echter, unverfälschter, fast undurchdringlicher Dschungel. Man kann den knietief matschigen schmalen Pfad gerade noch erkennen. (Ecuador 1979)

Ich habe mal geprüft, wo das gewesen sein könnte. Nördlich von Misuahalli am Rio Napo, drei Stunden Fußmarsch flussaufwärts. Ich war damals allein und nur neugierig, wohin der Pfad führte (mehr Bilder). Diese Foto hatte ich schon vor fünf Jahren hier gepostet, ich mag es immer noch.

Auf halbem Weg ist heute eine Lodge, die ausgerechnet „El Jardin Aleman“ heißt. Damals war da nur Urwald.

Have Fun With Nothing!

Cuauhtémoc

Irgendwo an der Bahnstrecke von Chihuahua nach Los Mochis im Norden Mexikos (1982).

Unseren täglichen Medienkonsum gib uns heute

Guanajuato

Guanajuato, Mexiko (1979) – und gar kein Zusammenhang mit dem unten Geschriebenen

Uruguay gewinnt gegen Philipp Morris. Ich habe mir, wenn es so bleibt, vorgenommen, bei meiner nächsten Riese nach Südamerika auch am Rio de la Plata vorbeizuschauen – und im Gran Chaco. Vielleicht von da aus nach Bolivien? Umgekehrt ging es – in Tarabuco standen morgens LKWs, die Mitfahrer nach Paraguay suchten.

Harald Martenstein schreibt über „rhetorische Ausweichmanöver“.

In der Taz schreiben „kritische Muslime“. Das ist für mich Bullshit. Wer höhere Wesen verehrt, ist nicht „kritisch“, sondern nicht satifaktionsfähig. Man kann mit Relgiösen nicht rational diskutieren – wie sollte das funktionieren?

Das neue Sexualstrafrecht sei Unsinn und verfassungswidrig, sagt eine Strafrechtlerin. Sehe ich auch so. Fehlende Normenklarheit. Sollte man wegklagen.

Telepolis über „Staatsverbrecher“. Auch lesenswert.

Sport (Vorsicht, Faceboook) ist immer gut. Leider bin ich nicht so gut wie die Dame.

In Pinalito und um Pinalito herum

vogel

Das bin ich 1982 in Pinalito – das damals Vista Hermosa hieß – am Rio Guejar im Osten Kolumbiens (heute Einflussgebiet der FARC), etwas östlich der Serranía De La Macarena (die ich damals erkundet habe). Bis genau dorthin sind übrigens auch die Konquistadoren Georg Hohermuths im 16. Jahrhundert gekommen.

Am Solimões aka Amazonas

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Der Amazonas, dessen Oberlauf in Brasilien Solimões genannt wird; hier der Anflug auf Leticia im Süden Kolumbiens.

Unter Drogenschmugglern, revisited

pando

Das Foto habe 1984 ungefähr hier auf dem Rio Mamore in Bolivien gemacht. Die Leute waren Drogenschmuggler. Das war eine der zahlreichen Situationen, die wieder mal bewiesen, dass man die Sprache des Landes, das man intensiv bereist, kennen sollte. Ich musste jedenfalls stundenlang verhandeln, bevor sie mich mitnahmen. Man konnte sich denken, was sie mitführten, aber ich habe nicht nachgefragt. (Vor vier Jahren habe ich hier schon etwa dazu geschrieben. Wir waren mit zwei Booten unterwegs.)

Copacabana

Rurrenabaque

Blick auf den Titicaca-See und Copacabana in Bolivien (1984). Vorn ist meine damalige Lebensabschnittsgefährtin zu sehen. Das Foto habe ich ungefähr hier gemacht; wir sind zu Fuß den kleinen Pass hoch, um zu dem winzigen Dorf im Osten zu kommen (was auf Google Maps gut zu erkennen ist).

Eine Reportage auf Zeit online ist dazu interessant: „Viele Vogelarten rund um den Titicaca-See sind verschwunden. Auch Fische gibt es kaum noch. Jahrelang wurde Klärschlamm aus den Städten und Dörfern in Bolivien und Peru in den See eingeleitet. Hinzu kommt das Abwasser aus zum Teil illegal betriebenen Minen.“ Damals war es noch eine Idylle.

Bequem im Stehen reisen

Reyes

Auf dem Weg nach Macha in den Anden Boliviens (1984). Auf dem Pickup waren Landarbeiter und Bergleute. (Fotos von Macha gibt es hier und hier.)

Rurrenabaque – Stilleben mit Katze und Schwein

Rurrenabaque

Das Foto habe ich 1984 in Rurrenabaque am Rio Beni in Bolivien gemacht. Damals gab es noch keine Touristen dort. Wir waren mit dem Boot von Caranavi in den Yungas gekommen. Von Rurrenabaque fuhren wir mit einem Pickup nach Reyes (damals ein kleines Dorf, vgl. Foto unten), wo es eine Graspiste für Flugzeuge der Militärs gab. Dort blieben wir eine Woche stecken, bis endlich eine Propellermaschine der bolivianischen „Luftwaffe“ auftauchte, mit der wir weiterreisen konnten.

Reyes

Peru’s other lost city

BBC: Peru’s other lost city – Larger than Machu Picchu and far less known, Choquequirao still makes you feel as though you’re practically the first to arrive.“

Ich war ja schon zwei Mal in Machu Picchu. Wenn ich nochmal nach Peru fahre, weiß ich jetzt, was auf der To-Do-Liste steht.

Mehr Lächeln!

sonrisa

Zentralmarkt von Arequipa, Peru (1984)

Esst mehr Fleisch!

Fleisch

Das Foto habe ich im Januar 1980 auf dem Markt in Copacabana in Bolivien gemacht. Auch wenn es nicht so aussieht: Das Fleisch dort ist sicher von besserer Qualität als das, was in deutschen Supermärkten als verpacktes Fleisch verkauft wird, jedenfalls am ersten Tag des Verkaufs.

Bogotá, ganz entzückend

colombia market

Eine Ärztin, die in der Rettungsstelle des Krankenhauses beschäftigt ist, in dem ich als „Bodyguard“ arbeite, und die aus Kolumbien stammt, war neulich in Bogotá und hat mir etwas mitgebracht. Ist das nicht ganz entzückend? (Ja, sie auch.)

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