允許訪問
Nett, dass deutsche Bibliotheken oder zum Beispiel die deutsche Schule in Jordanien oder die Stadtbibliothek Köln oder Websites in Kanada oder deutsche Banken burks.de zensier(t)en, die Chinesen jedoch nicht.
Konformitätsdruck und Fratzenbuch
“Wer liest, wie über Facebook und Online-Chats der Konformitätsdruck wächst und tödlich sein kann, wird kaum von einer neuen Heimat des Geistes schwärmen.” (Hal Faber)
FBI Conference Call
Heise: “Anonymous demütigt FBI und Scotland Yard”. (Dieser Kommentar ist lesenswert.)
Content of Extreme Nature with Violent Themes
Ich habe gerade nur nach etwas gesucht, was das FBI und die deutschen Jugendschutzwarte gemeinsam veranlassen wird, mich auf alle schwarzen Listen und Filter zu setzen. Nicht vergessen: Der Anblick nackter Avatare gefährdet Ihre geistige Gesundheit und hindert Jugendliche daran, sich art- und marktgerecht zu entwickeln!
Wie man die Twitter-Zensur umgeht
Netzwertig com erklärt, wie man die länderspezifische Zensur Twitters umgehen kann: “Twitter wird für seine kontroverse Entscheidung, Tweets in einzelnen Ländern auf Anfrage zu zensieren, kein IP-Geoblocking einsetzen. (…) Stattdessen dient die von Nutzern in ihren Kontoeinstellungen gemachte Länderangabe als Grundlage für eine eventuelle regionale Sperrung. Twitter legt das aktuelle Land zwar ausgehend von der IP-Adresse des Anwenders fest, erlaubt diesem aber, die Einstellung manuell zu verändern.”
Ich habe meinen Twitter-Account schon auf “US-amerikanischer Nutzer” umgestellt.
Content-Mafia verliert endgültig gegen Heise
Heise: “In dem langwierigen Verfahren gegen den Heise Zeitschriften Verlag ist die Musikindustrie endgültig gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht lehnte die Annahme einer Verfassungsbeschwerde ab, die zum Ziel hatte, ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) auf Fehler hin überprüfen zu lassen (Az.: 1 BvR 1248/11). Der BGH hatte im Oktober 2010 entschieden, dass heise online im Rahmen der Berichterstattung einen Link zur Homepage eines Software-Herstellers setzen darf, der ein Programm zur Umgehung des DVD-Kopierschutzes anbietet.”
Spiegel Online dazu: “Das Gericht argumentierte, dass es sich dabei nicht um eine “technische Unterstützungsleistung” für die Angebote, sondern um “Belege und ergänzende Angaben”, ähnlich wie bei Fußnoten, handele. Deshalb stünden Links in Online-Medien unter dem Schutz der Meinungsfreiheit. Auch wenn die Links auf “unzweifelhaft rechtswidrige Äußerungen” verwiesen, sei ein Informationsinteresse gegeben.”
Ja, und als gegen mich vor 12 Jahren ein Ermittlungsverfahren lief ["Tatvorwurf (Delikt mit kriminologischer Bezeichnung): Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Tatort (Anschrift): Links mit strafrechtlich relevantem Inhalt unter "burks.de"], haben die Medien auch das Maul gehalten – ausser Heise.
Und wozu ist dieser Regenzauber jetzt noch nötig? “SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.” Bruhahaha.
Young Intelligent Hackers Against Something
Hihi. Schöner Text von Don Alphonso in der FAZ über Kim Schmitz aka Kimble aka Kim Dotkom (via Fefe):
Aus der Perspektive der voll entwickelten New Economy ist Kim Dotcom so monströs wie ein Goldhamster. (…) Viele seiner Kollegen mit weitaus grösseren Schäden sind längst wieder da, sie haben Stiftungen, bemühen sich um Nachhaltigkeit, geben Seminare für Lebenserfolg, laden in ihre Anwesen in bester Mittelmeerlage ein, machen Hintergrundgespräche und besonders gern in Naturschutz und Ökologie, entwickeln Windparkfonds und jonglieren mit nachwachsenden Rohstoffen. (…)
Wären die Rechteinhaber in der Lage gewesen, selbst so ein umfassendes Downloadportal aufzubauen, mit dem sie 175 Millionen Dollar und jede Menge weiterhin gern zahlender Kunden abgeschöpft hätten, die selbst für die Bereitstellung der Inhalte sorgen? Ein Portal, das für sich so etwas wie Marktführerschaft beanspruchen kann? Mit schlanken Strukturen und einem Chef, der auf die Nutzern nicht wie ein raffigieriger Contentmafioso wirkt, mit Armeen von Anwälten im Hintergrund und der ständigen Drohung, beim kleinsten Verstoss gegen die Regeln werde man in die Privatinsolvenz abgemahnt?
Theologe kündigt auf Facebook eine Revolution an und wird festgenommen
Nachdem ein Theologe auf Facebook eine “Revolution” angekündigt hatte, wurde er von der Polizei festgenommen. Seine Motive sind noch unklar, genau wie die Frage, ob er die Kosten des Polizeieinsatzes selbst tragen muss.
Welche strafrechtlichen Konsequenzen dieser Fall für den Mann hat, ist noch nicht klar. Von einer Ermahnung bis hin zu einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren reicht der Strafrahmen. “Bei Letzterem müssten jedoch schädliche Neigungen vorliegen”, sagte Georg Ernst, Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Jeder Fall werde individuell betrachtet. “Solche Drohungen kommen öfter, aber zum Glück nicht regelmäßig vor”, sagte ein der Polizeisprecher.
Burks.de veröffentlicht exklusiv den Text, den der Theologe auf Facebook gepostet hatte:
Die reinen Furcht Gottes zuvor, lieben Brueder. Wie lange schlaft ihr, wie lang seid ihr Gott seins Willens nit geständig, darum, daß er euch nach eurem Ansehen verlassen hat? Ach, wieviel hab ich euch das gesagt, wie es muß sein. Gott kann sich anderst nit offenbaren, ihr mußt gelassen stehen. Tuet ihr’s nicht, so ist das Opfer, euer herzbetruebtes Herzeleid umsonst. Ihr müßt darnach von neuem auf wieder in Leiden kommen. Das sag ich euch, wollt ihr nit um Gottes Willen leiden, so müßt ihr des Teufels Marterer sein.
Darum huet euch, seid nit also verzagt, nachlässig, schmeichelt nit langer den verkehrten Fantasten, den gottlosen Bösewichtern, fanget an und streitet den Streit des Herren! Es ist hoch Zeit, haltet eure Brüder alle darzu, daß sie gottlichs Gezeugnis nicht verspotten, sunst müssen sie alle verderben.
Das ganze deutsche, französisch und welsch Land ist bewegt. Der Meister will Spiel machen, die Böswichter müssen dran. Zu Fulda sind in der Osterwoche vier Stiftkirchen verwuestet. Die Bauern im Kleegau und Hegau, Schwarzwald sind auf, dreimal tausend stark, und wird der Hauf je länger je größer. Allein ist das mein Sorg, daß die narrischen Menschen sich verwilligen in einen falschen Vertrag, darum, daß sie den Schaden nach nit erkennen.
Wann euer nur drei ist, die, in Gott gelassen, allein seinen Namen und Ehre suchen, werdet ihr hunderttausend nit fürchten. Nun dran, dran, dran! Es ist Zeit! Die Böswichter sind frei verzagt wie die Hund. Regt die Brüder an, daß sie zur Fried kommen und ihr Bewegung Gezeugnis holen. Es ist über die Maß hoch hoch vonnöten. Dran, dran, dran! Last euch nicht erbarmen, ab euch der Esau gute Wort furslägt. Sehet nit an den Jammer der Gottlosen ! Sie werden euch also freundlich bitten, greinen, flehen wie die Kinder. Lasset euch nit erbarmen, wie Gott durch Mosen befohlen hat, und uns hat er auch offenbart dasselb. Reget an in Dörfern und Städten und sonderlich die Berggesellen mit ander guter Gesellschaft, welche gut darzu wird sein. Wir müssen nit länger schlafen.
Sieh, da ich die Wort schreib, kame mir Botschaft von Salza, wie das Volk den Amtmann Herzog Georgen vom Schloß belange will um des Willen, daß er drei hab heimlich wollen umbringen. Die Bauern vom Eisfelde sind ihr Junkern feind worden, kurz, sie wollen ihr kein Gnade haben. Es ist des Wesens viel euch zum Ebenbilde. Ihr müßt dran, dran, es ist Zeit. Balthasar und Barthel Krump, Valtein und Bischof, gehet vorne an den Tanz!
Lasset diesen Brief den Berggesellen werden. Mein Drucker wird kommen in kurzen Tagen, ich habe die Botschaft kriegen. Ich kann es itzund nit anders machen, sonst wollt ich den Bruedern Unterricht gnug geben, daß ihnen das Herz viel größer sollt werden denn alle Schlösser und Rüstung der gottlosen Böswichter auf Erden.
Dran, dran, dieweil das Feuer heiß ist. Lasset euer Schwert nit kalt werden, lasset nit verlähmen! Schmiedet pinke-panke auf den Anbossen Nimrods, werfet ihnen den Turm zu Boden!
Es ist nit möglich, weil sie leben, daß ihr der menschlichen Furcht solltet leer werden. Man kann euch von Gotte nit sagen, dieweil sie über euch regieren. Dran, dran, weil ihr Tag habt. Gott gehet euch vor, folget, folget! Drum last euch nit abschrecken. Gott ist mit euch, wie geschrieben. Dies sagt Gott: »Ihr sollt euch nit fürchten. Ihr sollt diese große Menge nit scheuen, es ist nit euer, sondern des Herrn Streit. Ihr seid nit, die da streiten, stellet euch vor männlich. Ihr werdet sehen die Hilfe des Herren über euch.« Da Josaphat diese Worte hörte, da fiel er nieder. Also tuet auch und durch Gott, der euch stärke ohne Furcht der Menschen im rechten Glauben. Amen.
Thomas Müntzer, ein Knecht Gottes wider die Gottlosen
Fratzenbuch
(Danke, Ruben!)
Nicht wirklich Neues von der Überwachungs-Lobby
Mitteldeutsche Zeitung: “Das Bundeskriminalamt (BKA) kann wegen des Verzichts auf die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland nicht so effektiv gegen die rechtsterroristische Zelle “Nationalsozialistischer Untergrund” ermitteln, wie es das gerne tun würde.”
Liebe Mitteldeutsche Zeitung, wenn du die Agitprop der Überwachungs-Lobby schon eins zu eins und ohne ein kritisches Wort dazu abdruckst, dann wähle doch bitte die korrekte grammatikalische Form “könne”. Die behaupten das nur, es stimmt gar nicht. Also muss hier die indirekte Rede stehen: Die sagen, es sei so. Es ist aber nicht so und wir glauben es überhaupt nicht. Begründung:
Die [[x] irgendeine Überwachungs-Behörde, bitte selbst ausfüllen] kann wegen des Verzichts auf die Vorratsdatenspeicherung folgendes nicht tun: [[x] bitte selbst ausfüllen]: Das Böse aus der Welt vertreiben, Hütchenspieler verhaften, Drogenschmuggel unterbinden, Nazis bekämpfen, die Parteiführung der Linken beobachten, gestohlene Autos wiederfinden, Wirtschaftskriminelle auf die Seite der Guten herüberziehen, Kinderpornografie aus der Welt schaffen, das Internet totalüberwachen, Heuschrecken und das Finanzkapital in die Schranken weisen, Handtaschenräüber dingfest machen, Omas über die Straße helfen, bei Facebook nach Verbrechern fahnden u.v.a.m..
Banshee-Jumping
Diese Vögel, die auch im Film “Banshee” genannt werden, sind im Spiel “Avatar – die Reise nach Pandora” sehr schwer zu fliegen – mein Avatar muss sich richtig Mühe geben, die richtige Richtung zu finden, vor allem unter schwerem Beschuss…
Neonazis im Netz
Ein Artikel von mir im Berliner Tagesspiegel: “Behörden fast machtlos gegen virtuellen Aufmarsch – Was kann man gegen Drohungen im Internet tun? Die Neonazi-Szene betreibt mehrere Websites, auf denen Fotos und persönliche Daten ihrer vermeintlichen politischen Gegner publiziert werden. Der drohende Unterton ist unverkennbar – von einem „guten Anschlagsziel“ ist da unter anderem die Rede.” [mehr...]
Gefährliche digitale Welt von Online-Community, Second Life, Avatare und Facebook
Content-Mafia gegen Megaupload
Pressemitteilung der Piratenpartei zur Abschaltung von Megaupload durch die US-Behörden: “Mit Besorgnis stellt die Piratenpartei fest, dass der Einfluss der Verwerterindustrie mittlerweile so groß ist, dass drei deutsche Staatsbürger in Neuseeland verhaftet werden, weil sie angeblich gegen amerikanisches Copyright verstoßen haben.”
Die Reise nach Pandora, revisited
Ich habe das mit Vergnügen wieder aufgenommen, was ich vor einem Jahr schon mal abgeschlossen hatte. (Ich bin der in der Mitte, der so dumm guckt – ich bin ja grad wieder am Anfang und habe fast alles vergessen.)
Webdesigner also known as Pappnasen
Ich frage mich manchmal, ob die so genannten “Webdesigner”, die für den Quellcode diverser deutscher Medien-Websites verantwortlich sind, irgendwann auf die Idee kommen, das Ergebnis ihrer Schlamperei mit einem anderen Browser als dem Internet Explorer anzusehen oder ob die schon mal etwas davon gehört haben, dass sich eine winzig kleine Minderheit der Surfer um ihre Sicherheit Gedanken macht und mit den dementsprechenden Brower-Einstellungen unterwegs ist. Die Antowrt ist natürlich: nein. So sieht die “Internet-Präsenz” von Spiegel Online und vom Berliner Tagesspiegel bei mir aus. Pappnasen eben.
Zensiert

Die Unbeugsamen

Bildquelle: Haus der Wannsee-Konferenz -Gedenk- und Bildungsstätte
Gestern habe ich mir den Film Defiance in der Glotze angesehen:
“Defiance – Für meine Brüder, die niemals aufgaben (Verweistitel: Unbeugsam – Defiance) ist ein Kriegsfilm von Edward Zwick aus dem Jahr 2008. Er spielt in den östlichen Regionen des von Deutschland besetzten Polens (heute Weißrussland) während des Zweiten Weltkriegs. Der Film ist eine Adaption des Buchs Defiance: The Bielski Partisans von Nechama Tec, das auf einer wahren Geschichte über die Bielski-Partisanen beruht.”
Manchmal muss sich sich freuen, dass es Hollywood gibt. Was hat der durchschnittliche US-amerikanische Kinobesucher mit den Bielski-Partisanen während des 2. Weltkiiegs zu tun? Die US-Amerikaner hätten vermutlich schon Probleme, Polen und Weissrussland auf der Weltkarte zu lokalisieren. Für Deutschland liegt das damalige Ostpolen quasi vor der Haustür. Dennoch drehte einen Holloywood einen Film darüber.
Daniel Craig spielt die Hauptrolle; in Deutschland hätten sie vermutlich Til Schweiger genommen und eine Liebesromanze zum Lachen daraus gemacht. Es erstaunt nicht besonders, dass sich deutsche Regisseure nicht an das Thema “bewaffener jüdischer Widerstand gegen die Nazis” trauen. Ein ordentlicher neudeutscher Antisemit hat die Juden am liebsten in Museen und auf Friedhöfen oder sieht die “jüdischen Mitbürger” nur von fern oder als Opfer. Ich halte das nicht für einen Zufall. Auch die spärlichen deutschen Pressestimmen zum Film sind bezeichnend.
Wie handelt man, wenn alle moralischen Maßstäbe sinnlos sind, wenn man von der Apokalypse umgeben ist? Es gibt wohl kaum ein interessantere Frage.
Der Plot erinnerte mich an einen Artikel, den ich 2008 für Telepolis geschrieben habe: “Litauen und die jüdischen Partisanen – Die Generalstaatsanwaltschaft in Vilnius ermittelt gegen jüdische Anti-Nazi-Partisanen wegen angeblicher Kriegsverbrechen. Ultrarechte Medien beschimpfen die Überlebenden der Shoa als ‘Terroristen’ und ‘Verbrecher’”.
Einfach mal die Kresse halten
Wähle nun eine der Posen aus, die dir zur Verfügung stehen [Update]
Nun müssen unsere Jugendschutzwarte und andere Zensoren mal kurz wegzappen; die Lippen haben sie ja eh schon zusammengekniffen. Ich kläre die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser über einen Sachverhalt auf – aus journalistischer Sicht. Noch darf man das in Deutschland.
Ich habe mir neulich mal ein so genanntes Sex-Spiel heruntergeladen und installiert – 3D SexVilla.
Also nee. Das ist ja nun eine ganz bescheuerte Idee, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Figuren sind um Klassen schlechter als die gut gemachten Avatare in Second Life; mir kam es so vor, als wäre die Sache etwa für ein Seniorenheim gedacht. Auch die dazugehörigen Youtube-Videos sind zum Totlachen.
Interessant für das Porno-Gewerbe fand dich dieses: Es ist Zeit für Plug-and-Sex! Reale Sexspielzeuge können via USB mit deinem PC verbunden werden, um das ultimative Feedback und fühlbaren virtuellen Sex zu erzeugen. Bruahahaha. Darauf hat die Welt gewartet. Die Bild hat “Kinect“, die Version für die xbox, schon erwähnt, weil es eine Porno-Version gibt.
Es ist, als wärst du wirklich mit dabei und Teil der Action! Nein und nochmals nein. Vielleicht kennen die Macher dieser Software Frauen nur als jpg- oder mov-Dateien, aber noch gibt es den kleinen Unterschied zwischen virtueller und realer Welt, trotz aller USB- und anderer Sticks, die man irgendwo hineinschieben muss.
Update: In Deutsch hieße es übrigens: Wähle nun eine der Posen aus, über die du verfügst.























