Dark Invisible Tor Net und allerlei Ähnliches

Das Bundesinnenministerium erklärt das … ähm… invisible Dark Deep Tor Net. Oder so. Und die Cybercrime und die Cyberfähigkeiten der Behörden.

Das Darknet und die Killerspiele, reloaded

darknet

Screenshot: Angebot im Darknet. Motto: Alles im Internet ist total wahr und glaubwürdig!

Das Internet ist schuld am Amoklauf von München. Der Täter besorgte sich die Waffe aus dem Darknet. Motiviert hat er sich durch „Killerspiele„.

Hat schon jemand – wegen des Amoklaufs von München – gefordert: „Das Internet muss mehr überwacht werden!“ und „Wir brauchen die Voratsdatenspeicherung!“? Oder sollte man doch Antidepressiva und Alkohol verbieten?

Ballerspiele, reloaded

Hatten wir schon länger nicht mehr. Am Amoklauf von München sind Ballerspiele schuld.

Was ist das Internet?

Dann tummelt euch mal schön…

Rattenfänger oder: Bitte mehr Hasskommentare! [Update]

hasskommentare

Immer, wenn alle Medien sich freiwillig gleichschalten einer Meinung sind, ist in Deutschland Vorsicht angebracht. Solche Fälle kann man leicht erkennen; sie werden oft dekoriert mit den sinnfreien Sprechblasen „Flagge zeigen“, „Gesicht zeigen“ sowie „durchgreifen“ (oft mit den Komparativen von „hart“ oder „entschlossen„).

Die Tagesschau heute: „Symbolik, die man braucht – Hasskommentare im Netz werden häufiger und härter. Jetzt griffen Bund und Länder durch – mit einer bundesweiten Razzia.“ Spiegel online spricht von volkserzieherischen Maßnahmen wie wieland bei den Übungen Turnvater Jahns.

Wozu haben wir eigentlich die deutschen Märchen? Wenn alle das Gleiche sagen, lesen wir entweder den „Rattenfänger von Hameln“ oder „Des Kaisers neue Kleider„. Wie wir aber schon wissen, lernt niemand aus der Vergangenheit und auch nicht aus Parabeln oder moraltheologischen Allerweltsweisheiten.

Alle sind gegen „Hasskommentare“ im Internet? Komisch, dass es früher diesen Begriff gar nicht gab. „Hass“ ist ein Gefühl. In Deutschland geht es immer darum, Themen zunächst zu entpolitisieren und dann in Emotionen zu verwandeln, für die dann Pfarrer und Erzieher und das Privatfernsehen zuständig sind. So war es schon immer – auch beim so genannten „Rechtsextremismus“.

Es gibt keinen „Hass“ an sich. Es gibt juristisch relevante Formen, die Leute zu verhetzen – eine deutsche Besonderheit -; näheres regelt das gesunde Volksempfinden der Gerichte.

Man muss es klar und deutlich sagen: Alle Deutsche sind für Zensur, wenn es um eklige oder idiotische Meinungen geht. (Ich übrigens nicht, ich bin aber nicht der Mainstream.) Ich bin dann mal sofort weg, wenn das diskutiert wird. Der gefühlte common sense ist nichts für mich.

Warum soll ein US-amerikanisches Unternehmen Dinge zum Beispiel löschen, die dort gar nicht strafbar sind? Am deutschen Gefühlswesen soll die Welt genesen? Ihr spinnt doch! Warum könnt ihr den Scheiß nicht einfach aushalten, was ihr müsstet, wenn ihr in den USA lebtet? Die Leute, die was von „Gaskammern wieder öffnen“ faseln oder ähnlichen Schwachsinn, sind doch irre. Das nehme ich nicht ernst, und ich rufe schon gar nicht die Staatsmacht. Wer gegen „Hasskommentare“ ist und selbst entscheiden möchte, was „Hass“ ist, muss automatisch auch Erdogan gegen Böhmermann recht geben.

Ich mag Hasskommentare, zum Beispiel: Ich hasse Antisemiten, korrupte Palästinenser-Führer und ihrer Groupies, besonders hierzulande, Rassisten, Gendersprech, Dummköpfe, Esoteriker und Verehrer höherer Wesen, die mir Vorschriften machen wollen, Veganer und viele(s) andere mehr. Darf ich das nicht? Soll ich weniger Gefühl zeigen? Mich (eventuell mit Komparativ) beherrschen?

Ach, da sind wir dann wieder bei der protestantischen Ethik und dem Prozess der Zivilisation. Usw..

[Update] Wer aus dem gefühlten common sense ausschert, wird bestraft.

#Geschäftsmodell #scheisse #kaputt

adblocker

Fefe beschreibt, wie Medien mit Werbung online wirken: „Niemand hat die gezwungen, aus ihren einem Banner zwei zu machen, dann drei, dann vier, dann Interstitionals, dann Aufsplitten der Artikel über mehr Seiten, damit mehr Werbung reingedrückt werden kann, dann Skyscraper, dann Multimedia-Werbung, selbst anlaufende Flash-Scheiße, dann diese sich selber einblendende Flex-Scheiße, dann diese JS-Fake-Popups, nachdem wir die normalen Popups alle weggeblockt haben. An keiner einzigen dieser Stelle kann sich jemand rausreden, dass nicht völlig klar war, dass man sich über die expliziten Wünsche der Benutzer hinwegsetzt und sich das eigene Geschäftsmodell kaputtmacht, indem man den Wert der Werbung verwässert.“

Jetzt winseln sie peinlich herum. „Damit wir die Inhalte auf unserer Seite auch weiterhin in gewohnter Qualität zur Verfügung stellen und unser Angebot stetig weiter verbessern können, bitten wir die Userinnen und User, ihren Adblocker auf stern.de zu deaktivieren.“

Bruahahahahaha. Selten so gelacht. Ich soll Javascript einschalten? Was raucht ihr da bein Stern online und auch anderswo (vgl. Screenshot)?

Cyberdings [Update]

cybertruppen

Die drei neuen deutschen Internet-Eingreiftruppen bei der Einsatzbesprechung

Zeit online: „Die Bundesregierung hatte 2011 ihre erste Cybersicherheitsstrategie vorgestellt. Damals wurde das Cyberabwehrzentrum in Bonn gegründet. Doch drei Jahre später urteilte der Bundesrechnungshof, das Abwehrzentrum sei nahezu nutzlos, weil es von keiner der beteiligten Behörden ernst genommen werde.“

Man könnte sich totlachen, wenn man nicht wüsste, dass die das ernst meinen.

[Update] In Russland ist es ähnlich.

Unter Cyber-Reformern oder: Wer ist hier eigentlich Admin?

Der Bundesrechnungshof laut Spiegel online über die Datensicherheit bei der Bundeswehr: „So gebe es keinerlei Checks, wer als System-Administrator der BWI Zugriff auf die vertrauliche Kommunikation wie Personal- und Finanzdaten der Truppe habe.“

Building a Better Miscellaneous News Feed for You

Brille

Der Optiker meines Vertrauens hat mir gratis ein Detail meiner Brille repariert, wofür ich ihn hiermit ausdrücklich lobend erwähne. Andere Optiker in Laufnähe meiner Wohnung weigerten sich. Also weiß ich, wo ich eine neue kaufen würde, wenn es nötig wäre.

And now for something completely different.

Die Russen führen die Vorratsdatenspeicherung ein. (Gespräch mit Joerg Heidrich vom Computermagazin „c’t“)

Tilman Tarach: „Verantwortlich für den Mord an den drei israelischen Jugendlichen sind nicht nur die Mordbrenner der palästinensischen Hamas, sondern auch die westlichen Regierungen, auch die deutsche. Denn sie zahlen Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), obwohl sie wissen (oder wissen sollten), dass ein Teil dieser Gelder gemäß dem palästinensischen Gefangenengesetz als Belohnung für Judenmord verwendet wird.“

Don Alphonso: „Aber ich kenne da ein paar Leute, so wie Berliner Autorinnen, die ihren Lebensunterhalt vor allem durch öffentliche Förderungen und mässig besuchte Lesungen staatlich finanzierter Institutionen bestreiten, weil ihre Bücher sich allein zu schlecht verkaufen – so wie diese Autorinnen auch Leute in London, Paris und Budapest kennen.“ (Hey, Don, ich mag sowas, und bitte die Namen gleich dazu!)

Einer der Attentäter von Istanbul stand auf der russischen Fahndungsliste, wurde aber 2012 von Österreich nicht ausgeliefert.

In Berlin gibt es jetzt eine Blockwart-App. Die wird sicher sehr beliebt werden.

Warum die Präsidentenwahl in Österreich wiederholt werden muss, analysiert die Fachpresse.

Ich schrieb im März: „Man kann auch sagen: Erdogan (auch nur eine Charaktermaske) hat sich in die Scheiße geritten. Das internationale Kapital ist bei Öl und Gas tendenziell gegen ihn.“. Ich hatte recht. Welt online: „Die Touristen bleiben aus, der IS wird aktiver. Der türkische Präsident gerät in die Defensive – und kann sich internationale Isolation nicht mehr leisten.“

Das Wichtigste zuletzt: Facebook kündigt an: „To help make sure you don’t miss the friends and family posts you are likely to care about, we put those posts toward the top of your News Feed.“ (Ein deutscher Kommentar: „Schlecht für Publisher: Neuer Facebook-Algorithmus stellt Posts von Freunden in den Fokus“.

Telepolis zu demselben Thema: „Für den News Feed werden neue Selektionsprinzipien [sic] eingeführt, der Nutzer soll nur sehen, was er angeblich wirklich will – und dabei auf Facebook bleiben“. Steht übrigens – ausführlich erläutert – schon bei Stefan Schulz: Redaktionsschluss: Die Zeit nach der Zeitung. (Rezension in Arbeit)

Jahreszeiten [Update]

Hill Climb Racing“ für Android hatte ich hier und hier und hier und hier schon lobend erwähnt.

Neues Level, das plötzlich aus dem Nichts verfügbar ist: Jahreszeiten. [Update] Und ein Elektroauto!

Ich habe gerade wenig Zeit, deshalb poste ich diesen unpolitischen Unsinn… Har har.

What’s up, dude?

Brot

Bei meinem neuen Bäcker stehen die Leute noch um zwei Uhr nachmittags Schlange. Gefällt mir. Und man kann beim Teig rollen und Backen zusehen.

Die Störerhaftung wird natürlich wieder nicht abgeschafft. Die sind einfach zu blöd. Also warten wir weiter auf den EuGH.

Portugal hat seit 15 Jahren eine fortschrittliche Drogenpolitik mit dementsprechenden Ergebnissen. Interessiert die hiesigen Politiker nicht. Es ist wie mit der Störerhaftung. Ceterum censeo: Sie sind einfach zu dämlich.

Welt online: „Der Islam gehört nicht zu Europa. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd – er hat die Moderne seit der Renaissance verpasst.“ Schon klar. Und das Christentum hat mit der Shoa gar nichts zu tun? Darüber habe ich vor vierzehn Jahren etwas geschrieben.

Im Lesemodus auf der verfickten Welt-Seite

Markus Maximilian (auf Fratzenbuch) über Deniz Yücels Artikel: „Sorry, so gern ich deine Artikel lesen würde, es wird einem leider unmöglich gemacht durch 37 von selbst startende Videos auf dieser verfickten Welt-Seite“.

Das Problem habe ich natürlich nicht, und die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stammleser wissen auch warum. Mir fiel aber auf, dass bei Firefox der „Lesemodus“ auch nur funktioniert, wenn man Javascript eingeschaltet hat – obwohl das Feature angezeigt wird?! Oder liegt das daran, dass ich noch nicht die Beta-Version benutze?

Ethereal screech of modems

modem

Lesenswert: Don Alphosos wortgewaltiger Kommentar zu 20 Jahren Heise online:“Das waren noch Zeiten! Das ist auch ein wenig gelogen, denn wir hatten damals zwar nichts, aber immerhin schon ein 54k-Modem!“

Ha! Ich hatte sogar ein 9600 Baud Modem! Schade, dass ich das Teil nie fotografiert habe.

Es gubt aber noch einen Ohrenzeugen. Die New York Times schrieb 1995: „In his converted loft, Burkhard Schroeder taps in the dial-up commands on his personal computer and awaits the ethereal screech of modems conversing.“

Mathematismus-Marxismus-Leninismus?

SVG MathML

WTF?

Willkommen in Panama, revisited [Update]

panama

Die Grenze zwischen Costa Rica und Panama, Dezember 1981. Das dürfte ungefähr hier auf der Panamericana gewesen sein – kurz vor der Stadt David.

Die Sueddeutsche hat einen Scoop gelandet – mit Ansage vor einem Jahr. (Alle anderen schreiben nur ab.)
Vor über einem Jahr kontaktierte eine anonyme Quelle die Süddeutsche Zeitung und übermittelte auf verschlüsseltem Weg interne Dokumente der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca. Eine Firma, die weltweit anonyme Briefkastenfirmen verkauft, mit deren Hilfe sich wiederum so ziemlich alle Geschäfte verschleiern lassen. Auch die schmutzigen. (…) Die Quelle verlangte dafür kein Geld und keine Gegenleistung, außer ein paar Maßnahmen zur Sicherheit.

Die Daten geben einen seltenen Einblick in eine Welt, die eigentlich nur im Verborgenen existieren kann. Sie belegen, wie eine globale Industrie, angeführt von großen Banken, Anwaltskanzleien und Vermögensverwaltern, die Besitztümer von Politikern, Fifa-Funktionären, Betrügern und Drogenschmugglern, aber auch von Milliardären, Prominenten und Sport-Stars in aller Verschwiegenheit verwaltet.

Man lese dazu auch Markus Kompa auf Telepolis: „Panama Papers: Wie objektiv ist die Recherche?“

Ich habe den Artikel der Sueddeutschen genau durchgelesen, dabei fielen mir ein paar merkwürdige Dinge auf.
Rund 400 Journalisten von mehr als 100 Medienorganisationen in rund 80 Ländern recherchierten in den vergangenen zwölf Monaten in den Dokumenten.

Alte Journalisten-Weisheit: Einer plaudert immer. Das gilt natürlich auch für Journalisten:
Hauptsächlich handelt es sich um E-Mails, PDFs und Fotodateien sowie Auszüge aus einer internen Datenbank von Mossack Fonseca. (…) Bereits vor gut zwei Jahren hatte ein Whistleblower den deutschen Behörden interne Daten von Mossack Fonseca verkauft. (…) Dadurch war es den SZ-Journalisten aber möglich, einen Teil der Dokumente abzugleichen.

Die Journalisten glichen also die von den Behörden (!) gekauften Daten mit den neuen Dokumenten ab? Interessant.
In der Folge erklärten sich die Commerzbank, die HSH Nordbank sowie die Hypovereinsbank wegen der Geschäfte mit Mossack Fonseca zu Strafzahlungen in Millionenhöhe bereit.

mossack fonseca

Für mich sieht es so aus, als wenn die Daten, die im letzten Jahr an zahlreiche Behörden verkauft (!) worden waren, jetzt – umfangreicher – auch die Medien erreicht haben – für lau. Spiegel online bestätigt dax indirekt: „Bei dem Geschäftsmann handelte es sich in Wahrheit um den EU-Abgeordneten Fabio de Masi (Linke). Anfang März machte er einen verdeckten Anruf bei Mossack Fonseca (…). Sie zeigt, dass die Kanzlei bis in die jüngste Vergangenheit für Anfragen deutscher Steuervermeider offen war. Dabei muss man in Panama zu diesem Zeitpunkt längst geahnt haben, was auf die Kanzlei zukommt.“

Ich bin übrigens schon gestern auf das Thema aufmerksam geworden – durch Haaretz.

Die Süddeutsche Zeitung nutzte hierfür das Programm Nuix, mit dem auch internationale Ermittlungsbehörden arbeiten. Auf hochleistungsfähigen Rechnern brachten die Süddeutsche Zeitung und das ICIJ Millionen Dokumente in eine maschinenlesbare – und vor allem leicht durchsuchbare – Form. Dieser Prozess nennt sich „optical character recognition“ (OCR), optische Zeichenerkennung.
Schade, dass die Sueddeutsche die Vorteile des Online-Journalismus nicht nutzt und uns die Links vorenthält (was ich hiermit nachholen).

„Nuix started in the year 2000, when a group of computer scientists got together with an idea: a processing engine for unstructured data, the New Universal Intelligence eXchange (NUIX). They probably didn’t realise how important this idea would be in the future. They certainly couldn’t imagine how much data organisations would come to rely on – which now measures terabytes and petabytes.“

Ich habe mir mal eine Demo bestellt – aber von Preisen lese ich nirgendwo etwas. Und eine verschlüsselte E-Mail kann man auch nicht schreiben.

Regierungen nutzen ein Feature der Banken im Kapitalismus, um Geld am Fiskus vorbei verschwinden zu lassen? „Der Besitz einer Offshore-Firma ist für sich nicht illegal. Es gibt auch eine Reihe von Geschäften, für die es logisch erscheint, zu einer Offshore-Firma zu greifen.“ Wer hätte das gedacht!

Auch das gemeine und dumme Volk wusste das schon und wählt trotzdem eine so genannte „Alternative“ für Deutschland, die zum Beispiel die betriebliche Unfallversicherung abschaffen und natürlich den Arbeitsmarkt noch mehr „flexibilisieren“ aka die Löhne senken will.

[Update 1] Was die AfD damit zu tun hat? Die Leute regen sich über Flüchtlinge auf und wollen die Rechte der Arbeiterklasse beschneiden, anstatt Steuerhinterzieher und die korrupten Vertreter der herrschenden Klassen zur Rechenschaft zu ziehen. Das nenne ich das „Radfahrer-Syndrom“: Nach oben buckeln und nach unten treten. Typisch deutsch eben und typisch AfD-Wähler.

[Update 2] Interessant zum Thema:
Telepolis: „Was steckt hinter den „Panama Papers“? Oder auch Craig Murray: „Corporate Media Gatekeepers Protect Western 1% From Panama Leak“
The leak is being managed by the grandly but laughably named “International Consortium of Investigative Journalists”, which is funded and organised entirely by the USA’s Center for Public Integrity. Their funders include
Ford Foundation
Carnegie Endowment
Rockefeller Family Fund
W K Kellogg Foundation
Open Society Foundation (Soros)
among many others. Do not expect a genuine expose of western capitalism. The dirty secrets of western corporations will remain unpublished.

Jacobin: „The Panama Papers and the corruption of capitalism“
The Guardian: „How to explain offshore banking (and when it is naughty) to a five year old“ sowie dito: „All mention of Panama Papers banned from Chinese websites“
ICIJ: „Stairway to Tax Heaven“

#imzugpassiert

ganter

Ich springe jetzt auch auf den Zug #imzugpassiert. Einfach so. (Nein, ich halte nicht viel von den „Männerrechtlern“ oder wie sie sich nennen, aber diese kleine Recherche ist ganz nett und aufschlussreich. Ceterum censeo: Twitter ist irrelevant, und Tweets auch.)

Brave New World oder: Search Engine Manipulation Effect

Aeon (via Fefe) berichtet über den „Search Engine Manipulation Effect“.

We are living in a world in which a handful of high-tech companies, sometimes working hand-in-hand with governments, are not only monitoring much of our activity, but are also invisibly controlling more and more of what we think, feel, do and say.

Was kann man hier schon tun…

krankenhauskrankenhauskrankenhauskrankenhaus

Heute hab ich besser hingehört: Blutdruck 60:120. Vielleicht werde ich morgen wieder nach Hause geschickt, aber mit Verband und mit dem Befehl, mich zu schonen.

In den Tagesräumen liegt „Literatur“ herum, die aber nicht meinem Geschmack entspricht. Ich lese mit großem Vergnügen (zum zweiten Mal) Israel Finkelsteins Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel (demnächst noch einmal was dazu) und Maxime Robinsons Standardwerk Islam und Kapitalismus, das schon 1983 erschienen und immer noch aktuell ist). Beide sehr empfehlenswert.

By the way: Ich vermisse mein tägliches Secondlife, was mit einem Linux-Netbook nicht geht und auch das Huawei-Modem überfordern würde.

Nahtlos und allet schick!

krankenhauskrankenhauskrankenhaus

Blutdruck 120:160 70 das ist doch nicht schlecht. Wie die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser unschwer erkennen, liege ich in einem Krankenhausbett und habe mein eigenes Internet dabei, weil s so etwas in deutschen Krankenhäusern nicht per default gibt. Wo kämen wir denn da hin! (Natürlich habe ich auch Verlängerungsschnur, Mehrfachsteckdose und Ladekabel dabei, und alles brauche ich.)

Eine Stunde Operation heute früh, und keine Vollnarkose. Ich habe während des Events angeregt mit dem Arzt plaudern können. Keine Schmerzen, gar nicht. Er, die Schwestern und meine untere Körperhälfte waren aber durch einen Vorhang abgedeckt. Nach getaner Tat sagte der Arzt:“Allet jut. Allet schick.“

Was ich eigentlich habe? Verklausuliert gesprochen: Ich könnte jetzt im wörtlichen Sinn nahtlos zum Judentum übertreten, ich bin aber ausschließlich aus medizinischen Gründen hier.

Drei oder vier Wochen keinen Sex, und jetzt muss ich Diazepam schlucken (weil auch die so genannte „Morgenlatte“ verhindert werden muss).

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