Nguyen Ai Quoc aka Ho Ho Ho
Mein Neffe hat mir ein wunderbares Andenken von einer Vietnam-Reise mitgebracht, das einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek einnehmen wird und das ich den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern nicht vorenthalten will… Wäre eine nette Quizfrage: Welche asiatische Präsident war zeitweise Mitglied einer Freimaurer-Loge in Paris?
Ich glotz TV, ihr Diener des Mainstreams
Heute bin ich richtig müde, werde mich gleich ins Bett werfen und zwischen ZDF und Arte hin- und herzappen. (Ja, ich schaue beide Filme gleichzeitig!) Sharon Stone ist auch immer einen Blick wert.
By the way: Der Print-Spiegel macht (S. 143) auf eine noch unveröffentlichte Studie der Otto-Brenner-Stiftung aufmerkam. Thema: die Wirtschaftsberichterstattung zur Finanzkrise. Die tagesaktuellen Medien seien “ihrer Rolle als kritische Frühwarner nicht gerecht geworden”, sondern hätten versagt. Untersucht wurden überregionale Tageszeitungen, die dpa sowie “Tagesschau” und “Tagesthemen”.
“Der aktuelle Wirtschaftsjournalismus, urteilt die Studie, sei insgesamt kein ‘kritischer Träger der Aufklärung’, sondern eher ‘Diener des Mainstreams’.” Ja, das gilt nicht nur für den Wirtschaftsjournalismus.
Summa Summarum: Politische Landschaftspflege in gelb
Spiegel Offline schreibt gewohnt linkfrei: “Westerwelles enge Verbindungen zu Unternehmern prägt auch die Auslandsreisen des Vizekanzlers. Zu Delegationen des Außenministers gehörten Manager, die zuvor an die FDP gespendet hatten. So ist bei seiner für diese Woche geplanten Südamerika-Reise Ralph Dommermuth dabei. 2005 überwies der Gründer von United Internet [u.a. 1&1, sedo, web.de, gmx, B.S.] 48.000 Euro an die FDP.
Bei Westerwelles Antrittsbesuchen in Estland, Japan und China im Januar war Cornelius Boersch Teil der Delegation. Der deutsche Unternehmer ist Gründer der Schweizer Beratungs- und Beteiligungsfirma Mountain Partners Group. Er hat der FDP bislang über 160.000 Euro gespendet. Bis kurz nach der Wahl war Westerwelle im Beirat eines Tochterunternehmens und kassierte dafür jährlich mindestens 7000 Euro. Zu den Gästen gehörte außerdem Miele-Chef Reinhard Zinkann. Miele ist Co-Sponsor des von Mronz vermarkteten Aachener Reitturniers.”
Daraus kann man Online-Journalismus machen, Spiegel offline! Wir helfen gern und reichen die notwendigen Links nach (vgl. oben). Welches Tochterunternehmen? Dürfen wir das nicht wissen? Also müssen wir schnell recherchieren (ich schaue auf die Uhr; 16.16 Uhr). Zuerst Google: westerwelle beirat -spiegel (um die aktuelle Berichterstattung auszuschließen. Treffer 1: Guido Westerwelle (Beirat DVAG).
Das wird zu kompliziert, also bei Westerwelle nachschlagen: “Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat”. Welche Tochterunternehmen hat die Mountain Partners Group, die bei Westerwelle auftauchen? “Derzeit setzt sich der Investorenkreis aus privaten und institutionellen Investoren von den Vereinigten Staaten über Europa bis in den arabischen Raum zusammen.” Heuschrecken. Und recht vage formuliert. Da passte Guido ja hin. Diese Frau müsste es wissen, aber heute ist Sonntag und mit E-Mails kommen die Heuschrecken nicht so richtig klar. “Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden”…blablabla. Internetausdruckende Heuschrecken eben.
Hm. Ich tippe auf Tellsell Consulting: “Dr. Guido Westerwelle- Beirat bei TellSell Consulting bis zum 1. Oktober 2009″. (”Bis kurz nach der Wahl war Westerwelle im Beirat eines Tochterunternehmens.”) Ist das ein Tochterunternehmen der Mountain Partners Group? Bingo.
16.33 Uhr – das hat fast eine Viertelstunde gedauert. So viel Recherche kann man einem fest angestellten deutschen “Online”-Journalisten natürlich nicht zumuten. Auch der stern berichtet, widerholt aber nur, was die anderen Medien und Wikinews publiziert haben (wer von wem hier abgeschrieben hat, ist egel – es gibt keine erkennbar schöpferische Eigenhöhe bei der Recherche) und verzichtet auch darauf, den Leser per Links aufzuklären.
Westerwelle hat übrigens auf seiner Westerwelle immer noch seine Funktion als Beitrat der Tellsell Consulting stehen, obwohl er das gar nicht mehr ist. Internet-Ausdrucker – aber ich wiederhole mich.
Korruption ist laut Wikipedia auch “der Missbrauch einer Vertrauensstellung in einer Funktion in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen, zum Beispiel auch Stiftungen, um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtlich begründeter Anspruch besteht. Korruption bezeichnet Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung.” Die oben genannten Unternehmen spenden der FDP und die wiederum gewährt den Vorteil, dass die Unternehmer zusammen mit dem Außenminister in die weite Welt reisen dürfen.
German Privacy Foundation | Wikipedia
Die German Privacy Foundation hat jetzt auch eine Eintrag bei Wikipedia.
Bettruhe
Ich bin gerade ein bisschen krank und liege im Bett. Der Magen, irgendetwas ist mir nicht bekommen.
Reality reloaded und Halbhaitianer
Natürlich ist es einfach zu bloggen. Man schreibt einfach was hin und schon ist es im berühmt-berüchtigten Internet. Aber was, wenn man gar keine Lust hat? Ich habe mir das Recht genommen eine kleine Pause einzulegen. Keine Sorge alswo: Ich bin nicht in einer Anstalt und meine Telefonrechnung ist auch bezahlt.
Neulich las ich eine Zeitung, Ja, so etwas gibt es noch. Ich wollte nur sehen, ob ich etwas vermisse, wenn ich keine Holzmedien konsumiere. Schaun mer mal den Tagesspiegel vom 19. Januar: Haiti.
Warum ist Haiti eigentlich nicht wie Japan? Warum muss ich überhaupt von so genannten Naturkatastropen etwas erfahren? Vor 500 oder vor 2000 Jahren gab es die auch schon, aber keine Hilfsorganisationen oder gar die US-Marine, die irgendwo aufkreuzt. Ein paar zynische Zwischenfragen allgemeinphilosophischer Natur: In Japan sind die Häuser erdbebengesichert, ein Beben dieser Art würde nicht derartige Schäden kosten oder gar so viele Menschenleben kosten wie in Haiti. Japan ist reicher und kann das bezahlen. Warum ist Japan eigentlcih reicher – ist doch auch nur eine Insel?
“Haiti, die erste unabhängige Republik von Schwarzen und Mulatten, engagierte sich für die Abschaffung der Sklaverei und unterstützte auch Venezuela, Peru und Kolumbien bei ihrem Unabhängigkeitskampf unter Revolutionsführern wie Bolívar und Miranda.” Ich habe ein sehr schönes Buch hier von Hans Christop Buch: “Die Scheidung von San Domingo – Wie die Negersklaven von Haiti Robesspiere beim Wort nahmen” (erschienen 1976 bei Wagenbuch). Haiti hat eine einzigartige revolutionäre und freiheitliche Tradition. Was ist also schief gegangen?
Bei Wikipedia kann man die Details nachlesen, die aber nichts erklären: “ein Panorama an Korruption, mangelnde Strafverfolgung, Wahlbetrug, kriminellen Banden, Drogenhandel und die Bereitschaft, Konflikte gewaltsam auszutragen.” Die Verehrung höhere Wesen hilft offenbar nichts: “Laut einer Zählung der Vereinten Nationen gehören 54,7 % der Einwohner Haitis der römisch-katholischen Staatskirche an, 15,4 % sind Baptisten, 7,9 % Pfingstler, 3,0 % Adventisten, 1,5 % Methodisten, 0,7 % Anglikaner, 0,18 % Zeugen Jehovas[11] und 0,07 % Mormonen. Eine kleine Gemeinde bilden die rund 3.000 Mitglieder der Neuapostolischen Kirche.”
Ich spende sowieso nicht. Wenn ich ein blöde grinsenden Gesicht eines B- und C-Promis sehe, der jetzt für Haiti gespendet hat, kotzt mich das an. Wer hilft, sollte das Maul halten. Tu Gutes, aber rede nicht drüber. Alles andere ist reine Heuchelei. Die Nachrichten von der Katastrophe hätten höchstens einen voyeuristischen Unterhaltungswert für mich. Was ist also Japan anders? Darüber muss ich mal nachdenken.
Kackbraune Kameraden: Nur noch gute Nachrichten. Die NPD ist gespalten, aber das war sie schon immer. Sie wollen gegen den Islam hetzen. Dann sollten sie mal bei Mohammed Amin al-Husseini anfangen, dem selbst ernannten “Großmufti von Jerusalem und Busenfreund Hitlers.
“Bezirke gemeinsam gegen Nazis.” Riecht schon von weitem nach einer Lichterkette. “Kern der deutschlandweit einmaligen Absprache ist es, dass alle Bezirke einen neuen Mietvertrag bei der Vergabe von öffentlichen Räumen nutzen. Darin werden rassistische, antisemitische und antidemokratische Äußerungen explizit untersagt.” Also Zensur. “So wollen die Bezirke laut der Vereinbarung auch private Vermieter bitten, einen Zusatz in ihre Verträge aufzunehmen, der die Nutzung der Räume durch Rechtsextreme oder den Verkauf von Szeneartikeln ausschließt.” Aha. Wenn ich also in Zukunft einen Mietvertrag unterschreibe, muss ich einen Gesinnungs-TÜV durchlaufen, beim örtlichen Jugendschutz- oder Blockwart? Oder holt der Vermieter eine Gutachten beim Verfassungschutz ein? Warum schreit niemand laut auf, wenn er diesen groben Unfug hört? Weil Zensur gegen die Bösen zur deutschen Leitkultur gehört. Wer die Bösen bestimmt (”extrem”) steht im Kleingedruckten.
Dann habe ich gaaaanz viele Artikel nur flüchtig überlesen (ich saß in der U-Bahn und es war keine schöne Frau da, die ich hätte anstarren können). “Zug überfüllt. Leute mussten aussteigen.” Ja, wir sind in der Hauptstadt Deutschlands, aber die Bahn, inklusive S-Bahn, bemüht sich redlich, das Niveau Haitis anzustreben.
Ein kluger Mensch und Unternehmer gibt ein kluges Interview. Ich las es. Er hat die Grünen mit gegründet, sich aber jetzt zurückgezogen. Ich sagte es: ein kluger Mensch.
Letzte Seite. “Voodoo-Priester in Haiti haben gegen die Beisetzung der Opfer in Massengräbern protestiert. „Es entspricht nicht unserer Kultur, Menschen auf diese Art zu begraben“, sagte der führende Priester Max Beauvoir. Nun, die Katholen finden Massengräber auch nicht so toll. Was soll der Quatsch? Und wann ist ein “Priester”, gar ein “Voodoo-Priester” – “führend”?
Schöne Bildunterschrift zu einem Artikel der Printausgabe: “Johnny Bernard aus Berlin ist halb Haitianer.” Und die andere Hälfte? Halb Deutscher? Oder nur ein halber Neger, also ein Halbblut im Sinne Karl Mays?
Also nein. Zu welchem Niveau wollen die mich eigentlich verdammen? Ich lese doch lieber das Internet.
Dealing with Panther Bands | Happy Dings
Sorry, ich will nur eien Diskussion in einem “Spiele”-Forum illustrieren. Ausserdem wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes heidnisches Weihnachten und schon jetzt einen guten Rutsch!
Ich bin nicht offline
Nein, ich bin nicht offline, wie Spiegel Online suggeriert. Es geschehen noch Zeichen und Wunder, aber es ist ja auch fast Weihnachten: Spiegel Online setzt Links ins weltweite Internet und nicht nur zu sich selbst. Dass ich das noch erleben darf.
“Früher galt eine durchschnittliche Verweildauer von zehn Stunden am Tag vor dem PC als Kriterium für einen sozial gestörten Sonderling. Heute ist es normal – für Workoholics, für Zocker, für besessene Sozialnetzwerkpfleger.” Ja, auch das ist wahr. Aber wieso nur zehn Stunden?
Ich habe mir übrigens vorgenommen, bis zum Jahresende die drei Storys fertig zu schreiben, die ich hier schon ewig liegen habe. Und wenn ich einen Lauf habe und keine Schreibblockade, muss ich das ausnutzen..
Übrigens klauen Polen keine Autos. Aber sie wollen das Internet totalitär überwachen. Die spinnen, die Nachbarn.
Vorher | Nachher
Mein Badezimmer sieht jetzt endlich so aus, dass man keinen Augenschutz mehr braucht, um vor dem 70-er-Jahre-Farben-Feeling geschützt zu sein. Ich habe einen Hektoliter (gefühlt) weiße Farbe verstrichen.
Keep cool and be patient
To keep you informed: Ich habe einige Seminare vor mir und muss mich auch vorbereiten. Wenig Zeit zum Bloggen. Zwischendurch streiche ich auch noch mein Bad.
Morgenstund
So sieht es aus, wenn der Dozent eher da ist als das zu belehrende Publikum. Ich hatte zwei anstrengende Tage, ab morgen blogge ich wieder Texte….
Spülkasten
Bin gerade mit mehreren Dingen beschäftigt…und dann kommt sowas: Das Klo geht kaputt. Einfache Montage? Drei Stunden habe ich dafür gebraucht…
Volksverhetzung und gleichgeschaltete Medien
Der Deutschlandfunk interviewt Winfried Hassemer, den ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Hassemer ist mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts (”eine Ausnahme vom Verbot des Sonderrechts für meinungsbezogene Gesetze”) nicht zufrieden:
“Die Gegner der Freiheit, solange sie nur ihren Mund aufmachen, meine ich, müssten durch einen Diskurs der Gesellschaft bedient werden, wenn es irgendwie ginge, und eben nicht durch das Strafrecht.”
Ja, ich teile seine Meinung. Der Volksverhetzungsparagraf gehört in seiner jetzigen Form abgeschafft. (Vgl. mein Posting vom 1.11.: “Holocaust-Leugner nicht bestrafen”).
Ich finde Hassemers Argumentation politisch und juristisch bestechend. Ich wundere mich um so mehr, dass alle Medien Deutschlands das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüßt haben – so einhellig, als seien sie gleichgeschaltet. Das kann doch in einer pluralistischen Gesellschaft nicht sein?! Kein deutscher Journalist teilte die Meinung Hassemers? Oder kamen die, deren Meinung nicht dem Mainstream entsprachen, nicht zu Wort? Da staunt der politische Laie und der Blogger wundert sich.
[FAZ, Zeit, Tagesschau, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche, taz]
Im Parteiprogramm der Piratenpartei heisst es schon zum Thema “Bildung”: “Der freie Zugang zu Information und Bildung ist jedoch nicht nur im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung notwendig, sondern auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft.”
Ich überlege, ob ich nicht Leute suche, die mit mir zusammen einen Antrag beim nächsten Bundesparteitag stellen, das Parteiprogramm zu ergänzen: “Die Piratenpartei lehnt alle Gesetze ab, die politische Meinungen zensieren. Gesetze, die das Gewaltmonopol des Staates missbrauchen, um missliebige politische Meinungen zu unterdrücken, gehören überprüft und notfalls abgeschafft.” Zensur (auch der Volksverhetzungsparagraf ist Zensur) widerspricht dem freien Zugang zu allen Informationen, auch zu widerwärtigen und falschen.
Ich fürchte aber, dass ich für eine derart libertäre Haltung in Deutschland, der Heimat des Obrigkeitsstaates, noch nicht einmal in der Piratenpartei eine Mehrheit fände. Deutsch bleibt eben Deutsch, da helfen keine Pillen. Ich fühle mich aber als kleine radikale und extrem demokratische Minderheit, zusammen mit einem Verfassungsrichter, ganz wohl.
Der Koala rennt wieder [Update]
Dass es so etwas gibt: Mein Rechner-Crash ließ sich nicht mehr beheben, trotz der Intervention eines guten Freundes, der alles über Rechnereingeweide und UNIX-Kommandozeilen weiß. Nach knapp drei Stunden gab auch er gestern auf.
So in etwa ging es an’s Eingemachte; aber der Kernel, den ich geladen hatte, verhinderte es irgendwie, dass Grub ihn fand. Selbst ein älterer Kernel, hilfsweise geladen, verweigerte seinen Dienst. Ich bin offenbar nicht der einzige Ubuntu-User, der dieses Problem hatte – aber eine Lösung habe ich noch nicht gefunden.
Jetzt habe ich alles neu installiert und es funktioniert. Nur der Drucker und der Scanner werden noch nicht gefunden, und ich muss noch Truecrypt installiert bekommen. Das geht leider nicht über Synaptic.
Update: kein Sound. Grrrrr.
Update: Hier wird es bestätigt: “die am wenigsten rückwärtskompatible und am schlechtesten funktionierende Ubuntu-Version bisher”.
USA raus aus Washington, DC!
“If you consider that there has been an average of 160,000 troops in the Iraq Theater of operations during the past 22 months, and a total of 2112 deaths, that gives a firearm death rate of 60 per 100,000 soldiers -some of which were accidental .
The firearm death rate in Washington, DC is 80.6 per 100,000 for the same period. That means you are about 25 per cent more likely to be shot and killed in the US capital, which has some of the strictest gun control laws in the US, than you are in a combat zone like Iraq.
Conclusion: “The US should pull out of Washington, DC .”
Via Fefe, aber ich habe die angegebene Quelle überprüft (Australian Shooter Magazine, 17.04.2009). Ist schon etwas älter und mittlerweile ein running gag.
Gave up waiting for root device [2. Update]
Ich bin bei beim Rechner-Crash noch nicht viel weiter gekommen und harre einer brauchbaren Lösung.
Dafür habe ich jetzt ein wenig herumgetrickst und mir auf meinem Laptop (Vista) nach dieser Anleitung und mit Hilfe des Iso Recorders sowie des InfraRecorders eine DVD gebrannt. “InfraRecorder is a free CD/DVD burning solution for Microsoft Windows.” Auf der DVD ist jetzt ein ISO-Abbild (”image”) von Karmic Koala (Ubuntu-Version 9.10).
Die Kiste läuft, ich komme nur weder an mein altes home-Verzeichnis noch das mit Truecrypt verschlüsselte Backup auf der externen Festplatte. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels.
Gave up waiting for root device [Update]
Mein Arbeitsrechner fährt nicht mehr hoch. Das kommt davon, wenn man unter Ubuntu den neuen Second-Life-Client per Hand installiert. Oder auch nicht. Ich habe keine Ahnung… Sieht so aus, als fände der Rechner seine Festplatte nicht mehr. Wenn ich Ubuntu wähle (ganz oben, schlecht zu erkennen) bleibt der Computer mit der Meldung unten hängen; mit “c” bekomme ich eine shell mit englischer Tastatur. Ich fummele nicht eher an den Eingeweiden herum, bis ich eine Ahnung habe, was passiert ist.
/scripts/init-top/brltty: 19: grep: not found
svgalib: Cannot open /dev/mem
Gave up waiting for root device. Common problems:
- Boot args (cat /roc/cmdline)
- check rootdelay= (did the system wait long enough?)
- Check root= (did the system wait for the right device?)
- Missing modules (cat /proc/modules; ls /dev)
Alert! /dev/disk/by-uuid/5ab19d8d-47e3-4d30-b091-da3a8f6b0638 does not exist. Dropping to a shell!
Sachdienliche Hinweise werden gern entgegengenommen.

Jäger gegen Killerspiele
Pforzheimer Zeitung (hier noch nie zitiert): “‘Für uns Jäger sind unsere Jagdwaffen ein unverzichtbares Handwerkszeug, das für die Regulierung der Wildbestände benötigt wird’, sagte Dieter Krail mit Blick auf das verschärfte Waffengesetz. Dies sei zwar mit Blick auf den Amoklauf in Winnenden begründet, andererseits sei auch für die Jäger nicht nachvollziehbar, warum weiterhin die ‘unsinnigen Killerspiele per Computer’, so Krail, zugelassen werden.”
Etwas für die LogikerInnen und DialektikerInnen: “Jäger gegen Killerspiele” – ist das ein Paradox, ein Oxymoron, eine Contradictio in adiencto oder einfach nur abgrundtief dämlich?
Wenn man die “unsinnigen” Killerspiele per Computer verbieten will, was ist mit den sinnigen? Und was mit denen, die nicht “per Computer” gespielt werden, sondern in Wald, Feld und Flur? (vgl. Sceenshot) Kann es sein, dass hier nicht nur das Wild verblasen wurde, sondern rein zufällig auch die Gehirne der Jäger aus dem Enzkreis?
Heute vor einem Jahr
Bis jetzt hat noch niemand geklingelt, und es ist schon acht Uhr. Heute vor einem Jahr wurden meine Wohnung durchsucht und Rechner beschlagnahmt.
“Schröder wird vorgeworfen, im Internet einen Text mit einer Anleitung zur Herstellung von Explosivstoffen verbreitet zu haben. Die Anordnung der Durchsuchung sei im Hinblick auf den Tatvorwurf und die Stärke des Tatverdachts ‘verhältnismäßig’, weniger schwerwiegende Maßnahmen zur Erreichung des Untersuchungszieles seien ‘beim jetzigen Stand der Ermittlungen nicht ersichtlich’, heißt es in dem Durchsuchungsbefehl.”
Die Sache ist immer noch nicht erledigt, obwohl ich in der Zwischenzeit freigesprochen wurde, und meinen Rechner habe ich noch nicht wieder.
Category: Pornography
Dass burks.de in vielen Unternehmen zensiert wird, hatte ich hier schon dukumentiert. Hier in Update: Ein wohlwollender Leser schickte mir diesen Screenshot mit dem Zusatz: “Hab schon an vielen schulen gesehn dass burks.de zensiert wird sogar hier in der schule in jordanien :D”.
Vielen Dank!
























