Back at home

Krankenhaus

To whom it may concern: Ich bin wieder zuhause, etwas wacklig auf den Beinen (oder sollte ich schreiben: „zwischen den Beinen?“), und mit einer Plastiktüte voller Medikamente, Kompressen, Salben. Ab Montag sollte ich wieder arbeiten können, wenn mein Hausarzt es so will. Bis dahin sollte ich Duschen meiden. Sex ist bis Ende März verboten.

Was kann man hier schon tun…

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Heute hab ich besser hingehört: Blutdruck 60:120. Vielleicht werde ich morgen wieder nach Hause geschickt, aber mit Verband und mit dem Befehl, mich zu schonen.

In den Tagesräumen liegt „Literatur“ herum, die aber nicht meinem Geschmack entspricht. Ich lese mit großem Vergnügen (zum zweiten Mal) Israel Finkelsteins Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel (demnächst noch einmal was dazu) und Maxime Robinsons Standardwerk Islam und Kapitalismus, das schon 1983 erschienen und immer noch aktuell ist). Beide sehr empfehlenswert.

By the way: Ich vermisse mein tägliches Secondlife, was mit einem Linux-Netbook nicht geht und auch das Huawei-Modem überfordern würde.

Nahtlos und allet schick!

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Blutdruck 120:160 70 das ist doch nicht schlecht. Wie die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser unschwer erkennen, liege ich in einem Krankenhausbett und habe mein eigenes Internet dabei, weil s so etwas in deutschen Krankenhäusern nicht per default gibt. Wo kämen wir denn da hin! (Natürlich habe ich auch Verlängerungsschnur, Mehrfachsteckdose und Ladekabel dabei, und alles brauche ich.)

Eine Stunde Operation heute früh, und keine Vollnarkose. Ich habe während des Events angeregt mit dem Arzt plaudern können. Keine Schmerzen, gar nicht. Er, die Schwestern und meine untere Körperhälfte waren aber durch einen Vorhang abgedeckt. Nach getaner Tat sagte der Arzt:“Allet jut. Allet schick.“

Was ich eigentlich habe? Verklausuliert gesprochen: Ich könnte jetzt im wörtlichen Sinn nahtlos zum Judentum übertreten, ich bin aber ausschließlich aus medizinischen Gründen hier.

Drei oder vier Wochen keinen Sex, und jetzt muss ich Diazepam schlucken (weil auch die so genannte „Morgenlatte“ verhindert werden muss).

Lost in Elektrik oder: Ihr wisst, was ich heute getan habe, reloaded

Steckdose

Endlich weiß ich, wo her verdammte Kurzschluss herkam, der meine halbe Küche seit zwei Tagen lahmgelegt hat. Die Steckdose bedarf offenbar einer Generalüberholung. Gut, dass es Sicherungen gibt, die herausspringen könne, sonst wäre vermutlich alles abgebrannt.

Sorry für das unpolitische Posting. Hab gerade keine Zeit für mehr.

Selfie mit Bademantel oder: Die unerotischste Herrenunterwäsche

selfie

Vier Uhr zehn (morgens). Alles tief verschneit, Urbanstraße und Sonnenallee noch nicht geräumt, Schneetreiben, acht Grad Minus. Burks mit dem Fahrrad. Alles easy, denn ich trage in weiser Voraussicht Thermo-Herrenunterwäsche. Ha! Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Bekleidung! Ohne Sturz angekommen. Whisky, Bier, Schokolade und der passende Kuschel-Bademantel, da eine Frau gerade nicht zur Hand.

Alle Atheisten sind Terroristen

Der Independent zitiert eine kurze Durchsage Saudi-Arabiens: „Saudi Arabia declares all atheists are terrorists in new law to crack down on political dissidents“.

Ich bin Atheist, und werde also nie dorthin fliegen. Ich werde auch nicht in die Türkei reisen, solange dort ein Gollum wie Erdogan regiert. Ich werde auch – aus den hier schon erwähnten Gründen – den Iran meiden. Besser: Ich werde überhaupt nie in ein Land reisen, in dem der Islam die vorherrschende Religion ist. Außerdem finde ich Kopftücher bei Frauen abscheulich.

Vermutlich muss ich irgendwann nach Südamerika oder Israel emigrieren.

Happy new Year 2016!

happy new year

Ich wünsche allen, die mich mögen, ein frohes neues Jahr 2015 mit Wein, Weib und Gesang (ich mir auch). Den anderen wünsche ich die Pest an den Hals oder etwas in der Art….

Merry Solstice!

Solstice

Zwei, vier, sechs

weihnachten

Das große ‚Weihnachtsrätsel auf burks.de: Auf was beziehen sich die Zahlen zwei, vier, und sechs?

Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern frohe Festtage!

Pacemaker

klinikum Steglitz

To whom it may concern: Mein Vater hat heute auch noch einen Herzschrittmacher bekommen. Keine Infektionen, alles perfekt verheilt. Das ist noch mal gut gegangen… In den nächsten Tagen wird er die Intensivstation verlassen können.

Die Konquistadoren, reloaded

konquistadorenZur Zeit arbeite ich daran, meinen Roman „Die Konquistadoren„, der 2011 bei Rowohlt erschienen ist, als E-Book herauszugeben (vorerst nur als Kindle bei Amazon).

Ich habe die Rechte zurückbekommen, aber nur am Text, nicht am Titelbild oder der Karte im Buch. Das muss ich also selbst machen. Hier der erste Entwurf für das Cover.

Es tauchen ganz unerwartete Probleme auf. Ich hatte das Manuskript nur auf Diskette, aber natürlich kein Diskettenlaufwerk mehr. Zum Glück hat mir ein Freund geholfen. Ich habe auch nur mein Original, das ca. 600 Druckseiten umfasst – ich musste aber den Roman auf Geheiß des Verlages um rund 100 Seiten kürzen. Das E-Book wird also Passagen enthalten, die nicht im Buch erschienen sind. Ich muss aber auch alles noch einmal Korrektur lesen und auf die neuen Rechtschreibregeln updaten. Ich werde auch noch zusätzliche Karten anbieten und ein umfangreicheres Glossar.

Ich hoffte, vor Weihnachten damit fertig zu werden, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das hinkriege. Ich arbeite auch noch an einem E-Book zum Fall Lammel (Arbeitstitel: „Ein Lehrstück über investigative Recherche, Intrigen und Moral“).

Wieviel würden die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser für ein digitales Update eines historischen Romans zahlen, den es für einen Cent gebraucht auf Papier gibt (zuzüglich Versandkosten)?

Happy Birthday, Mom!

family

Meine Mutter Friedel, mein Urgoßvater Julius Weiß, mein Onkel Heinrich

Heute wird meine Mutter 90 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe!

Mein Vater (88) beweist wieder einmal, wie nützlich Altersstarrsinn ist. Gegen alle medizinische Empirie hat er ein Bauchaortenaneurysma überlebt und auch eine zusätzliche Darmoperation. In der nächsten Woche bekommt er einen Herzschrittmacher. Gestern hat er zum ersten Mal wieder Nudeln gegessen. Das Fieber ist abgeklungen, das postoperative Delirieren auch, eine Lungenentzündung hat er laut Computertomografie auch nicht.

In dem Alter gibt es immer ein Restrisiko, aber wir hoffen, dass er bald wieder nach Hause kann. „Er ist ein Kämpfer“, sagte eine Ärztin. Und das ist auch gut so und hoffentlich vererbbar!

Medienkompetenz

medienkompetenz

Nur mal so zwischendurch. Ich habe gerade viel zu tun. Ich bereite weitere Folgen der „Akte Lammel“ vor, will bis spätestens Januar zwei E-Books fertig haben, mein Vater liegt immer noch auf der Intensivstation (ist auf dem Weg der Besserung) und überhaupt…

Keep fighting, dad! [Update]

Kurt Schröder
Mein Vater 1934

Mein Vater Kurt Schröder, 88, wurde gestern mit der Feuerwehr in ein Krankenhaus eingeliefert und sofort operiert. Diagnose: Bauchaortenaneurysma. Die guten Nachrichten: Er hat den Transport überlebt. Er hat die Operation überlebt. Der Zustand ist stabil, er schwebt aber immer noch in Lebensgefahr. Meinen Dank an den diensthabenden Notarzt, der richtig erkannt hat, was vorlag.

Es kann sein, dass ich in den nächsten Tagen wenig blogge.

[Update] Mein Vater hat auch eine zweite, schwere Operation gut überstanden. Akute Lebensgefahr besteht nicht mehr. Man kann in dem Alter aber nie ganz sicher sein, ob nicht doch irgendwelche Komplikationen auftreten. Der künstliche Darmausgang wird nur temporär sein.

„Ihr Vater ist sehr robust“, sagte mit der operierende Arzt. Ich trete ja auch, so sagt man jedenfalls, oft sehr robust auf. Danke für die guten Gene, Papa!

Gotik by night et al

unnaunnaunna

Heute habe ich nur herumgelungert und dieses und jenes gemacht. Wie Urlaub so ist und sein sollte.

Nicht ganz: Ich habe auch gearbeitet und Dokumente hin- und hergewälzt und Mails geschrieben. To whom it may concern: Die Recherche ist noch nicht abgeschlossen. Old school investigative journalism dauert eben.

Sehr geehrter Herr Burks

pgp

Warum beantworte ich E-Mails nicht, die wie folgt beginnen:
Sehr geehrter Herr Burks,
für den Branchendienst kress.de recherchiere ich über die Situation im DJV Berlin.
(…) Mit freundlichen Grüßen Volker Warkentin
Freier Autor und Journalist
?

Und: Ich habe eine E-Mail-Policy. Ist die irgendwie unleserlich?

Betr. Fratzenbuch

Ich werde in Zukunft alle Kontakte via Facebook löschen („defrienden“), die mich auffordern, etwas irgendwo zu „melden“ oder zensieren zu lassen.

Ich bin mir bewusst, dass in meiner „Freundes“liste dann kaum noch Deutsche auftauchen, aber das ist mir egal.

Ich kann dieses reaktionäre obrigkeitsstaatliche Pack nicht ertragen, ganz gleich, ob es sich „links“ gebärdet oder sowieso kackbraun ist.

Es gibt so Tage…

osthafen

Berlin-Osthafen, Britzer Verbindungskanal, morgens um 5.30 Uhr

Wenn es ein höheres Wesen gäbe oder vielleicht mehrere davon, wären die mir gestern und heute wohlgesonnen gewesen, weil sie es einrichteten, dass alle denkbaren Katastrophen fast gleichzeitig eintrafen: Die Festplatte meines Hauptrechners ist hinüber (backup eingespielt, aber die Platte röchelt vernehmlich, das wird wohl nix mehr – ich wollte eh auf SSD umsteigen).

Beim Sonnenbaden auf den Brillenbügel gesetzt und den zerstört (Lob und Preis dem Optiker meines Vertrauens, zu dem ich seit 1988 immer wieder gehe und der mir das Teil heute hartlötete und dafür kein Geld haben wollte).

Das Armband meiner Uhr musste verkürzt werden, es fand sich aber kein Uhrmacher, der sich dafür interessierte, bis ich den Laden des Herrn Kuyumcu in Neukölln betrat (der aber kein Herr ist, das Wort bedeutet auf Türkisch „Juwelier“), der das für fünf Euronen erledigte (auch ihm sei Lob und Dank!).

Den Grub-Sektor meines Netbooks zerhauen (ja, ich weiß, wie gefährlich sudo ist!), so dass eben dieses rein gar nicht mehr starten wollte, ich aber – einem unbekannten höheren Wesen sei Dank! – noch den USB-Stick mit dem Linux-ISO aufbewahrt hatte und den benutzen konnte, um das System komplett neu zu installieren, was mich aber insgesamt zwei Tage meiner freien Zeit kostete, um alles wieder so hinzukriegen, dass ich mich zufrieden zurücklehnen kann (nur das verdammte WLAN des Netbooks will noch nicht, ich versuche es mit sudo apt-get install wirless-tools wpasupplicant)…

Das Weiße und das Grüne

schlafzimmer

ich weiß, was ich heute getan habe (nach dem Ausschlafen von einer 12-stündigen Nachtschicht) – etwas ganz Unpolitisches: Den Wasserschaden an der Decke meines Schlafzimmers endlich beseitigt (fünfmaliger Anstrich mit Isolierfarbe und einmaliger mit normalen Weiß) und eine fahrlässig mit Weiß bekleckerte grüne Wand wieder grün gestrichen. (Hat natürlich insgesamt eine Woche gedauert.)

Eure Not ist unsere Sorge

csu

Ich habe erst wieder übermorgen Zeit zu bloggen. Obiges nur zum Erheitern, das Plakat ändert keine Meinungen.

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