Anonym Mails empfangen?
Da die Privacybox der GPF demnächst abgeschaltet wird, suche ich nach einer Alternative.
Anonbox.net vom CCC verstehe ich nicht: Wenn ich mir an meinen temporär erzeugten Account eine Mail schreibe, sehe ich, woher sie kommt – das ist doch das Gegenteil von dem, was ich erreichen will? Oder denke ich irgendwie um die Ecke?
Erstens will ich mich auch nicht immer mit dem Zertifikat herumärgern, zweitens schalte ich Javascript natürlich nicht ein (was man aber nicht unbedingt tun muss, vgl. Sceenshot), drittens würde ich gern die Mails auch noch automatisch verschlüsselt empfangen.
Bei awxcnx.de kann man sich auch keinen eigenen Account einrichten.
Kennt jemand eine Lösung, ein Interface in eine Website einzubauen?
Unter Zwiebelfreunden
Nur zur Erinnerung: Anonym surfen ist keine Wissenschaft für Geeks, sondern ganz simpel, auch für technisch unbedarfte Windows-NutzerInnen! Einfach ausprobieren – für’s “Zweitsurfen” sozusagen. Heutzutage hat jeder normale PC soviel Arbeitsspeicher, dass man mehrere Browser benutzen kann, zur Not auch parallel.
1. Schritt: den Tor-Browser Bundle herunterladen und installieren. (Ich habe alles in Englisch hier, aber die Software gibt es auch auf Deutsch.)
2. Wenn man dann die “Executable” (.exe =das Programm) ausführt, sollte zunächst das Menü der grafischen Oberfläche Vidalia erscheinen, während der eigentliche Browser noch hochfährt.
Vidalia lets you start and stop Tor, see how much bandwidth you are consuming, see how many circuits you currently have active, see where these circuits are connected on a global map, view messages from Tor about its progress and current state, and let you configure your Tor client, bridge, or relay with a simple interface. Included in Vidalia is an extensive help system which helps you understand all of the options available to you. All of these features are translated into a large number of languages.
3. Surfen!
4. Mal in den Optionen von Vidalia herumklicken (vgl. Screenshot). Zum Beispiel lernen, was Tor Bridges sind:
Bridge relays (or “bridges” for short) are Tor relays that aren’t listed in the main Tor directory. Since there is no complete public list of them, even if your ISP is filtering connections to all the known Tor relays, they probably won’t be able to block all the bridges. If you suspect your access to the Tor network is being blocked, you may want to use the bridge feature of Tor. The addition of bridges to Tor is a step forward in the blocking resistance race. It is perfectly possible that even if your ISP filters the Internet, you do not require a bridge to use Tor. So you should try to use Tor without bridges first, since it might work.
4. Wer sich langweilt, kann die FAQ (Häufig gestellten Fragen) durchlesen und anschliessend seinem sozialen Umfeld erklären, was ein wahrer Zwiebelfreund ist.
By the way: Die gemeinnützige German Privacy Foundation betreibt mehrere Tor-Server. Man kann in den Verein eintreten und das unterstützen!
GPF Newsletter Nr. 9
Der GPF Newsletter Nr. 9 – Ausgabe vom 20.3.2013 ist erschienen.
GPF Newsletter Februar 2013
Der Februar-Newsletter der German Privacy Foundation ist jetzt online.
GPF Newsletter Januar 2013
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GPF Newsletter Dezember 2012
Der Dezember-Newsletter der German Privacy Foundation ist jetzt online.
GPF Newsletter November 2012
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GPF Newsletter Oktober 2012
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Newsletter der German Privacy Foundation
Der September-Newsletter der German Privacy Foundation ist jetzt online.
Datenschutzfreundliche Add-Ons für Firefox, revisited
GPF bei Twitter
Die German Privacy Foundation (GPF) twittert jetzt auch unter https://twitter.com/gpf_ev #gpf
German Privacy Foundation hat neuen Vorstand
Die German Privacy Foundation hatte gestern Mitgliederversammlung. Der Vorstand wurde neu gewählt:
Jan-Kaspar Münnich, Vorsitzender
Tone Franziska Koch, stellvertretende Vorsitzende
Jan Suhr, stellvertretender Vorsitzender
Gunter Mintzel, Schatzmeister
Burkhard Schröder, Schriftführer.
Der gemeinnützige Verein German Privacy Foundation e.V. (GPF) wurde 2007 als Reaktion auf zahlreiche Ermittlungsverfahren, Beschlagnahmungen und Hausdurchsuchungen bei Tor-Betreibern gegründet. Die GPF informiert über sichere Kommunikation im Internet und organisiert und unterstützt Weiterbildungs- und Aufklärungmaßnahmen für Erwachsene und Jugendliche. Die GPF steht mit Experten für Anfragen zu den Themen Kryptographie (insbesondere Verschlüsselung von E-Mails) und Anonymität im Internet (zum Beispiel Tor-Server, Java Anon Proxy, anonyme Remailer) zur Verfügung. Der Verein betreibt im Internet zahlreiche kostenlose Anonymisierungsdienste..
Die Mitglieder des Vorstands und die Mitglieder verpflichten sich, über Vereinsangelegenheiten ausschließlich verschlüsselt – das bedeutet: abhörsicher – zu kommunzieren. Wir reden nicht nur über Datenschutz, sondern praktizieren ihn konsequent. Wir arbeiten eng mit Journalisten- und Bürgerrechtsorganisationen zusammen und wollen erreichen, dass das Thema “Sicherheit im Internet” besser und sachgerechter in den Medien dargestellt wird.
Dem Verein gehören unter anderem IT-Fachleute, Juristen und Journalisten. Er hat zur Zeit rund 80 Mitglieder. Der Newsletter der GPF wird ab sofort monatlich erscheinen.




















