2 Click Social Media

Auf Empfehlung eines wohlwollenden Nutzers habe ich jetzt “2 Click Social Media Buttons” installiert.

Simple Social Share” und “I recommend” habe ich wieder rausgeworfen.

Über “2 Click Social Media”:
Fügt die Buttons für Facebook-Like (Empfehlen), Twitter, Flattr, Xing, Pinterest, t3n, LinkedIn und Googleplus dem deutschen Datenschutz entsprechend in euer WordPress ein. Dies wird leider durch immer verwirrendere Datenschutzbestimmungen notwendig. Das Plugin ist eine WordPress-Adaption der Lösung von heise.de wie in ihrem Artikel 2 Klicks für mehr Datenschutz beschrieben.

Ich sehe davon nichts, da ich Javascript ausgeschaltet habe. Empfehlen kann man nur via Twitter und Facebook.

Simple social share

Ich habe versuchsweise das WordPress-Plugin Simple social share installiert. Eigentlich interessierte mich nur ein Twitter-Button in den jeweiligen Postings. Ein besseres Plugin habe ich noch nicht gefunden. Ich warte auf kompetente Vorschläge der wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser.

Bestimmte Gedanken

“Aber mein Ehrgeiz, ein breites Publikum zu erreichen, war immer begrenzt. (…) Mir kommt es ja nicht auf die Zahl der Leser an, sondern darauf, dass bestimmte Gedanken ihren Weg in die Öffentlichkeit finden.” (Jürgen Habermas)

Babylonien, revisited, 10.0

Babylonien, revisited, 10.0: niederländisch (aka holländisch) und Wolof. Die beiden Herren, die Wolof sprachen, kannten natürlich auch Touré Kunda.

Ich habe den hiesigen Tag “Mandarin” umbenannt in “Babylonien”. Ich bin mal gespannt, wie viele Sprachen mir noch während der Arbeit im Krankenhaus begegnen – es ist wirklich unglaublich.

Ich meine das ernst!

pgp

Manche Leute kapieren es einfach nicht….

Burks’ Blog – Der Mainstream kann mich mal

Burks' blog

Aisthesis

Neu in der Blogroll: Aisthesis.

You recommend

.

Ich habe jetzt das Plugin I Recommend / Like this Plugin for WordPress installiert. “This plugin allows your visitors to simply recommend/like your posts instead of commment it.” (Funktioniert vermutlich nur mit Javascript.)

Blogroll entrümpelt [Update]

Ich habe die Blogroll ein wenig entrümpelt und neu geordnet. Da ich mich über das Ausland nicht in deutschen Zeitungen informiere, sondern gleich die Original-Quellen lese, ist die Rubrik “international” vergrößert worden und mehr nach oben gerückt. Ja, ich lese auch das, was Menschen schreiben, deren Meinung ich nicht teile, wie etwa Michael Sprengs Blog oder Yoani Sánchez.

[Update] Danke für die Anregungen. Ich suche noch gute Quellen für Mittelamerika, u.a. für Nicaragua, und für Afrika.

Und das ist auch gut so

Dieses Dashboard-Widget fragt die Google Blog-Suche ab, so dass Blogs, die dich verlinken, hier erscheinen. Du bist bisher nirgends verlinkt … noch nicht.

Muahahaha. Das stimmt aber so nicht. Ein paar wenige elitäre Blogs haben mich sehr wohl in der Blogroll. Die gängigen schmallippigen doitschen “Netzgemeinde”-Blogs wie “netzpolitik.org” boykottieren mich aber alle oder halten mich für nicht charmant. (Muss man das sein?)

Journalisten kritisieren sich gegenseitig nicht, Blogger noch viel weniger. Man ist gleich unten durch. Da bin ich eben doch eine Ausnahme. Und das ist auch gut so. “Viel Feind, viel Ehr.” (Klaus Störtebeker)

Waschbrettbauch vor Sandburg

Sandburg

Auch wenn die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser das nicht glauben werden: Der junge Mann mit dem Waschbrettbauch bin ich im Jahr 1972. Im Hintergrund werkelt meine damalige Freundin an der gemeinsam erstellten Strandburg. Ich weiß gar nicht mehr, wo das war, jedenfalls irgendwo an der Nordsee.

Natürlich habe ich mit diesem Posting die Zugriffszahlen diesen kleinen irrelevanten Blogs wieder in den Keller geschossen. Leser erwarten immer das Gleiche, thematisch gesehen. So ein Gemischtwarenladen wie Burks.de ist auch Gift für die Werbeindustrie, die wir alle so lieben und verehren wie die so genannte freiheitlich-demokratische soziale Marktwirtschaft.

Hier geht es hingegen um das Programmieren virtueller Polygone (Second Life), Sex Jugendschutz, Südamerika, Rixdorf, gewaltverherrlichende Fantasien, Rechtsextremismus kackbraune Randgruppen, gutes Deutsch, Karl Marx und die politische Ökonomie, Computersicherheit, Kryptografie und Kryptologie, Vereinsmeierei (DJV, GPF u.a.), Ego-Shooter und andere Warlords 2.0, piratische Themen, Joggen, Polen, Sprengchemie, Heimat, Filme, meine gesammelten Bücher und Artikel. Es gibt keine Zielgruppe, die man dafür definieren könnte. Burks.de ist also völlig irrelevant.

Außerdem sage ich gern, was ich meine, und haue netzpolitische und andere Lichterkettenträger in die Pfanne. Das kann nicht gut gehen, weil man dann von der Netzgemeinde mit Missachtung gestraft wird. Blogs, die im Gegensatz zu meinem seriös sind, wie netzpolitik.org, bleiben immer ernst und sachlich, wie es sich für eine Gemeinde gehört, und man weiß immer, woran man ist und wird nicht überrascht. Das mögen die Medien Kunden: Der Deutsche an sich denkt und handelt kommunitär (nicht zu verwechseln mit Vade retro, Satanas! kommunistisch) und möchte es harmonisch.

Ich mag es nicht harmonisch. Ich streite mich gern herum, dass Leben in die Bude kommt und die Sachen auf den Punkt gebracht werden. Das musste mal gesagt werden. Und jetzt werde ich nicht die Länge, sondern Geschwindigkeit trainieren.

Politik in 13 Wörtern

Kress: Bild-Vize Nikolaus Blome wird stellvertretender Spiegel-Chefredakteur.

Nein, ich verkneife mir dumme Gleichnisse. Boulevard kann guter Journalismus sein, und die Bild kann besser investigativ rechechieren als die meisten anderen deutschen Medien, wenn sie will. (Der Rest der Zeitung ist kein Journalismus und will es auch gar nicht sein.)

Außerdem beherzigt Bild die eiserne Regel der Wahrnehmungspsychologie: Sätze mit mehr als 13 Wörtern verstehen die meisten Leute nicht mehr. (Sorry, burks.de ist ausschließlich für die intellektuelle und politische Elite gedacht, deshalb muss ich diese Regel nicht beherzigen, sondern darf auch wie Thomas Mann schreiben.)

Blome war bei Bild aber für Politik zuständig. Das lässt tief blicken. Man hätte auch vermuten können, dass die sich eher jemanden holen, der die Onine-Version profitabler macht. Das können die Boulevard-Zeitungen. Aber offenbar soll Politik beim Spiegel jetzt volkstümlicher werden. Hony soit qui mal y pense.

Netzgemeinde oder: In der Meinungsblase

Neu in der Blogroll: deliberation daily.

Dort lesen wir in “über uns”:
Aber viele deutsche Politikblogs nutzen diese Möglichkeiten zu wenig. Mit wenigen Ausnahmen begnügen sie sich damit, selbsternannte Gegenöffentlichkeiten gegen einen vermeintlichen Mainstream sein zu wollen. Aus vielen dieser Netz-Communities sind Meinungsblasen geworden, die sich nur noch selber bestätigen. Andere Meinungen werden reflexhaft abgewertet, eine Auseinandersetzung mit ihnen wird oft gar nicht mehr in Betracht gezogen. Dieses Blog soll sich nicht nur an Leser richten, die mit uns von vornherein einer Meinung sind.

Schön gesagt. Die haben das schon gut erkannt: “selbst ernannte” Gegenöffentlichkeit und Meinungsblase.

Politikblog. Das heisst, man darf sich nur einem Thema widmen, damit das Publikum, das Politik erwartet, nicht plötzlich mit nackten Brüsten konfrontiert oder gar mit unbekleideten Avatarinnen? Warum soll Politik immer so deutschprotestantisch dröge sein? Aber so isse, die deutsche “Netzgemeinde” – eine Gemeinde eben, die fromme Lieder singt Lichterketten trägt, Abweichler mit Gemeinschaftsentzug ächtet und nackte Haut igitt findet. Die “Netzgemeinde” ist dem Mainstream, den sie kritisiert, ähnlicher, als sie selbst zugeben würde.

der alptraum der netzgemeinde

NO sex please, we are the Netzgemeinde!

Die Mentalität der Insassen der Meinungsblase entspricht oft derjenigen, die in den Medien-Anstalten anzutreffen ist. Wenn zum Beispiel ein Redakteur dieses Blog aufrufen würde und zuerst nackte Brüste sähe, würde im Bruchteil einer Sekunde entschieden (vermutlich im Limbischen System), dass der Betreiber “unseriös” sein muss. Und wenn burks.de in jedem Jugend”schutz”filter auf dem Index steht, werden die Journalisten, die die das Internet immer noch Neuland ist (davon gibt es mehr als genug), moralpädagogisch verängstigt. Man stelle sich nur vor, jemand erteilte mir einen Auftrag, und dem zuständigen Chefredakteur würde dieses Posting ausgedruckt und vorgelegt: “Das geht ja nun gar nicht. Nackte Brüste und zwar mehr und irgendwie aufreizender, als der mediale Mainstream erlauben würde? Was sollen denn die Leserinnen und Leser von uns denken? Der schreibt nicht bei uns.” So ungefähr läuft das.

Ich will Redakteurinnen nicht unterschieben, dass diese zusätzlich “sexistisch” dächten – das trifft nur auf die zu, deren intellektuelle Entwicklung seit den 70-er Jahren nicht vorangekommen ist. Seit “Pussy Riot” sind Brüse wieder zeigbar, aber nur, wenn es dem Politischen dient. In den USA würden Brüste natürlich verpixelt – ein Traum für jeden hiesigen Jugendschatzwart, weil der Anblick der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale bekanntlich die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hemmt.

Was anstößig ist, bestimmen also das gesunde Volksempfunden und die Netzgemeinde. Da bleibe ich doch lieber das enfant terrible, das netzpolitik.org die Netzgemeinde fürchtet ignoriert.

Es ist erst kurz nach neun Uhr. Ich bin in einer merkwürdig aufsässigen Stimmung und sollte noch mehr Kaffee trinken und von der Palme runterklettern, bevor ich auch noch die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser dieses Blogs anfange zu verprellen. Ich erwäge also, heute noch etwas Politisches oder Wissenschaftliches zu bloggen (etwa über die Arbeitswertlehre), um dieses unpolitische Posting hier zu konterkarieren.

Reminder: Die Regeln bestimme ich

Marcus Pössel auf scilogs:
Was geht im Kopf von jemandem vor, der “Zensur, Zensur!” ruft, weil sein bzw. ihr Kommentar nicht freigeschaltet wurde? Wenn wir mal den Fall außen vorlassen, dass der- oder diejenige die Gelegenheit schlicht zu einem persönlichen Anwurf nutzt (da bin ich mittlerweile leider inzwischen einiges gewohnt): Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da im Hintergrund nicht selten eine Verwechslung des Rechts auf freie Meinungsäußerung mit einer Art “universellem Verbreitungsrecht” der eigenen Meinung vorliegt.

Indem ich die Kommentarfunktion freischalte, biete ich Lesern dieses Blogs ein ganz bestimmtes Forum an. Die Regeln dazu bestimme ich…

Die Idioten, die meinen, mich auf’s Dümmlichste beschimpfen zu müssen, sollten nicht glauben, dass ich ihren geistigen Unrat hier freischalte.

FYI

logfiles

Neue E-Mail-Policy

Ich habe eine neue E-Mail-Policy formuliert. Auszug:

Ich beantworte keine unverschlüsselten journalistischen Recherche-Anfragen! Bitte benutzen Sie diesen öffentlichen Schlüssel:
I do not answer unencrypted investigation requests! Please use this public key:

burks@burks.de(0xC23A7B46)pub.asc – | Fingerprint: 1EE1 D41C 0AC8 FEF9 AE08 DA1C 01B6 6647 C23A 7B46

Unverschlüsselte E-Mails | Unencrypted E-Mail

Wenn Sie mir unverschlüsselte E-Mails (elektronische Postkarten) schicken, stimmen Sie automatisch zu, dass ich den Inhalt journalistisch verwende und eventuell publiziere. Regenzauber und magische Beschwörungen à la “diese E-Mail enthält vertrauliche oder rechtlich geschützte Informationen” sind juristisch unwirksam, sinnlos und werden von mir ignoriert.

Bitte senden Sie E-Mails im Textformat (HTML-E-Mails werden von meiner Software nicht als solche angezeigt). Schicken Sie keine Word-Attachments.
Do not send HTML e-mails, I prefer plain text. Do not send Word-Attachments.

(…) For anonymous e-mail use Tor Browser Bundle and the contact form above.

Anonyme E-Mails an Burks

anonyme e-mail

Die PrivacyBox wird in Kürze ganz abgeschaltet. Daher musste ich mir etwas ausdenken, den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern zu ermöglichen, anonym – und ohne geloggt zu werden – mit mir kommunizieren zu können.

Alle mir bekannten Lösungen sind entweder zu kompliziert zu installieren oder setzen voraus, dem Betreiber zu vertrauen. Beides hebelt die Idee aus, unerkannt bleiben zu können.

Daher schlage ich einen anderen Weg vor. Ich habe im Impressum das WordPress-Plugin Fast Secure Contact Form installiert, also ein Formular für Webmail. Wer das anonym nutzen will, installiert vorher den Tor Browser Bundle und surft es über Tor an. Der Header sieht dann wie oben aus.

Wer bessere Ideen hat: nur zu!

Dumb German laws concerning the Internet

Ein Leser (danke, Jens!) weist mich gerade darauf hin, dass Kristian Köhntopp leider sein Blog (war hier in der Blogroll) eingestellt hat. Schade – die “wunderbare Welt von Isotopp” habe ich oft gelesen.

Dort kommentierte Clemens Gleich: “The point for Kristian and many others is an emotional one: There are so many dumb German laws concerning the Internet and privacy that selfpublishers live in constant uncertainty. I can quite understand everyone who wants to quit that. I personally see it as a part of my duty doing the opposite, just to show people some normality. So far, I and everyone doing the same thing, we are really doing a kinda Don Quixote fight… Expect more small sites closing.”

Wer ist der Nächste?

kommentare

24.03.2013, 12.32 Uhr

Zehn Jahre Burks’ Blog, noch mal reloaded

burks.de

Am 1. März 2003 schrieb ich meinen ersten Beitrag auf meinem Forum spiggel.de, der als Blog-Posting gemeint war. Ich weiß nicht ob es stimmt, aber aus Berlin gibt es, außer dem Schockwellenreiter, kein anderes Blog, das so lange kontinuierlich existiert. (Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.)

Die Blog-Software WordPress erschien erst am 3. Januar 2004. Wer also vor 2004 ein Weblog betreiben wollte, das dem Publikum Kommentare erlaubte, musste sich etwas Eigenes zurechtzimmern. Ich habe damals auf die Forum-Software phpBB zurückgegriffen.

Am 15.03.2003 schrieb ich über den Sinn und Zweck des Ganzen:
Ein Weblog ist das reine Ego – die Metatheorie des Weblogs an sich also eine Veranstaltung am besten parallel zum Wort zum Sonntag – und ähnlich sinnfrei. Ego insofern, als der Reiz darin besteht, einmal im Leben etwas schreiben zu können, was niemanden interessiert ausser einem selbst. Das ist Luxus pur. Eitelkeit. Exhibitionismus. Und die Tatsache, dass niemanden das Geschreibsel interessiert, macht man locker mit der Methode wett: Sex sells.

Oder, noch kürzer – frei nach Derek Powacek:
I still can’t tell you what a weblog is. But I know I love publishing my thoughts (*not* just links!) on evhead and seeing my visitors grow and getting feedback from all kinds of people.

Übrigens: Den Besucherrekord halten nicht die Pin-ups, die ich – als Satire und Verballhornung der “Modestrecken” von Spiegel online – damals manchmal postete, sondern eine Artikelserie über das so genannte “Enthauptungsvideo” aus dem Krieg im Irak, das ich damals als einziger deutscher Blogger publizierte und analysierte.

Ende 2003 habe ich dann einige Templates in einfachem HTML gebastet, damit das Layout etwas besser aussah. Es war eine erbärmliche Fummelei, in die Vorlagen den jeweils aktuellen Text hineinzudröseln und die Links zu aktualisieren. (vgl. Screenshot unten). Ab 01.01.2008 bin ich dann auch auf WordPress umgestiegen.

burks.de

Ich könnte heute gut zahlreiche Ratschläge erteilen, wie man sich in der deutschen Blogger-”Szene”, die eher einem Kleingarten-Verein ähnelt – auch, was die Mentalität angeht, unbeliebt macht. Die Attitude der beleidigten Leberwurst ist bei vielen gesetzt, wenn man es wagt zu kritisieren oder nicht im Mainstream mitschwimmt. Aber das ist uninteressant. Man muss sich einfach nur mit allen anlegen, nicht nur mit Verschwörungstheoretikern, Verleumdern und anderen Stinkstiefeln oder mit den total Bekloppten. Viel Feind, viel Ehr.

Ich bin gespannt, ob ich in zehn Jahren auch noch blogge. Aber ich wüsste nicht, was mich davon abhalten sollte.

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