Burkhard Schröder: Zur Person
Biografie
Geboren in Holzwickede im Ruhrgebiet. Die Vorfahren waren Wolhynien-Deutsche (seitens der Mutter) und westpreußische Bauern (vgl. Burks’ roots). Aufgewachsen in Unna. Abitur am dortigen Pestalozzi-Gymnasium. Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und an der Freien Universität Berlin. Staatsexamen mit einer altgermanistischen Arbeit zum Thema: “Feudale Identität und epische Form im Nibelungenlied“.
Während des Studiums Mitarbeit in der linksextremistischen und maoistischen KPD. Kontakte zu Oppositionellen der “Charta 77” in der damaligen CSSR. Einreise in die DDR wurde verweigert. Originalzitat aus der betreffenden Akte des Ministeriums für Staatssicherheit: “Das Objekt [B.S.] ist Bartträger, sauber, aber nicht modern gekleidet und macht den Eindruck, nicht besonders gesprächig zu sein.”

Nach einem Intermezzo als Lehrer an einem humanistischen Gymnasium in Berlin Taxiunternehmer und Herausgeber der Zeitschrift “HerrMann“. Ab 1985 Arbeit als Schriftsteller und freier Journalist. Lebte 26 Jahre in Berlin-Kreuzberg, seit Mai 2008 im Böhmischen Viertel in Berlin-Neukölln (Deutsch-Rixdorf). Schrieb und schreibt als Freelancer u.a. für den Tagesspiegel, den TIP, die Jungle World, die Netzeitung, und andere Zeitungen und Zeitschriften. Ständiger Mitarbeiter bei Telepolis. Schwerpunkte: Rassismus und Antisemitismus (“Rechtsextremismus”), Internet und Netzkultur. Von Februar 2005 – September 2007 Chefredakteur des unabhängigen Berliner Medienmagazins Berliner Journalisten. Seit 1997 Dozent an der Berliner-Journalisten-Schule und anderen Bildungseinrichtungen für investigative Internet-Recherche.
1993 wurde wegen des Buches “Rechte Kerle” ein Foto von Burkhard Schröder und dem Fotodesigner Dietmar Gust in der rechtsextremen Terrorliste “Der Einblick” veröffentlicht, mit der Aufforderung, den dort Genannten “unruhige Nächte” zu bereiten.
Andere über Burkhard Schröder:
- The New York Times
- Testimony of the Twentieth Century – von Marie Ueda
- Wikipedia
- DJV Berlin
- Journalisten-Verein Berlin-Brandenburg (JVBB) (Schriftführer im Vorstand)
- Mitgründer und ehemaliger Vorsitzender des Vereins German Privacy Foundation.
Literaturagent:
- Burkhard Heiland
Agentur buch-idee
St.-Ulrich-Str. 38
88662 Überlingen
07551-945519
Bitte beachten Sie:
- die allgemeinen Geschäftsbedingungen (Stand: 14.10.2008)
- Vertragsbedingungen und Honorare 2008 – für die Nutzung freier journalistischer Beiträge
- das Urteil des Bundesgerichtshofes über die nicht autorisierte Speicherung von Artikeln in elektronischen Pressearchiven,
- Muster einer Abmahnung von Online-Archiven und Datenbanken gemäss § 97 Urheberrechtsgesetz,
- Stundensatz (Euro) der Freiberufler!
Reisen:
1979 bis 1984 mehrere halbjährige Reisen (vgl. Latinoblogs) nach Lateinamerika, u.a. 1984 sieben Monate nach Peru und Bolivien, 1998 zwei Monate nach Venezuela. Südamerika ist meine zweite Heimat. Zweimaliger Kurzaufenthalt in den USA.
Bereiste Länder: [Sie finden eine Karte mit Reiseroute und/oder Informationen/Links]: Mexico (1979, 1982), Belize (1979, 1982), Guatemala (1979, 1982), Honduras (1979, 1982), Nicaragua (1982), Costa Rica (1982), Panama (1982), Kuba (1984), Venezuela (1998) Kolumbien (1979, 1982, 1998), Ecuador (1979), Peru (1979, 1980, 1984), Bolivien (1980, 1984), Brasilien (1980, 1982), Guyana (1980, 1982), Trinidad und Tobago (1980, 1982), Grenada (1982), Barbados (1980, 1982).
Bücher:
- Übersicht über alle kostenpflichtigen Bücher und Artikel auf burks.de
- Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Burkhard Schröder
- Unter Männern – Brüder, Kumpel, Kameraden, Reinbek 1989 (vergriffen). [Auszug: Unter Aposteln - Neuapostolische Kirche. [Das Buch bei Amazon gebraucht kaufen!]
- Ab-Schnitte – Reinbek 1990 (vergriffen).
- Spuren der Macht, Reinbek 1991 (vergriffen).
- Rechte Kerle – Skinheads, Faschos, Hooligans, Reinbek 1992 (rororo 8271, vergriffen)
- Heroin – Sucht ohne Ausweg? – Ein Aufklärungsbuch. Reinbek 1993 (rororo 13276) Printausgabe vergriffen. [Download des Original-Manuskripts im pdf-Format für 1,00 Euro
- Ich war ein Neonazi - über Ingo Hasselbach, Ravensburger Buchverlag 1994 (vergriffen)
- Neonazis und Computernetze, Reinbek 1995 (rororo 9912) Printausgabe vergriffen. [Download des Original-Manuskripts mit zahlreichen Abbildungen im pdf-Format für 0,50 Euro]
- Der V-Mann, Hamburg 1997, Printausgabe vergriffen. [Download der aktualisierten Ausgabe 2002 im pdf-Format für 1,00 Euro - mit zahlreichen Abbildungen und unveröffentlichten Dokumenten]
- Im Griff der rechten Szene – ostdeutsche Städte in Angst
- Reinbek 1997 Printausgabe vergriffen. [Download der aktualisierten Ausgabe 2002 im pdf-Format für 1,00 Euro] - Tron – Tod eines Hackers – erschienen im Dezember 1999 bei Rowohlt. Printausgabe vergriffen. [Download der aktualisierten Ausgabe 2002 im pdf-Format für 1,00 Euro]
- Nazis sind Pop. Oktober 2000 bei Espresso (vorm. Elefantenpress) (vergriffen).
- Die Konquistadoren – Historischer Roman. 480 S.. Erschienen im April 2001 bei Rowohlt.
- Aussteiger – Wege aus der rechten Szene – Jugendbuch über die Nazi-Aussteiger Detlef Nolde, Danny Thüring, Michael Petri und Ingo Hasselbach. März 2002 im Ravensburger Buchverlag. [Das Buch bei Amazon bestellen!]
- Die Online-Durchsuchung – Rechtliche Grundlagen | Technik | Medienecho. Erschienen im August 2008 bei Heise/Telepolis.
- Die Verdammten von Cabrera [Arbeitstitel] – Roman. In Vorbereitung
SF-Stories
- Das Einstein-Bose-Kondensat – SF-Krimi, erschienen im Juni 1997 im Isaac-Asimov-Magazin Nr. 49 unter dem Titel Cypherguerilla (Heyne Verlag, München).
- Brother – erschienen in der c’t 3/2000
- Eidolon – erschienen in der c’t 17/2002
- Salvaje – erschienen in ThunderYEAR2002 – phantastische Geschichten [download als ebook]
- Der Griff nach Osten. Scientologische Beutezüge im ehemaligen Arbeiter- und Bauern-Staat. In: Jörg Herrmann (Hg.): “Mission mit allen Mitteln – Der Scientology-Konzern auf Seelenfang”. Reinbek 1992 (rororo 9341)
- Der große Bruder im Osten. In: Wolfgang Eichwede (Hg.): “Der Schirinowski-Effekt”, Reinbek 1994 ((rororo 13563)
- Ignore this sign! – In: Jens Mecklenburg (Hg.): “Was tun gegen Rechts?” Berlin 1999. Elefantenpress Antifa-Edition. [Das Buch bei amazon.de bestellen!]
- Rechtsextremismus im Internet als pädagogisches Problem – In: Christoph Butterwegge und Georg Lohmann (Hg.): “Jugend, Rechtsextremismus und Gewalt”, Leske&Budrich, Opladen 2001 [Das Buch bei amazon.de bestellen!]
- Rechtsextremismus im Internet – In: Archiv der Jugendkulturen: “Reaktionäre Rebellen – rechtsextreme Musik in Deutschland”, Berlin 2001. [Rezension in Telepolis, 16.06.2002] [Download der erweiterten Fassung im pdf-Format, 25 Seiten, 7 Abbildungen]
- Rechtsextremismus im Internet – In: Virtuelle (Lern) Welten – Herausforderungen an die politische Bildung. E. Baacke, S. Frech, G. Ruprecht (Hg.), Didaktische Reihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Schwalbach/Ts. 2002. ISBN3-87920-391-1
- Eine deutsche Karriere – in: Günter Grass/Daniela John/Johano Strasser (Hg.): In einem reichen Land – Zeugnisse alltäglichen Leides an der Gesellschaft, Göttingen 2002
- Die rätselhafte Botschaft von Stanislaw Lem – in: Stanislaw Lem: Die Megabit-Bombe – Essays zum Hyperspace, Telepolis 2003 (Inhaltsverzeichnis)
Artikel bis 31.12.2007 (Auswahl)
auf www.burks.de/burks.html
Fotos:
[Oben: Burks; 2. Foto von oben: Am Rio Meta (Llanos del Orinoco), Grenzgebiet Kolumbien-Venezuela, 1998. 3. Foto von oben: Vor der Küste Nicaraguas, ca. 10 Kilometer östlich von Prinzapolka. 4. Foto von oben: In Misahualli in Ecuador, 1979. 5. Foto von oben: Ost-Kolumbien, in der Sierra de la Macarena. Foto unten: "Camino de los Incas" (bei Phuyupata), Machu Picchu, Peru, 1982]
Last update: 16.01.2011




















