Minus Dreizehn

waage

Soziale Kontrolle, revisited: Noch zwei Kilogramm, und ich habe angeblich mein Idealgewicht erreicht. Heute habe ich aber die 20 Kilometer wieder verpasst, nach 130 Minuten musste ich aufgeben.

Not go out again with the same performance

“The players understood at half-time they could not go out again with the same performance.” (The Sun)

Die englische Sprache kann sehr elegant und schnörkellos sein. Das kriegt man im Deutschen nur schwer hin. “Not go out again with the same performance” sollte sich der Bundesvorstand der Piraten auch jedes Mal sagen, wenn jemand mal wieder etwas verbockt hat.

Rassistisches Profiling

Der SWR berichtet über das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Koblenz: “Wenn eine schwarze Hautfarbe für Streifenpolizisten das einzige oder ausschlaggebende Kriterium für eine Personenkontrolle darstelle, sei dies ein Verstoß gegen das im Grundgesetz verankerte Diskriminierungsverbot (AZ: 7 A 10532/12.OVG).”

Und wer meckert? Immer wenn man denkt: Blöder gehts nicht mehr, kommt die Deutsche Polizeigewerkschaft daher.

Verschuldet, aber Parteifunktionäre mit Zulagen überschütten

Piratenpartei Schleswig-Holstein: “Das hochverschuldete Land Schleswig-Holstein zahlt Jahr für Jahr rund 200.000 Euro an Zulagen an die fünf parlamentarischen Geschäftsführer im Landtag. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Jahr 2000 entschieden, dass Funktionszulagen nur für Fraktionsvorsitzende zulässig sind.”

Die Piraten klagen jetzt dagegen. Sauber!

Und dann kam der Laubbläser

Herbstlaub

Approaching the City of Lara

Lara

Können Sie Penetration?

Neuer Beruf: “Penetrationstester” – vielleicht habe ich doch meinen Beruf verfehlt.

Der Deutsche Wortschatz sagt:
Sachgebiet: Chemie
Technik allgemein
Sex
Morphologie: penetr|at|i|on
Grammatikangaben: Wortart: Substantiv
Geschlecht: weiblich
Flexion: die Penetration, der Penetration, der Penetration, die Penetration
die Penetrationen, der Penetrationen, den Penetrationen, die Penetrationen
Pragmatikangaben: etym: lat.

Interessante Auskünfte gibt auch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (geht leider nur mit Javascript) zum Thema “Penetration”.

Klein Burks und der Jägersmann

Jäger

Klein Burks (links), vermutlich 1958.

GPF Newsletter Oktober 2012

Der Oktober-Newsletter der German Privacy Foundation ist jetzt online.

China und Deutschland: eine Zensur-Kampffront beim Gangnam-Style

spam

Die Süddeutsche verschweigt das Wesentliche und demonstriert mal wieder auf’s Schönste die unkritische Obrigkeitshörigkeit deutscher Medien: Sie berichtet zwar darüber, dass der “regierungskritische chinesische Künstler Ai Weiwei” ein Video im Stil des “südkoreanischen Superstars Psy” (“Sänger” hätte auch gereicht) aufgenommen hat und dass die Volksrepublik China das zensiert, verliert aber kein Wort darüber, dass eben dieses Video auch in Deutschland gesperrt ist (“nicht verfügbar” ist hier Neusprech für “Zensur”).

The Evolution of Windows OS From Beginning to Present

Windows User Evolution: mashable.com/2012/10/13/evolution-windows-os/ (Infografik). Hihi.

German Internet Angst, revisited

Gefunden bei netzpolitik.org als Kommentar:

“To connect to the internet through one of the free AT&T Wi-Fi access points in parks, simply look for and select the network name “attwifi” in the list of networks in your device’s Wi-Fi settings screen. That’s it – no username or password is required.”
http://www.nycgovparks.org/highlights/places-to-go/wi-fi

“No Duty to Secure Wi-Fi from BitTorrent Pirates, Judge Rules”
http://torrentfreak.com/no-duty-to-secure-wi-fi-from-bittorrent-pirates-judge-rules-120912/

Deutschland ist eben Entwicklungsland, wenn es um das Internet geht. Hier geht nichts über Überwachung und Kontrolle und “Störerhaftung”.

Legal, illegal, sch…egal

Dokumente beim Bundestag: “Für nichtig oder verfassungswidrig erklärte Bundesgesetze” (Stand: 14.2.2012, seit 1990) (via Fefe)

Die nachfolgende Übersicht führt in zeitlicher Reihenfolge die vom Bundesverfassungsgericht für nichtig und mit dem Grundgesetz für unvereinbar erklärten Bundesgesetze auf.

Auffallend: Allein in den letzten beiden Jahren sind mehr als ein Dutzend Gesetze vom Bundesverfassungsgericht in die Tonne getreten worden – rund jeden zweiten Monat eines. Da sieht man, welche Pappnasen und Abnicker uns regieren. Man sollte aber dazuschreiben, bei welchen Gesetzen welche Partei zugestimmt hat.

Knapp verpasst

jogging

Man sollte meinen, dreihundertzehn Meter seien einfach zu laufen, um die 20 Kilometer zu schaffen, aber heute war ich an meiner Grenze – ich hätte keinen Zentimeter mehr geschafft.

Durch die Wüste

Oasis

Ich mag die Vorstellung, mit einer Karawane in der Nacht an einem entlegenden Ort in der Wüste anzukommen. Wer genug Phantasie hat, kann das Kopfkino damit beflügeln. Was fehlt, sind die Geräusche und der Geruch der Wüste. Den Sound kann man jedoch notfalls per Kopfhörer dazu schalten.

Ich war noch nie in Afrika, aber authentische Wüsten kann man auch in Südamerika erleben – an der Westküste Perus etwa. Meine beeindruckenste Wüste war die Salar de Uyuni in Bolivien, in der ich fast eine Woche zu Fuß unterwegs war (damals gab es noch keine Touristen dort). Das ist aber keine Sand-, sondern eine Salzwüste. Ja, Fotos folgen bald!

Das oben ist die Oasis of the Two Scimitars in Gor (Second Life).

Mit E-Mail-Adresse geboren

spam

Ich lach mich kringelig bei der Vorstellung, dass Leute auf sowas hereinfallen. Ich habe nicht das geringste Mitleid.

Unsichtbare Radikalisierung der Internet-Festplatten in der Cyberwelt

cyberwelt

Waffen für Islamisten und Terroristen werden ganz offen in der Cyberwelt verkauft.

Der Standard (via Fefe) publiziert den neuesten altbekannten Schwachsinn, den Verfassungsschützer über das Internet die von ihnen so genannte “Cyberwelt” von sich geben:

“Maaßen verwies auf virtuelle Trainingslager, Online-Handbücher und Kampfsimulatoren, die zum Instrumentarium der elektronischen Jihadisten zählten. (…) Zudem gehe vom Internet die Gefahr einer unsichtbaren Radikalisierung aus, der man nur durch nationale Kompetenzbündelung und verstärkte internationale Kooperation begegnen könne. ‘Ohne offensive nachrichtendienstliche Arbeit kann man nicht wissen, wer sich in der Cyberwelt verabredet, um gegen uns Anschläge durchzuführen’, so Maaßen.”

cyberwelt

In der Cyberwelt üben Terroristen auch Kampfsport, was zu einer unsichtbaren Radikalisierung nicht nur der Festplatten führt.

Welche Sprechblasen benutzte man 2006, also vor sechs Jahren? “Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) drängen auf eine verstärkte Inspektion der Kommunikationsströme im Internet, um online vorangetriebene Terrorplanungen und Hetzpropaganda zu verhindern. ‘Wir müssen die Kontrolle des Internets verstärken.’”

cyberwelt

Unserem Korrespondenten H.U.Sarenstreich gelangt es, in ein strikt abgeschottetes virtuelles Trainingslager von Islamisten in der Cyberwelt einzudringen.

Oder: “Islamisten in Deutschland weichen immer stärker auf Internetzugänge in Internetcafés und auf anonyme E-Mail-Konten an den Universitäten aus, um sich der Überwachung zu entziehen. ‘Es gibt eine Sicherheitslücke. Die Propaganda im Internet radikalisiert sich, und zugleich wird das Verhalten der Islamisten immer konspirativer’, sagt Johannes Schmalzl, Präsident des baden-württembergischen Landesamtes für Verfassungsschutz, der F.A.Z.”

Oder (demnächst Paywall): “In Nordrhein-Westfalen soll der Verfassungsschutz mit der Kontrolle von Internet-Festplatten auch inländische Terrorzellen aufspüren dürfen.”

cyberwelt

Waffen jeder Art werden in der Cyberwelt sogar an Frauen verkauft.

Ich frage mich, ob die Zuhörer bei einer derartig sinnfreien gequirlten Scheisse “anlässlich der Präsentation des UN-Berichts “Verwendung des Internets für terroristische Zwecke” in Wien” nicht in schallendes Gelächter ausgebrochen sind? Nein, das waren alles Internet-Ausdrucker PolitikerInnen, die man, was ihre Kenntnis der “Cyberwelt” angeht, über einen Kamm scheren darf. Und Jounalisten, die ernsthaft wiederkäuen, was dort gesagt wurde, gleich mit.

Im Tal der Ahnungslosen

Don Alphonso über Google und die Verlage und das Leistungsschutzrecht: “Ja, klar geht es um den Journalismus, da muss man etwas tun, aber wenn ich sehe, wie bescheuert die meisten das Thema Blogs angefasst haben, wie labbrig die Umsetzung ist, wie uneffktiv da Jahr um Jahr Chancen vergeigt wurden, und wie wenig Druck auf den Journalisten lastet, weil die Oberen selbst nicht wissen, was die da tun, dann darf einen das Ergebnis nicht wundern.”

[xxx] warnt vor [xxx]

LKA-Präsident warnt vor Rotstift bei Kampf gegen Cyberkriminalität. Weitere Meldungen von heute: Bauernverband-Präsdident warnt vor Rotstift bei Agrar-Aubventionen. ESA-Präsident warnt vor Kürzungen bei der Raumfahrt. Bankenverbands-Präsident warnt vor Finanztransaktionssteuer. ADAC-Präsident warnt vor Tempo 30 in Großstädten. Verfassungsschutz warnt vor Rechtsextremismus im Internet.

Knapp unter achtzehn

joggen

Nein, hier geht es nicht um Sex mit Minderjährigen, ihr eilig herbeisurfenden schmallippigen Jugendschutz- und anderen Internet-Blockwarte!

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