Gefällt mir: Fratzenbuch kriegt meinen Stuhl nicht

Bürostuhl

Die kritiklosen Nachgeborenen würden vermutlich die Tatsache, dass sie – wie ich – im Schweiße des Angesichts und politisch unkorrekte Worte ausstoßend einen Stuhl zusammengebaut haben, auf Fratzenbuch posten, damit zahllose Arsch- und andere Gesichter das mit dem hündischen Markierungsstrahl “gefällt mir” versehen können, um damit eine gesellschaftliche Relevanz des Möbels zu suggerieren oder gar eine soziale Interaktion, dem gegenseitigen Kraulen der Paviane auf dem Affenfelsen nicht unähnlich, die virtuell aber nicht vorliegt, weil eben nur simuliert. Ich will aber, dass die Leute auf mein Blog schauen und nicht auf Fratzenbuch.

Nein, das ist kein Stuhl eines schwedischen Möbelhauses, und es ist auch kein Teil übriggeblieben ausser dem so genannten “Innensechskantschlüssel”, welchselbigen ich gefühlt schon 12345 Mal besitze, weil ich Werkzeug, auch wenn es primitiver als ein Faustkeil ist, nicht wegwerfe. Man kann nie wissen, ob nicht andere Zeiten kommen, die verlangen, dass man 12345 Innensechskantschlüssel heimlich im Keller zu einem Maschinengewehr zusammenbauen muss, weil…aber lassen wir das.

Fog in the Jungle 2.0

fog in the junglefog in the jungle

Wir hatten schon die Wüste 2.0 durchgenommen, liebe Kinder, auch den kühlen Norden 2.0. Hier also der Nebel im verwunschenen Urwald. Es kann auch die Morgendämmerung sein. Mein Avatar steht da oben herum und guckt.

Wahnsinn Leistungsschutzrecht

Kanzlei Hoesmann: “Wenn ich jetzt auf der Webseite meiner Kanzlei darauf aufmerksam mache, dass ich von einer Zeitung zitiert wurde, verstoße ich aber schon gegen das Leistungsschutzrecht. Auch verstoße ich gegen das Leistungsschutzrecht, wenn ich meine Aussage in der Zeitung selbst zitiere. Wahrscheinlich werde ich auch gegen das Leistungsschutzrecht verstoßen, wenn ich über den Twitter-Account der Kanzlei oder auch über dem Facebook Auftritt mit einem Link auf den entsprechenden Artikel hinweise…

Thomas Knüwer hat daraus einen korrekten Titel gemacht: “Der Wahnsinn Leistungsschutzrecht – und warum ich nicht mehr auf Verlage verlinke”.

Unter Irren, kann man nur sagen. Das so genannte “Leistungsschutzrecht” ist das Ende aller Blogger und der Hyperlinks. Nur noch selbstreferenzielle System erlaubt. Dann bekommt die Angst deutscher Medien vor dem Link einen passenden rechtlichen Rahmen.