Usability: Diese Autobahn wurde optimiert für Fiat und Skoda
Ausweisapp.bund.de (aka “Der neue Personalausweis): “Hinweis für Nutzer des Internetbrowsers Mozilla Firefox – Bevor Sie die AusweisApp Version 1.1 oder höher installieren, aktualisieren Sie bitte Ihren Internetbrowser auf die Version Mozilla Firefox 4.0.1 oder höher. Falls Sie Ihren Internetbrowser Mozilla Firefox erst nach der Installation der AusweisApp Version 1.1 auf die Version Firefox 4.0.1 oder höher aktualisiert haben, können Sie das dadurch entstandene Kompatibilitäts-Problem wie folgt lösen: Deinstallieren Sie zunächst die AusweisApp 1.1 und installieren Sie anschließend die AusweisApp Version 1.1 oder höher neu. Hierdurch wird das für Firefox 4.0.1 oder höher erforderliche Applet installiert. Bitte beachten Sie, dass Sie unter Firefox 4.0.x nicht mehr mit der Ausweis Version 1.0.3 arbeiten können.”
Noch Fragen?
Zensur findet statt
Lesenswerter Artikel in der Jungle World: “Buchhändler müssen nicht zensieren – Eine Reihe von Verfahren gegen die Geschäftsführer linker Buch- und Infoläden in Berlin wurde in der vorigen Woche eingestellt. Die Buchläden »M99«, »Schwarze Risse« und »Oh 21« hatten im vergangenen Jahr mehrfach Besuch von der Polizei, die verschiedene Ausgaben der Interim beschlagnahmte. Auch wegen der Zeitschrift Prisma und eines antimilitaristischen Flugblatts wurden die Buchläden durchsucht, in einigen Fällen wurden dabei auch die Computer mitgenommen. Neu war an den Durchsuchungsbeschlüssen, dass seit Mitte vorigen Jahres nicht mehr gegen ‘unbekannt’, also gegen die Hersteller der Zeitungen und Flugblätter, sondern gegen die Geschäftsführer der Buchhandlungen ermittelt wurde. Sie sollen mit dem Auslegen der Schriften zu Straftaten aufgerufen und gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Dieses Vorgehen der Staatsanwaltschaft läuft der bisherigen Rechtsprechung zuwider.”
Noch einmal zum Mitschreiben: Die Berliner Staatsanwaltschaft wollte, dass Buchhändler die Bücher, die sie verkaufen, vorher lesen, um Verbotenes dann zensieren zu können. Im Ernst! Das ist das Deutschland von heute!
Diese Nachricht wird natürlich in den Mainstream-Medien und in der regimetreuen Presse nicht auftauchen, da es eine Lobby gegen Zensur hierzulande nur als Spurenelement gibt. Eine Mehrheit der Deutschen ist für die Zensur des Internet und für die real gar nicht existierende Durchsuchung ihrer privaten Rechner seitens der Obrigkeit. Wir leben in einem – das demokratische Bewusstsein betreffend – politischen Entwicklungsland.
By the way: Die Entschädigung, die mir im letzten Jahr per Gericht zugesprochen wurde wegen der Beschlagnahme meines Rechners und wegen der Länge des Verfahrens, das von der Staatsanwaltschaft laut Urteil “rechtstaatswidrig” verzögert wurde, habe ich immer noch nicht bekommen. Wie man sieht, hat die Staatsanwaltschaft offenbar “Besseres” zu tun.
(Vgl. auch burks.de vom 9.3.2011)
Update verfügbar
Ich habe mir eigene eigene Verschwörungstheorie zurechtgelegt. Das abgrundtief dämliche und beratungsresistente Verhalten vieler Computer-Nutzer und die Verschwörungstheorie, es gäbe so etwas wie eine gezielte “Online-Durchsuchung”, kann ich mir nur erklären, weil Windows-Nutzer lernen, den Ausnahmezustand als normal zu erachten.
Jeden Morgen, wenn ich einen meiner Windows-Rechner anstelle, werde ich überschüttet mit Meldungen wie “neue Updates” verfügbar und so weiter. Nicht nur das, viel schlimmer: Ich habe natürlich mein System so eingestellt werden, dass ich gefragt werde, ob ich etwas zulassen will. Ich bin ja nicht bescheuert und lasse das Bill Gates entscheiden, oder?
Das aber wird von Windows als Computerproblem definiert, das überprüft werden müsse. Das wäre so, als würde ich ein Auto beim Fahrer darüber beschweren, dass nur er es mit dem Autoschlüssel öffnen kann, nicht aber jeder x-beliebige Tankwart, der Bundesinnenminister und noch zahllose weitere unbekannte Personen. Diesen Quatsch als normal anzusehen – dazu werden Windows-Nutzer tagtäglich trainiert.
“Normal” finden viele Leute offenbar auch, dass irgendeine geheimnisvolle Person jeden Tag in ihren Rechner hineinschaut und feststellt, dass man “updaten” müsse. Man fragt sich natürlich, wie doof Programmierer sein müssen, die ihr System – Windows – so gestalten, dass jeden Abend etwas kaputt geht, was dann am nächsten Morgen repariert werden muss. Das wäre so, als müsste ein Autobesitzer täglich zu einer viertelstündigen Inspektion in die Werkstatt. Kein Mensch würde sich noch ein Auto kaufen – nur Irre. Aber Irre gibt es bekanntlich genug.
Windows ist politisch reaktionär, weil es Leuten suggeriert, der Zugriff auf ihrer Privatsphäre – ihre Rechner – von außen sei normal und müsse per default gestattet werden. Das ist meine ganz private Verschwörungstheorie.

Screenshot oben: Windows 7, Screenshot unten: Linux Ubuntu 10.04 Lucid Lynx

Viren- und gehirnfrei
Heise über den neuen elektronischen Personalausweis: “Zur Online-Wahl soll der Wähler ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass sein PC virenfrei sein und eine Firewall aktiviert sein muss, sofern diese vom Betriebssystem angeboten wird.”
Bruhahaha. Ich muss bei solchen Sätzen immer an einen Roman von Camus denken… oder an Franz Kafka.
Aktive Inhalte
Gober Unfug auf der Website der Sirrix Ag, die uns den “Browser in the Box” andrehen will – laut Heise ein “Sicherer Browser für Privatanwender und Unternehmen”:
“Spätestens seit das Internet mit ‘Web 2.0′ aktiv wurde, ist die Gefahren – Nutzen Balance verloren gegangen. ‘Aktive Inhalte’ sind aus heutigen Webseiten nicht mehr wegzudenken, moderne Webseiten sind von vollwertigen nativen Anwendungen kaum noch zu unterscheiden. Programmierschnittstellen wie JavaScript, Java, ActiveX oder VBScript erlauben auch den Zugriff auf den PC des Benutzers, etwa auf das Dateisystem oder eine angeschlossene Webcam. Trojaner und Viren können damit neue mächtige Werkzeuge zum Zugriff auf vertrauliche Daten missbrauchen.”
So ein Quatsch. Ich lasse “aktive Inhalte” schlicht nicht zu. Wenn Webdesigner nicht in der Lage sind, korrektes HTML zu schreiben oder mir keine barrierefreie Version anbieten, dann umsurfe ihr ihr Machwerk eben weiträumig. Ich frage mich, warum das BSI sich für einen solchen Unfug hergibt. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Behörden des Bundes mit Firmen zusammenarbeiten sollen.
Man sollte einen vernünftigen Browser benutzen und den vernünftig einstellen (aktive Inhalte verbieten, insbesondere Javascript), und das war’s dann. Man kann natürlich auch das Schloss vor die Tür nageln…
Die Rechte des Einzelnen
“Wie ist es angesichts weitreichender Zentralisierung politischer und ökonomischer Kräfte möglich, eine Bürokratie daran zu hindern, allmächtig und maßlos zu werden? Wie können die Rechte des Einzelnen geschützt und dadurch ein demokratisches Gegengewicht zur Bürokratie gesichert werden?” (Albert Einstein)
Burks hakte nach
Tut mir leid, ich verstehe nicht, was ihr mir damit sagen wollt…
Landa by night
Mit Sicherheit unsicher
Ein Artikel von mir in der taz: “Der Staat betont, beim Zensus 2011 alles im Griff zu haben – die Daten seien bestens geschützt. Online ist bereits die erste Sicherheitslücke aufgetaucht.”
Falsch, aber exklusiv
Michalis Pantelouris auf Print Würgt über: “Am Freitag nachmittag veröffentlichte Spiegel-Online die Nachricht, dass die griechische Regierung erwäge, aus dem Euro auszutreten. (…) Also machte man aus der Geschichte einen Aufmacher, der weltweit zitiert wurde und, auch nach eigener Einschätzung von Spiegel-Online, zu Kursverlusten des Euro führte. Das Problem: Bis heute ist Spiegel-Online das einzige Medium, das diese Information verbreitet. Ohne Angabe einer Quelle. (…) Laut Nachfrage der SZ hatte die SpOn-Redaktion offenbar in Athen nachgefragt, aber das Dementi dann einfach nicht im Text erwähnt”.
Da bekommt der Satz “lügt wie gedruckt” gleich eine ganz spezielle Bedeutung.
Wiesbaden: FDP raus, Piraten rein
Wiesbadener Kurier: “Kuriosität im Wiesbadener Rathaus: Weil eine Absprache zwischen CDU und FDP nicht funktionierte, bleibt die FDP für die Dauer der gesamten Wahlperiode aus dem Präsidium der Stadtverordnetenversammlung verbannt. Stattdessen besetzt mit Michael Göttenauer erstmals ein ‘Pirat’ einen der vier Stellvertreterposten…”
Südosteuropäische Herkunft
NDR: “Bei einer Massenschlägerei zwischen Mitgliedern des rechten Spektrums und Südeuropäern sind in der Nacht zum Sonntag in Lübeck fünf Personen zum Teil schwer verletzt worden. (…) Offenbar hatte eine Gruppe von Rechtsradikalen in einer Gaststätte gefeiert und dabei auch rechtsradikale Lieder gesungen. Das hatte einige Männer südosteuropäischer Herkunft auf den Plan gerufen”.
Lübecker Nachrichten: “Mehrere Südosteuropäer waren in eine Kneipe gestürmt, in der eine Gruppe von Neo-Nazis gefeiert hatte. Die Polizei musste mit zehn Streifenwagen anrücken. Fünf Personen wurden teils schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. ‘Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch völlig unklar’, sagt Frank Doblinski von der Polizeidirektion Lübeck.”
“‘Es ist alarmierend, dass so etwas im Jahr 2011 noch passieren kann’, sagt der innenpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Rüdiger Hinrichs.” Innenpolitischer Sprecher der CDU – da schlägt mein Pappnasen-Indikator stark an. Was kann nicht passieren? Dass Männer “südosteuropäischer” Herkunft Neonazis nordwestdeutscher Herkunft verhauen? Oder umgekehrt?
Und was zum Teufel ist eine “südosteuropäische Herkunft”? Serben? Albaner? Rumänen? Vermutlich verhunzen die politisch korrekten Lichterkettenträger in deutschen Redaktionen den Sachverhalt, weil sie befürchten, dass die Realität den Leser beunruhigen könnte. Rumänische Zigeuner verprügeln einheimische Neonazis! Serben machen einen Hufeisenplan und schlagen deutsche Neonazis zusammen! Die albanische Mafia hilft den Deutschen beim Kampf gegen Rechts!
Bei burks.de (wolhyniendeutsche-westpreußische Herkunft) würde “Einwanderer vom Balkan” zu lesen sein. Aber warum ist das in diesem Zusammenhang überhaupt erwähnenswert, liebe Journaillle?

Der diskrete Charme des Kapitalismus
Sidney Morning Herlad: “After shrinking during the 2008-9 recession, pay for top US executives is growing again – in many cases, significantly so.” Die Gehälter der Kapitalisten und ihrer Helfershelfer steigen, und die Löhne der Arbeiter sinken. (via Fefe)
Quod erat demonstandum. Und die Arschgesichter, die hier gemeint sind, (nein, dieser Mann ist heute nicht gemeint!) sehen auch so aus.
Liebe Kinder, das ist die moderne Industriegesellschaft (nicht etwa die postmoderne Industriegesellschaft!), die wir alle lieben und verehren, deren bekannten Vorzüge (der Kapitalismus macht alle Menschen glücklich, vgl. FDP) den Kindern schon in der Schule eingebläut werden und zu der es keine Alternative gibt, weil sie das Ende der Geschichte ist – und deren Bewegungsabläufe in alten Zeiten Klassenkampf (ein Wort, das ein Lehrer an deutschen Schulen nicht benutzen darf, wenn er damit die moderne Industriegesellschaft meinte, sonst flöge er nicht nur aus der Klasse, sondern von der Schule), genannt wurde.
Und nun Kopf ab zum Gebet: “Die CDU ist keine kapitalistische Partei”. Halleluja und Amen.

Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung
Es gibt noch gute Nachrichten wie die aus der FAZ: “Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff hat Kapitalmarkt und Öffentlichkeit bewusst getäuscht. Zu diesem Ergebnis kam das Landgericht Essen in der Klage eines Kleinaktionärs. Die Richter verurteilten Middelhoff deshalb wegen ‘vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung’ zu Schadensersatz.”
Aufstieg zum Tungurahua
Nur zwei Mal im Leben habe ich einen Fünftausender bestiegen, einer davon ist der Vulkan Tunguarahu (5,023 m) in Ecuador. Auf rund 3500 Meter Höhe stand damals eine kleine Berghütte, in der wir übernachteten – für den Auf- und Abstieg bracht man mindestens drei Tage.
Auf den Gipfel und in den damals noch erloschenen Krater bin ich allein gestiegen, mein Begleiter war zu erschöpft. Die Besteigung dieses Vulkans ist, was die Klettertechnik angeht, nicht sehr anspruchsvoll, jedoch waren die letzten 500 Meter Höhenunterschied qualvoll: Wenn der Boden aus Vulkanasche besteht, geht man zwei Schritte vorwärts und rutscht dann wieder einen Schritt zurück. Und auf knapp 5000 Meter Höhe wird die Luft schon mal knapp; zum Glück war ich damals ziemlich durchtrainiert.
Die Aussicht war natürlich grandios, kaum mit Worten zu beschreiben, auch die Vegetation an der Baumgrenze. Ringsum konnte ich die Gipfel einiger anderer Vulkane sehen, unter anderem den Chimborazo (6.267 m), den vom Erdmittelpunkt aus gesehen höchsten Berg der Welt, sowie den El Altar (5,319 m, Bild vorletzte Reihe).
Ich verrate den Namen des Ortes nicht, der dem Tungurahua m nächsten liegt. In meinen Internet-Seminaren stelle ich immer die Frage: “Der Vulkan Tungurahua ist ausgebrochen. Finden Sie in fünf Minuten die Telefonnummer eines Interview-Partners in dem Ort, der dem Vulkan am nächsten liegt!”
Wenn ich gewusst hätte, dass der Tungurahua einige Jahre später ausbrechen würde, wäre mir, als ich im Krater stand, ganz schön mulmig geworden. Auch damals wurden mir schon die Schuhsohlen heiß. Heute kann man ihn vermutlich nicht mehr bestiegen – zu gefährlich.

Isle of Landa aka Ianda
Wer meinen Avatar finden will, sollte auf der Isle of Landa suchen….
Hurra, wir sind Zensur-Weltmeister! (revisited)
Nur zur Erinnerung aus aktuellem Anlass:
“Imponierende 188 mal forderten Behörden der Bundesrepublik im Erhebungszeitraum zwischen Juli und Dezember 2009 die nachträgliche Zensur von Suchergebnissen. Pro Kopf der Bevölkerung gerechnet liegt Deutschland laut Freedom House damit sogar weltweit auf dem Spitzenplatz – nirgendwo werden Google-Suchergebnis mehr gelöscht, gesperrt, bereinigt und gefiltert als hierzulande.”
Deutsches Internet – benutzen Sie bitte nur die angebotenen Funktionsbuttons
Deutsch bleibt Deutsch, da helfen keine Pillen, gesehen beim Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB). Die wollen mir im Ernst vorschreiben, wie ich meinen Browser zu benutzen habe…
أسامة بن لادن و تروكربت
Wenn es um die Themen Computer und Internet geht, sind deutsche Medien immer für Verschwörungstheorien (“Online-Durchsuchung”), geheimnisvolles, aber ahnungsloses Geraune oder Dummschwätzerei gut.
“Nach ihrer Erstürmung des Verstecks haben die US-Navy-Seals große Mengen Daten und Dokumente in Bin Ladens Haus sichergestellt. In amerikanischen Medien ist von fünf Computern die Rede, darüber hinaus von zehn Festplatten und rund hundert Datenträgern, also vermutlich CDs oder Memory Sticks”, heisst es bei Spiegel offline.
Man muss jetzt unbedingt einen gar nicht so langen Artikel in elf (!) Teile zerhacken, ohne dass erkennbar wäre, warum der Leser nicht einfach scrollen könnte. aber es geht ja nicht um Information und Aufklärung, sondern um Klickarten! “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.”, kommentierte schon Torquato Tasso diese dummdreiste Attitude.
Deutsche Journalisten gehen immer irrig davon aus, dass es auf den Rechnern andere Leute genau so chaotisch aussieht wie auf ihren eigenen und dass Ausländer genau so wenig Ahnung haben wie sie. Warum sollte man auf den Computeren eines Terroristen, von dem man noch nicht einmal weiß, ob es in den letzten zwei Jahren einen Internet-Anschluss hatte, irgendetwas finden? Osama bi Laden wäre doch mit dem Klammerbeutel gepudert gewesen, hätte er Festplatten und USB-Sticks nicht mit Truecrypt verschlüsselt oder hätte er – wie Spiegel-offline-Redakteure -, nur elektronische Postkarten geschrieben. By the way: man kann E-Mails so verschlüsseln, dass kein Geheimdienst dieser Welt sie lesen kann. (Wer etwas anderes behauptet, hat im Mathematik-Unterricht beim Thema Algorithmen nicht aufgepasst oder ist ein Verschwörungstheoretiker und ein Dummkopf.)
“Truecrypt” heisst تروكربت auf Arabisch. Falls ihr da etwas findet auf Osama bin Ladens Rechner, liebe Geheimdienstler, was so aussieht (vgl. Screenshot des Desktops bin Ladens oben, der burks.de exklusiv zugespielt wurde), dann vergesst den Rest einfach. Dumm gelaufen. Keine Chance wegen Kryptografie und so:
“Die Sicherheit der faktorisierungsbasierten Public-Key-Kryptographie liegt in der Verwendung eines Produkts aus großen Primzahlen, welches als öffentlicher Schlüssel dient. Der private Schlüssel besteht aus den dazugehörenden Primfaktoren bzw. davon abgeleiteten Werten. Die Zerlegung eines hinreichend großen öffentlichen Schlüssels gilt aufgrund der mathematisch sehr aufwendigen Faktorisierung als nicht praktikabel.”
Das kann doch einen deutschen Journalisten nicht erschüttern. Fakten? Interessiert uns nicht. “An einem geheimen Ort, heißt es aus Washington, scannen Analysten der CIA und anderer Behörden bereits Material, um möglichst rasch einen Überblick zu erlangen.” Heisst es aus Washington aus mindestens 25 unabhängigen Quellen…. Dann muss man es ja glauben und bei Spiegel offline und auch anderswo als “Tatsache” abdrucken.

Das Prinzip Hoffnung
Ein Artikel von mir bei taz online über das chinesische Online-Netzwerk Renren: “Die Chinesen sind Marc Zuckerberg voraus. Ihren Facebook-Klon haben sie jetzt an die Börse gebracht. Und versprechen sich davon vor allem eins: viel Geld.” [mehr...]































