Keine Gans, sondern Ente

xmas

Dealing with Panther Bands | Happy Dings

GorGorGor

Sorry, ich will nur eien Diskussion in einem “Spiele”-Forum illustrieren. Ausserdem wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes heidnisches Weihnachten und schon jetzt einen guten Rutsch!

Ich bin nicht offline

Nein, ich bin nicht offline, wie Spiegel Online suggeriert. Es geschehen noch Zeichen und Wunder, aber es ist ja auch fast Weihnachten: Spiegel Online setzt Links ins weltweite Internet und nicht nur zu sich selbst. Dass ich das noch erleben darf.

“Früher galt eine durchschnittliche Verweildauer von zehn Stunden am Tag vor dem PC als Kriterium für einen sozial gestörten Sonderling. Heute ist es normal – für Workoholics, für Zocker, für besessene Sozialnetzwerkpfleger.” Ja, auch das ist wahr. Aber wieso nur zehn Stunden?

Ich habe mir übrigens vorgenommen, bis zum Jahresende die drei Storys fertig zu schreiben, die ich hier schon ewig liegen habe. Und wenn ich einen Lauf habe und keine Schreibblockade, muss ich das ausnutzen..

Übrigens klauen Polen keine Autos. Aber sie wollen das Internet totalitär überwachen. Die spinnen, die Nachbarn.

Rassisten beim Spiegel

Wie ich hier schon schrieb: Der SPIEGEL glaubt daran, dass es beim Homo sapiens Rassen gibt. Neuestes Beispiel Ausgabe 52 v. 19.12.2009, S. 112: “Er (der Islam, B.S.) hat außerdem ein entspanntes Verhältnis zum Handel und zum Geldverdienen sowie ein profundes Desinteresse an Herkunft, Rasse und Klasse.” Die NPD und andere Rassisten werden sich freuen, so prominente Mitstreiter zu haben.

Ich mache mir meine Vorratsdatenspeicherung selbst

.schtieF’s live, Android, cooking, IT: “Auf der Seite schtief.org sieht man eine Karte auf der mit Rot mein Bewegungsprofil der letzten 36 Stunden dargestellt wird. Dieses Bewegungsprofil erstelle ich anhand der Ortungsdaten die mein Handy aussendet. Diese Positionsangabe sendet mein Handy auch ohne angeschaltetes GPS…”

Xmas Party

DJV Berlin

Weihnachtsfeier des DJV Berlin bzw. die Reste davon.

buffet

Tauentzienstrasse

Tauentzienstrasse

Blick in die Holzmedien: Brauche ich das?

Gestern musste ich kreuz und quer mit der UBahn durch Berlin fahren und hatte Zeit, mir nach langer Zeit wieder ein Holzmedium zu kaufen – den Berliner Tagesspiegel. Es galt auch die Frage zu beantworten, ob ich das brauche oder ob ich mich hinreichend informiert fühle. Die Antwort ist ganz klar in beiden Fällen: nein.

Der Mailänder Dom gegen Berlusconi – mehr als eine Viertel Seite darüber? Das schau ich mir lieber bei Spam an: “Nieder mit den Dömen?” Dort wird auch die einzig interessante Frage gestellt: Muss der Dom jetzt abgerissen werden? “Das Gebäude rege zu Gewalttaten an und mache wahnsinnig, so Experten.” Ja, diese These ist genauso falsch oder wahr wie die der schmallippigen Jugendschutzwarte, Computerspiele regten zu Gewalt an.

“Autonome in Berlin bauen Gasbomben.” Wo haben sie die Anleitung her? Etwa von burks.de? “Bei dem Brandsatz handelte es sich offenbar um eine Bombe aus Gaskartuschen. Im Autonomen-Szenemagazin Interim veröffentlichten die Täter jetzt eine detaillierte Beschreibung ihrer Brandbombe und rufen dazu auf, sie nachzubauen.” Audiatur et altera pars? Nein, der Tagesspiegel verzichtet auf eigene Recherche und macht sich zum Sprachrohr der “Sicherheitskreise” (warum nicht “Sicherheitsvierecke” oder Ellipsen?), die wie gewohnt ungenannt bleiben – vermutlich irgendein Schlapphut, der weiß, wie man Lobbyarbeit mit Hilfe von Journalisten macht.

Was lesen wir bei Wikipedia? “Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) beteiligte sich 2005 und 2006 mit zwei in der Interim veröffentlichten Schreiben unter dem Pseudonym „Die zwei aus der Muppetshow“ an der Militanzdebatte in der Interim.[9] Mit der geheimen Operation sollten Leser der Zeitschrift auf die Website des BKA geführt werden, um Erkenntnisse über die militante Gruppe zu gewinnen. Dort wurden 417 IP-Adressen der Besucher gespeichert und daraus 120 Nutzerdaten ermittelt, die bis 2009 zu keinen relevanten Ermittlungsergebnissen führten.”

Ach ja. Das erinnert mich an den Verfassungsschutz-Spitzel Peter Urbach:
“Rechtsanwalt Schily: ‘Haben Sie persönlich im Kreis der Linken Waffen angeboten, Pistolen, Maschinenpistolen, ja sogar Mörser mit Phosphorgranaten?’
Urbach: ‘Ich darf die Frage nicht beantworten.’
Schily: ‘Haben Sie eine Bombe bei der Kommune I hinterlegt?’
Urbach: ‘Ich darf die Frage nicht beantworten.’
Schily: ‘Kamen die Bomben vom Verfassungsschutz?“’
Urbach: ‘Darüber darf ich nichts sagen.’”
Ich gehe einfach von der wahrscheinlichsten Version aus, dass alle diejenigen in der Autonomen-Szene, die diese Bömbchen bauen, Agent provocateur des Verfassungsschutzes sind. Die historische Erfahrung und zahlreiche Beispiele sprechen dafür. Kein Holzmedium verschwendet auch nur einen Gedanken daran.

“Karlsruhe verhandelt über Datengesetz” steht, warum auch immer, auf der Meinungsseite, obwohl der Artikel eine Meldung der Nachrichtenagentur ddp ist. Liefern die jetzt nicht nur die Fakten, sondern die Meinung gleich mit? Es würde mich nicht wundern.

Sehr schön der Artikel: “Kriege, Kriecher, Kontrolleure”, wie britische Medien den Lügner Tony Blair in die Mangel nehmen. “Neue Kontroversen löste ein BBC-Interview Blairs am Sonntag aus. Während Blair beim Klimagipfel in Kopenhagen eine Rede hielt, strahlte die BBC ein Porträt über seinen Glauben an Gott aus.” (ja, das kann man verlinken, Tagesspiegel! Das würde den Lesern gut tun!)

Was kann schon dabei herauskommen, wenn jemand höhere Wesen verehrt! Das Thema ist übrigens nicht neu, es hat sogar etwas mit der Firma Kleinweich zu tun.. Schon vor vier Jahren titelte BBC übrigens: “Blair ‘prayed to God’ over Iraq”. Auch die Daily Mail geht nicht zimperlich mit Blair um. (Hinweis für die Holzmedien: Mit solche Links kann man einen Artikel, der wahrhaftiger “Online”-Journalismus genannt werden dürfte, interessant machen. Aber das kapiert ihr nicht.)

Einen Artikel habe ich mit Begeisterung gelesen: “Streitbar für die Freiheit. Heinz Brandt kämpfte gegen Nazis und Stalinisten. In diesem Jahr wäre der Widerstandkämpfer und Mitgründer der Grünen 100 Jahre alt geworden.

“Heinz Brandt blieb auch im Westen ein streitbarer Beobachter. Als die Proteste gegen das geplante Atomendlager Gorleben begannen, beteiligte er sich – inzwischen als älterer Herr mit weißem Haarkranz – an Sitzblockaden und ließ sich von der Polizei wegtragen. Weil er den Filz zwischen Atomlobby und Gewerkschaften kritisierte, überlegte auch die IG Metall, ob man ihn nicht besser ausschließen sollte, aber wegen seiner Popularität traute man sich nicht an ihn heran. (…) Für den Nonkonformisten Brandt blieben die üblichen Ehrungen für große Zeitgenossen aus.”

Nonkonformist und deutsch – das passt im Normalfall nicht zusammen. Heinz Brandt war eine Ausnahme und ist für mich ein Vorbild. Jetzt ehrt ihn eine Schule.” Ein Link zur Schule? Fehlanzeige.

Sehr interessant auch: “Am Anfang war der Zeigefinger“. Daraus könnte man einen hervorragenden Artikel machen, mit interessanten Links, die auch die kontroversen Standpunkt beleuchten. Vielleicht lasse ich das den nächsten Kursus meiner Journalisten-Schüler machen. Vom Tagesspiegel jedenfalls kann man keinen Online-Journalismus lernen.

jetzt muss ich aber noch etwas Anderes tun. Ich wünsche einen angenehmen Abend.

Branik in der B-Lage

branik

Heute morgen um halb eins in der B-Lage.

Medienspiegel Mündliche Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung

Medienspiegel: “Mündliche Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung” (netzpolitik.org)

Vorher | Nachher

bad

Mein Badezimmer sieht jetzt endlich so aus, dass man keinen Augenschutz mehr braucht, um vor dem 70-er-Jahre-Farben-Feeling geschützt zu sein. Ich habe einen Hektoliter (gefühlt) weiße Farbe verstrichen.

Bruhaha

laugh

Mir fällt gerade nichts ein. Beim Lesen der aktuellen Tagesnachrichten fühle ich mich oft wie die virtuelle Dame hier in Second-Life-Gor.

Flaschenhals am Gleisdreieck

Als ich noch in Kreuzberg wohnte, habe ich mich um das Gleisdreieck gekümmert und um die wunderbare städtische Wildnis. Das wird alles verplant und vernichtet. Selbstredend, wie man es hätte vorhersagen können, kommt zudem auch noch grober Unfug dabei heraus, wie man auf dem Gleisdreieck-Blog schön nachvollziehen kann: “Endet der Fahrradweg Berlin-Leipzig in einer Sackgasse?”

Geliebt und doch einsam

Titanic

Gefunden als Werbung in der aktuellen konkret. (Jetzt wisst Ihr wieder etwas über meinen Lesegeschmack…)

Lichterkettenträger jetzt auch bei Kleinweich

Heise: “Chef von Microsoft Deutschland setzt sich für Websperren-Gesetz ein” – “Es gehe ihm – ähnlich der Argumentation der früheren Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) – vor allem um den ‘Symbolcharakter’ des Vorhabens”.

Leserkommentar: “Frage: Wird Windows demnächst auch Stoppschilder gegen Virenbefall von Windows einsetzen? Diese Symbolkraft dürfte doch bestimmt die bösen Hacker abschrecken…”

Keep cool and be patient

To keep you informed: Ich habe einige Seminare vor mir und muss mich auch vorbereiten. Wenig Zeit zum Bloggen. Zwischendurch streiche ich auch noch mein Bad.

Ein Leben für den Kapitalismus

Otto Graf Lambsdorff ist tot. Ja, er hat auf deselben Schule Abitur gemacht wie ich, dem Pestalozzi-Gymnasium Unna. Nur verliefen unsere Karrieren unterschiedlich. Spiegel Offline ist aussagekräftiger als Wikipedia:

“Im Juni 1984 trat er deshalb von seinen Ämtern zurück – und wurde im Februar 1987 schließlich wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von 180.000 DM verurteilt. Das vergleichsweise milde Urteil sorgte auch für Kritik, weil Lambsdorff 515.000 DM Prozesskostenhilfe ‘zur Deckung seiner Anwaltskosten’ erhielt.”

Da fehlem einem doch irgendwie die Worte.

Datenskandal bei haefft.de: Privatleben tausender Kinder im Netz

CCC: “Private Daten von tausenden Kindern und Jugendlichen waren auf dem Kinderportal haefft.de für jeden Interessierten frei zugänglich. haefft.de ist eines von mehreren Social-Network-Unternehmen in Deutschland, deren fragwürdiges Geschäftsmodell die Erfassung, Speicherung und Auswertung intimster Daten von Kindern und Jugendlichen ist.” (via Fefes Blog)

Sophisticated Rixdorf an Ingwer

Richardplatz

Der Rixdorfer Weihnachtsmarkt liegt nur 100 Meter von meiner Wohnung entfernt. Ich kann ihn also nicht entkommen und nutzte das Event für eine völkerkundliche Expedition. Der Markt besteht im wesenlichen darin, die Leute mit Glühwein abzufüllen (in gegenseitigem Einvernehmen), dazu mit Bratwürsten, Feuerfleisch (was auch immer ist ist, kommt hier nicht vom Ossi, sondern vom Thailänder), Zuckerwatte und Berliner Kümmel.

Es ist irgendwie gemütlich – wie es der kleinbürgerliche Deutsche mag. “In den fuffziger Jahren gab es in Schöneberg auf der Kolonnenstraße noch einen Kuhstall. Da konnteste deene Milch noch selbst abholen. Det war kurz nach dem Kriech.” Dieses Gespräch waberte in Fetzen an mir vorbei, und ich halte es für repräsentativ und authentisch. Ich habe mir übrigens handgemachte Marmelade gekauft. Kürbis mit Ingwer: Das klingt englisch und irgendwie sophisticated.

Richardplatz

Morgenstund

Seminarraum

So sieht es aus, wenn der Dozent eher da ist als das zu belehrende Publikum. Ich hatte zwei anstrengende Tage, ab morgen blogge ich wieder Texte….

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