Ignore this Wikifefe oder: Wann ist ein Blogger relevant?

Ich muss hier mal eine Lanze für Fefe brechen. Ja, wir haben schon oft Krieg geführt, hier und hier und hier, und immer auf unterschiedlicher Seite. Aber Felix Leitner für nicht relevant zu erklären, was einige bei/von Wikipedia versucht haben, ist einfach Nonsens. Wenn er nicht relevant war, dann ist er es jetzt – dank Wikipedia. Die Methode „ignore this sign“, oft auch im DJV gegen Kritiker angewendet, ist das Zweitdümmste, was man machen kann (das Dümmste wäre Suizid).

Hier ein Vorschlag zur Güte: Wann ist ein Blogger relevant?
– Er/sie muss im letzten Jahrtausend mindestens 10 Postings im Usenet verfasst haben,
– er/sie muss wissen, wie man nach de.alt.arnoo kommt,
– er/sie darf beim Begriff Perl nicht das fehlende e ersetzen wollen,
– er/sie sollte beim Begriff Gatling weder an ein Schnellfeuergewehr noch an einen Fisch denken,
– er/sie sollte mindestens eine E-Mail-Adresse von Herwart Holland-Moritz erraten können,
– er/sie sollte wissen, warum Gopher etwas mit der Universität von Minnesota zu tun hat,
– sollte Gödel nicht mit Dödel verwechseln,
– sollte Cap’n Crunch weder mit einem Piraten noch mit etwas Knusprigem verwechseln,
– sollte noch bloggen können, selbst wenn Zensursula ihm WordPress und alle Domains verböte, die die Zeichenkette „blogger“ enthalten,
– er muss schon einmal ein Terminal benutzt haben,
– er muss wissen, dass „shell“ nicht nur der Name einer Ölfirma ist,
– er muss wissen, was ein Semikolon ist,
– er muss einen flame war mindestens eine Woche durchhalten,
– er muss Brülls‘ Law, Tetzlaff’s Law und Hellinger’s Law kennen und Krietsch’s Egotheorem akzeptiert haben,
– er ist relevant, wenn er bei einer Beschlagnahme seiner Rechner „asymmetrische Kryptografie“ vor sich hin murmelt.

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