I left Gor and stay away from the Oasis of Sand Sleen

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Gestern habe ich die virtuelle SL-Welt Gor verlassen und mein Experiment Gor zeitweilig beendet. Wenn es am Schönsten ist, solte man aufhören. Neun Monate sind erst einmal genug. Ich weiß alles und es wiederholt sich jetzt nur noch. Aber zum Schluss gab es noch eine wunderschöne Intrige gegen mich, ähnlich wie vor einigen Jahren im DJV. Ich wurde aus meiner virtuellen Heimat Oasis of Sand Sleen vertrieben, weil ein paar dämlich Nasen mein Erfolg nicht passte und der Sim-Besitzer „Guru“ sich erpressen ließ und nicht Manns genug war, sich gegen die Intriganten durchzusetzen. Ein etwas komisches Gefühl hatte ich schon, denn zwölf „Sklavinnen“, die ich „besaß“, hinter sich denen reale Menschen und deren Spielspaß verbergen, rennen jetzt ohne Schutz und hiflos herum und werden vermutlich bald gekidnappt und gebrandmarkt werden.

Ein Fazit kann ich schon ziehen: Es ist nicht anders als im realen Leben. „Rollenspiel“ ist nicht wirklcih ernst gemeint, denn niemand kann so einfach aus der „Rolle“ fallen und zum Beispiel einen „Obersklavenhalter“ spielen oder bewaffnete Amazone, wenn der reale Charakter gar nicht dazu passt. Und einen Kerl, der in Gor eine Frau spielt, erkenne ich auch recht schnell. Auch die empirische Verteilung der Charakter sie wie im wirklichen Leben: Zwei Drittel sind Opportunisten und Feiglinge, die Idiioten überwiegen, ein paar wenige sind Idealisten, und in Gor kommen noch eine Menge Leute dazu, die vermutlich nicht ganz richtig im Kopf sind und unter ärztliche Aufsicht gehörten. Aber zum Glück bleibt das, was sie tun, nur vituell, und das ist auch gut so.

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Nein, Gor ist nicht jugendfrei, aber zum Glück wissen das die hiesigen schmallippigen Jugendschutzwarte nicht, sonst wären Gor und Second Life schon längst verboten und man sähe nur ein Warnschild vor www.secondlife.com. Vorsicht, Sex und brutale Gewalt! Wenn ich meine Artikel fertig und publiziert habe, wird es bei jedem Amokläufer dann heißen: Man fand den Second-Life-Clienten auf seinem Rechner, er hat bestimmt vorher Gor gespielt.

Irgendwie bin ich gut darin, Leute zu etwas zu überreden. Die bildhübschen Sklavinnen kamen zuhauf, um sich zu unterwerfen und virtuell alles zu tun, was ich wollte. Ja, auch Cybersex. Ich galt als orthodoxer Goreaner, den man zu allem befragen konnte, obwohl ich nie auch nur einen dieser 26 Schundromane ganz gelesen habe. Wozu gibt es Google. Wer Erfolg hat, dem folgen die Neider und die Niedertracht auf dem Fuße. Die „Nachbarn“ in Gor, in „Wastelands in Sand Sleen“, versuchten alles, um mich aus dem Weg zu räumen, sie schickten mir sogar einen Killer auf den Hals. Vergeblich, sie kriegten mich nicht klein. Irgendwann fälschten sie sogar private Nachrichten und schickten sie zum Besitzer des Areals. Das geht leider in Second Life sehr leicht. Und sie drohten damit, das Areal zu verlassen – und ihnen gehörte die Hälfte des Marktes, die Einnahmen in Form von Lindendollar bringt. Und das gab den Ausschlag mich hinauszuwerfen.

Ich muss zugeben, dass ich ein wenig stolz darauf war, dass ich danach von Angeboten, „Head Slaver“ zu werfen, nur so überschüttet wurde. Wollt Ihr wissen wo, Goreaner? In Treve, Ushindi, Teletus, Olni, Sardar, Bosk Woods, Sulport, Zamora! Ich aber sage Euch, meidet bloß die Oasis of Sand Sleen! Und wenn ich aus meinen umfangreichen virtuellen goreanischen Kaderakten plaudern soll, dass fragt mich nur. Stay away from the Oasis of Sand Sleen and Wastelands of Sand Sleen!

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Heute war ich wieder in Second Life (Bild unten). Gefällt mir immer noch. Demnächst mehr.

Nachtrag: Die Kommentare stellen noch mehr klar.

Kommentare

5 Kommentare zu “I left Gor and stay away from the Oasis of Sand Sleen”

  1. Guru am September 22nd, 2009 12:14 pm

    ….. Der Zitat: „der Sim-Besitzer “Guru” sich erpressen ließ und nicht Manns genug war, sich gegen die Intriganten durchzusetzen“, Zitat-Ende meldet sich: In vielem was Duin Deinem Posting schreibst kann ich Dir aus meiner Sicht nur Recht geben, – in einigen Punkten jedoch nicht. Es liegt mir dabei nicht in erster Line daran meinen Standpunkt zu verteidigen oder zu rechtfertigen, sondern es geht mir dabei darum, einige Mechanismen, die Dir als intelligentem Menschen beim Schreiben dieses Posts irgendwie so wie ich denke temporär entschwunden zu sein scheinen.

    Zwar kann Deine Wut über meine Entscheidung, Deinen Frust, Deine Enttäsuchung sehr gut verstehen. Schon schwieriger für mich ist es jedoch zu verstehen, dass Du mich implizit einen Waschlappen nennst, obwohl ich über Monate versuchte, Dich gegen den Druck all der wie Du sie nennst „Idioten“, „Kranken“, „Opportunisten und Feiglinge“, etc. auf meinen Sims zu halten.

    Ja, ich stelle in Second Life (SL) drei Sims zur Verfügung: Sand Sleen, Sand Sleen South, Wastelands. Der Spass kostet mich rund $1000 im Monat, und glaube ja nicht, ich könne aus den Einnahmen des Marktes auch nur 1/5 der Kosten decken. Wäre es mein Ziel Geld zu verdienen so würd ich dies bestimmt nicht tun.

    Ja, ich habe schlussendlich, nach monatelangen Dramensequenzen dem Gruppendruck nachgegeben!
    Deine von mir persönlich sehr geschätzte Art Gor zu spielen, hat Dir das Genick gebrochen, nicht meine „Umannnhaftigkeit“. Deine oft sogar für Gor provokante Art und Weise Gor zu spielen wurde schlussendlich von vielen Spielern schlicht und einfach nicht verstanden, obwohl sie sich in 90% der Daramafälle innerhalb der Sim- und Gorregeln bewegte. Eine Möglichkeit wäre es doch auch gewesen, den Unverstehehenden zu erklären, so Step by Step …

    Wenn Du die empirische Verteilung der Spieler mit Worten wie „Idiot“, „Kranker“, „Opportunist“ qualifizierst, warum hast Du es denn nicht geschafft, als „intelligenter“, „gesunder“, „gradlieniger, unabhängiger (Journalist(?))“ den Konsens in der Gruppe herbeizuführen, und das im S p i e l ?

    Es ist meine Absicht durch das zur Verfügung stellen der Sims Spielern aus allen Ländern, jeder sozialen und ethnischen Schicht, (Ausnahme: Radikalistenin jeder Form!) eine Plattform zu bieten auf der sie z u s a m m e n ein Spiel namens Gor betreiben können, auf der sie im Rollenspiel weitmöglichst im Rahmen der von John Norman (meiner Meinung nach miserabel) geschriebenen Novellen zusammen kommunizieren können; – das Ganze soll auch SPASS bereiten; – nicht mehr, nicht weniger.

    Wenn ich nun Deinen Post so durchlese, so komme ich nicht um den Eindruck herum, dass Deine Absicht Gor zu spielen aus dem Motiv bestand, derWelt zu beweisen, was Du eh schon wusstest:
    Zitat: „Es ist nicht anders als im realen Leben. “Rollenspiel” ist nicht wirklcih ernst gemeint, denn niemand kann so einfach aus der “Rolle” fallen und zum Beispiel einen “Obersklavenhalter” spielen oder bewaffnete Amazone, wenn der reale Charakter gar nicht dazu passt.“ Zitat Ende. Nun, es ist Dir ja gelungen, woher denn die Frustration?

    Genau so wie Dich frustriert es mich auch, dass Du die Sims verlassen musstest, denn du warst ein guter Rollenspieler, vielleicht viel zu gut für den Grossteil der Spieler, wer weiss. Es fällt mir sehr schwer zu verstehen nach Gründen zu suchen Die Dich über den Ausgang Deines Zitat. „Versuches“ Zitat-Ende frustriert sein lassen, die Dich dann dazu führen den Lesern hier zu raten: „Stay away from the Oasis of Sand Sleen and Wastelands of Sand Sleen!“.

    Ich persönlich empfinde diese Art von Kommunikation als sehr unfair, um nicht zu sagen bösartig mir gegenüber, umso mehr, als dass sie aus einer Feder eines von mir sehr geschätzten Schriftstellers, Jounalisten stammt.

    Ich wünsche Dir auf Deinen weiteren Entdeckungsreisen durch das spannende Second Life viel Erfolg und vorallem: Viel Spass!!

    Guru, einer der Idioten, der immer noch an Idealismus glaubt, hoffnungslos? :)

  2. admin am September 22nd, 2009 1:30 pm

    Dazu wäre Einiges zu sagen. Ich bleibe bei meiner Einschätzung. Es geht um reale Menschen hinter den Avataren, und meine Rolle als Spieler brachte es mit sich, mich für die verantwortlich zu fühlen, auch wenn ich das Spiel weniger ernst nehme als die meisten Mitspieler.

    Tatsache ist, dass Gor für viele Menschen eine Art Selbstmedikation ist (vgl. einschlägige Artikel), die durchaus erfolgreich Defizite im täglichen Leben ausgleichen. Und ich habe viele private Chats geführt und kenne das reale Leben vieler Gor-Spielerinnen mehr als die meisten anderen, aus meinem privaten und meinem beruflichen Interesse. Ich fühlte mich meistens mehr als Pfarrer oder Hobby-Psychotherapeut als ein „Head Slaver.“

    Mit den Menschen und ihren Problemen musstest du dich als Sim-Owner nicht herumschlagen. Oder weißt du, dass sich hinter einer meiner „Sklavinnen“ eine Frau verbarg, deren Ehemann versucht hat sie mit dem Messer umzubringen, die an einem schweren Trauma leidet und die in Gor eine Art Kartharsis sucht, sich diesem Trauma virtuell zu stellen? Oder dass ein „Familienmitglied“ eine lebensbedrohliche Operation gerade überstanden hat und sich real kaum bewegen kann und deshalb Gor spielt? Oder dass ich neun Monate mit einer Argentinierin zusammen gespielt habe, auch um mein Spanisch aufzupolieren, und dass die jetzt vollig verstört in Mendoza sitzt und am Rechner heult, weil es lange dauern wird, dass sie einen anderen „Partner“ findet?

    Es ist jetzt das zweite Mal, dass du eine gutes Dutzend Spieler (in meinem Fall sind es neunzehn) von deiner Sim wirfst, weil Du Dich gegenüber Idioten (damals war es Jeanie Weston) nicht durchsetzen kannst. Als ich in die Oasis kam, war sie leer. Als ich ging, war wie wieder voll. Weißt du eigentlich, wie viele Leute ich persönlich geworben habe: Achtundzwanzig, und noch mal fünfzehn, die die Oasis aber wieder verlassen haben.

    Das Fälschen von IMs (privaten Nachrichten) wäre im realen Leben eine Sache der Polizei, aber in Second Life kümmert das niemand. Und die Leute in Wastelands hatten Erfolg damit. Herzlichen Glückwunsch.

    Es gab keinen „Gruppendruck“: die Gruppe, die dich wegen mir belästigt hat, war erheblich kleiner als die, die mich unterstützt hat. Du hast dich nur nie darum gekümmert. Sah hat zugegeben (ich werfe keine Ims weg), dass es sich um eine „Verschwörung“ gegen mich handelte.

    Und ich prophezeie dir, dass die „Oasis of Sand Sleen“ genau so enden wird wie damals, als Jeanie es geschafft hat, fast alle zu verjagen. Du setzt immer auf die Falschen.

    Du hast – im übertragenene Sinn – neunzehn realen Menschen ins Gesicht geschlagen. Fünf haben wegen Dir Gor verlassen, nur weil Du auf ein paar Intriganten gehört hast. Und das kann sich jederzeit wiederholen. Und zwei Spieler bleiben nur in der Oase, weil sie diesen Intriganten noch eine reinwürgen wollen, anschließend werden sie auch gehen.

    Ich wurde gestern gefragt, warum ich nicht woanders weiterspiele. Genau das wollten meine „Feinde“ wie Kah und Sharon und Rear. Ich sollte gezwungen werden, woanders zu spielen. Und der Ubar hat noch versucht, im privaten Chat meine „Freie Gefährtin“ zu überreden, mich zu verlassen. Widerliches Pack. Und dieses Pack hat jetzt das Kommando in der Oasis of Sand Sleen. Oder soll ich hier noch etwas über die Perversitäten posten, über die mich Frauen informiert haben, die in Wastelands mit Brazil versucht haben ernsthaft zu spielen? Warum rennen die alle weg dort? Und warum hat der die Intriganten unterstützt?

    Ich hatte meinen eigenen „Geheimdienst“ in Gor. Und wenn jemand versucht, mir virtuell ans Bein zu pinkeln, der wird ganz schnell selbst nass.

  3. Lee am April 8th, 2013 4:29 pm

    Stimme Dir, deiner meinung zu zu manchen punkten in bezug auf Gor zu.

    Ich spielte auch mal auf Gor als „Bogenshütze“ (fals es die kriegercaste über haupt gibt)hatte aber wegen eines zwischenfalls gor verlassen, wie es dazu kahm:

    eines nachmittags es waren ca 15 leute auf der sim wovon 5 kajira waren der rest der anführer der stadt une weitere krieger (nahkämpfer)wurden wie von einem nicht vorgekündigtem raid überrascht als ich die alarmglocke läutete kahm keiner der krieger zu hilfe so standen nur 5 kajira und ich den piraten entgegen also 5 unbewafnete und ein bogenschütze mein erster gedanke war „sind die taub oder nur verblödet“ denke ein bisschen von beiden könnte zutreffen denn mehr oder weniger wurden wir überrannt (kajira standen kein changce begen die angreifer und ich mit dem bogen alleine konnte wenig ausrichten im nahkampf der raid dauerte ca 10 min und der leader war zu beschäftigt in seinen gemächern (brauche kaum was dazu zu sagen was der wohl da tat ) die anderen waren AFK oder vorm pc warscheinlich eingeschlafen, naja wie dem auch sei schon blöd wenn man angegriffen wird und NUR kajira mir zur seite standen trotz dessen das sie unbewafnet waren waren sie die einzigen die mir halfen vergebens wie erwähnt nun denn wie wurden gefangen , die kajira alle verschleppt und mich wollten die einsperren machten zudem noch PP (powerplay) was mir gegn den strich ging sodas ich icly In character mir das leben nahm (von wegen unsterblich ) war kein gebürtiger goreaner desshalb konnte ich auch sterben und somit die sim verliess (tot durch gift) hätten die anderen AFKler wenigstens versucht zu helfen , wäre ich vielleicht geblieben doch mit solch einer ignoranz gegenüber dem spiel im algemeinen war einfach zu viel…

  4. Lee am April 8th, 2013 4:31 pm

    PS: wie ich an das gift kahm, meine derzeitige gefärting war die heilering der stadt so hätte ich jederzeit zugriff an chemikalien gehabt.

  5. Oasis of Sand Sleen, revisited : Burks' Blog am November 9th, 2013 2:44 pm

    […] der Oasis of Sand Sleen ist jetzt endlich beigelegt, und ich nehme meine virtuelle “Reisewarnung” (vom September 2009) […]

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