Der SPIEGEL und die Menschenrassen
“Jackson war der erste Afroamerikaner, der alle Schichten, alle Rassen begeisterte.” So rassistisch formuliert das Spiegel online. Es ist kaum zu fassen.
Juni 27, 2009 | abgelegt unter Politics
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12 Kommentare zu “Der SPIEGEL und die Menschenrassen”
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Menschenrassen existieren – daran ist nichts rassistisch. Rassismus ist das Ziehen falscher Konsequenzen aus dieser Tatsache.
Beim Homo sapiens gibt es bekannlich keine Rassen, nur eine Unterrasse der kackbraunen Kameraden.
[...] http://burks.de/burksblog/2009/06/27/der-spiegel-und-die-menschenrassen/ *würg* [...]
Auch im Fernsehen konnte ich gestern dieses Phänomen bestaunen.
Schnell wird dann auch mal der Bogen von Jackson zu Obama gespannt, denn das ist ja auch ein….
Nein, Herr Burk.
Hier ist für mich kein Rassismus zu erkennen.
Fakt ist, dass sich Menschen verschiedener Herkunft unterscheiden.
Wenn man das Kriterium der Hautfarbe nimmt, kann man hier von einer Rasse sprechen.
Nur weil der Rassenbegriff durch die NS-Zeit negativ geprägt ist, sehe ich keinen Grund, die Aussage des Spiegels als rassistisch zu verunglimpfen, da es keine Negative Wertung beinhält.
Um es kurz und Schmerzlos zu sagen:
Bitte scheißt euch nicht für jeden Begriff in die Hose, dem vor über 6 Jahren mal eine negative Bedeutung zukam.
ich glaube nicht das der spiegel das so formuliert hat, sondern bei einem amerikanischen magazin/blog abgeschrieben und nicht poltisch korrekt ins deutsche übersetzt hat.
die amis benutzen den begriff rasse etwas wertfreier
als hiesige linke.
wie auch immer, Jackson hat sich durch seine operationen auch selbst der phenotypischen rassenschande schuldig gemacht, indem er seine eigene rassenzugehörigkeit offenkundig zu verschleiern suchte.
- ich frage mich nur wer jetzt die schirmherrschaft über die diskriminierten farb- und rassefreien, geschlechtslosen, metrosexuellen kinderficker übernimmt.
Wie soll man es denn formulieren? Alle Schichten, alle Hautfarben … ???
übrigens: Es stimmt, dass es beim menschen keine Rassen gibt. Biologisch lässt sich eine Einteilung nicht halten (siehe Wikipedia).
@MH
Man könnte es so formulieren:
Michael Jackson begeisterte die Massen wie kaum ein anderer – oder so ähnlich.
@ MH
was genau steht denn bei wikipedia und vor allem, wer hats verfasst?
- wikipedia repräsentiert jawohl nicht die wahrheit, sondern vielmehr das was die (politisch korrekte) mehrheit für wahr hält.
hast du auch recherchiert was bei wikipedia auf english zum thema geschrieben steht?
- na ich werd mir die mühe nicht machen, da ichs besser weis als du und wikipedia: die frage der existenz der menschlichen rassen ist nur eine der einteilung von menschen mit zu definierenden (unterscheidungs-)merkmalen.
eine andere frage ist, welche einteilungen sinn machen bzw. sinn machen für die wissenschaft und wiederum eine andere frage, ob diese einteilungen mit dem begriff rasse umschrieben werden sollten.
-da es den begriff rasse tatsächlich gibt, sollte es jeden menschen(auch spiegel-mitarbeitern) erlaubt sein diesen, sowie jeden anderen von menschen geschaffenen begriff zu verwenden.
Schliesslich leben wir in einer freien welt, in der wir schreiben und reden können was wir wollen
…
Horst Mahler
@chew:
Das Wiki wissenschaftlichen Standards nicht genügt ist mir durchaus bekannt. Dann hätte ich halt in der biologischen Wissenschaft recherchieren müssen. Aber darum gehts hier ja auch nicht.
Natürlich ist es richtig das Rasse Definitionssache ist. Wie so ziemlich alles womit wir es tagtäglich zu tun haben. Jetzt kann man darüber spekulieren welche definitionsgrundlage der “durchschnittsdeutsche” bzw. die Spiegel Autoren zugrunde legen. Und anders als in den USA kommen bei uns doch immer wieder biologische/genetische Aspekte mit rein (trotz biologischer Erkentnisse). Allein schon der platte Schwachsinn: “Schwarze können besser tanzen als weiße, haben größere Penisse ect.” schreibt den Menschen ja dann gewisse Attribute zu und begründet diese dann mit der Rassenzugehörigkeit. Schafft also angebliche Fakten auf Grundlage der Rassenzugehörigkeit. Und wenns in diese biologische/verhaltensdeterminierende Richtung geht (z.B. Turn und Taxis: “Die schwarzen schnackseln halt gern”) muss man entschieden protestieren. Denn dann ist der schritt zur klassifizierung, höher und minderwertiger Rassen nicht mehr besonders schwer.
Das Wort selbst bleibt im Deutschen einfach belastet, eben anders als in den USA.
Darum geht es, nicht darum dass sie es nicht benutzen dürfen. Du schreibst ja selbst dass es drauf ankommt welche Definition man anlegt, solang diese nicht explizit angesprochen wird geht man von der allgemeinen (also in D “biologischen”) Definition aus. So sehe ich das, lasse mich aber gerne belehren.
@ mh
du relativierst also deine aussage es gäbe keine rassen – sehr gut!
die von dir zitierte aussage “die schwarzen schnakseln halt gern”, ist keinesfalls rassistisch sondern eher soziologisch richtig.
- den rassismus dieser aussage muß man erst hineininterpretieren, was man hierzulande eben gerne macht.
wenn du in südafrika lebtest und ständig von ausschliesslich schwarzer kriminalität bedroht wärest, würdest du noch nichteinmal von schwarzen als rassist bezeichnet werden, wenn du schwarze für potentiell kriminell hieltest, solange du das nicht auf deren rasse, sondern nur auf ihr phenotypisches merkmal “schwarz” zurückführtest.
das gleiche gilt für die aussage “schwarze können besser tanzen” – auch diese aussage schliesst das größere talent für tanz nicht auf die rassenzugehörigkeit, sondern auf das phenotypische merkmal schwarz zurück. und soziologisch könnten mir diverse gründe für die grössere affinität für musik und tanz bei schwarzen einfallen, zum beispiel: als ventil gegen diskriminierung und unterdrückung.
was ich allerdings nicht verstehe ist, wie die das mit ihren pimmeln hinkriegen, das kann man sich jawohl nicht kulturbedingt aneignen, oder doch?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30638/1.html