Reichsarbeitsdienst, reloaded
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos will laut Spiegel online die Reichs…äh…Bundesarbeitspflicht wieder einführen: “Das Modell des Wirtschaftsministeriums sieht vor, dass Empfänger von staatlichen Lohnersatzleistungen, vor allem Arbeitslosengeld II, als Gegenleistung zu einer Arbeit für die Gemeinschaft verpflichtet werden.” Das hatten wir schon einmal von Wolfgang Clement gehört, der vor drei Jahren von Parasiten sprach. Damals schrieb Spiegel online: “Das Maßnahmenpaket sieht Presseberichten zufolge unter anderem verstärkte Hausbesuche, Datenabgleiche mit den Finanzämtern und Kontrollen derArbeitsbereitschaft durch Trainingsprogramme mit Anwesenheitspflicht vor.” Arbeit macht eben frei. Du bist nichts, die Volksgemeinschaft ist alles. Und deutsch bleibt deutsch, da helfen keine Pillen.
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5 Kommentare zu “Reichsarbeitsdienst, reloaded”
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Wobei die Franzosen zur Zeit auch nicht übel sind im Ausschlachten nationalsozialistischer Phrasen und Ansätze. Ich stieß vorgestern auf dieses Hitlerzitat, das mich sehr an Sarkozis in Frankreich vielzitierten Ausspruch “Travaillez plus pour gagner plus” (Arbeitet mehr um mehr zu verdienen) erinnerte:
“Nicht Erhöhung der Stundenlöhne, sondern Einkommenssteigerung allein durch Leistung ist von jeher eherner Grundsatz der nationalsozialistischen Führung gewesen”
P.S. …oops- ich meinte natürlich bestimmte Franzosen, bzw. der Herr Sakozy und seine Befürworter. Besser wäre vielleicht gewesen, direkt zu sagen “der Franzose” ;)
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nicht so ganz, burks. das workfare-Konzept ist international.
http://www.labournet.de/internationales/dk/la-vortrag.html
im rahmen der Ausdifferenzierung der Arbeitswelt – Spezialisten si, einfachere Arbeit no (weil billiger in China) – muss man überall die Erwerbslosen zum schnapssaufenden Prekariatsgesindel umlabeln und auf Vordermann bringen… “Hüpf, Hartzer, hüpf!” gilt überall…
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